Cover-Bild Ein Tod ist nicht genug

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 17.02.2020
  • ISBN: 9783734105548
Peter Swanson

Ein Tod ist nicht genug

Thriller
Fred Kinzel (Übersetzer)

Traue nie der Unschuld, denn sie verbirgt manchmal die tödlichsten Geheimnisse …

Harry Ackerson ist am Boden zerstört, als er erfährt, dass sein Vater bei einem Sturz von den Klippen ums Leben gekommen ist. Die Polizei hält es für einen Unfall, doch Harry weiß, dass sein Vater fit war und den Weg jeden Tag lief. Auf der Beerdigung fällt ihm eine Frau auf, die er noch nie zuvor gesehen hat. Und dann spricht Harrys Stiefmutter Alice den Verdacht aus, dass sein Vater eine Affäre hatte. Liegt hier der Schlüssel zu seinem Tod? Harry ahnt nicht, dass jede der Frauen Geheimnisse hütet und dass die Wahrheit viel finsterer ist, als er sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

Wendungsreich mit tiefschichtigen Charaktere

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Ich bin seit ich "Die Gerechte" gelesen habe, ein riesengroßer Fan von Peter Swanson. Da ich immer Ausschau nach meinen Lieblingsautoren halte, fiel mir „Ein Tod ist nicht genug“ also frühzeitig ins Auge ...

Ich bin seit ich "Die Gerechte" gelesen habe, ein riesengroßer Fan von Peter Swanson. Da ich immer Ausschau nach meinen Lieblingsautoren halte, fiel mir „Ein Tod ist nicht genug“ also frühzeitig ins Auge und ich habe direkt auf die Veröffentlichung hin gefiebert.

Bezüglich des Inhalts möchte ich natürlich nicht zu viel verraten: Harry Ackerson ist wahrlich geschockt als er vom Tod seines Vaters erfährt. Er soll auf einem Spaziergang über die Steilküste von den Klippen gestürzt sein. Harry hat direkt ein mulmiges Gefühl dabei. Sein Vater kannte diesen Weg in- und auswendig. Nie wäre er einfach so gefallen. Aber Harry kann sich auch nicht vorstellen, dass sein Vater Feinde hatte, die ihm das angetan haben. Aber wie konnte er dann nur stürzen? Könnte seine Stiefmutter Alice mit dem Tod ihres Mannes etwas zu tun haben? Und wer ist die mysteriöse Fremde, die er auf der Beerdigung seines Vaters gesehen hat?

„Ein Tod ist nicht genug“ wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt: Jetzt und früher. Während wir im Jetzt überwiegend Harry begleiten, erfahren wir in der Vergangenheit viel über andere Figuren, die für die Geschichte von Bedeutung sind. Hat mich das am Anfang noch gelangweilt, so konnte ich nach ca. 100 Seiten kaum genug von den „früher“-Kapiteln bekommen. Gerade Alice fand ich so interessant, dass ich einfach immer mehr über sie wissen wollte.

Und da sind wir auch schon bei der größten Stärke des Buchs: Die Figurenzeichnung ist Peter Swanson auch hier wieder fantastisch gelungen. Die Figuren sind weder schwarz noch weiß, sie sind authentisch und vielschichtig. Das gefiel mir bereits bei „Die Gerechte“ unheimlich gut. Das trifft in meinen Augen hier auf alle Figuren zu, außer auf Harry. Mit der Hauptfigur wurde ich nicht wirklich warm.

Durch die vielschichtigen und spannenden Charaktere kam es während des Lesens auch immer wieder zu kleineren Twists und Überraschungen, die mich gut unterhalten haben. Das große Twist-Feuerwerk hat der Autor aber erst am Ende des Buchs explodieren lassen! Einige dieser Wendungen habe ich mir bereits gedacht (oder erhofft), aber ein paar davon haben mich richtig kalt erwischt. Große Klasse!

Natürlich gab es auch Dinge, die mich etwas störten: Zum Beispiel fand ich es unglaubhaft, dass sich Harry nach dem überraschenden Tod seines Vaters auf verschiedene Frauen einlässt. Aber wie oben schon erwähnt, mit Harry wurde ich eh nicht warm. Er wirkte für mich, wie das notwendige Werkzeug des Autors, um alle Figuren und Handlungsstränge zu verknüpfen. Dabei blieb er aber etwas auf der Strecke. Das konnte der Spannung aber (für mich) keinen Abbruch tun!

Alles in allem hat sich „Ein Tod ist nicht genug“ unfassbar schnell und gut gelesen. Die unberechenbaren Charaktere machten es für mich spannend und ich fühlte mich sehr gut unterhalten, als ich ihnen auf die Schliche kommen wollte – was ich trotz großer Anstrengung nicht immer geschafft habe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die einen ausgeklügelten Plot mit überraschenden, schockierenden Twists mögen; die sich nicht zu schnell von vermeintlichen Längen den Lesespaß nehmen lassen und die nicht immer Sympathie zu den Figuren aufbauen müssen, um eine Story zu mögen. 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Überraschende Wendungen

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Inhalt: Der 22-jährige Harry Ackerson freut sich nach bestandenen Prüfungen auf die Abschlussfeier seines Colleges, als er von seiner Stiefmutter Alice erfährt, dass sein Vater Bill bei einem Sturz von ...

Inhalt: Der 22-jährige Harry Ackerson freut sich nach bestandenen Prüfungen auf die Abschlussfeier seines Colleges, als er von seiner Stiefmutter Alice erfährt, dass sein Vater Bill bei einem Sturz von den Klippen tödlich verunglückt ist. Harry kann nicht an einen Unfall glauben, denn sein Vater ging diesen Weg jeden Tag. Auf der Beerdigung fällt ihm eine junge Frau auf, die nach der Messe plötzlich verschwunden ist. Als seine Stiefmutter dann der Polizei erzählt, Harrys Vater hätte eine Affaire gehabt, wird er neugierig. Hat Bills Tod etwas mit seiner Untreue zu tun?

Meine Meinung: „Ein Tod ist nicht genug“ wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen - jetzt und früher - und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. In den Kapiteln der Vergangenheit erfährt der Leser vieles über Alice: Über ihre schwierige Kindheit ohne Vater und mit mit einer alkoholkranken Mutter, über ihren Charakter und ihre Geheimnisse. Alice war mir von Anfang an nicht besonders sympathisch und machte auf mich auch nicht den Eindruck, unter dem Tod ihres Mannes besonders zu leiden. Harry dagegen ist ein netter junger Mann, der mir sehr leid tat, weil er so früh schon beide Elternteile verloren hat. Seine Mutter starb einige Jahre zuvor an Krebs. Er glaubt, dass sein Vater ermordet wurde und beginnt Fragen zu stellen.
Der Schreibstil von Peter Swanson ist wie gewohnt schnell und flüssig zu lesen und die Charaktere sind interessant gezeichnet. Allerdings fand ich die Handlung zunächst nicht allzu fesselnd und der Spannungsbogen baut sich nur langsam auf. Im letzten Drittel des Buches gibt es dann einige überraschende Wendungen, die die Spannung und die Neugier auf die Auflösung erhöhen. Das Ende ist etwas speziell, hat mir aber trotzdem gefallen.

Fazit: Das Buch ist ganz unterhaltsam und schnell zu lesen, aber nicht übermäßig spannend und auch schwächer als die anderen beiden Bücher, die ich von Peter Swanson gelesen habe.

Veröffentlicht am 15.03.2020

Ich hatte noch mehr Thriller erwartet.

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Das Cover hat mir wieder richtig gut gefallen, es ist auf den ersten Blick mit seinen anderen Büchern in Verbindung zu bringen, wenn man die neueren Cover besitzt. Ich finde es immer gut wenn man dem optischen ...

Das Cover hat mir wieder richtig gut gefallen, es ist auf den ersten Blick mit seinen anderen Büchern in Verbindung zu bringen, wenn man die neueren Cover besitzt. Ich finde es immer gut wenn man dem optischen Erscheinungsbild treu bleibt.

Der Einstieg in die Story war etwas holprig, ich musste mich etwas "überreden" weiterzulesen es wird aber deutlich besser und danach vergingen die Kapitel auch wie im Flug!

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Zeitsprünge in die Vergangenheit, das hat der Story irgendwie mehr Tiefe gegeben und dazu geführt, dass man irgendwie mehr "drin" war.

Die Spannung war zwar greifbar aber eben nicht wie bei einem "typischen" Thriller, ich hatte eher das Gefühl hier wollte ein Krimi ein anderes Etikett tragen. Hat mich aber weniger gestört, ich finde es hat der Geschichte nicht geschadet aber trotzdem ist es immer ein bisschen ärgerlich wenn man etwas anderes erwartet.

Fazit

Ich fand die Story richtig spannend und auch sehr gut geschrieben aber trotzdem konnte mich das Buch nicht vollkommen vom Hocker reißen. Es scheiterte an den kleinen Dingen und wahrscheinlich am hohen Anspruch, den ich hatte durch seine vorherigen Bücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2020

Wer spielt ein falsches Spiel mit Harry? Spannender, kurzweiliger und überraschender Thriller mit unerwarteten Wendungen

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Damals:

Die heranwachsende Alice ist eine Schönheit. Als ihre Mutter plötzlich zu Geld kommt, weil es in deren Firma einen schrecklichen Unfall gab und die Firma für ihre Angestellten bezahlen musste, ...

Damals:

Die heranwachsende Alice ist eine Schönheit. Als ihre Mutter plötzlich zu Geld kommt, weil es in deren Firma einen schrecklichen Unfall gab und die Firma für ihre Angestellten bezahlen musste, kommt Alice auch endlich aus dem Problemviertel heraus, in dem sie bislang lebten. Es verschlägt die beiden nach Maine und in dem kleinen Küstenörtchen Kennewick lernt die Mutter von Alice, auch bald einen attraktiven, reichen Herren kennen. Dumm nur, dass Alice Mutter leider stark alkoholsüchtig ist. Alice fürchtet, dass es schnell vorbei sein könnte mit dem schönen neuen Leben; dass sich ihr Stiefvater rasch wieder entliebt. Und das wäre ihr aus zweierlei Gründen gar nicht recht. Zum einen mag sie es, einen Stiefvater zu haben und umsorgt zu werden und zum anderen entwickelt sie Gefühle für den viel älteren Mann…

Gegenwart:

Harry Ackerson steht kurz vor seiner College-Abschlussfeier, als er einen erschütternden Anruf erhält. Seine Stiefmutter Alice eröffnet ihm, dass sein Vater Bill, während eines Spaziergangs von der Klippe gestürzt und tödlich verunglückt ist.
Harry reist daraufhin umgehend in den kleinen Küstenort Kennewick, Maine, in dem sein Vater mit dessen zweiter Frau, bis zu seinem Tod lebte.
Alice, die um einiges jüngere Frau seines Vaters, ist überglücklich, als Harry eintrifft. Bills Tod hat sie sehr mitgenommen und dazu muss sich auch unbedingt jemand um den Buchladen seines Dads kümmern.

Harry bemüht sich nach Kräften, findet es jedoch schon etwas sonderbar, dass Alice ständig seine Nähe sucht. Denn obwohl Harry einst den Segen für die Verbindung seines Vaters mit Alice gab, blieb sie stets doch eher eine Fremde für ihn, die er nur selten traf.
Als die Polizei ihm mitteilt, dass sein Vater ermordet wurde, ist Harry alarmiert. Auf der, einige Tage später stattfindenden Beerdigungsfeier seines Vaters, befindet sich eine ihm unbekannte Frau, ebenfalls noch recht jung und da Harry unbedingt herausfinden will, wer seinen Dad ermordet hat, will Harry sie unbedingt zur Rede stellen. Da trifft es sich gut, dass sie eines Tages im Buchladen vor ihm steht und um eine Anstellung bittet.

„Ein Tod ist nicht genug“, von Peter Swanson, erzählt eine spannende Story, auf gleich zwei Zeitebenen. Die Romanpassagen, die in der Vergangenheit spielen, bringen dem Leser Alice näher. Alice ist keine sympathische Romanfigur und man begreift schnell, dass sie nicht die nette, fürsorgliche Stiefmutter ist, für die sie sich ausgibt. Doch ist sie dazu fähig einen Mord zu begehen? Man sollte beim Lesen jedoch nicht der Vermutung anheim fallen, man wüsste bereits nach der Hälfte des Romans, was wirklich gespielt wird. Der Autor hat sich eine interessante, vielschichtige Story ausgedacht, in der so manches nicht so ist, wie es scheint. Und aus diesem Grund hat mir „Ein Tod ist nicht genug“, auch viel Lesespaß bereitet, da ich knifflige, undurchsichtige Thrillerstorys sehr mag.
Harry ist ein sympathischer junger Mann, der sich bislang noch nicht viel Gedanken über seine Zukunft gemacht hat. Man kann sich gut in ihn hineindenken und die Mischung aus Trauer, Verwirrung und Wut die ihn ob des Todes seines Vaters umtreibt, verstehen.
Besonders gut hat es mir gefallen, dass Harrys Vater, ein Antiquar und begeisterter Büchernarr, dem Sohnemann Bücherlisten von lohnenswerten Krimis hinterlassen hat, die somit auch dem interessierten Krimileser dieses Buches zugute kommen. Ich werde sicherlich einige Tipps aus diesem Roman ausprobieren.
Peter Swansons Schreibstil ist bildhaft und eingängig, er legt falsche Fährten für die Leser, so dass sein Thriller sich kurzweilig und spannend liest. Ich könnte mir diesen Roman auch gut als Verfilmung vorstellen und fand das Setting der Story sehr reizvoll.

Kurz gefasst: Wer spielt ein falsches Spiel mit Harry? Spannender, kurzweiliger und überraschender Thriller mit unerwarteten Wendungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Spannend

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Harry Ackerson kann den Tod seines Vaters nur schwer verarbeiten. Er stürzte von den Klippen, eine Strecke, die er jedoch wie seine Westentasche kannte. Dann gibt es da noch die unbekannte Frau auf der ...

Harry Ackerson kann den Tod seines Vaters nur schwer verarbeiten. Er stürzte von den Klippen, eine Strecke, die er jedoch wie seine Westentasche kannte. Dann gibt es da noch die unbekannte Frau auf der Beerdigung, aber auch seine eigene Mutter hütet Geheimnisse. Das Buch fand ich unfassbar spannend. Durch immer neue Wendungen war es möglich, die Spannung bis zum Ende des Buch aufrechtzuerhalten und den Leser im Dunkel tappen zu lassen. Die Figuren waren hintergründig und interessant angelegt und auch der Schreibstil war toll. Dazu passt das schöne Cover. Ich habe mich glänzend unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere