Cover-Bild Das andere Haus

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 20.08.2018
  • ISBN: 9783442205592
Rebecca Fleet

Das andere Haus

Psychothriller
Eva Kemper (Übersetzer)

Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2020

Eingeholt von der Vergangenheit

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Die Rezensionen von „Das andere Haus“ gehen ja überwiegend ins Negative. Da mich der Klappentext angesprochen hat, habe dem Buch eine Chance gegeben und mir hat es sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen ...

Die Rezensionen von „Das andere Haus“ gehen ja überwiegend ins Negative. Da mich der Klappentext angesprochen hat, habe dem Buch eine Chance gegeben und mir hat es sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen flüssigen und lebendigen Schreibstil und es war leicht für mich, in die Geschichte hineinzukommen.
Die Handlung ist etwas anders, als der Klappentext vermuten lässt. Im Grunde geht es um Eheprobleme und eine Affäre.
Erzählt wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Einmal im Jahr 2013 und zwei Jahre später. Überwiegend erleben wir die Ereignisse aus der Sicht von Caroline. In kürzeren Kapiteln kommen auch ihr Mann Francis und eine anonyme Person zu Worte.
In 2013 ist Caroline unglücklich mit Francis verheiratet. Francis leidet an einer Tablettensucht und ist fast jeden Tag high. Zur Ablenkung beginnt Caroline sich mit ihrem Kollegen Carl zu treffen und verliebt sich in ihn.
2015 haben Caroline und Francis sich wieder zusammengerauft. Für ihren ersten Urlaub ohne ihren kleinen Sohn Eddy haben sie sich für einen Haustausch entschieden. Im Feriendomizil angekommen stößt Caroline immer wieder auf Kleinigkeiten, sei es eine CD oder ein Rasierwasser, das sie an Carl erinnert.
Die Affäre dominiert die Handlung des Buches. Sowohl damals als auch in der Gegenwart kreisen Carolines Gedanken fast nonstop um Carl. Die Treffen der beiden werden in allen Einzelheiten beschrieben und es lag auf der Hand, dass etwas schreckliches passiert sein muss, dass zum Bruch führte. Ich hatte meine eigene Theorie entwickelt, die sich auch in etwa bewahrheitet hat.
Auf 2/3 des Buches passiert eigentlich gar nicht so viel, trotzdem war mir zu keiner Zeit langweilig.
Die Autorin schließt „Das andere Haus“ für einen Psychothriller überraschend traurig und ab, was gleichzeitig sehr stimmig ist.
Ich hoffe, dass weitere Thriller von Rebecca Fleet in Deutschland erscheinen und würde diese garantiert lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2018

gruselig - macht keine Lust auf Haustausch

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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Caroline und Francis wollen in einem Urlaub mit Haustausch, ohne Kind, ihre Beziehung zueinander verbessern und eine schöne Zeit in der Nähe von London verbringen. Doch vor ...


Kurze Inhaltszusammenfassung:
Caroline und Francis wollen in einem Urlaub mit Haustausch, ohne Kind, ihre Beziehung zueinander verbessern und eine schöne Zeit in der Nähe von London verbringen. Doch vor allem Caroline hat nicht damit gerechnet, dass es für sie persönlich zur Zerreißprobe werden wird. Mit dem Tauschpartner, der sich in ihrem Haus befindet, hat sie nicht gerechnet.

Meine Meinung zum Buch:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr ausdrucksstark und gewaltig, man verspürt in jedem Satz, dass etwas Unheimliches lauert oder bald etwas passieren wird. Die Atmosphäre ist sehr geladen, kurz vor der Explosion und dies zieht sich über das gesamte Buch hinweg durch – richtig toll gelungen! Außerdem gibt es ein paar überraschende Wendepunkte und Situationen, die die Spannung nochmals verstärken. Auch die Beziehungsebene und die persönliche Geschichte von Caroline und Francis finde ich interessant und langsam entwickelt man im Laufe des Thrillers ein Gespür für die Charaktere, da die Informationen quasi häppchenweise eingestreut werden. Ich habe mich durchgehend sehr gut unterhalten gefühlt.

Mein Fazit:
Die Idee mit dem Haustausch für den Urlaub finde ich spannend, allerdings hat mich das Buch jetzt eher im Gegenteil bestärkt, es nicht zu wagen ? Aber ein Top-Psychothriller!

Veröffentlicht am 30.09.2018

Ergreifend und voller Überraschungen

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Caroline und Francis sind ein Ehepaar, das nach einer schweren Krise wieder zueinander gefunden hat. Um dem Alltag zu entkommen, entscheiden sie sich für einen Haustausch-Urlaub und verbringen eine Woche ...

Caroline und Francis sind ein Ehepaar, das nach einer schweren Krise wieder zueinander gefunden hat. Um dem Alltag zu entkommen, entscheiden sie sich für einen Haustausch-Urlaub und verbringen eine Woche in der Nähe von London. Von Anfang an erscheint Caroline das fremde Haus merkwürdig, und sie entdeckt immer mehr Dinge, die sie an frühere Zeiten erinnern, die sie gern vergessen möchte. Jedoch scheint es, dass sie nicht vergessen, sondern mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden soll. Sie reagiert schockiert und fragt sich, wer das Ganze inszeniert haben könnte und aus welchem Grund.
Was für eine Geschichte! Das Buch ist unbeschreiblich spannend, es hat mich total gefesselt, so dass ich ungern meine Lektüre unterbrochen habe. Ich habe richtig mitgefiebert und immer neue Vermutungen angestellt, was hinter all den obstrusen Funden in dem Tauschhaus stecken könnte. Und Rebecca Fleet schafft es, immer wieder für überraschende Wendungen zu sorgen, die man nicht eingeplant hatte, die aber trotzdem logisch und einleuchtend sind. Auch der Perspektivwechsel trägt zur Spannung bei. Mitfiebern bis zum Schluss!
Den Schreibstil der Autorin finde ich faszinierend, gut lesbar und situationsgerecht, teilweise emotionsgeladen, aber auch dramatisch. Sehr interessant fand ich, dass sie Carolines Gedanken über ihren früheren Geliebten nicht in der 3.Person wiedergibt, sondern ihn immer direkt anspricht ('du hast...'), was uns verdeutlicht, wie intensiv die emotionale Bindung noch ist. Sehr überzeugend!
Während viele Psychothriller unrealistische Elemente enthalten, um den 'Thrill' zu vermitteln, ist hier alles authentisch und trotzdem packend. Kein rasanter Showdown und kein übertriebenes Blutvergießen.
Und dann noch ein Wort zum Cover: es fühlt sich teilweise rau an, genau auf den Steinen, was auf die schwerwiegenden Umstände des Haustauschs hinweisen könnte.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der tiefgründige Psychothriller mag, und ich gebe gern 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 24.09.2018

Erschreckender Haustausch

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Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die ...

Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ...

Ich konnte von Anfang an mit Caroline mitfühlen – diese unterschwellige Angst ist fast schon deutlich spürbar beim Lesen und macht das Szenario sehr lebensnah. Jeder kann sich doch vorstellen, wie sehr einen sowas ängstigen muss und man sich langsam fragt, ob man verrückt wird...

Ich empfand die Geschichte als sehr geschickt erzählt und auch wirklich spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, was vor allen Dingen an der düsteren Grundstimmung liegt, die die Geschichte so interessant für mich gemacht hat. Denn gelesen habe ich ähnliche Geschichten schon oft, doch diese hat mir nicht das Gefühl vermittelt, als hätte ich genau das schon mal gelesen; sie hat dann doch noch etwas Spezielles.

Veröffentlicht am 23.09.2018

ich habe das Buch sehr gerne gelesen

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Das andere Haus
von Rebecca Fleet

Worum geht es im Buch:

Caroline und ihr Mann Francis, wollen ihre Ehe retten, da kommt ihnen der Häusertausch ganz gelegen. Aber schon bei der Ankunft hat Caroline ein ...

Das andere Haus
von Rebecca Fleet

Worum geht es im Buch:

Caroline und ihr Mann Francis, wollen ihre Ehe retten, da kommt ihnen der Häusertausch ganz gelegen. Aber schon bei der Ankunft hat Caroline ein komisches Gefühl. Jedes Haus gleich dem anderen, alle Gärten sind penibel gepflegt und als sie eintreten, scheint es so, als sein das Haus vor ihnen gar nicht bewohnt gewesen. Die Möbel sind edel, die Einrichtung eher kalt. Man könnte meinen es handle sich um ein Musterhaus. Immer wieder entdeckt Caroline Dinge: der Willkommens-Brief, der so wirkt als sein er ausschließlich an sie gerichtet. Blumen oder Musik, die sie an eine Zeit erinnern die sie hinter sich lassen wollte und die sie langsam aber sich einzuholen droht. Der einst so schöne Urlaub, wird zum Albtraum. Ist das alles Zufall oder will sie jemand in den Wahnsinn treiben?

Infos:

Es handelt sich um ein Gegenwartspsychothriller. Er hat drei Erzählstränge erzählt. Aus der Sicht von Caroline, aus der Sicht von Fancis und aus der Sicht des Anderen – den wir noch nicht kennen. Alles aus der Ich-Form Präsens erzählt. Die eigentliche Geschichte finde 2015 statt, es gibt aber immer wieder Rückblenden. Wir erfahren also, was alle Personen denken und tun.

Ein Eindruck:

Die Geschichte beginnt mit dem Fremden, wie er das Haus von Caroline und Francis betritt.

Seite 5 „Der Schlüssel gleitet ins Schloss und dreht sich, glatt und geschmeidig wie ein Silberfischchen.“

„Ich habe mit einem metallischen Scharren gerechnet. Mit Ruckeln und Widerstand. Nach allem, was mich hier hergeführt hat, habe ich das Gefühl, es sollte mühsamer sein.“

Und man fragt sich, was hat die fremde Person da hingeführt.

„Beängstigender als das Wissen, dass man den absoluten Tiefpunkt erreicht hat, ist nur die Furcht, dass man es noch nicht hat.“

Der Schreibstil gefällt mir, sie Sätze haben so viel kraft, lassen sich flüssig lesen und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, ich war erstaunt, wie schnell ich durch das Buch geflutscht bin. Die Geschichte hatte einen guten Spannungsbogen, die Kapitel eine angenehme Länge und ich kam mit der Aufteilung und den Rückblenden, sehr gut klar. Ich konnte die Atmosphäre der einzelnen Kulissen spüren, war gebannt, habe mit Caroline und Francis mitfühlt und wollte wissen, was die fremde Person mit alledem bezwecken wollte, was sie dazu trieb.
Mir hat die Geschichte rundum gefallen.

Cover:
Das Cover hat mir auch sehr gut gefallen, die raue Struktur, die übereinander gelegten und zerrissenen Fotos einer Hauswand und man kann nicht richtig erkennen, wer da am Fenster ist.

Autorin: Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. „Das andere Haus“ ist ihr Thriller-Debüt.