Cover-Bild Veronika beschließt zu sterben
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 24.04.2007
  • ISBN: 9783257233056
Paulo Coelho

Veronika beschließt zu sterben

Maralde Meyer-Minnemann (Übersetzer)

Die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die sterben will und erst angesichts des Todes entdeckt, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert. Ein wunderbares Buch über die Prise ›Verrücktheit‹, die es braucht, um den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen, und eine große Liebeserklärung an das Glück in jedem von uns.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2020

Paulo Coelho, Meister der Botschaften!

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Zum Inhalt
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Veronika findet, mit ihren 24 Jahren hat sie bereits aller erlebt, was es zu erleben gibt und beschließt, zu sterben, um so dem eintönigen Leben zu entkommen, das ihr noch bevor steht. Ihr ...

Zum Inhalt
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Veronika findet, mit ihren 24 Jahren hat sie bereits aller erlebt, was es zu erleben gibt und beschließt, zu sterben, um so dem eintönigen Leben zu entkommen, das ihr noch bevor steht. Ihr Selbstmordversuch scheitert jedoch und so landet Veronika in einer psychiatrischen Anstalt. Durch die Tabletten, die sie sich eingeflößt hat, hat ihr Herz jedoch einen irreparablen Schaden genommen, was bedeutet, das Vernonika nun wirklich nur noch wenige Tage zum Leben hat. Da sie nun ständig mit dem Tod konfrontiert wird, bekommt sie Zweifel, ob dies nun tatsächlich die richtige Entscheidung war. Plötzlich ist ihr Lebenswille geweckt, doch dafür ist es nun zu spät .....oder... .?
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Meine Meinung
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Paulo Coelho ist der Meister der weisen Worte und Botschaften, die es oft erst einmal zu entschlüsseln gilt, doch hier ist seine Message mehr als eindeutig:
Schwimme nicht mit dem Strom, um als 'normal' und angepasst zu gelten, schwimme gegen ihn und lass deine Persönlichkeit mit all deinen Ecken und Kanten dich einzigartig machen. Lerne dich selbst, all deine Facetten kennen und lieben. Pfeife auf das, was andere von dir denken.
Es ist erstaunlich, wie Menschen beginnen, ihr Leben zu überdenken, wenn man dem Tod einen Namen gibt. Erst wenn er ins Spiel kommt, weiß man sein Leben zu schätzen, überdenkt Dinge, die man getan oder nicht getan hat und findet traurigerweise erst dann zu sich selbst. Dabei ist es so wichtig, jeden Tag wirklich zu leben, besonders und einzigartig zu sein, alles zu tun, was einen glücklich macht und was die Leidenschaft in uns weckt. Wir haben nur dieses eine kurze Leben und sollten uns daran erinnern, wie kostbar es ist, wie gut wir es haben und daran erinnert uns Paulo Coelho in gewohnter Manier.
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Fazit
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Ein intelligentes und weckendes Werk, dass jeder einmal gelesen haben sollte, um die Schönheit des Seins neu zu entdecken.

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Veröffentlicht am 16.07.2019

Paulo Coelho lädt zum Verrücktsein ein

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--- Kurzinhalt ---

Veronika beschließt zu sterben, und das gleich zu Beginn des Buches. Doch dieser Versuch scheitert. Aus diesem Grund wird sie dann in ein Irrenhaus eingeliefert, wo der betreuende Arzt ...

--- Kurzinhalt ---



Veronika beschließt zu sterben, und das gleich zu Beginn des Buches. Doch dieser Versuch scheitert. Aus diesem Grund wird sie dann in ein Irrenhaus eingeliefert, wo der betreuende Arzt ihr vermittelt, dass ihr Herz unwiderruflich geschädigt wurde und schon in wenigen Tagen aufhört zu schlagen. Und auf diese Weise wird das ganze ins Rollen gebracht – denn wie ändert sich das Bewusstsein, wenn man annimmt, man hat nur noch wenige Tage zu leben?

--- Lesefluss ---



Wir werden ja gleich zu Beginn des Buches damit konfrontiert, dass Veronika beschlossen hat, zu sterben. Der Anfang ist mit einer Art Trockenheit geschrieben, die dem ganzen Prozedere des Selbstmords eine leichte Ironie verleiht – insbesondere auch deshalb, weil Veronika sich über die Frage in einer Zeitschrift aufregt, wo denn Slowenien liegt.

Zudem spinnt sich Paulo Coelho auch selbst in die Geschichte mit ein, was mich teilweise irritiert hat und das Ganze dadurch wie eine wahre Erzählung wirkte.

Manchmal empfand ich den Schreibstil als etwas abgehackt, doch alles in allem kam ich dennoch in einen guten Lesefluss. Die Sätze sind kurz gehalten, es gibt sehr viele mündliche Dialoge, was das ganze lebendig macht.

--- Was macht das Buch besonders ---



Natürlich und allen voran die Hoffnung, der Mut, der daraus erweckt wird. Aber gleichzeitig hat das Buch auch an so manchen Stellen arg provoziert (schließlich wird Masturbation hier in einer sehr ausführlichen und bildlich gesprochenen Weise thematisiert). Es stiftet dazu an, Denkmuster zu hinterfragen, aus der Komfortzone zu treten und ggf. zukünftig ein bisschen alles „verrückter“ zu betrachten, mehr aus sich rauszugehen. Das Buch bleibt einem also auch noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis.

--- Mein Fazit ---



Ich gebe eine klare Leseempfehlung für »Veronika beschließt zu sterben«. Es ist kurzweilig, an einem Nachmittag durchgelesen und ummantelt die Seele mit einem warmen Gefühl der Zuversicht. Ich habe danach ein bisschen geschwebt und mich auch ab und zu herausgefordert, etwas »verrückter« zu sein. Einen Stern Abzug gibt es, da ich mit dem Schreibstil von Paulo Coelho ab und zu meine Probleme habe.

Veröffentlicht am 21.08.2018

Konnte leider nicht überzeugen

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Die junge Veronika beschließt ihrem Leben ein Ende zu machen und begeht einen Selbstmordversuch, der allerdings misslingt. Fortan lebt sie in einer psychiatrischen Anstalt in Slowenien, denn durch ihren ...

Die junge Veronika beschließt ihrem Leben ein Ende zu machen und begeht einen Selbstmordversuch, der allerdings misslingt. Fortan lebt sie in einer psychiatrischen Anstalt in Slowenien, denn durch ihren Versuch ihr Leben zu beenden, wurde ihr Herz irreparabel geschädigt, sodass sie nicht mehr lange zu leben hat. Durch zahlreiche Gespräche mit den anderen Patienten erkennt sie im Angesicht ihres bevorstehenden Todes das was ihr im Leben bisher gefehlt hat und ihr neuen Lebensmut zu geben vermag.

Die Geschichte beginnt gleich mit den letzten Gedanken Veronikas bezüglich ihres Lebens und ihres Vorhabens. Nach dem Versuch wird das Leben in der Anstalt beschrieben. Darüber hinaus werden weitere Einzelschicksale anderer Patienten beschrieben und warum sie in der Klinik gelandet sind. In den individuellen Geschichten stecken wichtige und tiefgründige Aussagen und Lehrsätze, die wahr scheinen, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Das ist leider auch schon das Einzige was mir gefallen hat. Die Handlungen an sich sind ziemlich langweilig und zäh, sodass mich das Buch entgegen all meiner Erwartungen nicht begeistern und überzeugen konnte. Derweil sind mir einige logische Unstimmigkeiten aufgefallen, die sich dann am Ende bestätigt haben, sodass mich der Abschluss auch nicht überraschen konnte.

Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen und auch die Charaktere wirkten auf mich blass und unsympathisch, wenngleich einige wichtige Feststellungen dem Ganzen einen tieferen Sinn verleihen mochten.

Veröffentlicht am 20.09.2017

Die Relativität der Realität

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"Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho erzählt die Geschichte einer jungen Selbstmöderin, die zu ihrem großen Unglück überlebt und erst in der Psychiatrie, den Tod vor Augen, entdeckt, was wichtig ...

"Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho erzählt die Geschichte einer jungen Selbstmöderin, die zu ihrem großen Unglück überlebt und erst in der Psychiatrie, den Tod vor Augen, entdeckt, was wichtig ist im Leben , und wie schön das Leben sein kann, wenn man mal etwas riskiert.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, neben Veronikas bekommen wir auch die Geschichten anderer Insassen der Psychiatrie "Villette" sowie des Psychiaters Dr. Igor erzählt von einem "allwissenden" Erzähler, der uns auch die Gedanken und das Innenleben der jeweiligen Hauptperson darstellt.

Dabei geht es um die Bitterkeit, die sich in die Leben der Menschen einschleicht, bis sie nicht mehr können, man sieht aber auch wie schmal der Grat zwischen "normal" und "verrückt" ist bzw. dass es oft auch eine Frage der Perspektive ist. Immer wieder stellt sich die Frage, was ist Realität und was ist nun verrückt, was normal. Dadurch bekommt die Geschichte etwas durchaus auch gesellschaftkritisches.

Die Geschichte spielt in Slowenien, das frisch unabhängig ist nach dem jugoslawischen Bürgerkrieg. Paulo Coelhos Heimat Brasilien spielt nur eine kleine Rolle im Buch.

Mir gefiel der Titel des Buches, ich war sehr neugierig, wie Veronika entdeckt, dass das Leben schön ist. Ich hab dann etwas gebraucht, um in das Buch reinzufinden und es dann flüssig lesen zu können. Ich hatte vorher noch nichts von dem Autor gelesen, aber viel Positives gehört. Der Schreibstil hat mir gefallen, er war überwiegend recht einfach, jedoch manche fast philosophisch anmutende Passage musste ich erst mal genauer durchdenken.
Die Perspektivwechsel kamen zu Beginn für mich immer erst mal etwas abrupt und so kam ich irgendwie immer aus dem Haupthandlungsstrang raus, weshalb mir insgesamt die Lektüre des Buchs etwas holprig vorkam.
Das Buch war auf jeden Fall anders als die, die ich sonst so lese, es hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Es ist voll interessanter Überlegungen zum Leben und intelligenter Ideen zum Thema Normalität ud Realität, aber absolut mitgerissen hat es mich nicht. Auch fiel mir die Identifikation mit der Hauptperson sehr schwer.

Als Fazit würde ich sagen, ein lesenswertes Buch, aber kein absolutes Muss.

Veröffentlicht am 09.11.2016

Ungewöhnlich, aber unterhaltsam

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Von Paul Coelho habe ich bereits ein sehr gutes Buch gelesen, aber auch schon eines, was mir nicht so gut gefallen hat. Somit war ich vor dem Start dieses Buches eigentlich neutral. "Veronika beschließt ...

Von Paul Coelho habe ich bereits ein sehr gutes Buch gelesen, aber auch schon eines, was mir nicht so gut gefallen hat. Somit war ich vor dem Start dieses Buches eigentlich neutral. "Veronika beschließt zu sterben" ist sehr ungewöhnlich geschrieben, denn im Vorwort werden einige Parallelen zum Leben des Autors gezogen und auf eine wahre Geschichte verwiesen, von der man aber nicht erfährt, ob sie sich wirklich so zugetragen hat.
Anfang und Ende des Buches haben mir gut gefallen, auch die Charaktere fand ich insgesamt sehr gut. Der Mittelteil war für mich etwas ereignislos und auch verwirrend. Diese ganze Geschichte mit der sexuellen Befreiung von Veronika...nun ja, das war mir ehrlich gesagt etwas viel und auch nicht so ganz relevant, irgendwie...
Der Psychiater war eine interessante Person und seine Theorien sind durchaus anfechtbar. Nicht nur die Geschichte mit der neuen Heilungsmethode, sondern auch die Gespräche, die er mit Mari und der Mutter von Veronika führt, fand ich etwas merkwürdig und einen Tick zuviel des Guten. Das Ende hat mich im Gegensatz zu vielen anderen Lesern nicht so sehr überrascht, ich hatte es vorher schon mal geahnt und fand es dadurch etwas vorhersehbarer. Trotzdem hat mir das Ende aber wirklich gut gefallen, keine Frage. Eduard ist auch eine sehr angenehme Figur und seine Rückblende fand ich durchaus interessant, interessanter als bei anderen Figuren.
Insgesamt ein lesenswerter Roman, aber eben doch recht speziell und nicht unglaublich ereignisreich. Man nimmt als Leser einige schöne Zitate mit auf den Weg, bleibt aber auch etwas irritiert zurück.