Cover-Bild Bloom
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16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Julius Beltz GmbH & Co. KG
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 345
  • Ersterscheinung: 11.03.2020
  • ISBN: 9783407755582
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Kenneth Oppel

Bloom

Die Apokalypse beginnt in deinem Garten
Inge Wehrmann (Übersetzer)

Nach einem starken Regenfall taucht überall schwarzes Gras auf, dessen Herkunft sich niemand erklären kann. Schnell überwuchert es Felder und ganze Städte überall auf der Welt. Die Menschen leiden unter heftigen Allergien, die Nahrungsmittelversorgung ist bedroht und schließlich greift das Gras Menschen direkt an. Zur gleichen Zeit entdecken drei Jugendliche, dass gerade sie seit Beginn des Horrors ihre Allergien losgeworden sind – und ungeahnte Kräfte entwickeln. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen und dem schwarzen Gras?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2020

Spannend und gruselig

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Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg (11. März 2020)
ISBN-13: 978-3407755582
empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Bloom
Übersetzung: Inge Wehrmann
Preis: 16,95 €
auch als E-Book ...

Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg (11. März 2020)
ISBN-13: 978-3407755582
empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Bloom
Übersetzung: Inge Wehrmann
Preis: 16,95 €
auch als E-Book erhältlich

Spannend und gruselig

Inhalt:
Nach einem heftigen und anhaltenden Regen beginnt auf der ganzen Welt schwarzes Gras zu sprießen, gegen das alle Menschen hochgradig allergisch reagieren. Alle? Nein, die drei Jugendlichen Anaya, Petra und Seth sind immun. Ihnen geht es sogar besser als vorher, denn ihre ursprünglichen Allergien sind plötzlich weg. Doch die schwarzen Pflanzen drohen den ganzen Planeten kaputt zu machen und alles zu überwuchern. Sie greifen sogar Tiere und Menschen an …

Meine Meinung:
„Bloom. Die Apokalypse beginnt in deinem Garten“ ist der Auftaktband einer Trilogie.

Kenneth Oppels Schreibstil ist klar und schnörkellos, die Sätze relativ einfach und die Handlung ziemlich geradlinig. Für die Zielgruppe (Leser*innen ab ca. 12 Jahren) ist das absolut angemessen.

Nach einer kurzen Einführung der Charaktere zu Beginn des Buchs entwickelt sich dann sehr schnell eine hohe Spannung, wodurch sich die Seiten fast von selbst umblättern. Die Gefahr ist direkt greifbar, es sterben auch Menschen, und die Beschreibungen sind zuweilen sehr drastisch und ein bisschen horrormäßig. Für zartbesaitete Kinder könnte das eventuell zu viel sein und für Albträume sorgen.

Die Entwicklung, die die Protagonisten durchmachen, wird nachvollziehbar dargestellt. Neben der drohenden Apokalypse haben sie es auch mit ganz normalen Teenagerproblemen zu tun.

Ich war voll und ganz begeistert von dieser Lektüre, bis der Ursprung des schwarzen Grases geklärt wurde. Es ist zwar plausibel, aber für meinen Geschmack zu wenig raffiniert.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der auf den Folgeband überleitet. Allzu fies finde ich ihn aber nicht, da man die Geschichte als relativ abgeschlossen betrachten kann, wenn man die letzte halbe Seite außer Acht lässt.

★★★★☆

Veröffentlicht am 03.03.2020

Die Macht der Natur

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Es beginnt nach einem heftigen Regen überall auf der Welt. Schwarzes Gras beginnt zu sprießen, es wächst schneller als jeder Bambus und wird so hart, dass man es kaum mit der Kettensäge umlegen kann. Das ...

Es beginnt nach einem heftigen Regen überall auf der Welt. Schwarzes Gras beginnt zu sprießen, es wächst schneller als jeder Bambus und wird so hart, dass man es kaum mit der Kettensäge umlegen kann. Das Gras breitet sich selbst in Wüsten und im Eis aus und vernichtet einheimische Ernten. Als wäre es damit nicht genug, verursacht es Allergien, frisst kleine Tiere und verströmt ein Schlafgas. Bald kommt es zu ersten menschlichen Opfern. Genau zu diesem Zeitpunkt entdecken drei Jugendliche auf einer kleinen Insel vor Kanada, dass sie sowohl ihre nervigen Allergien verloren haben als auch anfangen, seltsame Fähigkeiten zu entwickeln. Und vielleicht sind sie die Einzigen, die etwas gegen diese von der Natur zur Schau gestellten Macht unternehmen können.

Das ist mal wieder ein Jugendbuch, das ich sehr gern gelesen habe. Es beginnt wie eine normales Teenager-haben-übliche-Probleme-Lektüre, entwickelt dann aber eine unterschwellige Bedrohung und einen schleichenden Horror, von dem sich Mister King mit seinem Zaunpfahl-Grusel eine Scheibe abschneiden könnte. Vielleicht bin ich nicht ganz glücklich mit der Herkunft der Pflanzen und vielleicht finde ich auch, dass über jede Menge Opfer ein bisschen zu leichthin weggegangen wird, aber im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte so gefesselt, dass ich am liebsten gleich mit Band 2 weitergemacht hätte.

Veröffentlicht am 02.03.2020

Was blüht denn da

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Die Idee zu dem Buch "Bloom" fand ich sehr interessant und auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Hauptfiguren sind sympathische Teenager mit etwas anderen Problemen. Anfangs geplagt von Allergien ...

Die Idee zu dem Buch "Bloom" fand ich sehr interessant und auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Hauptfiguren sind sympathische Teenager mit etwas anderen Problemen. Anfangs geplagt von Allergien wendet sich das Blatt nach Ankunft des schwarzen Grases schnell. Sie müssen etwas unternehmen, denn es wächst überall. Diese Idee einer Dystopie fand ich sehr gut. leider hatte ich mir bei der Erklärung, was es mit den schwarzen Pflanzen auf sich hat, mit etwas Neuem, sehr kreativen gerechnet. Die Auflösung ist zwar für mich schlüßig, aber nicht neu. Zudem hätte ich noch gern etwas mehr zu Seth Vergangenheit erfahren. Das Buch endet auch mit einem Cliffhanger, was ich aber gar nicht so schlecht finde - auch wenn keine Fortsetzung folgen sollte. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und werde das Buch auch weiterempfehlen, aber ich habe mir ein bisschen mehr davon erwartet.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Eine spannende Dystopie mit erschreckend realen Elementen

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Ich lese ja eher selten Dystopien, aber der Klappentext und die Vorstellung einer ökologischen Apokalypse machten mich neugierig genug um dieses Buch zu lesen. Endlich hielt ich mal wieder ein Buch in ...

Ich lese ja eher selten Dystopien, aber der Klappentext und die Vorstellung einer ökologischen Apokalypse machten mich neugierig genug um dieses Buch zu lesen. Endlich hielt ich mal wieder ein Buch in den Händen bei dem mich auch das Cover begeistern konnte. Der Kontrast des schwarzen Killer-Grases zu dem leuchten grünen Gras in Verbindung mit der prägnanten Schrift sind einfach nur gelungen.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen 3 Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die allerdings eine Tatsache eint: Das schwarze , unheimlich schnell wachsende Gras ruft bei allen Menschen Allergien hervor, nur Anaya , Petra und Seth bleiben davon verschont. Merkwürdig: Bei Ihnen verschwinden sogar die Allergien, die sie bereits seit Kindheitstagen haben .

Die Geschichte beginnt spannend und geheimnisvoll. Nicht nur, dass die Menschen machtlos gegen das schnell wachsende Gras sind, auch was es mit den Allergien auf sich hat weiß niemand genau. Erst am Ende des Buches wird dies zumindest teilweise aufgeklärt. Viele Dinge bleiben im Dunkeln, wer wissen möchte ob die Apokalypse wirklich über die Welt hereinbricht muss sich gedulden und auf die Fortsetzung der Trilogie warten. Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos, was ich für die Zielgruppe aber als absolut angemessen empfinde.
Aus Sicht eines Erwachsenen Lesers hätte ich mir bei den Figuren mehr Tiefgang gewünscht. Alle 3 Jugendlichen bleiben eher schemenhaft und es baut sich keine wirkliche Beziehung zwischen Ihnen und dem Leser auf. Man erfährt wenig über Ihre Persönlichkeiten und ihre Motivation. Wenn ich allerdings bedenke, dass das Buch für Jugendliche ab 12 empfohlen wird, dann finde ich es vertretbar , dass die Charaktere zu Gunsten der Spannung eher Konturenlos bleiben. Themen wie Freundschaft und Mobbing werden angerissen, ebenso wie das Thema Selbstidentifikation. Seth findet sich schnell mit seiner neuen Rolle und seinen Fähigkeiten ab, Anaya hingegen möchte einfach wieder ein normaler Teenager sein. Neben dem Science – Ficiton – Part gibt es also auch ganz alltägliche Komponenten in der Handlung.

Fasziniert hat mich die Aktualität des Buches bzw. die Parallelen zu unserm Leben. Zu Beginn des Buches kommt es beispielsweise zu Hamsterkäufen der Bevölkerung und die Bewohner der Insel tragen Gesichtsmasken als Schutz vor den Pollen des gefährlichen Grases. Wenn man bedenkt, dass das Buch bereits im vergangenen Jahr geschrieben wurde, dann ist es nicht nur bemerkenswert sondern auch ein kleines bisschen erschreckend. Gute Science Fiction macht für mich genau das aus, dass eventuell ein kleines Körnchen Zukunft in ihnen steckt und der Autor ein Gespür dafür hat , was sich vielleicht mal genauso ergeben könnte.



Mein Fazit
Eine spannende Dystopie , die Elemente eines Krimis mit Science-Fiction und Horror vereint. Eine durchaus spannende Lektüre für Jugendliche ab 12. Für ein All-Age Roman bleibt der erste Teil jedoch teilweise zu simple .

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Von Pflanzen verschlungen

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naya, Petra und Seth führen ein relativ beschauliches Leben als Teenager. Nach starken Regenfällen ändert sich ihr Leben jedoch schlagartig. Überall auf der ganzen Welt beginnt schwarzes Gras zu wachsen, ...

naya, Petra und Seth führen ein relativ beschauliches Leben als Teenager. Nach starken Regenfällen ändert sich ihr Leben jedoch schlagartig. Überall auf der ganzen Welt beginnt schwarzes Gras zu wachsen, das schließlich auch Menschen tödlich angreift. Während die Welt im Chaos versinkt, entdecken die drei Freunde ungeahnte Kräfte, mit denen sie als Einzige die Welt retten können...

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Anaya, Petra und Seth erzählt. Da der Fokus der Erzählung vor allem auf die ungewöhnlichen Geschehnisse gerichtet ist, blieben für mich die Charaktere eher oberflächlich. Mir fehlte die Verbindung zu ihnen, wodurch ich nicht mit ihnen persönlich mitleiden konnte.
Die Gesamtsituation konnte mich jedoch mitreißen und das Buch entwickelte sich daher zu einem Pageturner.
Kenneth Oppel schreibt flüssig, gut verständlich, aber vor allem rasant mit einem gut aufgebauten Spannungsbogen.
Deshalb konnte ich auch über die Entwicklung der Grundidee hinwegsehen, die mir leider nicht gefallen hat. Es wurde mir zum Ende hin leider zu absurd, weshalb ich den zweiten Teil nicht mehr mitverfolgen werden.

Fazit: "Bloom" bietet eine interessante Grundidee, die durch einen rasanten Erzählstil richtig an Fahrt aufnimmt. Leider konnte mich die Entwicklung des Buches zum Ende hin nicht überzeugen. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und würde daher das Buch jüngeren Leser, die Lust auf Spannung und etwas Grusel haben, empfehlen.

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