Ein fesselndes Fantasy-Abenteuer um zwei Schwestern, einen Geisterwal und eine Reise in die Welt der Toten
Die Zwillingsschwestern Kai und Kishi sind Perlentaucherinnen. Als Kishi beim Tauchen vom legendären Geisterwal in die Welt der Toten entführt wird, hält Kai nichts davon ab, tief im Ozean nach ihr zu suchen und ihre Schwester zu retten. Die Göttin der Unterwelt bietet ihr Kishis Seele im Tausch gegen eine magische Perle an – eine, die sie
über
Wasser suchen muss. Die Perle gehört der Anführerin der gefürchteten Fuchsdämonen. Doch wie soll sie ein Wesen bestehlen, das seine Gestalt wandeln kann?
Auf ihrer Reise durch das Land der Toten muss Kai mit intriganten Banditen, einem machthungrigen Kriegsherrn und einer Legion von hinterhältigen Fuchsgeistern fertig werden. Und als eine neue Freundschaft zu etwas wird, das fast so stark ist wie die Liebe zu ihrer Schwester, muss Kai eine unmögliche Entscheidung treffen und alles riskieren, um wieder nach Hause zu kommen.
Ein mitreißend erzähltes Abenteuer voller Gefahren, Gefühle und Wendungen – mit spannenden Legenden aus der japanischen Mythologie und einer starken Protagonistin.
Ich wollte dieses Buch lesen, weil es mich fasziniert welche von der japanischen Mythologie und den Legenden, die die Autorin Miya T. Beck verwendet hat. Ich fand es spannend, wie sie die Zwillingsschwestern ...
Ich wollte dieses Buch lesen, weil es mich fasziniert welche von der japanischen Mythologie und den Legenden, die die Autorin Miya T. Beck verwendet hat. Ich fand es spannend, wie sie die Zwillingsschwestern Kai und Kishi als Perlentaucherinnen beschreibt, die in die Welt der Toten eintauchen können. Ich war neugierig auf die magische Perle, die Kai im Austausch für ihre Schwester bekommt. Ich fragte mich, was für Gefahren und Herausforderungen sie auf ihrer Suche erleben wird. Ich war auch gespannt auf die Beziehung zwischen Kai und dem Fuchsgeist, den sie begegnet. Ich wollte einfach gerne mehr über diese faszinierende Welt erfahren.
Die Zwillinge Kai uns Kishi sind Töchter von Perlentaucherinnen. Seit jeher ist dies Tradition in der Familie und beide gehen in ihren Bestimmungen auf. Doch eines Tages geschieht etwas Unvorhergesehenes ...
Die Zwillinge Kai uns Kishi sind Töchter von Perlentaucherinnen. Seit jeher ist dies Tradition in der Familie und beide gehen in ihren Bestimmungen auf. Doch eines Tages geschieht etwas Unvorhergesehenes und Kishi wird von einem Wesen der Wasserwelt verschlungen. Nur Kai kann sie retten und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zu Gottheiten, zu Königen, in fremde Welten und begegnet allerhand Ungeheuerlichkeiten. Doch werden ihre Bemühungen reichen, um ihre Schwester zu retten und sie von den Toten zurückzuholen?
Der farblich gestaltete Einband ist etwas Besonderes, wie ich es lange nicht mehr gesehen habe. Das Cover selbst zeigt wunderbar Teile der Geschichte, die der Leser auch so in dessen Verlauf wiederfindet.
Die Geschichte selbst ist gut aufgebaut. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich in ihr wiederzufinden. Manche Dialoge kamen mir schwerfällig vor, sodass ich mich auch schwertat. Doch das legte sich im Laufe des Buches und ich konnte gut folgen. Kai als Hauptcharakter macht es einem sehr einfach, sie zu lesen, ihr zu folgen und sich an ihre Seite zu setzen. Gut ausgestaltet und gut in Szene gesetzt war es toll, ihre Abenteuer zu teilen.
Die Geschichte selbst spielt in einer Fantasiewelt, die jedoch bis ins kleinste Detail abgestimmt zu sein scheint und die mit spannenden Aspekten gut konzipiert ist.
Auf den ersten Blick hatte ich mich in "Die Perlenjägerin" verliebt. Die Geschichte brauchte dafür ein bisschen länger, doch sobald ich mich in Miya T. Becks Welt zurechtfand, konnte mich auch diese verzaubern.
Wie ...
Auf den ersten Blick hatte ich mich in "Die Perlenjägerin" verliebt. Die Geschichte brauchte dafür ein bisschen länger, doch sobald ich mich in Miya T. Becks Welt zurechtfand, konnte mich auch diese verzaubern.
Wie der Titel schon verrät, handelt die Geschichte von einer Perlentaucherin. Die junge Kai und ihre Familie verdienen ihren Lebensunterhalt damit, die wertvollen Perlen vom Meeresboden zu bergen.
Als ihre Zwillingsschwester beim Tauchen von einem Geisterwal verschluckt wird, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Um ihre Schwester zu retten, geht Kai einen Deal mit der Göttin der Unterwelt ein.
"Die Perlenjägerin" ist eine Geschichten voller japanischen Mythen und Legenden. Ich muss aber zugeben, dass ich etwas Zeit brauchte, um in der Erzählweise von Miya T. Beck anzukommen. Gerade zu Beginn verlor ich mich etwas in den vielen nacherzählten Sagen, Mythen und Weisheiten der verstorbenen Tante. Doch dann entwickelt die Geschichte einen gelungenen Mix aus Abenteuer, Intrigen, Kämpfen und unerwarteten Wendungen.
Die Handlung sprüht nur so vor kreativen Ideen. So trifft Kai nicht nur auf eine Göttin, sondern auch noch auf einen Drachenkönig, einen undurchsichtigen General, zahlreiche Fuchsdämonen, Räuber und den Jungen Ren, der den Räubern als Diener dienen muss.
Kai ist eine bemerkenswerte starke und mutige, aber auch sture Protagonistin, die sich trotz schwierigen Herausforderungen nicht unterkriegen lässt. Es hat mir grossen Spass gemacht, sie auf ihrer Reise zum Schicksalsberg und zu sich selber zu begleiten.
Sie erlebt eine aufregende Reise, die voller Abwechslung, Gefahren und sogar einer Prise Romantik ist. Leser, die sich für japanische Mythologie interessieren, werden viele Geschichten entdecken, die mit Kais Abenteuern verwoben sind. Besonders nützlich ist das Glossar am Ende des Buches, das japanische Begriffe und Wesen erklärt. Eine liebevoll gestaltete Karte ermöglicht es, Kais Weg zum Himmelsberg nachzuvollziehen.
Je mehr die Handlung fortschreitet, desto dichter wird die Atmosphäre, desto härter wird die Geschichte. Gerade in der zweiten Hälfte gibt es einige erschütternde Momente.
Und schlussendlich kommt das Ende, das mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurück lässt. Welche Botschaft will uns Miya T. Beck damit überbringen? Da ich noch die eine oder andere offene Frage habe, würde ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen.
Fazit:
"Die Perlenjägerin" ist eine abenteuerliche Reise voller Magie, eine Geschichte voller japansichen Sagen und Mythen. Ich brauchte zwar etwas Zeit, um in der Erzählweise von Miya T. Beck anzukommen, doch dann entwickelt die Geschichte einen gelungenen Mix aus Abenteuer, Intrigen, Kämpfen und unerwarteten Wendungen. Die Handlung sprüht nur so vor kreativen Ideen und der Mix mit der japanischen Mythologie bringt viel Lesespass.
Die Zwillinge Kai und Kishi sind Perlentaucherinnen. Immer wieder konkurrieren beide miteinander, wer von ihnen die Bessere ist. Bei einem Tauchgang wird Kishi von einem Geisterwal in die Welt der Toten ...
Die Zwillinge Kai und Kishi sind Perlentaucherinnen. Immer wieder konkurrieren beide miteinander, wer von ihnen die Bessere ist. Bei einem Tauchgang wird Kishi von einem Geisterwal in die Welt der Toten entführt. Kai will ihre Schwester nun unbedingt wieder in die Lebenden zurückbringen. Dafür muss sie der Göttin der Unterwelt im Tausch eine magische Perle bringen. Es ist ein gefährliches Unterfangen, auf das sie sich einlässt. Sie findet dabei unter all den Menschen, denen sie begegnet, einem echten Freund. Wird es ihr gelingen, Kishi in die Welt der Lebenden zurückzubringen?
So entsteht eine magische Geschichte, die viele Mythen aus der japanischen Kultur einbindet. Es ist eine faszinierende Welt, die sich in dieser Erzählung auftut, mit vielen magischen Gestalten. Dabei zeigen sich Kai und Kishi wie alle Jugendlichen ihres Alters, und vor allem Kai bietet sich so als Sympathieträger für die Leser an. Sie wächst an der Aufgabe, die sie sich gestellt hat. Etwas irritiert hat mich das Ende, es erschien mir etwas zu plötzlich, und eine Fortsetzung ist ja offensichtlich nicht angedacht. Eine Karte von Kishis Welt ergänzt die Geschichte sowie ein Glossar, in dem einige der verwendeten Begriffe erläutert werden.
Mir hat dieser Ausflug in die japanische Mythologie sehr gut gefallen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
Der Einband dieses Buches ist so schön illustriert und der Klappentext so interessant, dass man denken könnte, es sei ein Roman für Erwachsene. Doch die Geschichte ist wirklich für jüngere Leser geschrieben ...
Der Einband dieses Buches ist so schön illustriert und der Klappentext so interessant, dass man denken könnte, es sei ein Roman für Erwachsene. Doch die Geschichte ist wirklich für jüngere Leser geschrieben und hat eine Altersempfehlung ab 12 Jahren.
Die Handlung ist von der japanischen Mythologie inspiriert und scheinbar für Japan-Liebhaber gedacht. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Geschichte zweitrangig ist und der Fokus eher auf den detaillerten Beschreibungen der Welt und Kultur liegt. Es gibt am Ende des Buches ein Glossar wo einige Begriffe erklärt werden und eine Karte um den Leser zu helfen, sich zu orientieren.
Im Gegensatz zu dem detaillierten Setting sind die Figuren eher oberflächlich beschrieben. Da es sich um ein Fantasy-Jugendroman handelt, denke ich, dass der Schreibstil im Durchschnitt liegt und ganz okay ist. Die Geschichte selber ist interessant, die Geschichte ist aber am Ende nicht abgeschlossen.