Betsy Taylor hat eine fürchterliche Woche hinter sich - erst verliert sie ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben - und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Außerdem wird sie ständig von einem unheimlichen Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da anderer Meinung, doch die Vampire ködern sie mit einer Geheimwaffe, der sie nicht widerstehen kann: Designerschuhe. Mindestens ebenso verlockend ist der Vampir Sinclair ...
Voller Humor und einer Prise Spannung lässt sich der erste Band der Vampirreihe von Mary Janice Davidson lesen, dabei brauchte ich gerade einmal einen Tag und schon hatte ich das Taschenbuch durchgelesen ...
Voller Humor und einer Prise Spannung lässt sich der erste Band der Vampirreihe von Mary Janice Davidson lesen, dabei brauchte ich gerade einmal einen Tag und schon hatte ich das Taschenbuch durchgelesen gehabt.
Die Geschichte ist nichts neues, eine Vampir wird zum Vampir und trifft auf einen unwiderstehlichen Kerl, den sie aber nicht mag oder es sich zumindest nicht eingestehen will, dennoch fand ich das Buch sehr unterhaltend. Man darf es jedoch zu ernst nehmen, es ist leichte Lektüre für Nebenbei. Wobei mich ihr Schuhtick und das Schikimikiauftreten ein wenig genervt hat, aber gleichzeitig verleiht es ihr an Authentizität. Betsy ist nicht perfekt, sie weiß es und sie ist anstrengend, dennoch gerade das macht sie lebendig.
Die Geschichte handelt um Betsy Taylor, eine lustige kaufsüchtige Blondine die Schuhe und Taschen über alles liebt. Betsy wird eines Tages zum Vampir und soll dann auch noch Vampirkönigin werden. Sie lernt ...
Die Geschichte handelt um Betsy Taylor, eine lustige kaufsüchtige Blondine die Schuhe und Taschen über alles liebt. Betsy wird eines Tages zum Vampir und soll dann auch noch Vampirkönigin werden. Sie lernt den sehr charmanten Vampir Sinclair kennen, der ihr dabei helfen möchte zu Ihrer vorherbestimmten Position zu finden.
Für mich war "Weiblich, ledig, untot" der erste Roman der Autorin - das Buch habe ich in der ersten Auflage geschenkt bekommen. Es ist in Hardcover und in der Größe einer Bibel (hat sogar ein Bändchen wie eine Bibel), schon alleine das hat mich sehr angetan. Während ich ein Buch gelesen habe, habe ich noch nie so viel gelacht, dass ich vor lachen weinen musste. Nach der letzten Seite war ich froh direkt in den Buchladen gehen zu können und mir den nächsten Band zu holen.
In "weiblich, ledig, untot" lernt man die junge, freche und humorvolle Betsy Taylor kennen. Betsy erzählt Ihre Geschichte mit Witz und Charme selbst, wobei ich mich schon auf der ersten Seite in sie verguckt habe. Mir kam es vor, als würde mir Betsy Ihre Geschichte direkt selbst erzählen. Sie ist frech, ehrlich (manchmal zu ehrlich), frisch, humorvoll und einmalig.
Nicht nur Betsy wurde von der Buchautorin Mary Janice Davidson liebevoll mit Detail entwickelt. Auch die anderen Charaktere sind jeder für sich etwas Besonderes. Man lernt jeden auf eine ganz besondere Art und Weise kennen und lieben.
Dank des sehr flüssigen und lebhaften Schreibstils von Mary Janice Davidson, der mit sehr viel Witz und Humor gepaart ist, möchte man das Buch gar nicht mehr weg legen. Lesespaß und Kopf-Kino sind hier vorprogrammiert. "Weiblich, ledig, untot" hat einiges zwischen seinen Buchdeckeln zu bieten.
"Weiblich, ledig, untot" von Mary Janice Davidson ist eine super tolle Fantasy Vampir Romanze die zum Lachen und mitfühlen einlädt. Mary Janice Davidson schreibt so ungezwungen herrlich lebhaft, dass man das Buch einfach nicht weglegen möchte. Betsy Taylor und die anderen Charaktere sind von Mary Janice Davidson mit so viel liebe im Detail beschrieben, dass man wissen möchte, wie es mit Ihnen weiter geht. Ich vergebe für dieses Buch volle 5 Sterne.
Betsy Taylor kommt bei einem Autounfall ums leben. Doch dann geht ihr Leben als untote weiter. Die Vampire versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen, und dann wäre da noch der Vampir Sinclair.
Bei diesem ...
Betsy Taylor kommt bei einem Autounfall ums leben. Doch dann geht ihr Leben als untote weiter. Die Vampire versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen, und dann wäre da noch der Vampir Sinclair.
Bei diesem Buch ist alles dabei, liebe, leichte spannung und ganz viel witz. Selten habe ich bei einem Buch so viel gelacht wie hier.
Betsy ist zwar teilweise supernervig, aber gleichzeitig muss man sie einfach mögen. Besonders ihre freche Seite ist sehr Authentisch. Beim lesen kommt es einem vor als wäre Betsy unsere beste Freundin, die uns ihre Geschichte bei einem netten Cocktail erzählt.
Das man in diesem Buch, das Vampirthema mit so viel witzt aufgreift ist großartig. Es hat genau das perfekte Maß an "lächerlichkeit" ohne das das ganze Buch lächerlich wirkt.
Der schreibstil ist super, es lässt sich extrem flüssig lesen. Dadurch das es so einfach geschrieben ist, kann man das Buch auch in einem rutsch durchlesen.
Buchinfo
Betsy Taylor hat eine fürchterliche Woche hinter sich -- erst verliert sie ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben - und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ...
Buchinfo
Betsy Taylor hat eine fürchterliche Woche hinter sich -- erst verliert sie ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben - und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Außerdem wird sie ständig von einem unheimlichen Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da anderer Meinung, doch die Vampire ködern sie mit einer Geheimwaffe, der sie nicht widerstehen kann: Designerschuhe. Mindestens ebenso verlockend ist der Vampir Sinclair. (Quelle: Lesejury)
Meine Meinung
Ich habe das Buch schon vor einigen Tagen beendet...doch irgendwie konnte ich mich vorher nicht zu einer Rezension aufraffen.
Kurz gesagt: Es ist einfach kein Buch für mich!
Ich habe mir vor einer Weile bei Rebuy einige erste Teile von Reihen bestellt um mal hinein zu lesen und zu sehen ob mich das ein oder andere vielleicht zum Weiterlesen begeistern könnte...die Reihe um Betsy Taylor hat es leider nicht geschafft.
Ich bin nur froh, dass ich statt der eigentlich 8,95 € nur 1,09 € bezahlt habe. Nachdem ich einige Rezensionen gelesen hatte, habe ich mich für das Buch entschieden, da es scheinbar wirklich witzig sein sollte - mit Humor ist das ja wie mit Geschmack...ist eben Ansichtssache.
Mir ist das alles viel zu viel...Zu viel Drama um Schuhe, zu viel "Jetzt sind wir zwanghaft witzig", zu viel "Ich bin voll emanzipiert und frech, lass mir nichts von dir sagen" - was in meinen Augen oft einfach nur als viel zu respektlos vorkommt.
Ich wusste es! Mein Stiefmonster. Das Miststück wollte mich in ihren ausrangierten Schuhen begraben! Das ärgerte mich mehr als die Tatsache, dass ich unter den Blicken meiner Katze in einen Baum katapultiert worden war.
(Seite 24)
Allein schon die Tatsache, dass die Protagonistin Elizabeth Taylor heißt (vielleicht sagt das manchen [besonders den Jüngeren unter euch] nicht viel, aber Elizabeth Taylor war eine Schauspielerin, die noch zu den ganz großen Diven im Showbiz gezählt hat) hat mich nicht ins Kichern versetzt, sondern lediglich dafür gesorgt, dass ich müde eine Augenbraue angehoben habe. Sollte sicher witzig sein, ich fand es doof.
Ständig geht es um Designer-Schuhe und Markenfummel - das ist auch so gar nicht mein Ding. Vielleicht bin ich da auch einfach zu wenig Mädchen um es toll zu finden
Bei Carrie von Sex and the City mag ich dieses Schuh-Ding. Es gehört einfach zu ihr, es ist süß und liebenswert - bei Betsy Taylor finde ich es affig. Auch hier sollte wohl wieder eine witzige Brücke geschlagen werden und die Frauen ansprechen.
"Wie bereits die Hunde", sagte sie mit einem Lächeln, "weiß ich, dass Ihr es nicht ernst meint. Soll ich Euch die Stufen hochtragen, Majestät?"
"Nur wenn du meinen Fuß in deinem Arsch spüren willst", warnte ich sie.
(Seite 165)
Hätte ich noch ein einziges Mal das Wort "Stiefmonster" lesen müssen, hätte ich einen Tobsuchtsanfall bekommen. Dass es benutzt wird um auszudrücken, dass sie ihre Stiefmutter nicht mag, ist ok...aber es kam partiell so oft, dass ich immer ein Knurren in der Kehle hatte wenn es wieder aufgetaucht ist.
Ihr Verhalten gegenüber dem Vampir Sinclair hat mich stellenweise auch wirklich wütend gemacht. Dass man mal den ein oder anderen flotten Spruch bringt und sich selbstbewusst zeigt, ist absolut in Ordnung (ich bin definitiv gegen diese kleinen dümmlichen Klischee-Blondinen die bei allem Hilfe brauchen und ständig "gerettet" werden wollen um Eindruck auf Männer zu machen), aber diese erzwungene Emanzipation empfand ich oftmals als äußerst respektlos.
"Elizabeth."
"Was?"
"Wir haben gerade darüber gesprochen, warum du letzte Nacht nicht verbrannt bist. Versuche doch wenigstens, dich zu konzentrieren."
"Und du beruhige dich, bevor dich der Schlag trifft. Was ist schon Großes passiert? [...]"
(Seite 215)
Betsy Taylor vermittelt in diesem Buch, dass Frauen eine (zu) große Klappe haben wenn es völlig unangebracht ist und naiv und dümmlich wirken, wenn es wirklich drauf ankommt selbstbewusst und stark zu sein. Noch dazu sind Schuhe das ALLERWICHTIGSTE auf der Welt - aber bitte keine billigen Treter, sondern nur teure Designer-Schuhe mit hohem Absatz.
Massenhaft Frauen haben ihre BHs verbrannt um für ein anderes Frauenbild zu kämpfen, was hier mit einem Schlag zerstört wird.
Insgesamt ließ sich das Buch recht flüssig lesen und ich hatte es schnell durch. Was mich allerdings extrem gestört hat war die Tatsache, dass ich (besonders zum Ende hin) massenhaft Rechtschreib- und Grammatikfehler in meinem Buch vorgefunden habe. Mal waren Buchstaben vertauscht, mal hat ein Wort gefehlt und mal ergab ein Satz überhaupt keinen Sinn.
Natürlich kann so was mal passieren und ich mach da auch kein Drama drum, aber in diesem Exemplar war es wirklich mehr als auffällig und massiv!
Fazit
Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch vielen Frauen gefällt und es diese Damen auch zum Lachen bringt - mich hat es leider nicht begeistert und ich werde diese Reihe definitiv nicht fortsetzen (auch wenn ich Sinclair echt gut finde^^).
Empfehlen würde ich persönlich dieses Buch eigentlich niemandem, da es mich nicht überzeugt hat. Aber das ist eben nur meine Meinung