Cover-Bild Das Winterweihnachtswunder
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 27.09.2019
  • ISBN: 9783548060804
Poppy Alexander

Das Winterweihnachtswunder

Ein Adventsroman
Elfriede Peschel (Übersetzer)

Brauchen wir nicht alle ein kleines Wunder?

Seit dem Tod ihres Mannes ist Weihnachten für Kate und ihren Sohn Jack kein schönes Fest mehr. Der traurige Jack braucht dringend ein Winterweihnachtswunder, und Kate überrascht ihn mit einem Adventskalender, der ihm jeden Tag einen kleinen Wunsch erfüllt. Um sich das leisten zu können, verkauft sie als Weihnachtselfe verkleidet Weihnachtsbäume. Vor lauter Kälte bemerkt sie Daniel nicht, der täglich an ihr vorbeiläuft und sich hoffnungslos in sie verliebt hat. Er schafft es einfach nicht, sie anzusprechen. Doch als der erste Schnee fällt, hat Daniel eine Idee...

Warmherzig, charmant und mit ein bisschen Magie - der perfekte Roman fürs Fest

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2019

Süße Weihnachtsgeschichte

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Inhalt: Seit dem Tod ihres Mannes gibt es für die alleinerziehende Kate kaum noch Freude im Leben. Sie lebt nur noch für ihren kleinen Sohn Jack. Um diesem mal wieder ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen, ...

Inhalt: Seit dem Tod ihres Mannes gibt es für die alleinerziehende Kate kaum noch Freude im Leben. Sie lebt nur noch für ihren kleinen Sohn Jack. Um diesem mal wieder ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen, lässt sich die junge Mutter etwas ganz besonderes einfallen: Ein Adventskalender muss her. Einer, der für jeden Tag etwas weihnachtliches plant. Als ihr dann aber ihr Chef immer mehr Druck macht und ihr den Weihnachtsbaumverkauf und eine Spendensammlung aufs Auge drückt, ist Stress vorprogrammiert. Doch dann gibt es ja noch den einsamen Daniel, der ebenfalls einen schweren Verlust erlitten hat und heimlich für „das Christbaummädchen“ schwärmt.

Meinung: „Das Winterweihnachtswunder“ ist eine süße Weihnachtsgeschichte, die einem das Herz erwärmt. Es geht um Armut, Liebe und Wunder und somit ist das Buch perfekt für das Fest der Liebe.
Im Mittelpunkt stehen Kate und Daniel.
Kate hat vor ein paar Jahren ihren Mann und somit auch ihre finanzielle Absicherung verloren. Nun hat sie es als alleinerziehende Mutter nicht leicht. Vor allem, weil ihr Chef kein netter Mensch ist und ihr alle möglichen Sachen aufs Auge drückt. Trotzdem ist Kate eine starke Persönlichkeit, die alles für ihren Sohn tun würde. Man merkt, dass er ihr das Wichtigste und die größte Freude ihres Lebens ist.
Daniel, der ebenfalls einen schweren Verlust erlitten hat, ist schüchtern und liebenswert. Er ist ein guter Mensch, der, obwohl er selbst trauert, ehrenamtlich bei einem Krisentelefon aushilft, um so anderen zu helfen. Er ist sehr einsam und hat, außer einem guten Freund, kaum soziale Kontakte.
Kate hingegen hat, außer ihrem kleinen Sohn, noch ihre netten Kollegen. Vor allem die ältere Pat ist immer für sie da und für einen Rat gut. Außerdem ist da noch die selbstbewusste Seema, die Kate oft ermutigt und immer hinter ihr steht.
Das Buch verbreitet weihnachtliche Stimmung und ist gut zu lesen. Allerdings ist es stellenweise sehr vorhersehbar. Trotzdem habe ich mich hier gut unterhalten gefühlt und genau so ein Buch wie dieses, möchte man doch an Weihnachten lesen.

Fazit: Süße Weihnachtsgeschichte über Liebe, Armut, Freundschaft und Wunder. Ist zwar stellenweise etwas vorhersehbar, aber trotzdem sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 05.10.2019

Das Winterweihnachtswunder

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Handlung:
Seit vier Jahren ist Kate Witwe und besonders die Weihnachtszeit wird jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung. Ihrem Sohn Jack zuliebe versucht sie trotzdem, die Zeit mit so viel Freude und ...

Handlung:
Seit vier Jahren ist Kate Witwe und besonders die Weihnachtszeit wird jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung. Ihrem Sohn Jack zuliebe versucht sie trotzdem, die Zeit mit so viel Freude und Aufmerksamkeiten zu gestalten wie möglich. Ihre neueste Idee: ein Adventskalender, der ihm einige Wünsche erfüllt und so viel Weihnachtsstimmung wie möglich verbreiten soll. Dazu nimmt Kate auch eine unliebsame Aufgabe auf ihrer Arbeit an, um auch ein paar materielle Wünsche zu erfüllen: als Weihnachtselfe verkleidet verkauft die junge Frau Tannenbäume. Und jeden Tag bemerkt sie sowohl morgens, als auch abends einen Mann, der tagtäglich an dem Geschäft vorbeiläuft. Sie denkt, dass er sie nicht beachtet, doch Daniel ist zu schüchtern, um Kate anzusprechen. Bis ihm eine Idee kommt...

Meinung:
Das Cover ist wunderbar weihnachtlich, fast schon etwas kitschig gestaltet. Es gibt viel Glitzer, welches über das gesamte Cover verteilt ist. Besonders bei der roten Schrift des Titels kommt dies richtig gut zur Geltung und verströmt eine weihnachtliche Stimmung. Die Szenerie stellt einen Wald dar, im Hintergrund ein kleines, niedliches Häuschen, im Vordergrund ein Tannenbaum, sowie ein Pärchen. Ich muss sagen, dass ich es schöner gefunden hätte, wenn man die beiden Personen eher von hinten gesehen hätte, anstatt sie relativ klar von der Seite zu erkennen.

Als ich meinen Lesemonat September geschrieben habe, ist mir aufgefallen, dass dies tatsächlich schon mein vierter Weihnachtsroman dieses Jahr ist. Auf diesen war ich besonders gespannt. Zum einen kannte ich von der Autorin noch nichts und wusste absolut nicht, was mich erwarten könnte. Außerdem gibt es zusätzlich zu dem Titel noch den Zusatz „Ein Adventsroman“. Einerseits hatte ich einige Ideen dazu, andererseits konnte ich mir auch nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Meine finale Idee war, dass der Roman in die Adventswochen unterteilt wird. Ich war also wirklich gespannt auf das Buch, auch um zu sehen, ob meine Idee stimmen könnte.

Ich war nicht immer ganz zufrieden mit der Schreibweise. Vor allem am Anfang habe ich mich damit ziemlich schwer getan. Einige Seiten lang gibt es Schachtelsätze, die einige Informationen erhalten. Hier war es bei mir tatsächlich der Fall, dass ich irgendwann nicht mehr wusste, was am Anfang des Satzes erwähnt wurde. Irgendwann wurden die Sätze kürzer und kompakter, was meinem Lesefluss zugute kam. Mir war es daraufhin möglich, in die Handlung einzutauchen und das Buch innerhalb von kurzer Zeit auszulesen.
Durchweg wurde die Sprache locker gehalten. Es wurde eine einfache Sprache genutzt, die ein schnelles Lesen ermöglicht. Mit leicht verständlichen Worten wurden gekonnt Stimmungen niedergeschrieben, die teilweise auch auf den Leser übertragen werden können. Mir fiel dies vor allem bei den Beschreibungen und Szenen von Kate´s Wohnung auf. Diese wirkte durchweg kalt und nicht einladend, verströmte genau die Atmosphäre, mit der Poppy Alexander sie beschrieben hat.

Ich hatte ja schon geäußert, was meine Vermutungen bezüglich des Titelzusatzes „Ein Adventsroman“ sind. Es werden ziemlich detailiert die letzten 25 Tage vor Weihnachten beschrieben. Wenn ich mich nicht täusche, erhält jeder Tag eine paar Seiten und in diesen erhält man Informationen über den Alltag von Kate und Daniel.
Die Handlung wird aus zwei Sichtwinkeln beschrieben. In einigen Kapiteln wird sich etwas mehr auf Daniel konzentriert, doch hauptsächlich gibt es Informationen aus Kate's Leben. Dabei lernt man ihren Charakter richtig gut kennen, oft gibt es auch Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Ich glaube auch dadurch war es mir möglich, sie als einen sympathischen Charakter wahrzunehmen. Gleichzeitig hat sich in manchen Momenten auch gezeigt, dass Kate noch ganz schön an der Vergangenheit hängt und nicht dazu bereit ist, diese hinter sich zu lassen.

Für mich war Kate eine angenehme Hauptprotagonistin. Sie wird sehr sympathisch und bodenständig dargestellt, außerdem tritt sie als freundlicher, etwas schüchterner und lebendiger Mensch auf. An vielen Stellen konnte ich mit ihr mitfiebern, mich mit ihr freuen, aber auch mit ihr mitleiden. Ab und an hat es mich etwas gestört, dass Kate ihre Situation einfach als gegeben annimmt. Sie strebt zwar nach einem besseren Leben und hat Wünsche und Träume, unternimmt aber nur wenig, um diese auch zu erreichen und sich zu erfüllen. Sie bleibt in einem Job hängen, der sie nicht erfüllt und wo sie kaum etwas verdient. Dementsprechend kann sich Kate auch keine bessere Wohnung leisten und ihr Wunsch von einem Haus mit Garten rutscht in weite Ferne. Es hat ihrer Figur an Willen und Durchsetzungsvermögen gefehlt.
Ihren kleinen Sohn Jack fand ich ganz reizend, auch wenn er etwas blass auftritt. Ich weiß nicht warum, aber die Kinder in Weihnachtsromanen haben es mir angetan. So auch Jack. Er ist ein niedlicher kleiner Kerl, der sehr unsicher auftritt und genau um die Sorgen seiner Mutter Bescheid weiß. Wahrscheinlich hat mir genau dieser Punkt so gefallen. Er ist ein bescheidener Junge, der auf seine eigene Art liebenswert ist. Tatsächlich hätte ich mir eine stärkere Präsenz von ihm gewünscht, dass er mehr auftritt und man noch mehr über ihn erfährt.
Bis auf eine kleine Ausnahme waren auch die restlichen Protagonisten gelungen und sympathisch dargestellt. Sie waren einzigartig, hatten unterschiedliche Charaktere und ab und an wurde auch ein Klischee bedient. Doch genau diese Typen haben neuen Schwung hereingebracht und zeigten, was für ein angenehmer Mensch Kate ist und das man immer an seiner Meinung festhalten soll.
Wie bereits erwähnt hatte ich mit einem Protagonisten einige Probleme. Dabei handelt es sich um Daniel. An sich hatte er schon Momente, in denen ich ihn nett und freundlich fand. Doch oft trat er sehr merkwürdig auf, was zwar von der Autorin gewollt ist, ihn mir aber unsympathisch gemacht hat. Ich fand es selbst schade, dass ich Daniel nicht so wahrnehmen konnte wie Kate, ihre Freunde oder vielleicht auch wie andere Leser. Dazu trat Daniel als sehr reifer Charakter auf, erschien mir immer ziemlich ernst und steif. Das passte nicht recht zu der quirligen Kate, die noch recht jugendlich wirkte.

Fazit:
Nach kleinen Startschwierigkeiten aufgrund der teilweise arg langen Sätze hat mir die Schreibweise später immer besser gefallen. Dazu haben auch einige stimmungsvolle Beschreibungen beigetragen, sei es von Orten, als auch von einigen Situationen, wie z.B.: dem Besuch des Weihnachtsmarktes. Kate und ihren Sohn Jack empfand ich als sehr angenehme Protagonisten, beide waren mir äußerst sympathisch und ich fand es sehr angenehm, die Vor- und Weihnachtszeit mit ihnen zu verbringen. Ich empfand es als sehr schade, dass Daniel nicht so sympathisch aufgetreten ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Zwar war es wirklich gut, dass er nicht perfekt, sondern auch mit kleinen Makeln aufgetreten ist, doch lebendig und sympathisch war mir sein Charakter leider nicht. Außerdem hätte ich es als positiv gefunden, wenn Kate eine stärkere Wandlung durchlebt und unabhängiger und stärker wird. Es gibt leichte Tendenzen dafür, die mir aber zu schwach sind.

Veröffentlicht am 03.02.2020

Am Anfang zu lang, am Ende zu schnell

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Inhalt:
Seit dem Tod ihres Mannes schlägt sich Kate mit ihrem Sohn Jack mehr schlecht als recht durchs Leben. Sie hat einen schlecht bezahlten Job mit miesem Chef, wenig Freunde und trauert immer noch ...

Inhalt:
Seit dem Tod ihres Mannes schlägt sich Kate mit ihrem Sohn Jack mehr schlecht als recht durchs Leben. Sie hat einen schlecht bezahlten Job mit miesem Chef, wenig Freunde und trauert immer noch um ihren Mann. Doch dieses Jahr möchte sie für Jack endlich in Weihnachtsstimmung kommen und hat einen Adventskalender für ihn, in dem jeden Tag eine kleine Weihnachtsaufgabe steckt, die die beiden erfüllen müssen.

Meine Meinung:
"Das Winterweihnachtswunder" von Poppy Alexander klang nach einem romantischen Weihnachts-Liebesroman, konnte dieses Feeling für mich aber leider nicht so richtig rüber bringen.

Die Protagonistin Kate hat vor einigen Jahren ihren Mann verloren und lebt nun allein mit ihrem Sohn Jack in einer winzigen Wohnung. Sie arbeitet als Verkaufshilfe in einem Einkaufscenter, was ihr kaum genug Geld zum überleben einbringt und ihr nicht viel Zeit mit ihrem Sohn lässt. Dadurch hat sie es verständlicherweise auch noch nicht geschafft, den Tod ihres Mannes zu verarbeiten, so dass immer noch sehr stark am Trauern ist und sich zum Beispiel auch den Gedanken an einen neuen Mann vebietet.

Auch Daniel, der andere Protagonist, trauert. Seine Schwester, zu der er ein sehr enges Verhältnis hatte, ist vor kurzem gestorben, wodurch sich Daniel in seine ehrenamtliche Arbeit beim Sorgentelefon vergräbt. Durch diese ganze Trauer beider Protagonisten und vor allem auch durch Kates ausweglose Situation herrscht fast das ganze Buch über einfach eine ziemlich depressive Stimmung.

Der im Klappentext angesprochene Adventskalender rückt dabei eher in den Hintergrund, was ich sehr schade fand, da ich die Idee richtig süß fand. Kate möchte nämlich endlich mal für ihren Sohn in Weihnachtsstimmung kommen und hat ihm einen Adventskalender gebastelt, in dem jeden Tag eine kleine Weihnachtsaufgabe, wie zum Beispiel Kekse backen, für die beiden drin steht.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Kate konnte hier leider auch nicht wirklich was raus reißen, da es erst irgendwie gar nicht vorwärts geht und dann ganz plötzlich ist tierische Eifersucht im Spiel. Diese Wendung war hier einfach nicht ganz nachvollziehbar, aber das ist generell ein Problem in diesem Buch, auch was Kates Situation angeht. Erst dümpelt das alles vor sich hin und man hat keine Ahnung, wie sie da je raus kommen soll, und am Ende wendet sich plötzlich alles ganz schnell zum Guten. Das war einfach sehr unrealistisch.

Fazit:
"Das Winterweihnachtswunder" von Poppy Alexander konnte mich leider nicht wirklich vom Hocker hauen. Die Idee war gut, aber leider gibt es bei der Umsetzung zu viele Längen, bevor sich dann alles zu schnell zum Guten wendet. Für mich war das Buch nur durchschnittlich mit 3 von 5 Muscheln.

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Veröffentlicht am 13.01.2020

Süße Vorweihnachtsgeschichte, aber auch ein wenig melancholisch

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>> Brauchen wir nicht alle ein kleines Wunder?

>> Brauchen wir nicht alle ein kleines Wunder? <<

Als ich auf der Suche nach Büchern für die Weihnachtszeit war, kam mir dieses Buch unter. Nicht nur, dass die Geschichte sich richtig süß anhörte, sondern auch, dass dieses Buch aufgebaut ist wie ein Adventskalender, machte mich neugierig.

So begann ich dann, am 01.Dezember, mit dieser Geschichte, wo man zu Beginn die beiden Hauptcharaktere kennenlernt und dann mit dem Kapitel beginnt – 25 Tage bis Weihnachten.

Jeden Tag habe ich mir dann ein Kapitel vorgenommen und die alleinerziehende Kate und den eher in sich gekehrten Daniel begleitet.

Kate, deren Mann verstorben ist und die sich von da an aufopferungsvoll um den kleinen Jack kümmert. Da das Geld knapp ist, sie aber trotz dessen ihm ein schönes Weihnachtsfest bescheren möchte, überrascht sie ihn mit einem Adventskalender, der ihm jeden Tag einen kleinen Wunsch erfüllt.

Um das zu ermöglichen, verkauft sie, verkleidet als Weihnachtself, Tannenbäume. Dort trifft sie auf Daniel, der ihr die Jahre davor schon ins Auge gestochen ist. Allerdings war er da immer mit einer Frau im Rollstuhl dort. Doch dieses Mal sieht sie ihn allein.

Eine warmherzige, charmante und bezaubernde Geschichte, die gerade in der Vorweihnachtszeit schön zu lesen war. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass durch die Themen, wie Trauer, Tod, Verlust, Armut mich die Geschichte auch manchmal ein bisschen melancholisch hat werden lassen.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich immer nur ein Kapitel gelesen habe und mich die Geschichte dann, bis zum nächsten Tag, so zurück gelassen hat.

Fazit:

Eine süße Adventskalender-Geschichte, die man täglich lesen kann, um das Warten bis Weihnachten zu versüßen, wobei ich sie jetzt, mit Abstand betrachtet, lieber in eins lesen würde, um nicht immer raus zu kommen und mit einem traurigen Gefühl zurückgelassen zu werden. Ich glaube, dann hätte ich das Buch einfach noch schöner gefunden.

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Veröffentlicht am 08.12.2019

Zu viel Drama für eine Weihnachtsgeschichte

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Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
Seit dem Tod ihres Mannes ist Weihnachten für Kate und ihren Sohn Jack kein schönes Fest mehr. Der traurige Jack braucht dringend ein Winterweihnachtswunder, und Kate ...

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
Seit dem Tod ihres Mannes ist Weihnachten für Kate und ihren Sohn Jack kein schönes Fest mehr. Der traurige Jack braucht dringend ein Winterweihnachtswunder, und Kate überrascht ihn mit einem Adventskalender, der ihm jeden Tag einen kleinen Wunsch erfüllt. Um sich das leisten zu können, verkauft sie als Weihnachtselfe verkleidet Weihnachtsbäume. Vor lauter Kälte bemerkt sie Daniel nicht, der täglich an ihr vorbeiläuft und sich hoffnungslos in sie verliebt hat. Er schafft es einfach nicht, sie anzusprechen. Doch als der erste Schnee fällt, hat Daniel eine Idee...


Meine Meinung:
Die Geschichte klang für mich nach einer wundervollen Weihnachtsgeschichte. Ich habe mir Romantik, Humor und weihnachtliche Stimmung erhofft. Jedoch ist dies alles sehr in den Hintergrund geraten und die Stimmung in diesem Buch blieb meist eher traurig und gedrückt.

Die Autorin hat die Charaktere wirklich wunderbar beschrieben. Kate habe ich gleich ins Herz geschlossen. Sie hat wirklich viel durchgemacht und muss nun ihren kleinen Sohn Jack alleine großziehen, da ihr Ehemann vor 4 Jahren bei einem Auslandseinsatz in Afghanistan ums Leben kam. Dieses Weihnachten soll nun so etwas wie ein Neuanfang werden, jedoch kommen immer wieder noch mehr Probleme auf sie zu. Und genau das hat mich an der ganzen Geschichte gestört. Es ist ja in Ordnung, dass nicht alles glatt verläuft. Aber bei Kate geht so ziemlich alles schief was schief gehen kann und wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, kommt da immer noch mehr, was Kate schultern muss. Ich fand das für eine Weihnachtsgeschichte viel zu viel Drama.

Auch bei Daniel ist dieses Weihnachtsfest nicht so wie immer. Denn es ist das erste Weihnachtsfest ohne seine Schwester, die auch verstorben ist. Er ist auch ein total sympathischer Charakter, der sich auch sehr viel sozial engagiert. Ich mochte ihn von Anfang an. Er hat in die ganze Geschichte doch ein wenig Licht gebracht, auch wenn er auch ziemlich deprimiert nach dem Tod seiner Schwester ist.

Die Handlung an sich mochte ich eigentlich gerne. Die Idee mit dem Adventskalender der neben Schokolade auch einen kleinen Zettel mit einer weihnachtlichen Aufgabe enthält fand ich ganz süß. Jedoch geriet genau das durch die Unmengen an Problemen von Kate sehr in den Hintergrund. Das Ende hat mich dann auch leider enttäuscht, denn dann ging alles Schlag auf Schlag und die Geschichte war so urplötzlich vorbei. Mir hat da am Ende dann doch noch mehr Auflösung gefehlt.

Die Geschichte hätte wirklich ganz toll werden können, wenn die Autorin der Protagonistin nicht so viele dramatische Baustellen beschert hätte. Ein paar weniger hätten defintiv gereicht, die dann am Ende auch nachvollziehbar aufgelöst hätten werden können. Das Potenzial für eine schöne Weihnachtsgeschichte war da, tolle Charaktere und eine gute Idee. Jedoch konnte sie mich nicht komplett überzeugen, sodass ich 3 Sterne vergebe.

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