Mit farbig gestaltetem Buchschnitt – nur in limitierter Erstauflage der gedruckten Ausgabe. Roman
Charlotte Lungstrass-Kapfer (Übersetzer)
Mit farbig gestaltetem Buchschnitt – nur in limitierter Erstauflage der gedruckten Ausgabe (Lieferung je nach Verfügbarkeit)
Nick Bell ist ein ganz gewöhnlicher Teenager. Wobei das in einer Stadt voller Superhelden schon wieder außergewöhnlich ist. Und der beste Autor von Superhelden-Fanfiction zu sein, ist ja quasi auch eine Superkraft, oder? Als Nick eines Tages Shadow Star, dem berühmtesten Helden der Stadt – und sein heimlicher Schwarm – begegnet, beschließt er, selbst ein Held zu werden, um Shadow Star zu beeindrucken. Widerwillige Hilfe bekommt er dabei von seinem besten Freund Seth. Wird Nick Shadow Stars Herz erobern oder erkennt er, dass seine wahre große Liebe eigentlich schon die ganze Zeit an seiner Seite ist?
Enthaltene Tropes: Secret Identity, Found Family, Friends to Lovers
Spice-Level: 2 von 5
T. J. Klune schreibt einfach großartig. Die Story wurde mit viel Empathie und einem feinen Humor erzählt. Ja manchmal war es auch schräg aber absolut ...
Ich bin drangeblieben und: Es hat sich gelohnt!
T. J. Klune schreibt einfach großartig. Die Story wurde mit viel Empathie und einem feinen Humor erzählt. Ja manchmal war es auch schräg aber absolut positiv gemeint. Keine Stereotypen, da wurde mir ganz warm ums Herz. Toller Roman, Coming of age trifft Fantasy, spannend, verwirrend, traurig. Einfach toll.
So ich bin jetzt mal wieder 16 Jahre alt, Fangirl und warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil.
Nick Bell ist ein ganz gewöhnlicher Teenager. Wobei das in einer Stadt voller Superhelden schon wieder ungewöhnlich ist. Und der beste Autor von Superhelden-Fan-Fiction zu sein, ist ja quasi ...
Klappentext:
Nick Bell ist ein ganz gewöhnlicher Teenager. Wobei das in einer Stadt voller Superhelden schon wieder ungewöhnlich ist. Und der beste Autor von Superhelden-Fan-Fiction zu sein, ist ja quasi auch eine Superkraft, oder? Als Nick eines Tages Shadow Star, dem berühmtesten Helden der Stadt – und sein heimlicher Schwarm – begegnet, beschließt er, selbst ein Held zu werden, um Shadow Star zu beeindrucken. Widerwillige Hilfe bekommt er dabei von seinem besten Freund Seth. Wird Nick Shadow Stars Herz erobern oder erkennt er, dass seine wahre große Liebe eigentlich schon die ganze Zeit an seiner Seite ist?
Nick Bell lebt in Nova City, in einer Stadt voller Helden - und sein Lieblings-Held ist Sahdow Star. Shadow Star ist nicht nur der berühmteste aller Helden in Nova City, sondern auch auserkoren ein Leben voller Liebe und Hingabe mit Nick zu verbringen - nun, wenn es nach Nick Bell gehen soll. Hilfe und Unterstützung bekommt er dabei von seinen Freunden. Nicks Ziel ist es die Aufmerksamkeit von Shadow Star zu gewinnen, doch hat Nick eventuell schon die ganze Zeit seine große Liebe an seiner Seite?
Die Handlung des Romans von T. J. Kluge ist temporeich und mit unerwarteten Wendungen gespickt. Die Geschichte wird mit viel Humor , aber auch wichtigen Themen wie Homosexualität, Verlust, Mobbing und Krankheit, in einer Leichtigkeit erzählt, dass jede Sekunden in diesem Buch verfliegt und pure Freude bringt. T. J. Klune hat es mal wieder geschafft, durch seine herzlichen Charaktere und ihren Umgang miteinander, eine wundervolle Story zu erschaffen. Die Geschichte ist gut durchdacht und bietet eine ausgewogene Mischung aus Action, Spannung und emotionalem Tiefgang.
Die Welt, die der Autor auf knapp 600 Seiten geschaffen hat ist faszinierend und wundervoll. Die Beschreibungen sind lebendig und detailreich, was den Leserinnen das Gefühl gibt, selbst inmitten des Geschehens zu sein. Es gibt eine gehörige Portion Action, welche dem Jugendroman gut entsprechen, aber dennoch toll geschrieben ist.
Insgesamt ist "The Extraordinaries: Die Außergewöhnlichen" ein mitreißender Superheldenroman für junge Erwachsene, der die Leserinnen Spaß bringt und zu Tränen rührt. Mit seiner packenden Handlung, den vielschichtigen Charakteren und der faszinierenden Welt ist er ein absolutes Muss für alle Fans des Genres und bietet stundenlange Unterhaltung..
Und hier hat es mich wirklich mal wieder ganz unvorbereitet erwischt. Mitgenommen hatte ich das Buch aus der Bibo, weil ich meinen Tolino zuhause vergessen hatte und so ganz ohne Buch… na, man kennt‘s. ...
Und hier hat es mich wirklich mal wieder ganz unvorbereitet erwischt. Mitgenommen hatte ich das Buch aus der Bibo, weil ich meinen Tolino zuhause vergessen hatte und so ganz ohne Buch… na, man kennt‘s. Die ersten Seiten hatten mich gepackt und dann bin ich im Buchladen tatsächlich auf die letzten drei Exemplare mit Farbschnitt gestoßen und musste sie mitnehmen. Was ich mich gefreut habe!
Jetzt kommt das Aber, auf das man jetzt schon gewartet hat. Ich lese ja echt selten Rezensionen. Es ist mir schon so oft passiert, dass die mir ein Buch versaut oder mich gespoilert haben. Diesmal war’s allerdings richtig ätzend. Eine amerikanische Rezi (ja, da muss man noch vorsichtiger sein). Groß und breit wurde sich über den Autor ausgelassen und seine vielen Verfehlungen in diesem Buch und seinen Büchern allgemein. Fatshaming, Homoshaming, name it and he did it. Bei diesem Buch wurde dann nun groß und breit Polizeipropaganda reininterpretiert und die Charaktere wären ja auch alle weiß. Der aufmerksame Leser denkt sich nun „Hä? Cap und seine Frau sind doch nun mindestens schon mal nicht weiß!“ und wo genau ist da eigentlich die Polizeipropaganda? Müsste ja nun auch jeder Krimi Polizeipropaganda sein. Anyway, mir hat es das Lesen trotzdem erstmal verhagelt und ich war knapp bei der Hälfte.
Nun saß ich aber eben rum und habe auf den 3D-Drucker gewartet, der zum ersten Mal etwas wirklich Großes drucken durfte und konnte ihn dabei nicht allein lassen. Noch drei Stunden hatte er zu tun und ich war zwei Minuten vor ihm fertig mit dem Buch. Und ich mochte es richtig gern! So sehr, dass ich zwischendurch nicht mal mehr nach dem Drucker gesehen habe (und das Ergebnis ist toll geworden!)
Von Polizeipropaganda habe ich ehrlich gesagt nichts lesen können. Wahrscheinlich habe ich aber auch einen anderen Blickwinkel als manch/e US-Amerikaner/innen.
Was ich gelesen habe, waren eine süße Lovestory gepaart mit etwas Superheldenaction, ganz viel Auf-Dem-Schlauch-Stehen des Protagonisten, tolle Freundschaften, ein toller Vater des Protagonisten, der trotz Schwierigkeiten und Fehler immer wieder seinen Sohn in den Mittelpunkt stellt und - das kann ich als selbst Betroffene und Mutter eines Kinds mit ADHS sagen - recht normal und nachvollziehbar mit dem Thema umgeht und kein unfehlbarer Über-Vater ist. Generell finde ich das ADHS gut beschrieben und auch Nicks Schwierigkeiten, damit umzugehen. Auch die noch kindlich-naive Blindheit für Dinge, die für mich als Leserin offensichtlich waren und die Gefühlswelt dahinter waren ehrlich und Nicks Alter entsprechend erzählt.
Und nur um das tatsächlich mal klarzustellen: Superhelden MÜSSEN ein Cape haben! Und ich finde Fanfiction immer noch ganz grässlich.
Eigentlich ist Nick ein ganz normaler Teenager. Er hat die alltäglichen Probleme in der Schule, mit seinem Vater und der Pubertät eben. In seiner Freizeit widmet er sich mit Herzensblut seiner Superhelden-Fanficition, ...
Eigentlich ist Nick ein ganz normaler Teenager. Er hat die alltäglichen Probleme in der Schule, mit seinem Vater und der Pubertät eben. In seiner Freizeit widmet er sich mit Herzensblut seiner Superhelden-Fanficition, in der sein Schwarm Shadow Star eine zentrale Rolle spielt. Als er den Helden dann auch in der Wirklichkeit trifft, beschließt er, dass er ebenfalls ein Held werden möchte, um sein Herz zu gewinnen. Doch je abstruser seine Versuche werden, desto mehr muss er darüber nachdenken, was er wirklich will.
Meine Meinung:
Es gibt Autoren, die ich sehr liebe, deren Bücher aber meist sehr lange auf meinem SuB liegen, weil ich kopfmäßig frei für sie sein muss. In der Regel sagt mir dann mein Bauchgefühl ganz deutlich, wenn es an der Zeit dafür ist und ich muss schon sagen, dass ich es dafür liebe. Nicht immer, aber sehr oft entpuppen sich diese Bücher dann als kleine Highlights und ich habe noch nie so eine tolle Superheldengeschichte wie die von Klune gelesen. Zwar gab es ein paar Längen und das Tempo gefiel mir nicht immer gut, aber es hatte das Herz definitiv auf dem rechten Fleck und machte mir so einen Spaß.
Klune schätze ich seit seinem ersten Buch und auch, wenn der erste Band der The Extraordinairies Reihe sich von seinen früheren Werken unterscheidet, erkannte ich seinen fantastischen Stil sofort wieder und so dauerte es gar nicht lange, bis ich völlig in der Welt von Nova City und ihrem besonderen Superhelden, sowie Schurken eintauchte. Im Zentrum stand Nick Bell, der sich nicht nur mit seinem ADHS, seinem neugierigen Dad und dem alltäglichen Wahnsinn herumschlagen musste, sondern der nach einem Treffen mit seinem Schwarm Shadow Star genauso ein Außergewöhnlicher wie dieser werden möchte, um sich ihm so als würdig zu erweisen. Wer Klune kennt, der weiß, dass seine Geschichten eher ruhiger verlaufen und er sich auf seine Charaktere und deren Entwicklung konzentriert. "Die Außergewöhnlichen" hebt sich davon ein wenig ab; zwar entwickelte es sich langsam, bot aber auch mehr Action und Wendungen, was mir sehr gut gefiel.
Schon der Anfang war einfach zu herrlich und es war klasse, dass das Geschehen durch die Fanfiction-Beiträge von Nick immer wieder aufgelockert wurde, die aber nie störend wirkten, zumal ich die Kommentare der User zu herrlich fand. Während des Lesens hatte ich immer wieder ein breites Dauergrinsen, musste viel lachen oder schmunzeln und fühlte mich mit der Geschichte sehr wohl. Das lag eben nicht nur an dem Stil, den ich sehr schätze, sondern auch an der Verarbeitung von neurodiverser Themen wie ADHS, was mich selbst betrifft. Die Darstellung davon fand ich sehr gelungen und ich fühlte mit Nick immer mit, verstand ihn sehr und fand mich selbst irgendwo wieder, nicht nur, was das Verhalten von ihm anging, sondern auch, wie das Umfeld auf ihn regierte und die Probleme, die er hatte. Meistens mag ich es nicht, wie ADHS in Büchern dargestellt wird, hier aber gelang es dem Autor wirklich sehr gut, zumal es nicht zur Effekthascherei diente, sondern er sich wirklich damit auseinandersetzte.
So sorgte dies dafür, dass Nick durch seine Impulsivität immer wieder in Konflikte geriet, Dinge anstellte, die man eigentlich nicht machen würde und dem schlicht gesagt der Filter fehlte. Ich hatte so viel Spaß damit und liebte seine direkte, offene und manchmal auch so herrlich überdrehte Art, die ihn sehr sympathisch machte. Manche Dinge waren echt peinlich, aber auch so authentisch und machten einfach Spaß. Dieser Running-Gag mit dem armen Rookie, dessen Nerven ich sehr bewunderte, machte auch nach dem x Mal einfach nur Freude und es gab Stellen, wo ich vor Lachen nicht mehr konnte und teils heulen musste, weil es zu herrlich war und es mich auch an mich erinnerte. Ich haue solche Aussagen recht gerne mal raus und manchmal stellte ich mir vor, was Nick gleich sagen würde und konnte nicht mehr, wenn es dann wirklich so kam. Die Geschichte besaß ein paar Längen und hätte gerne ein wenig mehr Action bieten können, dennoch wurde das Thema Superhelden richtig klasse und interessant mit wichtigen Themen umgesetzt, bei denen ich nie das Gefühl bekam, dass sie zur Effekthascherei dienten. So ging es eben nicht nur um ADHS, sondern auch darum, wer man sein will und wirklich ist, aktuelle Probleme in unserer Gesellschaft und queeren Themen. Zwar fand ich manche Wiederholungen leicht störend, weil sie zu oft auf kurzem Raum erwähnt wurden, aber das ist jetzt meckern auf hohem Niveau. Denn es regte mich auch zum Nachdenken an und oft überlegte ich, wie ich mich in dieser Situatioen verhalten würde.
Mit den Charakteren wurde ich sofort warm, was an ihrer authentischen Art lag, egal, ob ich diese Person nun mochte oder nicht. Gerade zu Nick spürte ich sofort dieses besondere Band und auch, wenn ich nicht jede seiner Aktionen gut hieß, verstand ich ihn sehr gut und fand es super, wie er sich im Laufe der Geschichte weiter entwickelte und an sich arbeitete. Der langsam entwickelnde Liebe zwischen ihm und Seth wurde viel Raum gelassen. So durften sich beide weiter entwickeln, was ihnen sehr gut tat und ich liebte die Chemie, die sich erst nach und nach ergab und einfach nur schön war. Seth bot einen schönen Gegensatz zu Nicks übersprudelnder Art und reichte ihm immer wieder einen Anker, wenn er zu sehr zu entgleisen drohte. Er war ruhiger, nachdenklicher als sein bester Freund, hatte aber auch eine gewisse Energie.
Vor allem die tolle Beziehung zwischen Nick und seinem Vater Aaron war so klasse, auch wenn Aaron es gerne übertrieb. Aber man spürte, wie wichtig sie aneinder waren und er hatte das Herz einfach auf dem rechten Fleck. Und bei Gibby, Jazz, Nick und Seth war von Anfang eine besonderes Band vorhanden und ich liebte ihre Freundschaft sehr. Dagegen regten mich Figuren wie Rebecca Firestone oder Owen einfach nur auf, aber in positiver Art, trotz der nervenaufreibenden Art der Reporterin.
Das Ende wirkte zwar ein wenig holprig und der große Showdown geriet etwas zu kurz, dennoch fieberte ich mit den Figuren mit und war so gespannt, wie es ausgeht, da es einige Entwicklungen gab, mit denen ich so nicht rechnete. Klune schaffte es immer wieder, mich positiv zu überraschen und meine Überlegungen, die ich mir anstellte, auch mal über den Haufen zu werfen. Aber gerade das liebte ich, weil er sich dadurch einfach von all den anderen Geschichten rund um Superhelden abhob und seinen eigenen Stempel aufdrückte.
Fazit:
Ein Auftakt, der mich so sehr begeisterte wie schon lange nicht mehr. Es hatte durchaus gewisse Längen und das Tempo stimmte nicht immer, aber es besaß das Herz auf dem rechten Fleck und machte mir sehr viel Spaß. Die Charaktere waren klasse, ich liebte die Beziehungen zwischen ihnen und selbst die Anatogonisten waren schön ausgearbeitet. An sich sind Superhelden-Geschichten nicht so meins, aber diese hebt sich definitiv von den anderen ab, weil sie das gewisse Extra hat und Themen geschickt mit einarbeitete, die ich wichtig finde. Vor allem die Darstellung von ADHS ist sehr gelungen und oft fand ich mich hier wieder. Nun bin ich auf die weiteren Bücher gespannt.
Nick möchte unbedingt ein Außergewöhnlicher werden! Ein normales Leben ist dem Schüler und Sohn eines Cop nicht mehr genug. Um seinem Idol/Lieblings Außergewöhnlichen/ Crush Shadow Star näher zu kommen ...
Nick möchte unbedingt ein Außergewöhnlicher werden! Ein normales Leben ist dem Schüler und Sohn eines Cop nicht mehr genug. Um seinem Idol/Lieblings Außergewöhnlichen/ Crush Shadow Star näher zu kommen schmiedet er allerhand Pläne um selbst zum Außergewöhnlichen zu werden. Unterstützt und (gegen seinen Willen) Beschützt wird er dabei von seinen Freunden Gibby, Jazz und seinem besten Freund Seth, welcher in letzter Zeit sonderbare Gefühle in Nick weckt.
Wer bereits Bücher von T.J. Klune kennt und seinen Schreibstil mag, wird auch von diesem Buch begeistert sein. Es ließ sich flüssig lesen und hat mich so gefesselt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Auf den ersten Seiten habe ich mich mit Nick als Charakter etwas schwer getan. Er war überdreht und wirkte auf mich sehr unbedacht, teils auch naiv. Allerdings wird früh gesagt, dass Nick ADHS hat und sich deshalb entsprechend verhält. Wenn man dieses Detail im Kopf behält. Hat T.J Klune mit dem enthusiastischen Nick, dem nachdenklichen Seth, der süßen Jazz und Gibby, die ihre Freunde immer verteidigt, wunderbare Charaktere geschaffen.
Ab und zu war die Geschichte etwas vorhersehbar. Dennoch gab es immer wieder Wendungen, mit denen ich beim lesen nicht gerechnet habe.
„The Extraordinaries“ ist ein rasantes und wahnsinnig unterhaltsames Buch mit extrem liebenswerten Charakteren. Es gab viele witzige Dialoge und einen Freundeskreis, auf den man neidisch sein kann. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur empfehlen!