Ein sympathischer Ermittler und ganz viel Südtirol-Flair
In Südtirol sind die Berge nirgends weit entfernt und so passt auch das Cover wieder wunderbar mit den schönen Häuserfassaden von Meran, durch die fast schon drohend der Berg aufragt.
Mein letzter Besuch ...
In Südtirol sind die Berge nirgends weit entfernt und so passt auch das Cover wieder wunderbar mit den schönen Häuserfassaden von Meran, durch die fast schon drohend der Berg aufragt.
Mein letzter Besuch in Meran ist schon wieder viel zu lange her, aber ich habe doch einige Schauplätze im Buch wiedererkannt.
Ein Kurgast wird ermordet, der Mann war seit vielen Jahren Stammgast in einem Luxushotel, ein eher unauffälliger Mann, wer sollte ein Motiv haben, ihn zu ermorden?
Wie ein Paukenschlag erreicht Ispettore Emmenegger, von seinen Freunden liebevoll Emmi genannt, daher die Nachricht, dass sich die Mutter seiner Verlobten schuldig bekennt, den Mann vergiftet zu haben.
Was für eine wunderbare Neuentdeckung für mich und warum habe ich die Autorin erst jetzt kennengelernt? Ich liebe ihren Humor, die kleinen Spitzen gegen die ach so feine Gesellschaft Südtirols, die Korruption und Vetternwirtschaft, die von der Autorin aufs Korn genommen wird und mich ungläubig den Kopf schütteln lässt.
Dazu ein sehr sympathischer Ermittler, der sich in Wanderschuhen wohler fühlt als in Lackschuhen, ein spannender Fall und das leckere Essen, für welches Südtirol weithin bekannt ist. Damit mein Mund nicht allzu wässrig wird ob der Köstlichkeiten, die im Buch verspeist werden, gibt es zum Schluss noch ein paar Rezepte zum Nachkochen.
Merano Fatale hat mir ausgezeichnet gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Fälle mit Emmi und seiner Eva.