Cover-Bild Das Mädchen im blauen Mantel
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 14.10.2019
  • ISBN: 9783570313190
Monica Hesse

Das Mädchen im blauen Mantel

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019.
Cornelia Stoll (Übersetzer)

Schuld und Verrat, Mut und Widerstand

Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke trauert dort um ihren Freund, der an der Front gefallen ist. Als kleinen Akt der Rebellion gegen die Deutschen beschafft sie Schwarzmarktgüter. So hält sie sich und ihre Eltern über Wasser. Doch eines Tages erhält sie einen sehr ungewöhnlichen Auftrag: Sie soll ein jüdisches Mädchen finden, das aus einem Geheimversteck verschwunden ist. Auf der Suche nach diesem Mädchen gerät Hanneke in ein Netz aus Lügen, Rätseln und Geheimnissen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2020

Wertvoll und nervenaufreibend

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Die Gestaltung

Allein das Cover hat mich bereits angesprochen, als ich mein Geburtstagsgeschenk ausgepackt habe. Es vermittelt direkt diesen ernsten, irgendwie wehmütigen Eindruck, der mich auch das ganze ...

Die Gestaltung

Allein das Cover hat mich bereits angesprochen, als ich mein Geburtstagsgeschenk ausgepackt habe. Es vermittelt direkt diesen ernsten, irgendwie wehmütigen Eindruck, der mich auch das ganze Buch über nicht verlassen hat.

Die Farben passen außerdem perfekt zum Inhalt – und natürlich zum Titel, der ebenfalls perfekt gewählt ist. Und auch im Inneren kann ich nicht über die Gestaltung klagen.


Der Erzählstil

„Das Mädchen im blauen Mantel“ wird von der Protagonistin Hanneke Bakker aus der Ich-Perspektive erzählt. Somit bekommt man sofort einen sehr authentischen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle und lernt sie das ganze Buch über immer besser kennen. Ich würde beinahe sagen, der Leser wächst mit ihr ein Stück über sich hinaus.

Monica Hesses Schreibstil ist sehr anschaulich und einfühlsam und dadurch relativ leicht zu lesen, was in einem krassen Gegensatz zu der Thematik steht. Es wird hier sehr viel mit Metaphern gearbeitet, wodurch das Buch auch sehr ausdrucksstark rüberkam.

Immer wieder hat die Autorin auch holländische Wörter mit einfließen lassen. So hieß das Theater beispielsweise durchgängig „Hollandsche Schouwburg“ und die Untergetauchten waren immer die „Onderduiker“. Das hat dem Ganzen zusätzlich noch etwas sehr Authentisches verliehen.


Die Handlung

Das Buch ist im Großen und Ganzen chronologisch erzählt, wobei es zwischendurch ein paar Rückblicke in Form von Erinnerungen gibt, wenn Hanneke beispielsweise an ihre Beziehung mit Bas zurückdenkt oder an ihre Freundschaft mit Elsbeth, die endete, als diese Rolf, einen deutschen Nationalsozialisten von der Gestapo, heiratete.

Historisches Vorwissen ist auf jeden Fall vorausgesetzt – zumindest die Grundlagen sollten hier bekannt sein wie beispielsweise, wann was passiert eund wie die Schlacht bei Stalingrad ausging. Denn nur mit diesem Vorwissen sind die Anekdoten und Kommentare in dem Buch auch wirklich verständlich. Trotzdem wird aber nicht erwartet, dass der Leser bereits alles weiß, denn auch Hanneke ahnt anfangs nur einen Bruchteil von dem, was tatsächlich hinter den Kulissen abgeht. So lernt der LEser gemeinsam mit Hanneke, was es mit der Hollandsche Schouwburg auf sich hat und wie der Widerstand gegen die Nazis arbeitet.

Insgesamt ist die Geschichte von Hanneke sehr nah am historischen Kontext, obwohl die Figuren größtenteils alle frei erfunden sind. Das erklärt die Autorin noch mal in einer Anmerkung am Ende des Buches. Dort werden Personen, Orte und historische Ereignisse genauer erläutert und man erkennt, dass wirklich sehr wenig abgeändert wurde.

Mirjam, das jüdische Mädchen, das Hanneke im Auftrag von Frau Janssen suchen soll, steht symbolisch für die Grausmakeiten des Holocaust, denn erst durch sie erkennt Hanneke langsam, was Lüge und was Wahrheit ist. Durch Mirjam erst entschließt sich Hanneke dazu, etwas zu unternehmen und auf ihre Art gegen die Nazis zu rebellieren, während sie gleichzeitig glaubt, dass das Finden von Mirjam ein paar ihrer privaten Probleme löst.

Aber auch andere Dinge werden angesprochen, beispielsweise die Rolle, die den Holländern während des Holocausts zufiel. So wird hier nicht nur beschrieben, dass die Niederlande ein Ofper der Nazis waren, sondern es wird auch angerissen, dass das Volk genauso zerrissen ist wie zum Beispiel Deutschland selbst. Denn auch in den Niederlanden gab es eine Gruppe Jugendlicher, die die Hitlerjugend als Beispiel hatte, und auch dort gab es Menschen, die einfach wegsahen.

Durch Hannekes Suche nach der fünfzehnjährigen Mirjam Roodveldt kommen auch ein paar Krimi-Elemente mit in die Geschichte, was die Handlung noch spannender macht, als sie ohnehin schon ist. Es ist ein klarer roter Faden erkennbar, der sich durch das ganze Buch zieht und die Liebesgeschichten spielen nur eine geringe Rolle, obwohl sie für die Handlung essentiell sind. Dennoch werden ihnen nicht zu viel Aufmerksamkeit zugesprochen, sodass das Hauptthema immer noch die Suche nach Mirjam und die Auseinandersetzung mit den Gräueltaten der Nazis bleibt.


Die Charaktere

Hannekes Leben und ihre inneren Konflikte wurden sehr feinfühlig zum Leben erweckt. Es wird sehr gut dargestellt, dass sie sich im Laufe der Geschichte persönlich weiterentwickelt, da sie sich in Gedanken keine Lügengeschichten mehr zurechtlegt, was an dem Tag passiert ist, an dem sie Bas das letzte Mal gesehen hat oder wann und wo die beiden sich kennengelernt haben. Das unterstreicht noch mal, dass Verdrängung eine der größten unbewussten Stärken der Menschheit ist.


Fazit

„Das Mädchen im blauen Mantel“ ist ein sehr aufwühlendes, spannendes Buch, das mich nachdenklich und geschockt zurückgelassen hat und das mir noch lange Zeit im Kopf herumspuken wird.

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Veröffentlicht am 30.05.2020

Das Mädchen im Widerstand

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Liebe Daffy,
mein heutiger Brief ist etwas ernsthafter. Ich möchte dir von einem Buch erzählen, das nicht nur eine absolute Empfehlung ist, sondern auch sehr zum Nachdenken anregt und ich nicht weiß, ob ...

Liebe Daffy,
mein heutiger Brief ist etwas ernsthafter. Ich möchte dir von einem Buch erzählen, das nicht nur eine absolute Empfehlung ist, sondern auch sehr zum Nachdenken anregt und ich nicht weiß, ob ich der Geschichte mit meiner Rezension gerecht werden kann. Als ich im Buchladen durch Zufall auf Monica Hesses „Das Mädchen im blauen Mantel“ stieß, wusste ich sofort, dieses Buch muss ich lesen. Das englische Original erschien 2016 unter dem Titel „The Girl in the Blue Coat“. Ich habe die deutsche Übersetzung von Cornelia Stoll gelesen, die 2018 bei cbt verlegt wurde.

Inhalt
Januar 1943: Der Schauplatz ist das besetzte Amsterdam. Hanneke, eine niederländische junge Frau leistet Widerstand, indem sie Schwarzmarktgüter beschafft. Doch eine der Kundinnen hat einen ganz besonderen Auftrag für sie. Sie soll ein jüdisches Mädchen wiederfinden, das verschwunden ist. Die Informationen sind spärlich, die Gefahrenlage groß.

Ein wichtiger Beitrag in unserer Literaturlandschaft
Der Inhalt klingt packend und das ist er auch. Ich möchte dir gar nicht viel vorweg nehmen, weil die Geschichte die Gelegenheit braucht, sich jeder und jedem selbst zu entfalten. Das Nachwort der Autorin hat mich noch einmal so sehr beschäftigt, dass ich tagelang über dieses Buch nachdenken und mit anderen darüber sprechen musste. Auf der Grundlage von wahren Begebenheiten hat Monica Hesse eine fiktive Geschichte geschaffen, die einem vor Augen führt, was wirklich passiert sein könnte.
Mein Wissensstand rund um die Schrecken des zweiten Weltkrieges ist recht umfassend. Ich habe das große Glück, dass mir meine Großeltern Einblicke verschaffen konnten und erzählt haben. Aber auch in der Schule, der Uni und aus privatem Interesse habe ich mich mit der Zeit befasst und empfand dieses Buch als große Bereicherung.
Monica Hesse erwähnt zu Beginn des Buches häufiger die Westerkerk. Wir wissen, dass sich die Familie Frank mit den anderen Untergetauchten direkt neben dieser Kirche versteckt hatte. Ich habe nicht nur Annes Tagebuch gelesen, ich habe mich viel mit ihrer Familie befasst und war selbst in Amsterdam und habe die Kirche, das Anne-Frank-Haus, aber auch die Stadt als solches kennen lernen dürfen. Warum erwähne ich das in meiner Rezension? Dieses Wissen hat mir eine Grundlage gegeben, die mich in die Geschichte gezogen hat und mich direkt hat neben Hanneke gehen lassen.
Die beklemmende Stimmung, die geherrscht haben muss, wird auf jeder Seite spürbar. Hätte ich es gekonnte, hätte ich gern regelmäßig über meine Schulter geschaut, um zu kontrollieren, ob man uns verfolgt. Doch ich saß sicher und geborgen auf meinem Sofa, Hanneke war es, die sich in Gefahr begeben hat. Sie steht sinnbildlich für viele, viele Menschen, die mutig gegen das Naziregime gekämpft haben – offen oder im Verborgenen.
Obwohl Hanneke eine der mutigsten Frauenfiguren ist, die ich lange in einem Buch begleiten durfte, leidet sie. Sie leidet an der großen Schuldfrage. Wahrscheinlich eins der Wörter, die aus dieser Zeit bleiben werden: Schuld.
Diese junge Frau kämpft, ist stark und mutig und doch hat sie ihre eigene Bürde. Jede und jeder von uns tut Dinge, die man hinterher bereut und nie wieder ändern kann. Müssen wir uns deswegen schuldig fühlen? Müssen wir Gutes tun und uns opfern, um diese Schuld zu begleichen? Hanneke ist nicht die Einzige, die sich mit dieser Frage quält. Jede Figur in diesem Buch hat ihre eigene Last auf den Schultern, eine Schuld, die sie begleichen wollen.
Ich habe das Buch aufgeschlagen und war gespannt, was Monice Hesse für eine Geschichte geschrieben hat. Ich habe das Buch beendet und wieder zugeschlagen und war eine Andere. Die Gefühle, die ausgelöst wurden, bleiben. Meine Gedanken sind noch nicht zur Ruhe gekommen. Ich weiß nicht, ob sie es werden. Auch, wenn es eine fiktive Geschichte ist, fühlt es sich nicht fiktiv an. Weil ich weiß, dass es so oder so ähnlich passiert ist. Und das darf es nicht: Nie wieder!

Deine Daisy

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Definitiv ein muss

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Amsterdam in den Niederlanden im Januar 1943. Die Deutschen habe das Land besetzt und jagen die Judengemeinde um diese vorerst zu sammeln zB in der Hollandsche Schouwburg und diese dann mit Transporten ...

Amsterdam in den Niederlanden im Januar 1943. Die Deutschen habe das Land besetzt und jagen die Judengemeinde um diese vorerst zu sammeln zB in der Hollandsche Schouwburg und diese dann mit Transporten in die Konzentrationslager zu bringen.
Wir lernen Hanneke kennen, ein junges 18 jähriges Mädchen, welches blondes Haar und grüne Augen hat.. Sie beschafft Schwarzmarktgüter und hält so Ihre Familie zu überleben, wodurch Sie auch Frau Janssen kennen gelernt hat, die Sie um Hilfe bittet.
Mirijam verlor Ihre Familie und flüchtete zu Frau Janssen, die diese versteckt hielt, doch die 15 jährige Jüdin ist von Heute auf Morgen spurlos verschwunden. Für Frau Janssen ist Hanneke die einzige Chance Mirijam wieder zu finden, bevor das schlimmste passiert.

"Ich möchte die Menschen, die von den Soldaten abgeführt werden, nicht sehen. Das ist feige, aber ich möchte nicht daran erinnert werden, dass ich nur wegen meiner blonden Haare und des richtigen Nachnamens verschont werde." -S.119

Hanneke gefiel mir von Beginn an wirklich sehr gut und ich habe regelrecht mit Ihr mitgefiebert und sie vollkommen verstanden. Zu beginn des Einmarsch der Deutschen in Hannekes Heimat überzeugte Sie Ihren Freund Bas sich zur Wehr zu melden, doch leider wird Bas nie wieder zurück kommen. Hanneke macht sich unsägliche Vorwürfe und wird mit seinem Verlust nicht fertig.
Auch wenn Hanneke Frau Janssen zuerst nicht helfen möchte und mit sich haderte, war Sie zu neugierig und hilfbereit um dies endgültig abzusagen.
Gemeinsam mit Bas großem Bruder Olli gerät Sie in ein weiteres Netz, lernt aber neue Freunde kennen und steht nun auch Ollis Gruppe zur Seite.

Der Schreibstil gefällt mir sofort sehr gut, es ist gut lesbar und modern geschrieben, sehr detailreich und blildlich, was aber auch nötig ist. Zudem haben mir die Charaktere sehr gut gefallen, anfängliche Schwierigkeiten hatte ich mit Frau de Vries, einer Kundin von Hanneke, doch diese Schwierigkeiten verflogen auch für Hanneke.
Der Charakter von Hanneke tat es mir wirklich sehr an, Sie musste sehr schnell Erwachsen werden, auch wenn Sie noch gar nicht dazu bereit war.. Doch Sie ist mutig, rebellisch und vor allem sehnsüchtig nach Frieden und der Liebe. Die Charaktere sind super ausgebaut und vor allem unterschiedlich, was daran liegt, dass Monica Hesse diese an Zeitzeugen angelegt hat.

Fazit:
Ein unglaubliches Buch, welches uns einen Einblick in das Leben 1943 gibt und wie Mutig die damalige Jugend war. Vor allem das Nachwort empfehle ich sehr zu lesen, da diese den Hintergrund des Buches beschreibt. Für mich ist das Buch ein Jahreshighlight, definiv.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Suche nach einem Mädchen

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Das Mädchen im blauen Mantel erzählt von einer jungen Frau im besetzten Amsterdam zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, die beginnt, sich mutig gegen das System zu stellen. Das Buch war für den Deutschen Jugendliteraturpreis ...

Das Mädchen im blauen Mantel erzählt von einer jungen Frau im besetzten Amsterdam zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, die beginnt, sich mutig gegen das System zu stellen. Das Buch war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Protagonistin Hanneke ist eine junge Frau, die zunächst völlig unbedarft und scheinbar zufällig in ein Geschehen gezogen wird, bei der sie ein verschwundenes jüdisches Mädchen finden soll, welches aus einem geheimen Versteck spurlos verschwunden zu sein scheint. Bei ihren Nachforschungen in Amsterdam trifft sie dabei auf die vielen alltäglichen Probleme, mit denen sich die besetzte Stadt und ihre Bewohner auseinandersetzen muss.

Die Handlung ist spannend und führt zu den Schauplätzen der nationalsozialistischen Besetzung Amsterdams. Man erfährt hierdurch einiges über die Hintergründe, die die Autorin gut recherchiert und in die Story eingebettet hat. Dabei führt sie Hanneke und den Leser zu einigen Spuren und falschen Fährten und kann auch mit vielen Wendungen aufwarten.

Während des Lesens kam ich immer wieder ins Grübeln, wie die Erfahrung der Bewohner Amsterdams sich wohl angefühlt haben muss und wie man selbst mit solch einer Situation umgehen würde. Insbesondere, als Hanne Berührung mit dem Widerstand im Untergrund hat, kann man toll reflektieren.

Ein lesenswertes Buch, das die Thematik jugendgerecht umgesetzt hat, ohne zu reißerisch oder zu belehrend zu sein.

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Veröffentlicht am 28.03.2020

Regt zum Nachdenken an

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Inhalt/Klappentext:
Schuld und Verrat, Mut und Widerstand

Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke trauert dort um ihren Freund, der an der Front gefallen ist. Als kleinen Akt der Rebellion gegen ...

Inhalt/Klappentext:
Schuld und Verrat, Mut und Widerstand

Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke trauert dort um ihren Freund, der an der Front gefallen ist. Als kleinen Akt der Rebellion gegen die Deutschen beschafft sie Schwarzmarktgüter. So hält sie sich und ihre Eltern über Wasser. Doch eines Tages erhält sie einen sehr ungewöhnlichen Auftrag: Sie soll ein jüdisches Mädchen finden, das aus einem Geheimversteck verschwunden ist. Auf der Suche nach diesem Mädchen gerät Hanneke in ein Netz aus Lügen, Rätseln und Geheimnissen.

Cover:
Das Cover ist relativ schlicht gehalten, in einem leichten grau/blau. Der Titel des Buches sticht durch seine rote Farbe hervor. Außerdem sieht man ein Mädchen im blauen Mantel vor einem Geländer. Das Cover ist passend zum Titel und macht einem mysteriösen Eindruck.

Schreibstil:
Mir persönlich hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Man kam leicht in die Geschichte rein. Ihr Schreibstil ist außerdem sehr spannend. Die Spannung wird von Beginn an Aufgebaut und wird bis zum Ende gehalten.

Fazit/Meinung:
Normalerweise lese ich Bücher mit so einer Story nicht, es war für mich mal ein ganz neues Erlebnis mit geschichtlichem Hintergrund. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Man hat die ganze Zeit mitgefiebert und nur das Beste gehofft. Man fühlt sich in die Zeit des Nationalsozialismus zurückversetzt und rechnet immer mit dem schlimmsten.

Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, da es sich um eine herzzerreißende Geschichte handelt und man die ganze Zeit mitzittert. Mit diesem Ende hätte ich ebenfalls nicht gerechnet, was einem zum Nachdenken anregt.

4 von 5 ⭐

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