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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2018

gemischte Meinungen

Dear Martin
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Cover

Ich schätze, dass der Junge Justyce darstellen soll. Das Cover ist auf den ersten Blick recht einfach gehalten. Aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass Justyce in sich ein weiteres Bild ...

Cover

Ich schätze, dass der Junge Justyce darstellen soll. Das Cover ist auf den ersten Blick recht einfach gehalten. Aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass Justyce in sich ein weiteres Bild hat. Und zwar ein Auto. Wenn man die Story gelesen hat, weiß man, dass es vor allem zwei ausschlaggebende Szenen mit einem Auto gab und das finde ich wahnsinnig gut gemacht. Außerdem schmelzen quasi die "a"s im Titel, was meiner Meinung nach auf Blut hinweisen könnte, was auch eine Rolle im Buch spielt. 

Inhalt

Grundsätzlich finde ich es gut, dass das Thema Rassismus in Jugendbüchern angesprochen wird und das wurde an sich auch gut gemacht, vermittelt und behandelt. Man hat verstanden, was die Autorin uns mit diesem Buch sagen will. 

Der Titel dieses Buches leitet sich aus dem her, dass Justyce Briefe an Martin Luther King schreibt und mehr sein will, wie er. Ich finde, um das zu verstehen, sollte man auf jeden Fall wissen wer er war und was er gemacht hat. 

Leider muss ich zugeben, dass ich mit fast keinem Charakter richtig warm geworden bin. Das Buch ist auch sehr klischeeüberladen, was zum Beispiel auch die Sprache der Jugendlichen angeht. Gefühlt jedes zweite Wort war Motherf... und ähnliches ( Ich schreibe es bewusst nicht zu ende, da ich keine Schwierigkeiten kriegen will).

Die Story wurde in zwei Teile unterteilt und Leute, das Ende des ersten Teils war wirklich rührend und traurig. Das hat einem noch einmal gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. 

Unser Hauptcharakter ist auch immer wieder dabei einen falschen Weg einzuschlagen, aber es gibt eine besondere Sache bzw. Person, die ihn davon abhält. Er hat es auf jeden Fall nicht leicht und man fühlt schon mit ihm mit. 

Ein weiterer positiver Faktor, welcher mir aufgefallen ist, war, dass sie ein Unterrichtsfach, namens Gesellschaft, hatten, indem sie immer ein Thema besprochen haben und da waren teilweise sehr interessante Konversationen dabei. 

Außerdem hat eine Person eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht, was sich im letzten Kapitel herausstellt.

Fazit

Das Buch bekommt von mir / Sternen, da das Thema an sich wirklich gut vermittelt wurde, aber die Charaktere waren einfach nicht so meins. Dennoch würde ich es empfehlen, dass man zumindest einmal etwas in diese Richtung gelesen hat und sieht, wie es zugehen kann. 

Wo ich herkomme, ist Widerstand das Einzige, was dich am Leben hält, Homie. Jeder Tag, an dem du aufwachst, könnte dein letzter sein. (S. 178)

Veröffentlicht am 12.12.2018

Den Hype wert?

ELFENKRONE
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Meinung

Cover

Das Cover sieht dem originalen sehr ähnlich und ich liebe es! Die Krone spielt im Buch eine sehr große Rolle, weshalb es passend zum Inhalt ist. Es ist auf jeden Fach ein gutgewähltes Cover ...

Meinung



Cover

Das Cover sieht dem originalen sehr ähnlich und ich liebe es! Die Krone spielt im Buch eine sehr große Rolle, weshalb es passend zum Inhalt ist. Es ist auf jeden Fach ein gutgewähltes Cover für ein Jugendbuch und ich bin froh, dass kaum etwas daran geändert wurde.

Inhalt

Wow, das Buch hat meine Nerven echt strapaziert. Hier gibt es besonders viel Redebedarf. Sowohl positive Sachen, als negative werden nun erwähnt.

Beginnen wir einmal mit dem Schreibstil und der Erzählperspektive. Geschrieben wurde das Ganze aus der 1. Person (Singular), was mich sehr erleichtert hat und dem Buch im Nachhinein gesehen gut getan hat. Der Schreibstil ist sehr beschreibend, was teilweise ein wenig abschweifend wirkt und an manchen Stellen zu viel war. Mich hat es einfach nicht immer interessiert wer was jeden Tag getragen hat und wie die Haare an den verschiedensten Tagen gestylt waren. Zum Aussehen der Elfen generell und zur Umgebung hat das bildhafte auf jeden Fall gepasst, denn bei dieser High-Fantasy-Story braucht man das. Aber manchmal war es einfach zu viel des Guten. An der Stelle will ich auch noch anmerken, dass am Anfang eine Landkarte integriert ist, wofür es einen kleinen Pluspunkt gibt! Es hat mir bei der Orientierung geholfen und meine Vorstellungskraft unterstützt.

Der Einstieg ist mir persönlich etwas schwergefallen, dadurch, dass es viele Namen gibt, die man so nicht hört und man mehr oder weniger plötzlich in die Story hineingeworfen wurde. Nach dem ersten Drittel war ich dann in der Geschichte drinnen und ich habe festgestellt, dass mich die Entwicklung des Inhalts interessiert, aber ich mit den Charakteren überhaupt nichts anfangen konnte (dazu komme ich gleich noch einmal). Gegen Ende gab es dann noch einmal einen heftigen Plottwist, den ich nicht habe kommen sehen und da hatte mich das Buch dann total gefangen.

Sprechen wir kurz über die Charaktere. Was der Autorin gelungen ist, ist, dass sich die Personen als andere rausgestellt haben, als wie man es am Anfang vermutet hat. Heißt, Freund wurde zu Feind und umgekehrt. Allerdings ging mir unsere Hauptperson Jude die ganze Zeit über auf die Nerven. Sie hat oft unüberlegt Entscheidungen getroffen und sich dann im Nachhinein gefragt, warum genau sie das jetzt gemacht hat. Sie hätte auch einfach vorher darüber nachdenken können, aber nein, sie musste immer impulsiv und sofort handeln. Außerdem wurde sie mit der Zeit immer aggressiver und ihre Gedanken immer mordlustiger. Das Gute an ihr war aber, dass sie immer für das gekämpft hat, was ihr wichtig war und sie hat sich niemals unterkriegen lassen von niemanden.

Ihre Geschwister waren okay, aber haben mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, wobei ich Vivi noch ein Stück mehr mochte, als Taryn.

Kommen wir zu Cardan. Ich habe ihn bis fast zum Schluss gehasst. Er war einfach nur ein böser Mensch. Kein Bad Boy, wie man ihn mag, sondern einfach nur ein schlechter und böser Mensch. Trotzdem war er der einzige, der eine kleine Entwicklung durchgemacht hat. Auch wenn ich teilweise den Grund für sein schlechtes Benehmen nicht komplett befriedigend finde.

Nun zu den Kritikpunkten, bezogen auf den Inhalt. Es gab so unglaublich viele Logikfehler und Lücken in diesem Buch. Kampfszenen (vor allem, die beim Sommerturnier am Anfang) waren recht plump erzählt, es gab plötzlich eine Liebesgeschichte, die sich überhaupt nicht aufgebaut hat sondern einfach auf einmal da war, Charaktere die zuerst wichtig sind, erscheinen dann teilweise für gefühlt 70 Seiten nicht und dann spielen sie doch wieder eine Rolle und es kam mir so vor, als hätte die Autorin unnötig viele Strenge gleichzeitig in die Geschichte verflochten. Es gab so viele Handlungen, die dann aber alle beiseite gelegt und irgendwann wieder aufgegriffen worden sind.
Des weiteren wurde das Thema Homosexualität nebensächlich angeschnitten. Zum einen, fand ich es gut, dass das Thema eben nur nebenbei behandelt wird, denn das zeigt, dass man heutzutage kein großes Drama mehr daraus machen muss. Aber andererseits, hat es sich beim Lesen so aufgezwungen gefühlt. Es ist rübergekommen, als ob Holly Black das nun eingebaut hat, weil Homosexualität gerade in aller Munde ist und in vielen Büchern, Filmen, etc. vorkommt. Als ob ihre Motivation eher der Grund dafür war, auch dazuzugehören, als der Grund, dass sie sich wirklich für das interessiert und aus eigenem Interesse eingebaut hat.

Was noch ziemlich unlogisch war, war eine Szene im Klassenzimmer. Denn Jude wurde von drei Mitschülern gleichzeitig gemobbt und zwar aufs Übelste und die anderen Klassenkameraden haben eigentlich gar nicht darauf reagiert, genauso wie der Lehrer, denn er war damit beschäftigt, Sterne zu beobachten. Ich denke, mehr brauche ich nicht dazu sagen.

Fazit



Bis jetzt weiß ich einfach nicht, was ich von der Geschichte halten soll, weshalb es 3/5 Sterne bekommt, also die goldene Mitte. Das Ende hatte keinen Cliffhanger, die Charaktere haben mich kalt gelassen, die Story hat mich interessiert und es gab kurz gesagt einfach viel, was mir nicht gefallen hat, aber auch umgekehrt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Veröffentlicht am 09.12.2018

Wie immer eine gute Fortsetzung

Tokyo Ghoul 05
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Auch hier war die Fortsetzung wieder unheimlich spannend und ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen.
Man erfährt mehr über Liz und wir begegnen neue Charaktere.

Auch hier war die Fortsetzung wieder unheimlich spannend und ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen.
Man erfährt mehr über Liz und wir begegnen neue Charaktere.

Veröffentlicht am 02.12.2018

Ein super Zusatz

Now and Forever - Mein größter Wunsch bist du
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Das Buch passt perfekt in die Weihnachtszeit und ist nochmal ein extra für alle Fans von Liam und Jillian. Für mich stand fest, dass ich es einfach lesen muss, da ich die beiden noch nicht aufgeben wollte ...

Das Buch passt perfekt in die Weihnachtszeit und ist nochmal ein extra für alle Fans von Liam und Jillian. Für mich stand fest, dass ich es einfach lesen muss, da ich die beiden noch nicht aufgeben wollte und konnte und diese Verlangen hat sich nun noch verstärkt!

Das E-Book gibt einen noch einmal extra Input von dem Pärchen und der Familiensituation von Jillian. Es gab auch eine kleine Auflösung, die erklärt, warum sich Tara teilweise benimmt, wie sie sich benimmt. Dennoch mag ich sie nicht besonders

Aber das Buch behandelt auch besonders Themen wie Vergebung, Liebe und einfach alles was zu Weihnachten passt.

Absolutes Muss, wenn man ein Fan der Reihe ist!

Veröffentlicht am 02.12.2018

eine fesselnde, verrückte Kurzgeschichte

Erhebung
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Cover

Anfangs habe ich das Cover als ganz interessant, aber nicht aussagekräftig befunden. Aber wenn man die letzten Seiten liest, weiß man was es mit der Gestaltung auf sich hat und nun liebe ich die ...

Cover

Anfangs habe ich das Cover als ganz interessant, aber nicht aussagekräftig befunden. Aber wenn man die letzten Seiten liest, weiß man was es mit der Gestaltung auf sich hat und nun liebe ich die Vorderseite des Romans, eben weil es so gut zum Inhalt passt!

Inhalt

Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, um ehrlich zu sein. Die Idee war so verrückt und total anders. Ich habe mich lange gefragt, wie Stephen King, dass den umsetzen will und auch noch so, dass es eine gelungene Geschichte ist.
Nun ja, was soll ich sagen? Er hat mich nicht enttäuscht und es auf jeden Fall geschafft!

Das Buch ist aus der 3. Person geschrieben, was mich aber kein bisschen gestört hat. Der Schreibstil war locker, nicht anspruchsvoll und die Kombination hat es einem einfach gemacht, diesen Roman in einem Rutsch durchzulesen. Nach den ersten Seiten hatte mich das Buch schon und ich konnte und wollte es gar nicht aus den Händen legen.

Außerdem verfolgen wir hier zwei Stränge. Zum einen, den nicht erklärbaren Gewichtsverlust und zum anderen, das homosexuelle Ehepaar.

Die Nachbarinnen heißen Deirdre und Missy. Missy ist von den beiden eher die freundliche, aber auch schüchterne und zurückhaltende. Wohingegen Deirdre etwas schroff und bockig ist. Sie will nichts mit Scott zutun haben und es scheint, als würde sie ihre Gefühle verstecken, aber genau das macht sie irgendwie sympathisch und man will wissen, was hinter ihrer Rüstung steckt.

Die Stadt geht fast über vor Vorurteilen könnte man schon sagen und es war an manchen Stellen schon recht krass, was für Aussagen der anderen Mitbürger gefallen sind. Scott hat endlich die Augen aufgemacht und dies realisiert und es sich zur Aufgabe gemacht, mit den beiden Freundschaft zu schließen und ein wenig gegen die Gedanken der anderen anzukämpfen.

Doch wie lange können sie dies durchziehen, wenn sein Gewicht immer geringer wird?
Ja, dass habe ich mich auch gefragt und es auch herausgefunden, was ihr aber selbst herausfinden müsst. ?

Fazit

Das Buch bekommt 5/5 Sterne! Es war mein erster King, aber definitiv nicht mein letzter! Ich finde, dass dieser Roman perfekt für Einsteiger, wie mich, ist, da man einen Vorgeschmack auf seinen Schreibstil und seine Messages bekommt.
Die Geschichte war total verrückt, einzigartig und abgespacet, genauso wie die Auflösung, aber eben das hat mich so fesseln können. Ich denke, ich verstehe aber auch, wenn jemand sagt, dass das nicht so seinem Geschmack entspricht. Mir hat es gefallen und ich kann einfach nicht meckern!