Eine Reihe ungelöster Todesfälle, alle unterschiedlich, doch eine Gemeinsamkeit: Sie alle erinnern an Morde aus der klassischen Kriminalliteratur.
Einst veröffentlichte Malcolm Kershaw, seines Zeichens Buchhändler und Krimi-Liebhaber, eine Liste der perfekten Morde der Literaturgeschichte auf dem Blog des Buchladens »Old Devils Bookstore«. Zehn Jahre später gehört Malcolm die Buchhandlung. Die Liste hat er längst vergessen und ist umso überraschter, als FBI-Agentin Gwen Mulvey bei ihm aufschlägt. Sie ist einer Mordserie auf der Spur, die auf unheimliche Weise an Malcolms Liste erinnert. Doch Agent Mulvey ist nicht die Einzige, die sich für den eigenbrötlerischen Buchhändler interessiert. In den Schatten lauert ein Killer, der jeden Zug von Malcolm beobachtet. Und er weiß um dessen Geheimnis aus der Vergangenheit …
Vielschichtig, unvorhersehbar, mitreißend – der »New York Times«-Bestseller von Peter Swanson ist Krimikost vom Feinsten!
Bei „ Acht perfekte Morde“ von Peter Swanson handelt es sich um einen Thriller.
Die ersten ca. 70 Seiten haben sich sehr gezogen, erst dann fängt die Spannung langsam an zu steigen. Die Plotidee hat ...
Bei „ Acht perfekte Morde“ von Peter Swanson handelt es sich um einen Thriller.
Die ersten ca. 70 Seiten haben sich sehr gezogen, erst dann fängt die Spannung langsam an zu steigen. Die Plotidee hat mich gleich angesprochen, aber ich finde, dass der Autor sie anders hätte umsetzen können.
8 perfekte Morde, diese sind auf der Innenseite des Covers aufgeführt. Muss zugeben, dass ich diese bisher noch nicht kannte und jetzt zuviel darüber weiß. Hier hätte der Autor mit einigen Informationen sparsamer sein können.
Die Protagonisten sind schwach gezeichnet. Konnte mich nicht ganz so gut in sie hineinversetzen.
Das Ende hat mir wiederum gut gefallen und es war für mich etwas überraschend.
Der Klappentext hatte meine Neugier geweckt, weil „Acht perfekte Morde“ von Peter Swanson auf einen fesselnden, psychologisch raffinierteren Thriller hoffen ließ - und ich wurde nicht enttäuscht. Worum ...
Der Klappentext hatte meine Neugier geweckt, weil „Acht perfekte Morde“ von Peter Swanson auf einen fesselnden, psychologisch raffinierteren Thriller hoffen ließ - und ich wurde nicht enttäuscht. Worum geht es?
Buchhändler Malcolm Kershaw wird in ungelöste Todesfälle verwickelt, die Morde aus klassischer Kriminalliteratur als Vorbild haben.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Mal. Bei einem Ich-Erzähler bin ich immer etwas skeptisch. Denn man weiß nie, ob er die Wahrheit sagt. Besonders, wenn er, wie Mal, Dinge verschweigt.
„Acht perfekte Morde“ ist nicht einfach nur Krimi, sondern nostalgische Reise durch perfekte Morde der Kriminalliteratur, unter anderem von Agatha Christie und Patricia Highsmith.
Der kontinuierliche Spannungsaufbau ergibt sich aus dem in kleinen Happen servierten Rückblick in die Vergangenheit. Das ist wirklich gut gemacht.
Mit „Acht perfekte Morde“ präsentiert sich der Autor als Meister der Irrungen und Wendungen. Und glaubt man, es sei keine Steigerung mehr möglich, dann setzt er noch einen drauf. Und noch einen. Und noch einen...
Eine Auflösung, die alles in den Schatten stellt.
Fazit: Fesselnder Thriller voller überraschender Wendungen. Ein echter Swanson!
Ich wollte das Buch lesen weil ich das Cover und den Klapptext toll fand. Leider hat das Cover wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun. Meiner Meinung nach suggeriert es einen anderen Inhalt.
Die Geschichte ...
Ich wollte das Buch lesen weil ich das Cover und den Klapptext toll fand. Leider hat das Cover wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun. Meiner Meinung nach suggeriert es einen anderen Inhalt.
Die Geschichte selber wird aus der Sicht von Malcolm erzählt. Er ist Buchhändler mit Leib und Seele. Seine Leidenschaft sind Krimis. Es dreht sich in der Geschichte viel um Krimis und Autoren. Malcolms beschreibt sich als intovertiert. Auch die Geschichte ist in einem ruhigen Stil geschrieben. Erstaunlicher Weise aber nicht langweilig. Ich konnte gar nicht genug über Malcolm und sein Leben erfahren. Peter Swanson ließ mich tatsächlich bis zum Finale im dunklen wer der Mörder ist.
Wer Krimis liebt wird dieses Buch lieben.
Vor etlichen Jahren hat Buchhändler Malcolm eine Liste für einen Buchblog zusammengestellt, die 8 Krimis mit perfekten Morden enthält. Damals wurde sie wenig beachtet, doch nun interessiert sich FBI-Agentin ...
Vor etlichen Jahren hat Buchhändler Malcolm eine Liste für einen Buchblog zusammengestellt, die 8 Krimis mit perfekten Morden enthält. Damals wurde sie wenig beachtet, doch nun interessiert sich FBI-Agentin Mulvey für die Liste, weil sie einen Zusammenhang zu verschiedenen ungeklärten Morden vermutet. Und auch Malcolm wirkt auf seine Weise verdächtig. Kennt er den Mörder oder hat der es auf ihn abgesehen? Als Berater versucht er bei der Klärung der Fälle zu helfen, doch der Täter ist nah.
Der Plot dieses Buches war durch den Ich-Erzähler, der nicht sehr vertrauenswürdig erscheint und den raffinierten Aufbau mal etwas ganz Anderes als die üblichen Thriller. Hier habe ich ewig gerätselt und bin doch auf keine halbwegs passende Lösung bekommen. Ständig denkt man, der Autor (Erzähler) weiß mehr und nur langsam setzen sich die Puzzleteile zusammen.
Der Schreibstil ist flüssig lesbar und spannend. Man kommt sich fast wie ein Komplize vor, obwohl man doch keine Ahnung hat. Und dann auch noch so viele mögliche Verdächtige. Ein paar Rückblicke offenbaren nach und nach üble Geheimnisse, mit denen ich nicht gerechnet hab. Stellenweise geht es etwas viel um die Buchtitel der Liste, bzw. werden sie immer wieder erwähnt. Auch das Ende nach der Auflösung tröpfelt so ein bisschen dahin. Daher gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen.
Buchhändler Malcom Kershaw wird von einer FBI-Agentin in seinem Laden aufgesucht. Sie meint eine Verbindung zwischen einigen kürzlich geschehenen Tötungsdelikten und einer Liste von Büchern hergestellt ...
Buchhändler Malcom Kershaw wird von einer FBI-Agentin in seinem Laden aufgesucht. Sie meint eine Verbindung zwischen einigen kürzlich geschehenen Tötungsdelikten und einer Liste von Büchern hergestellt zu haben, die Malcolm vor Jahren im Blog der Buchhandlung gepostet hatte: Acht perfekte Morde. Darin beschreibt Malcolm die Inhalte der Krimis recht genau. Zunächst glaubt er verdächtig zu sein, doch die Agentin bittet ihn um Hilfe und bald vermuten sie den Täter sogar in Malcolms Umfeld. Wer könnte seine Liste für eigene Mordpläne missbrauchen? Und was verschweigt Malcolm?
Das Cover war nichts Besonderes, aber die Inhaltbeschreibung hat mich sofort angesprochen. Was für eine tolle Idee, einen Mörder eine vollkommen harmlose Blogliste von Kriminalromanen als Vorlage für echte Morde nutzen zu lassen. Man fragt sich sofort, was das für Bücher sind, was für perfekte Taten und wer so dreist sein könnte, sie zu nutzen. Die Liste wird sehr früh präsentiert, leider musste ich feststellen, dass ich als Krimifan die wenigsten kannte, da sie sehr weit in die Vergangenheit reichen. Wenigstens steht einer von Agatha Christies Roman darauf, den ich gelesen habe. Der Autor lässt Malcolm die Fälle aber im Blog vorstellen (Achtung Spoiler!). Die Verbindung, die die Agentin sieht, ist für mich nicht ganz eindeutig, aber gut, Malcolm ist sehr hilfbereit. Allerdings macht er den Leser auch darauf aufmerksam, dass man ihm wohl auch nicht trauen kann. Ansonsten lebt der Buchhändler sehr in sich gekehrt mit wenigen Freunden und Bekannten und man wird nicht so recht warm mit ihm. Seine positivste Eigenschaft ist seine freundliche Art.
Im Laufe des Falles lernen wir Malcolm aber immer besser kennen, erfahren Geheimnisse und sind vollauf damit Beschäftigt im Trüben zu fischen. Dabei werden leider die begangenen Verbrechen samt Inhalten der Liste etwas häufig wiederholt. Diese Stellen sind dann ein bisschen langatmig, da sich kaum Neues ergibt. Dafür ist der Schreibstil ansonsten doch recht spannend und fesselnd. Man könnte sich jeden in Malcolms Umkreis als Täter vorstellen und sucht hinter jeder Geste und jedem Wort etwas Auffälliges. Das macht den Thriller auf der anderen Seite wieder recht kurzweilig.
Die Lösung präsentiert sich in einem Showdown, der wieder ähnlich war, wieder Rest des Buches, mal Neues, mal Wiederholung. Auf die Auflösung und die Wendungen wäre ich nicht gekommen. Von daher hat das Buch auf jeden Fall 4 Sterne verdient.