Cover-Bild Kein Ort ohne dich
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 09.03.2015
  • ISBN: 9783453418400
Nicholas Sparks

Kein Ort ohne dich

Roman
Astrid Finke (Übersetzer)

Der 91-jährige Ira steht nach einem schweren Unfall an der Schwelle des Todes. Nur die Erinnerungen an seine verstorbene Frau Ruth halten ihn am Leben. Währenddessen kämpfen Luke und Sophia, ein junges Paar, um ihre Liebe: Sie sind so verschieden, dass eine gemeinsame Zukunft kaum vorstellbar ist. Können sich die beiden Generationen gegenseitig retten?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2016

:)

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In Nicholas Sparks Buch Kein Ort ohne dich, kann der Leser in die Leben der Protagonisten eintauchen. In jene Leben der Protagonisten, welches sich gewissermaßen unterscheidet, doch in einem Punkt gleicht- ...

In Nicholas Sparks Buch Kein Ort ohne dich, kann der Leser in die Leben der Protagonisten eintauchen. In jene Leben der Protagonisten, welches sich gewissermaßen unterscheidet, doch in einem Punkt gleicht- der Liebe.



Inhalt:

Zwei Geschichten beherrschen das Buch:

Zum einen die Geschichte von Ira. Ira,einem 91-jährigen Mann, dessen Leben erzählt wird, nachdem er einen Autounfall hatte. Einen schweren Unfall, der ihn unbemerkt und verletzt in seinem Auto gefangen hält und verletzungsbedingt von seiner geliebten, doch leider verstorbenen, Frau Ruth halluziniert. Mit ihr redet er, mit ihr versetzt er sich in die Vergangenheit und durchlebt alles erneut. Er erinnert sich an Lebensabschnitte. An den jungen Ira, der bei seinem Vater im Geschäft (Herrenausstatter) mit anpackte, später Teilhaber wurde und schließlich das Geschäft übernahm und verkaufte. Der Ira, der vom ersten Moment, als er Ruth sah, sich zu ihr hingezogen fühlte und sich schließlich in sie verliebte. Ira, dem der Krieg zugesetzt hat und damit den größten Wunsch seiner Frau zur Nichte machte. Genau den Ira, der seine Frau bedingungslos liebte und ihr alle Wünsche zu erfüllen versuchte und die Tradition, zu jedem Hochzeitstag diesen bestimmten Ort aufzusuchen, und ihr Briefe zu schreiben, selbst nach ihrem Tod weiter ausübte. Diese Tradition führte ebenso dazu, dass Ira und Ruth viele Gemälde kauften und sich dadurch eine wertvolle Sammlung ergab, welche beide mit Erinnerungen verbanden. Ausgerechnet diese Sammlung sollte sich später als Segen herausstellen- doch nicht für Ira.

Die Zweite Geschichte handelt sich um Sophia und Luke. Sophia, die am College studiert und sich gerade erst von Brian getrennt hat und "Cowboy" Luke, der seiner Mutter auf jede erdenkliche Weise auf der Ranch zur Hand geht und Rodeo/ Bullen reitet, obgleich er dies seit diesem einen Vorfall eigentlich nicht mehr tun wollte. Ihm bleibt dennoch nichts anderes übrig, um das zu erhalten, was seiner Mutter viel bedeutet. Schicksal und Marcia, Sophias beste Freundin und Zimmergenossin, bringen beide an jenem Abend zusammen. Ein Abend, der Sophia auf andere Gedanken bringen sollte. Gedanken, die sich nicht um Brian, seine Stalkerneigungen oder seine Verfehlungen handeln sollten. Brian konnte sich jedoch nicht mit der Trennung abfinden und stellte Sophia nach, um dann am Ende mit dem Gesicht auf dem Boden liegend von Luke in die Mangel genommen zu werden. Luke der bis dato fremd war und Sophia lediglich zu helfen und schützen versuchte. Dies war der Abend, an dem sich beide kennen lernten und sich näher kamen. Der Abend, der der Beginn darstellte. Der Beginn einer sich schnell anbahnenden Liebe. Doch auch diese Liebe hat ihre Höhen und Tiefen und ausgerechnet Lukes Geheimnis und die Ungewissheit beider , ihre Zukunft betreffend, könnte beide auseinander bringen.

Beide Geschichten verknüpfen sich später an einem Punkt. Diese Verknüpfung hilft im einen Augenblick der einen Person und im anderen die andere. Doch gibt es ein Happy End?



Das Buch/ Mein Eindruck:

Kein Ort ohne dich ist abwechselnd aus den Sichtweisen der Protagoisten geschrieben. Sowohl Ira, als auch Sophia und Luke lernt man so näher kennen. Ich konnte mich relativ schnell in alle hineinversetzen. Bei Ira konnte man den Schmerz gut nachvollziehen. Weniger den Körperlichen Schmerz durch den Unfall, auch wenn dies gut beschrieben war, sondern eher der Schmerz, die Trauer die er fühlte. Es war bedrückend, wie er mit und von seiner Frau und seinem Leben sprach. Es war berührend, wie stark seine Gefühle Ruth gegenüber waren. Es war traurig, als das Alter und die Krankheiten ihre Spuren hinterließen und er seine große Liebe verlor und am liebsten selber gestorben wäre, nur um wieder mit ihr zusammen zu sein. Man konnte viel über ihn, Ruth, deren Umstände und Lebensweisen und die Menschen in ihren Leben erfahren. Das hat mir sehr gefallen. Nicht ein Mal hatte ich das Gefühl, dass es langweilig oder unnatürlich wäre.

Sophia und Luke waren mir von Anfang an Sympathisch. Sie sind sehr Bodenständig und haben recht schnell festgestellt, das da mehr ist, als einfache Zuneigung. Man könnte meinen die beiden seien füreinander geschaffen. Die beiden machten sich gegenseitig glücklich und liebten sich einfach. In meinen Augen passen die beiden Perfekt zusammen, Natürlich hatten die beiden auch ihre kleinen Auseinandersetzungen, welche ich auch nachvollziehen konnte. Beide liebten jemanden, wollten niemanden verletzen, wollten helfen, waren aber auch verzweifelt und dazu genötigt Dinge zu sagen oder zu tun, die mit Schmerzen verbunden waren. Aber am Ende hat jeder so gehandelt, wie er oder sie es für richtig hielt und hat das getan, was ihn /sie glücklich macht.

Ich finde das Buch sehr gelungen. Sehr Emotional.Teilweise war es wie eine Achterbahnfahrt. Mit Ira hatte ich ständig Mitleid und dann kamen die Sichtweisen von Sophia und/oder Luke und da war ich dann eher positiv gestimmt. Ich finde es toll, dass, während Ira zwischen Leben und Tod schwebt, sein Leben nochmal vor seinem geistigen Auge abgespielt wurde. Am Anfang hatte ich jedoch das Gefühl, dass Ira viellicht lieber ein eigenes Buch hätte haben sollen, da noch keine Verbindung zu Luke und Sophie angedeutet wurde. Aber nun, nachdem ich es vollständig gelesen habe, finde ich das Buch genau so, wie es ist am Besten und würde nichts daran ändern. Nicholas Sparks hat auf jeden Fall ein sehr gelungenes Buch geschrieben und hat das Talent Mitgefühl zu erzeugen und mich in den Bann zu ziehen. Demnach werde ich das Buch sicher auch empfehlen.

Veröffentlicht am 11.10.2016

Nicht so gut wie der Film - und ich habe es vorher gelesen!

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Ein neuer Nicholas-Sparks-Roman. Kein Wunder, dass dieses Buch sofort in mein Regal einziehen musste. Na gut. Ich gebe es zu: So neu ist er ja auch nicht mehr. Aufmerksam bin ich geworden, als im Kino ...

Ein neuer Nicholas-Sparks-Roman. Kein Wunder, dass dieses Buch sofort in mein Regal einziehen musste. Na gut. Ich gebe es zu: So neu ist er ja auch nicht mehr. Aufmerksam bin ich geworden, als im Kino die Vorschau zum Film lief. Und ich dachte mir: Was? Ein Nicholas Sparks, den ich noch nicht gelesen habe? Das ging gar nicht.? Wie ihr bestimmt schon bemerkt habt, nutze ich den Namen des Autos wie einen Markennamen. Genau das ist er mittlerweile auch geworden, jedenfalls für mich. Die schönen Lesestunden sind beinahe garantiert, wenn man ein Buch dieses Autors aufschlägt. Und es ist aus meiner Sicht schon ein bisschen kurios, dass ein männlicher Autor sich so gut in die Frauen hineinversetzen kann… Heißt es nicht immer, dass Männer Frauen nicht verstehen können?

Nun zum Roman an sich. Es sind zwei parallel verlaufende Handlungen, aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zunächst ist da einmal die Geschichte von Ira, einem alten Mann, der nach einem Autounfall im Wrack eingeklemmt von seiner verstorbenen Frau halluziniert. Dabei erzählt er ihr, und umgekehrt, von ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Gleichzeitig lernen sich Luke, ein ehemaliger ehemaliger (Die Dopplung ist beabsichtigt!) Rodeocowboy, und Sophia, eine Collegestudentin der Kunstgeschichte, unter verrückten Umständen kennen. Wie die Handlungen in Verbindung stehen, dröselt sich erst ganz zum Schluss auf. Das finde ich generell gut, denn so wird der Leser „an der Leine“ gehalten. Was aber dabei nicht so gut ist, ist die Tatsache, dass die Ira-Kapitel ziemlich lang und auch langweilig sind, während die Phasen mit Luke und Sophia wesentlich interessanter für mich waren. Und doch kam die Geschichte nicht vom Fleck. Hm. Viele Dinge waren vorhersehbar, andere wiederum überraschend. Die Beziehung zwischen Luke und Sophia bleibt irgendwie oberflächlich. Trotzdem ist die Geschichte sehr, sehr gut geschrieben – wenn sie auch das Sparks-Niveau, an das ich mich gewöhnt habe, nicht ganz erreicht.

Veröffentlicht am 05.05.2019

Kein Ort ohne dich

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Ich habe zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Klar der Film ist sehr frei interpretiert,
aber das ändert nichts daran, dass das Buch sehr Lesenswert ist. Einfühlsame Geschichte, zwischendurch ...

Ich habe zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Klar der Film ist sehr frei interpretiert,
aber das ändert nichts daran, dass das Buch sehr Lesenswert ist. Einfühlsame Geschichte, zwischendurch etwas langatmig, aber lesenswert. Sehr schön geschriebene Geschichte über das lange, erfüllte Leben eines älteren Paares. Der Witwer im verunglückt mit seinem Wagen und spricht mit seiner verstorbenen Frau um so sich von seiner misslichen Lage abzulenken und zu überleben, weil er noch eine Aufgabe erfüllen muss.
Ich mag Bücher von Nicholas Sparks, hab allerdings schon bessere gelesen. Es ist nett für zwischendurch, wird allerdings sicherlich nicht hängen bleiben. 3 Sterne für eine seichte unterhaltsame Urlaubslektüre.

Veröffentlicht am 04.01.2019

Ganz süße Geschichte!

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Ich fand die Geschichte wirklich gut, jedoch hat mich der Sprung in die Vergangenheit nicht ganz so sehr intressiert... Dadurch entstanden für mich auch oft Längen wo ich mich stellenweise sehr langweilte. ...

Ich fand die Geschichte wirklich gut, jedoch hat mich der Sprung in die Vergangenheit nicht ganz so sehr intressiert... Dadurch entstanden für mich auch oft Längen wo ich mich stellenweise sehr langweilte. Aber an sich ist der Roman wirklich schön!