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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2025

Sehr spannend

Rostiges Grab
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Dies ist der dritte, aber nicht der letzte Band um die Ermittlerin Leo Asker und ihrem Freund Martin Hill.

Asker arbeitet noch immer im Keller der Polizeidirektion, aber es gibt Hoffnung auf Erlösung. ...

Dies ist der dritte, aber nicht der letzte Band um die Ermittlerin Leo Asker und ihrem Freund Martin Hill.

Asker arbeitet noch immer im Keller der Polizeidirektion, aber es gibt Hoffnung auf Erlösung. Doch dann wird ihr ein geheimnisvoller Fall zugeteilt. In einer alten Torffabrik wird der Finger eines Mordopfers gefunden, die Frau wurde vor vielen Jahren umgebracht und der Mörder wurde nie gefunden. Mit ihrem Team macht sich Asker auf die Suche nach den Hintergründen, aber sie merkt auch schnell, dass ihre Kollegen sie in eine Falle gelockt haben und sie den Fall besser abgeben würde. Doch sie vermutet, dass die Hintergründe ganz anders sind , als es offensichtlich ist, und bleibt dran.

Das Buch endet mit einem schrecklichen Cliffhanger, was ich eigentlich gar nicht mag. Aber in diesem Fall ist er gerechtfertigt und beeinträchtigt den Eindruck über das Buch nicht wesentlich. Ist der Beginn der Geschichte eher verhalten, so nimmt sie etwa zur Mitte hin gewaltig Fahrt auf und man kann das Buch kaum weglegen. Hochspannung bis zum bitteren Ende!

Unbedingt lesenswert!

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Buch im Buch

Tod zur Teestunde
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Es gibt wohl schon mehrere Bücher mit der Lektorin Susan Ryeland, die ich allerdings nicht gelesen habe. Das stört allerdings nicht besonders, denn man bekommt nach und nach die Handlung der vorigen Bücher ...

Es gibt wohl schon mehrere Bücher mit der Lektorin Susan Ryeland, die ich allerdings nicht gelesen habe. Das stört allerdings nicht besonders, denn man bekommt nach und nach die Handlung der vorigen Bücher in der Rückschau vermittelt.
Ryeland soll das Buch des jungen Autors Eliot Crace bearbeiten, der eine Fortsetzung der Krimis um den Privatdetektiv Atticus Pünd schreibt. Nach und nach stellt sich heraus, dass er damit in veränderter Form die Geschichte seiner eigenen Familie beschreibt und auf den unentdeckten Mord an seiner Großmutter hinweisen will. Doch dann wird der junge Mann von einem Auto überfahren und der Verdacht fällt auf Ryeland.
Das Buch, das Eliot schreibt, wird als "Buch im Buch" abgedruckt und zuerst kennt man die Parallelen zur Geschichte von Eliots Familie nicht. Nach und nach lichtet sich aber der Nebel und durch diesen Kunstgriff wird das Buch sehr spannend. Immer wieder neue und überraschende Entwicklungen tragen ebenso zur Hochspannung bei.
Horowitz ist ein guter Krimiautor, er bedient sich gern in der Krimigeschichte mit etwas altmodischen Ermittlern und das mag ich.
Das Buch habe ich sehr gern gelesen.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Positiv

Sonnenaufgang Nr. 5
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Carsten Henn ist vor allem durch den "Buchspazierer" bekannt geworden, das war eine wunderbare Geschichte. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses neue Buch.
Es handelt von Jona, der nach einem abgebrochenen ...

Carsten Henn ist vor allem durch den "Buchspazierer" bekannt geworden, das war eine wunderbare Geschichte. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses neue Buch.
Es handelt von Jona, der nach einem abgebrochenen Studium als Ghostwriter aktiv werden will. Seine erste Kundin ist die Schauspielerin Stella Dor, die allein in einem Haus am Strand lebt und sehr exzentrisch ist. Deshalb ist es für Jona nicht einfach mit ihr zu arbeiten. Auch tragen beide ihre Trauererfahrung in sich, mit der sie nicht fertigwerden und die sie tief in sich verschlossen haben.
Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings reicht es nicht an die Vielfältigkeit und Lebendigkeit des Buchspazierers heran.
Das Buch ist manchmal sehr lustig, aber es hat auch viele traurige Aspekte, so wie das Leben selbst auch. Einige skurrile Figuren bevölkern das Buch, die man einfach mögen muss.
Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen!

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Anspruchsvoll

Wie fühlst du dich?
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Wer Axel Hacke nur als lustigen Kolumnisten im SZ-Magazin oder als Sammler kurioser Wörter und Speisekarten kennt, der unterschätzt den Mann sehr.
In diesem Buch beweist er wieder einmal, dass er sich ...

Wer Axel Hacke nur als lustigen Kolumnisten im SZ-Magazin oder als Sammler kurioser Wörter und Speisekarten kennt, der unterschätzt den Mann sehr.
In diesem Buch beweist er wieder einmal, dass er sich intensiv und tiefgründig mit einem Thema auseinandersetzen kann und die Lektüre weniger erheitert als erschreckt und die Leser in die Abgründe der Seele hinabsteigen lässt.
"Wie fühlst du dich?" Eine manchmal banale, oberflächliche Frage, die aber auch zum Nachdenken anregen kann. Gefühlslagen spielen sowohl für den Einzelnen eine große Rolle, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes. In unserer Zeit, in der die asozialen Medien schnell Gefühle hochkochen lassen, ist die Frage besonders bedeutungsvoll.
Hacke legt dar, dass die Angst ein unterschätztes Gefühl ist, von dem viele nicht zugeben können, dass es sie beherrscht. An Hand persönlicher Erlebnisse, aber auch wissenschaftlicher Forschungen lernt man viel über dieses ungute Gefühl, aber auch über Wut und wie die Populisten mit unseren Gefühlen zu spielen versuchen. Doch auch positive Gefühle wie Hoffnung oder Dankbarkeit werden thematisiert.
Das hochwertig gestaltete Buch eignet sich wunderbar als Geschenk, denn es bringt Erkenntnis und macht die Leser klüger. Was will man mehr?

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Die Macht der Natur

Die Herde
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Thilo Winter nimmt uns in diesem Buch mit an verschiedene Schauplätze weltweit. In China ist eine Herde Elefanten aus ihrem Nationalpark ausgebrochen und zieht auf eine Großstadt zu. In Thailand belagern ...

Thilo Winter nimmt uns in diesem Buch mit an verschiedene Schauplätze weltweit. In China ist eine Herde Elefanten aus ihrem Nationalpark ausgebrochen und zieht auf eine Großstadt zu. In Thailand belagern Scharen von Affen einen Tempel, in Houston sind es riesige Vogelschwärme, die Probleme in der Stadt verursachen. Was ist die Ursache? Der Zoologe Peter Danielson gerät durch Zufall in die Elefantenherde und sieht in ihrem Erscheinen ein warnzeichen für die Welt, aber niemand will etwas davon wissen. Stattdessen taucht ein Großwildjäger auf, der sich die Elefanten als Trophäen sichern will.

Ich hatte schon "Der Riss" von Winter gelesen und das Buch war sehr spannend. Immer wieder widmet sich Winter Umweltthemen und bereitet sie gut lesbar und interessant auf. Auch in diesem Buch geht er zwar nicht so sehr in die Tiefe des Wasserproblems, aber die Handlung ist nachvollziehbar, die Personen teilweise recht vielschichtig. Durch die häufigen Wechsel des Standorts ist das Buch abwechslungsreich und lässt sich durch die zugeordneten Überschriften gut lesen.

Insgesamt ein guter Ökothriller, der sich zwar nicht allzu ausführlich mit den wissenschaftlichen Hintergründen befasst, aber spannend zu lesen ist.

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