Cover-Bild Mutterliebe
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 287
  • Ersterscheinung: 16.08.2022
  • ISBN: 9783746637822
Rebecca Russ

Mutterliebe

Thriller

Für ihre Tochter würde sie alles tun  

Als die kleine Louisa nach einem Besuch beim Vater spurlos verschwindet, bricht für die alleinerziehende Nora eine Welt zusammen. Doch während die Polizei fieberhaft nach dem Mädchen sucht, gerät Nora in Bedrängnis. Sie würde alles dafür geben, ihre Tochter zu finden, hat jedoch Angst davor, dass bei der Suche nach Louisa ein wohlgehütetes Geheimnis ans Licht kommt: Niemand darf erfahren, dass das Mädchen gar nicht ihre eigene Tochter ist. Und plötzlich gerät Nora selbst ins Visier der Ermittler ... 

Ein hochspannender Thriller über ein verschwundenes Mädchen und die Frage, wo Mutterliebe endet  

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

​Absolut krank, krass und völlig unvorhersehbar

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Meine Meinung:

Ich bin immer noch völlig fassungslos nach diesem Leseerlebnis. „Mutterliebe“ von Rebecca Russ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die Story ...

Meine Meinung:

Ich bin immer noch völlig fassungslos nach diesem Leseerlebnis. „Mutterliebe“ von Rebecca Russ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die Story ist einfach nur absolut krass und die Spannung wird so geschickt aufgebaut, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Man spürt förmlich, wie sich die Schlinge immer weiter zuzieht.

​Das Beste an diesem Thriller war für mich aber der Twist. Ich habe viel spekuliert, aber mit dem, was am Ende passiert ist, hätte ich absolut nicht gerechnet! Es ist eine dieser Geschichten, die einen völlig kalt erwischen und fassungslos zurücklassen. Wer auf psychologische Hochspannung steht, die unter die Haut geht, muss dieses Buch unbedingt lesen. Ein echtes Highlight, das volle 5 Sterne verdient!

​Fazit: Ein nervenaufreibender Psychothriller mit einem Ende, das man niemals kommen sieht. Absolute Leseempfehlung! ⭐⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 28.12.2022

Seelengift

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Nora widerfährt das Schlimmste, was sich einer Mutter passieren kann: ihre Tochter Louisa kehrt von einem Besuch beim Vater nicht mehr zurück und es scheint, als wäre das kleine Mädchen wie vom Erdboden ...

Nora widerfährt das Schlimmste, was sich einer Mutter passieren kann: ihre Tochter Louisa kehrt von einem Besuch beim Vater nicht mehr zurück und es scheint, als wäre das kleine Mädchen wie vom Erdboden verschluckt. Die Suche nach dem Kind wird zu einem Spießrutenlauf für Nora, denn es kommen Geheimnisse ans Tageslicht, die sie bisher gut gehütet hat. Das rückt sie in den Fokus der Ermittlenden und es scheint, als würde sie sich aus dem Geflecht aus Lügen nicht mehr herauswinden können. Dabei will sie noch nur eines: ihre ganze Mutterliebe ihrem Kind ohne Vorbehalte schenken...

Rebecca Russ fesselt vom ersten Buchstaben an ihre Leser;:innen an die Seiten und peitscht sie regelrecht durch die nervliche Anspannung, die fast schon erdrückend wirkt. Die Sorge um Louisa frisst sich durch die Eingeweide und lässt auch den Lesenden keine Ruhe. Was sich aber nach und nach offenbart, ist Seelengift pur, denn die Autorin deckt menschliche Abgründe auf und schreckt auch nicht davor zurück, diese in allen Details offenzulegen.

Aus der heilen Welt herausgerissen, erfahren die Leser;innen hautnah, wie gefährlich toxische Mutterliebe sein kann und geraten selbst immer tiefer in den Strudel aus Lügen und Intrigen. Es fällt schwer, die Unterscheidung zwischen richtig und falsch, Lüge und Wahrheit zu treffen und genau das macht das Buch so unberechenbar. Die Szenen sind atmosphärisch und manchmal schon klaustrophobisch, verursachen ein panisches Engegefühl im Brustkorb und lassen mich mit einer gewissen Unruhe die Seiten umblättern.

Immer im Hinterkopf der Gedanke, warum Nora so ist wie sie ist und warum die Polizei sie verdächtigt. Zu Unrecht ? Oder ist doch etwas Wahres dran ? Russ spielt mit den Gefühlen ihrer Protagonist;innen und somit werden auch die Leser:innen zu Schachfiguren in einem bitterbösen Spiel, aus dem es zunächst keinen Ausweg gibt.

Bis zum Schluss blieben viele Beweggründe verborgen und das dunkle Geheimnis lüftet sich auch erst mit den letzten Seiten. Ausdrucksstark und sehr mitreißend geschrieben, ist dieser Nervenzerrer ein Highlight im Lesejahr 2022 !

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Veröffentlicht am 01.11.2022

Wie weit geht eine Mutter?

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Nora Somwebers beste Freundin Kirsten hat sich das Leben genommen und es ist der Tag ihrer Beerdigung. Da Nora nicht möchte, dass Louisa, ihre 6jährige Tochter, mit dem Tod konfrontiert wird, übernachtet ...

Nora Somwebers beste Freundin Kirsten hat sich das Leben genommen und es ist der Tag ihrer Beerdigung. Da Nora nicht möchte, dass Louisa, ihre 6jährige Tochter, mit dem Tod konfrontiert wird, übernachtet diese bei ihrem Vater Matthias und seiner neuen Lebensgefährtin Ellis. Als Louisa am nächsten Morgen zum vereinbarten Zeitpunkt noch nicht zurück ist, glaubt Nora zuerst, dass Matthias die vereinbarte Besuchszeit „überstrapaziert“ hat. Eine telefonische Rückfrage ergibt jedoch, dass er Louisa pünktlich vor der Haustüre abgesetzt hat, sie jedoch nicht bei ihrer Mutter eingetroffen ist. Nachdem Nora und Matthias jeden in der Nachbarschaft nach Louisas Verbleib befragt haben und das Kind nun seit mehreren Stunden vermisst wird, schaltet Matthias die Polizei ein.

Die beiden Kommissare Wagner und Theede leiten die Suche nach Louisa. Bei der Vernehmung von Nora wird offenbar, dass diese gerne mal ein Glas Wein trinkt (auch mal zwei oder drei) und, dass sie – aufgrund einer Angststörung – hin und wieder Benzodiazepine (Beruhigungsmittel) nimmt. In Noras Post finden sie zuerst einen anonymen Brief mit der Aufschrift „Ich weiß, was Du getan hast“, dann wird der Polizei ein Brief zugespielt, der von der verstorbenen Kerstin selbst stammt und eigentlich an Nora adressiert war.

Aufgrund der Informationen aus dem letzten Brief ihrer Freundin und der Tatsache, dass Nora als Krankenschwester arbeitet und somit Zugang zum Narkosemittel Propofol hat, gerät Nora in den Fokus der Ermittlungen. Hat Kirsten sich wirklich selbst getötet? Je tiefer die Polizisten bei ihren Ermittlungen in der Vergangenheit graben, desto mehr Ungereimtheiten ergeben sich.

Nora hätte wahrlich einen Grund gehabt, ihre Freundin Kerstin zu beseitigen, denn die Beiden teilen seit Jahren ein Geheimnis: Louisa ist nicht Noras leibliche Tochter.

Wie weit geht eine Mutter um ihr Kind zu schützen?

Rebecca Russ hat mit ihrer Protagonistin Nora Somweber einen Charakter erschaffen, der für mich als Leser nicht so recht greifbar war. Sie hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, sie hat kein gutes Verhältnis zum Vater ihrer Tochter, sie hatte zuletzt auch kein gutes Verhältnis (mehr) zu ihrer besten Freundin Kirsten – eigentlich ist Nora ein einsamer Mensch, wäre da nicht ihre Tochter Louisa, die sie von ganzem Herzen liebt. Auf der einen Seite ist Nora mir so gar nicht sympathisch, auf der anderen Seite ist ihre Tochter verschwunden, was ihr dann doch mein Mitgefühl sichert.

Die Ermittlungen der beiden Kommissare bringen recht schnell ans Tageslicht, dass Louise nicht die leibliche Tochter von Nora ist und da Nora die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt, bekommt man mit jedem Ermittlungsfortschritt auch die Hintergrundgeschichte dazu geliefert. Nora lässt ihre Erinnerungen zu ihren Gedanken werden, die sie antreiben herauszufinden, wo sich Louisa befindet und von wem und warum sie entführt wurde.

Die ganze Geschichte ist so voller Geschehnisse und Wendungen, dass ich mich im Wechsel frage, ob Nora hier Täter oder doch Opfer ist. Zwischendurch kam mir sogar der Gedanke, dass Kerstin gar nicht tot ist und sie aus dem Hintergrund die ganzen Fäden zieht. Ganz so einfach hat die Autorin es jedoch nicht gemacht.

Die ein oder andere Vorgehensweise der beiden Kommissare – insbesondere Nora gegenüber – ist wahrscheinlich in der Realität nicht so ganz ok, aber es diente dem Fortgang der Geschichte, von daher war das für mich ok.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, die Charaktere müssen einem nicht zwangsläufig sympathisch sein, damit man von dieser Geschichte eingefangen wird. Als Nebencharaktere agieren Noras Mutter, Noras Ex Matthias und seine neue Freundin sowie der Ex-Freund von Kirsten. Sie spielen ihre (wichtige?!) Rolle, werden jedoch – bis auf Noras Mutter – nicht tiefer beleuchtet, da der Fokus eindeutig auf Nora liegt. Auch zu den beiden Ermittlern bekommt man nicht viele Hintergrundinformationen, das muss aber auch nicht sein, es ist erfreulich, dass hier die Kommissare mal keine eigenen Probleme im Rucksack mitschleppen.

Kurz vor Ende war ich dann so verwirrt darüber, wer denn Louisa entführt haben könnte und, vor allem, warum? Bis zu diesem Zeitpunkt steht auch noch gar nicht fest, ob Louisa überhaupt noch lebt oder nicht. Um die Verwirrung noch größer zu machen, kommt dann auch noch Kerstins Ex-Partner ins Spiel und über meinem Kopf befinden sich nur noch Fragezeichen.

Die Auflösung kommt dann sowas von genial um die Ecke – das war überhaupt nicht abzusehen und hat der Geschichte einen wirklich guten und passenden Schluss verpasst.

Die Autorin hat hier eine Geschichte gesponnen, bei der deutlich wird, wie weit eine Mutter geht, um ihr eigenes Kind zu schützen. Es muss sich dabei nicht zwangsläufig um ein leibliches Kind handeln, Liebe folgt keiner DNA.

Mich hat dieses Buch begeistert und ich werde nach weiteren Büchern der Autorin die Augen offenhalten. Sehr kurzweilig, spannend und überaus überraschend.

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Veröffentlicht am 12.10.2022

Erschreckend, wie schnell ein Kind verschwinden kann

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Ich habe das Buch Mutterliebe gelesen und ich muss sagen, eine krasse Story. Mir hat diese Geschichte wirklich gut gefallen. Allerdings hatte ich so ein paar kleine Probleme mit den einzelnen Charakteren. ...

Ich habe das Buch Mutterliebe gelesen und ich muss sagen, eine krasse Story. Mir hat diese Geschichte wirklich gut gefallen. Allerdings hatte ich so ein paar kleine Probleme mit den einzelnen Charakteren. Teilweise war mir da ein wenig "zu viel" an Problemen hineingearbeitet worden.
Zur Geschichte:
Noras Tochter Louisa kehrt nach einem Besuch beim Vater nicht nach Hause zurück und Nora sucht überall nach dem kleinen Mädchen. Der Leser wird mit in die Tiefen der menschlichen Abgründe hineingezogen, denn Nora hat mit eigenen inneren Dämonen zu kämpfen, die auch zwischendurch immer wieder ihren Weg nach außen finden. Dadurch verdächtigt die Polizei sie später selbst, das kleine Mädchen entführt zu haben.
Gleichzeitig versucht sie um jeden Preis zu verhindern, das ans Tageslicht kommt, dass sie gar nicht die leibliche Mutter von Louisa ist.
Man hat die ganze Zeit das Gefühl, Nora bricht bald zusammen, so seh wird man in die Welt der verzweifelten Mutter mit hineingesogen. Ich konnte garnicht aufhören, zuzuhören, weil ich unbedingt wissen wollte, wer der Entführer oder wo denn jetzt endlich die kleine süße Louisa ist. Dieser Thriller ist schon sehr fesselnd gemacht, verspricht viel und hat mich keineswegs enttäuscht.
Jetzt, nach dem Lesen der Geschichte macht das Titelbild noch einmal mehr Sinn, es hatte mich vorher auch schon besonders angesprochen.

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Veröffentlicht am 29.09.2022

Spannend und unvorhersehbar

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Auf das neue Buch von Rebecca Russ habe ich mich schon sehr gefreut.
Ich habe mich für das Hörbuch entschieden und das war die perfekte Wahl.

Das Hörbuch hat eine Spieldauer von 6 Stunden und 29 Minuten. ...

Auf das neue Buch von Rebecca Russ habe ich mich schon sehr gefreut.
Ich habe mich für das Hörbuch entschieden und das war die perfekte Wahl.

Das Hörbuch hat eine Spieldauer von 6 Stunden und 29 Minuten. Eingesprochen wurde es von Svantje Wäscher.
Es war mein erstes Hörbuch welches von ihr und ich war sofort begeistert. Sie hat eine einnehmende und fesselnde Stimme. Es gelang ihr mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Der Schreibstil von Rebecca Russ ist flüssig, einnehmend und bildhaft.
Es war vor allem die Thematik des Buches die mich faszinierte.
Louisa verwundet nach einem Besuch bei ihren Vater spurlos.
Nora macht sich natürlich schreckliche Sorgen. Wo ist ihr kleines Mädchen?
Die Polizei tappt im dunklen dennoch ermittelt sie verbissen weiter. Nora hingegen muss sich ihrer Vergangenheit stellen und dadurch kommt unvorstellbares ans Licht.

Dieses Buch war unfassbar spannend! Geschickte Wendungen sorgten für zusätzliche Spannung. Zudem hatte ich keine Ahnung wie das Ganze enden wird.

Als langsam aber sicher die Wahrheit ans Licht kam war ich sprachlos. Doch damit nicht genug, denn das war noch nicht alles.
Stück für Stück kommt die ganze Wahrheit ans Licht und damit hatte ich nicht gerechnet.
Es zog mir schier den Boden unter den Füßen weg und war sprachlos!
Das war verdammt großes Kino!

Einer der besten Thriller in 2022! Bitte mehr davon!
Klare Hörempfehlung !!!

Fazit:

Mit "Mutterliebe" gelingt Rebecca Russ ein nervenaufreibender Pageturner der mich auf ganzer Linie begeistert hat!