Cover-Bild Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du
(21)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 11.07.2022
  • ISBN: 9783328108474
Claire Douglas

Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

Thriller. Der SPIEGEL-Bestseller von Englands Thrillerkönigin
Ivana Marinović (Übersetzer)

Mit ihren Thrillern stürmt sie regelmäßig die Bestsellerlisten. Unfassbar atmosphärisch, unvergleichlich spannend – Erfolgsautorin Claire Douglas ist ein Garant für Pageturner erster Güte.

Sie war deine beste Freundin. Jetzt ist sie eine Mörderin.


Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2023

Doppelmord in Tilby

0

Tilby: In der Nacht zum 13. März 2012 wird die 32jährige Heather Underwood dabei beobachtet, wie sie – mit einer Waffe in der Hand – das Strandhaus der Wilsons verlässt. Im Haus findet die Polizei die ...

Tilby: In der Nacht zum 13. März 2012 wird die 32jährige Heather Underwood dabei beobachtet, wie sie – mit einer Waffe in der Hand – das Strandhaus der Wilsons verlässt. Im Haus findet die Polizei die Leichen von Clive Wilson (58) und seiner Mutter Deirdre Wilson (76). Lt. Polizeibericht ist die Verdächtige Heather Underwood nicht vernehmungsfähig, da sie im Krankenhaus im Koma liegt, nachdem sie sich selbst mit der Waffe eine Verletzung zugefügt hat.

Jessica Fox ist Journalistin und nach einem Vorfall in London arbeitet sie nun beim Herald in Bristol, unweit ihrer früheren Heimat Tilby, wo sie aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Während der Schulzeit gab es in Jessicas Leben eine Heather, ihre beste Freundin – aber das kann unmöglich diese Heather sein, die kaltblütig zwei Menschen erschossen haben soll. Jessicas Chef weiß von ihrer Herkunft und setzt sie deshalb auf diesen Fall an.

Vor Jahren war Jessica sehr eng mit Heathers Familie verbunden, sie war öfter dort als in ihrem eigenen Zuhause anzutreffen. Ein einziger Tag im Jahr 1994 hat ihre Freundschaft unwiederbringlich zerstört und ihre Wege trennten sich. Im Rahmen ihrer Recherche nimmt Jessica Kontakt zu Heathers Mutter Margot auf, diese verweigert jedoch den Kontakt nachdem Jessica ihr eröffnet, dass sie Journalistin ist und über den Fall schreiben möchte. Trotz dieses Umstandes schafft Jessica es nach und nach Margots Vertrauen zu erlangen und gemeinsam versuchen sie, die Tat zu rekonstruieren. Alle Überlegungen führen zurück an diesen einen Tag im Jahr 1994, an dem Heathers Schwester Flora spurlos verschwunden ist.

Jessica ist eine ambitionierte Journalistin und aufgrund dieses Vorfalles in London, der nicht wirklich ausführlich erläutert wird, braucht sie einen Artikel oder eine Artikelserie, um ihre Karriere wieder voranzutreiben. Sie befindet sich im Spagat zwischen ihrem Job und ihrem Versprechen an Margot, dass sie nichts veröffentlichen wird, was nicht vorher von ihr abgesegnet wurde. Gemeinsam mit Margot taucht sie ein in die Vergangenheit, um herauszufinden was passiert sein könnte.

Es gibt keine offensichtliche Verbindung zwischen den Wilsons und Heather Underwood.
Warum also sollte Heather sie erschossen haben?

Obwohl die Autorin gleich mit dem Mord in die Geschichte einsteigt, braucht es doch ein paar Seiten, bis ich angekommen bin.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Da ist einmal Jessica, die in der Ich-Form erzählt, sowie die Perspektive von Margot, die von einer dritten Person erzählt wird. Zwischendurch werden immer wieder Rückblicke ins Jahr 1994 eingestreut, die die Geschichte von Flora und somit auch die Freundschaft von Heather und Jessica beleuchten.

Durch die Sprünge in den verschiedenen Perspektiven und den Rückblicken zu Flora, entwickelt das Buch nach kurzer Zeit einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Der Titel „Niemand lügt so gut wie du“ passt hervorragend zur Geschichte. Mehrfach konstruiert die Autorin eine (Auf-)Lösung für den Mord, die einige Seiten später schon wieder hinfällig ist. Die Wahrheit, wer den Mord begangen hat und warum, lässt tief in menschliche Abgründe blicken – und hat dem Buch am Ende noch eine unerwartete Wendung verpasst.

Claire Duglas hat einen sehr angenehmen Schreibstil, das Buch ließ sich flüssig lesen und die Charaktere sind glaubhaft und realistisch dargestellt. Die drei Handlungsstränge laufen eine ganze Zeit lang nebeneinander her und enthüllen Stück für Stück die Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven, um sich dann am Ende zu einem Handlungsstrang zu verbinden und die Auflösung zu präsentieren.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2022

Vertraute Freundin oder Kaltblütige Mörderin?

0

»Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du« handelt von einer Journalistin - Jess Fox - die über einen Doppelmord berichten soll, der in ihrer Heimatstadt Tilby geschehen ist. Der Ort ist aber nicht ...

»Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du« handelt von einer Journalistin - Jess Fox - die über einen Doppelmord berichten soll, der in ihrer Heimatstadt Tilby geschehen ist. Der Ort ist aber nicht die einzige Verbindung, die Jess zu diesem Verbrechen hat, sondern darüber hinaus ist auch die Tatverdächtige ihre ehemalige beste Freundin Heather Powell. Durch diese Konstellation ist die moralische Zwickmühle, in der Jess bei der Berichterstattung steckt, natürlich vorprogrammiert und somit wird es für sie zu einer Gratwanderung, einerseits ihrem Job gerecht zu werden, indem sie eine gute Story abliefert, andererseits aber auch dei Privatsphäre derjenigen Menschen, die sie in ihrer Jugend lieb gewonnen hat, zu achten. Während ihrer Recherche taucht Jess mehr und mehr in ihre, aber vor allem auch in Heathers Vergangenheit ein und die Hinweise, die zu dem Tag führen, an dem Heathers Schwester Flora verschwand, und die auch eine Verstrickung Jessicas in die ganze Sache aufdecken, häufen sich. Hinter dem anfangs willkürlich erscheinenden Doppelmord steckt also mehr als zunächst alle ahnen...

Was mir an dem Hörbuch besonders gut gefallen hat, ist, dass es von verschiedenen Stimmen vorgelesen wird. Dadurch kommen die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, sehr gut zur Geltung und das Hörerlebnis gestaltet sich abwechslungsreich. Mit den Perspektiven wechselt aber nicht nur die Sprecherstimme, sondern auch auf der Erzählebene findet ein Umbruch statt, indem Jess' Passagen in der Ich-Form und Margots Passagen in der personalen Erzählform geschrieben wurden. Außerdem gibt es noch kurze Einschübe aus Heathers Sicht, wobei es sich eher um Gedanken- und Erinnerungsfetzen handelt, die sich wohl in ihrem Kopf abspielen, während sie im Koma liegt. Aber auch diese bringen nach und nach mehr Details ans Tageslicht und bilden somit ein zusätzliches spannungssteigerndes Element.

Eine weitere Qualität dieser Geschichte ist es, dass die Autorin es auf grandiose Art und Weise geschafft hat, immer wieder kleine Hints einzubauen, die zur Auflösung der Handlung beitragen und den Leser oder Hörer bei der Stange halten, gleichzeitig aber nicht zu offensichtlich sind, sodass man den Ausgang schon irgendwie vorhersehen könnte. Die Spannung fällt im Handlungsverlauf zu keinem einzigen Zeitpunkt ab und vor allem gegen Ende hin gibt es nochmals einige Wendungen - Claire Douglas hat diese Geschichte also einfach nur genial konzipiert. Dies hat auch dazu geführt, dass ich wann immer es mir möglich war, weiterhören wollte und das Hörbuch in nur wenigen Tagen durch hatte.

Ebenso wie die Storyline sind auch die Charaktere vielschichtig und gründlich ausgearbeitet. Auffällig war für mich, dass die Hauptfiguren allesamt weiblich waren und die Männer nur nebensächliche Rollen spielten. Das mag vielleicht den ein oder anderen, der ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bevorzugt, stören, ich persönlich hatte dagegen aber überhaupt nichts, da ich mich in weibliche Charaktere ohnehin meistens besser hineinversetzen kann. In dieser Hinsicht hat mich das Buch von der Figurenkonstellation her aber stark an Sarah Pinboroughs »Tief ins Herz«, bei dem auch drei Frauen im Mittelpunkt des Geschehens stehen und die Zusammenhänge der Ereignisse einige Jahre in die Vergangenheit zurückführen, erinnert. Auch von diesem Thriller war ich damals absolut begeistert. Innerhalb dieses Genres stehen also beide Bücher für mich als unangefochtene Favoriten auf einer Stufe und ich möchte jedem Thriller-Fan ans Herz legen, sie zu lesen.

Nun bin ich mit meiner Rezension am Ende ohne auch nur einen einzigen Kritikpunkt genannt zu haben. Mein Fazit zu Claire Douglas' »Beste Freundin« lautet also wenig überraschend: Es ist ein unglaublich fesselnder Thriller, der nicht nur Charaktere mit Tiefgang enthält, sondern auch eine sehr gut entwickelte Hintergrundgeschichte. Für mich war es definitiv ein Highlight und deshalb gebe ich eine klare Hör- oder auch Leseempfehlung - je nachdem, welches Format man bevorzugt.

Ich hoffe sehr, dass wir von dieser Autorin in Zukunft noch viele weitere packende Geschichten erwarten dürfen...

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2022

Ein echter Page-Turner

0

Als Kinder waren Jess und Heather die besten Freundinnen. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte.
Inzwischen ist Jess Journalistin und kehrt nun, Jahre später, in ihre idyllische ...

Als Kinder waren Jess und Heather die besten Freundinnen. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte.
Inzwischen ist Jess Journalistin und kehrt nun, Jahre später, in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück, um die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord zu übernehmen. Als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos und beginnt zu recherchieren. Mit Grauen stellt sie fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer vergessen wollte und der ihre aller Leben für immer veränderte. Der Tag, an dem Heathers Schwester Flora spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte.

Nach "Missing" ist "Beste Freundin" nun mein zweites Buch der Autorin Claire Douglas gewesen.

Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen und hatte gleich das Gefühl, mittendrin zu sein. Das Buch liest sich sehr flüssig und ist ein echter Page-Turner. Größtenteils wird die Geschichte aus der Sicht von Jess und Margot (der Mutter von Heather und Flora) erzählt. Es gibt aber auch immer wieder Rückblenden in den August 1994, als Flora verschwand.

Die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht erhalten, besonders im letzten Drittel nimmt die Geschichte aber nochmal richtig Fahrt auf und man möchte endlich erfahren, was damals passiert ist.

Es war mal etwas ganz anderes, einen Thriller aus Sicht von Journalisten zu lesen, statt immer nur aus der Sicht von Ermittlern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2022

Überzeugend

0

Mit "Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du" von Claire Douglas habe ich endlich mal wieder einen richtig guten Psychothriller gelesen.
Klappentext:
Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten ...

Mit "Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du" von Claire Douglas habe ich endlich mal wieder einen richtig guten Psychothriller gelesen.
Klappentext:
Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte …
Claire Douglas gelingt es von Anfang an, Spannung aufzubauen. Sie spielt mit den Leserinnen und Lesern, legt Spuren, streut Vermutungen ein und hält so ständig einen Spannungsbogen. All das gelingt ihr ohne große Grausamkeiten, sondern einfach nur durch Kopfkino.
Durch die verschiedenen Perspektiven gelingt es Douglas immer wieder neue Momente einzubauen, auch wenn die Hauptperspektive die Ich-Perspektive von Jess ist. Das fand ich gut gelöst.
Der Schluss war etwas vorhersehbar, aber es gibt noch eine überraschende Wendung.
Der Stil ist schnörkellos und das Buch liest sich flüssig. Das Cover ist sehr ansprechend.
Fazit: Ein Psychothriller, der mich überzeugen konnte und den ich gerne weiterempfehle.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2022

„Geheimnisse über Geheimnisse“

0

Jess ist Reporterin und wird auf eine Story angesetzt, wo eine Frau einen Doppelmord begannen hat. Passiert ist das Ganze in ihrem ehemaligen Heimatort und die Mörderin war damals Jess beste Freundin. ...

Jess ist Reporterin und wird auf eine Story angesetzt, wo eine Frau einen Doppelmord begannen hat. Passiert ist das Ganze in ihrem ehemaligen Heimatort und die Mörderin war damals Jess beste Freundin. Kann Heather wirklich zu so etwas im Stande sein? Jess muss die Wahrheit herausfinden und kehrt an den Küstenort Tilby zurück.

Unzertrennlich waren Jess und Heather damals, bis etwas Schreckliches passiert ist und Jess den Ort verlassen hat. Die Schwester von Heather ist damals spurlos verschwunden und der Fall konnte nie aufgeklärt werden. Doch es gibt noch ein anderes sehr erschreckendes Familiengeheimnis…

Abwechselnd wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Leser erfährt was damals passiert ist und Schritt für Schritt auch, warum das alles passiert ist. Spannend ist dieser Thriller absolut, super fand ich, dass sich das Geheimnis um die verschwundene Schwester wie ein Puzzle, Stück für Stück löst. Als Leser hat man zahlreiche Vermutungen, wer nun der Mörder gewesen sein könnte, auf dieses Ende wäre ich aber nicht gekommen.

Die letzten Seiten haben es echt in sich und ich dachte mir: besser konnte der Untertitel des Thrillers nicht gewählt werden. Ein absolut packender Thriller, der einem nicht mehr loslässt. Habe das Buch an einem Wochenende verschlungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere