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Veröffentlicht am 11.07.2022

Es konnte mich einfach nicht ganz umhauen ...

Forever Free - San Teresa University
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Forever free ist ein sehr tiefgründiges Buch für mich gewesen, da gleich mehrere sensible Themen eine Rolle gespielt haben. Welche genau, das möchte ich hier jetzt nicht ausführen, da es den Handlungsverlauf ...

Forever free ist ein sehr tiefgründiges Buch für mich gewesen, da gleich mehrere sensible Themen eine Rolle gespielt haben. Welche genau, das möchte ich hier jetzt nicht ausführen, da es den Handlungsverlauf spoilern würde. Was mir an Forever Free gefallen hat, war, dass ich das Gefühl hatte, dass Kara versucht hat, ein bisschen mehr Realität in die typischen (und von mir sehr geschätzten) New Adult Inhalte einzubauen.
So wurde auch mal aufgenommen, wie überfordert und verloren man sich als Ersti an der Uni vorkommen kann und dass eben nicht alles gleich von Beginn an läuft, man direkt Freunde findet und einem sofort klar ist, welche die besten Kurse für einen selbst sind. Raelyn ist eben nicht die typische Studentin, wie sie im Buche steht, die sofort offen auf alle zugeht und genau das mochte ich so an ihr. Weil sie gezeigt hat, dass es auch okay ist, wenn die Uni nicht gleich absolut lebenserfüllend, sondern eben wie viele andere Veränderungen auch eine Herausforderung sein kann. Hätte sie an diesem Charakterzug allerdings bis zuletzt festgehalten, wäre es wohl schwierig geworden, sich mit ihr zu identifizieren. Aber zum Glück gab es da April und Kate, die ihr geholfen haben, Schritt für Schritt neue Seiten an sich zu entdecken, ohne sich gleich komplett verändern zu müssen. Das Band der Freundschaft zwischen den drei Mädels war für mich sehr schön zu sehen, da sie sich akzeptieren obwohl sie alle drei komplett unterschiedlich sind und es da theoretisch sicher einiges an Konfliktpotenzial geben könnte. Mit Hunter kam ich dagegen nicht so gut klar, da er an einigen Stellen Verhaltensweisen gezeigt hat, bei denen ich sofort an das Bad Boy Klischee denken musste, was irgendwie nicht so mit dem Rest harmoniert hat, bei dem mit vielen Klischees gebrochen wurde. Ich vergebe 4/5 🌟

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Veröffentlicht am 11.07.2022

Wenn das Thema der Romantik die Show stiehlt ...

The Sea in your Heart
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Emotional war ich diesmal leider nicht ganz so involviert in die Romance wie ich es von Kiras vorigen Büchern kannte, da meinem Eindruck zufolge der Fokus vermehrt auf den Walen und auf Lilja selbst lag. ...

Emotional war ich diesmal leider nicht ganz so involviert in die Romance wie ich es von Kiras vorigen Büchern kannte, da meinem Eindruck zufolge der Fokus vermehrt auf den Walen und auf Lilja selbst lag. Da ich das Thema aber sehr spannend fand und man aus jeder Zeile gemerkt hat, wie wichtig Kira das ist, fällt das hier nicht zu sehr ins Gewicht. Insgesamt hätte ich dennoch von allem mehr gebraucht - mehr Rahmenhandlung allgemein, mehr von der Freundschaft zwischen Soley und Lilja, mehr von Lilja und Jules: in all diesen Themen durfte ich in kurze schöne Momente reinschnuppern, aber mir war, als würde man mit mir ein Fotobuch anschauen: ich hab ein paar Geschichten erfahren & Bilder gesehen, aber ich war nicht selbst dabei, als diese Erinnerungen entstanden sind. Und genau so hat es sich hier auch teilweise angefühlt, was für mich sehr schade war, da ich gerne wirklich ein Teil der Story gewesen wäre. So war ich eher ein stiller Beobachter und kann daher auch zu den Charakteren an sich nicht so wirklich viel sagen, außer, dass mit Lilja definitiv wieder eine der starken Frauen geschaffen wurde, die vor nichts zurückschrecken, um sich für die stark zu machen, die es nicht können und genau damit die Welt verändern werden. Ich vergebe 3,5/5 🌟

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Veröffentlicht am 11.07.2022

Endlich mal wieder eine Fortsetzung, die mit Band 1 mithalten kann!

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Wo soll ich da anfangen? Gerade mit dem ersten Band fertig, musste natürlich sofort die Fortsetzung her, denn wer kann schon bei so einem spannenden Buch aufhören? Doch auch dieses Buch stand dem ersten ...

Wo soll ich da anfangen? Gerade mit dem ersten Band fertig, musste natürlich sofort die Fortsetzung her, denn wer kann schon bei so einem spannenden Buch aufhören? Doch auch dieses Buch stand dem ersten kaum in etwas nach: es gab einige Wendungen in der Storyline, sodass es stets spannend blieb und ich mir nie ganz sicher war, wie es nun weitergehen wird, viel Gefühlsdrama, aber eben genau richtig viel - nicht so dramatisch, dass ich hätte die Augen verdrehen wollen, aber gleichzeitig so viel, dass ich die beiden gern in einem Raum einsperren wollte, nur um auch wirklich sicher zu sein, dass sie sich aussprechen und es doch noch die Chance auf ein Happyend für mich und für alle anderen gibt. Insgesamt war der Suchtfaktor ähnlich hoch wie beim Auftakt, wenn auch minimal schwächer. Dafür hatte ich den Eindruck, in diesem Buch zum Kern der gesamten Welt und auch irgendwie zum Inneren der Geschichte durchzudringen, was sich sehr schön gelesen hat - ein bisschen so, als würde man Stück für Stück die Schale einer Frucht entfernen, bis man dann endlich einfach nur noch genießen kann. Die Reihe ist für mich bisher definitiv ein Highlight unter den Dystopien und hat einen Ehrenplatz in meinem Regal verdient - denn allein schon die Tatsache, dass sie mich überzeugen konnte, obwohl ich mit dem Grundkonstrukt von Königen und Regenten in Büchern eher wenig anfangen kann, ist hierfür Grund genug! Und ich habe es wirklich sehr gemocht, weil Leopold auch nicht der klischeebehaftete König war, den ich  befürchtet hatte, sondern ebenso eine vielschichtige Persönlichkeit, die ich sogar gern noch näher kennengelernt hätte.

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Veröffentlicht am 11.07.2022

Ein Muss für jedermann!

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen
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Ein entspannter Sommertag, ein gutes Buch und ein bisschen Sonnenbaden. Was will man mehr? Das dachte ich mir auch, als ich mit dem ersten Buch der Ophelia Scale Trilogie angefangen habe. Schon ab den ...

Ein entspannter Sommertag, ein gutes Buch und ein bisschen Sonnenbaden. Was will man mehr? Das dachte ich mir auch, als ich mit dem ersten Buch der Ophelia Scale Trilogie angefangen habe. Schon ab den ersten Seiten konnten mich Knox, Ophelia und Co. total in ihren Bann ziehen, was leider dazu geführt hat, dass ich mich rund 200 Seiten und zwei Stunden später mit einem starken Sonnenbrand nach drinnen bewegt habe - natürlich nur, um dort weiterzulesen. Denn zu diesem Zeitpunkt war für mich bereits klar, dass Ophelia Scale sich zu einem der besten Sci-Fi Bücher entwickelt, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Genau dieser Eindruck bestätigte sich auch immer wieder:
es gab Momente, die einen stocken lassen, weil man erstmal denkt, sich verlesen zu haben; vielschichtige Charaktere, die auch abseits der Kernstory ihre ganz eigene Geschichte erzählen und auch Potenzial für ein weiteres Buch bieten würden. Lena Kiefer hat hier keine Geschichte geschrieben, sondern sie hat die Charaktere zum Leben erweckt und lässt sie ihre Geschichte selbst erzählen. Und vielleicht ist es genau das, was mich das Buch so lieben lässt? Man hat als Leser nie den Eindruck, jetzt irgendwas erklärt zu bekommen, um die Welt rund um KI und andere Technologien verstehen zu können, sondern es scheint von Anfang an irgendwie normal, so als wäre man schon immer ein Teil davon gewesen. Dazu möchte ich auch noch sagen, wie sehr ich Lenas Kreativität hier bewundere, was das Ausdenken der gesamten Technik, der WrInks, der Interlinks und noch vielem mehr angeht (oder gibt es diese Systeme vielleicht sogar schon?) . Auch wenn es irgendwie fern von der aktuellen Realität erscheint, wirkt es nicht wie eine abgespacte Zukunft, die so eh nicht eintreten wird, sondern auf gewisse Weise faszinierend und erschreckend gleichzeitig. Wie ihr seht, bin ich immer noch ganz verliebt in das Universum und vergebe natürlich 5/5 🌟! Ein Muss für alle Fans von Dystopien und Sci-Fi!

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Veröffentlicht am 11.07.2022

Perfekt auf eine absolut unperfekte Weise

Vielleicht irgendwann (Vielleicht-Trilogie, Band 3)
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"Sarkastisch, nicht auf den Mund gefallen, einen Hauch zu schlagfertig. Und sehr wahrscheinlich mit dem Gott der Unterwelt im Bunde" ~ Henning

Was hier nach einer nicht schmeichelhaften Beschreibung ...

"Sarkastisch, nicht auf den Mund gefallen, einen Hauch zu schlagfertig. Und sehr wahrscheinlich mit dem Gott der Unterwelt im Bunde" ~ Henning

Was hier nach einer nicht schmeichelhaften Beschreibung klingt, ist definitiv als Kompliment zu sehen. Wie das sein kann? Ganz einfach! Dieser Vergleich passt zu 100 Prozent zu Karla, denn sie ist ein waschechter Wirbelwind, der anderen Leuten gern mal über den Mund fährt. Gleichzeitig hat sie aber auch eine sehr sensible Seite, welche ich bei ihr anhand der Situationen aus den vorherigen Bänden, in denen ich etwas Zeit mit ihr verbringen durfte, nicht erwartet hatte und mich auf persönliche Art und Weise sehr berührt hat. Carolin hat hier ein weiteres Mal gezeigt, dass der erste Eindruck oft trügt, da Menschen nur selbst alles von sich preisgeben. Dass es sich dennoch lohnt, immer hinter die Fassade zu blicken, musste auch Karla erstmal lernen, als sie Henning, den umschwärmten Formel 2 Fahrer und bekannten Bad Boy des Sports persönlich kennenlernt. Was mich sofort von den beiden überzeugt hat, war die Spannung, die in der Luft war, wann immer die beiden aufeinander trafen. Und ja, ihr werdet euch jetzt zurecht fragen "Ist das nicht immer so bei New Adult bzw. vor allem bei Enemies to Lovers" und ja, ich muss zugeben, ihr habt schon grundsätzlich Recht. Was hier anders ist? Zum ersten waren es keine sexuell aufgeladenen Funken zwischen ihnen, sondern mehr so, als würden sie sich gegenseitig herausfordern wollen und dieses Geplänkel genießen; zum zweiten ist es nicht wirklich Enemies to Lovers bei den beiden, sondern mehr eine Geschichte, wie sie im echten Leben hätte spielen können: von Strangers zu Fake Couple zu Strangers und an dieser Stelle möchte ich jetzt nicht vergreifen, sondern euch einfach raten, es selbst herauszufinden und vor allem, euch von der Formel 2 Thematik nicht abschrecken zu lassen, denn auch als Laie fiebert man letztendlich irgendwie doch mit! Ich vergebe 5/5 🌟

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