Cover-Bild Die Saubermacherin
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13,50
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 247
  • Ersterscheinung: 12.08.2020
  • ISBN: 9783839227077
Sabine Kunz

Die Saubermacherin

Putzfrauen-Krimi
Staubsaugen, Klo schrubben und nebenbei die Welt retten - ein stinknormaler Tag in Millies Leben. Auf den ersten Blick putzt sich die balkanstämmige Wienerin durch die Haushalte der Oberschicht, doch hinter der Fassade ist Millie Agentin eines internationalen Spionagenetzwerks von Reinigungskräften. Ihr aktueller Auftrag führt sie auf die Spur einer globalen Verschwörung um manipulierte Lebensmittel. So weit Routine, aber warum hat ihre Chefin plötzlich Geheimnisse vor ihr? Und was hat ihr Traummann Max zu verbergen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2020

Die Saubermacherin

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Ich fand die Idee witzig, dass es ein Krimi über Reinigungskräfte gibt. Diese Idee habe ich noch nicht gesehen und da war klar, ich muss es lesen.

Sabine Kunz schreibt sehr detailliert und als Leser ...

Ich fand die Idee witzig, dass es ein Krimi über Reinigungskräfte gibt. Diese Idee habe ich noch nicht gesehen und da war klar, ich muss es lesen.

Sabine Kunz schreibt sehr detailliert und als Leser hat man einen genauen Einblick ins Geschehen, sie hat aber auch die Prise Humor in ihre Charaktere eingearbeitet. Ich musste ganz oft schmunzeln. Die Charaktere sind sehr individuell besonders und passen in diese neue Idee.

Miliie hat viele Probleme, Albträume, ihre Freundin ist etwas anders, sie frägt sich ständig wem kann ich noch vertrauen. Es passiert sehr viel um sie herum, was nicht vorhersehbar war, weder für sie noch für den Leser. Ich finde es mutig, dass sie sich der Ermittlungen stellt. Sie macht das mit ihrem persönlichen Humor, ihrer Art, das sehr besonders ist. Aber ich mochte sie von Anfang, sehr gerne, sie hatte eine sehr tolle Art und wirkte sehr lebendig.

Die Geschichte ist witzig, spritzig mit vielen spannenden Wendungen und ich kann versprechen es bleibt kein Auge trocken. Denn das Lachen ist vorprogrammiert und die Spannung ist bis zum Schluss gehalten. Es war sehr erfrischend und neu und ich habe es sehr gerne gelesen, diese Autorin werde ich mir merken.

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Veröffentlicht am 31.08.2020

Putzfrauen-Krimi

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Das Buch "Die Saubermacherin" von der Autorin Sabine Kunz ist ein Krimi der besonderen Art, denn Spionage-Agentin trifft auf Putzfrau. In dieser Geschichte kommen diese beiden konträren Berufe auf humorvolle ...

Das Buch "Die Saubermacherin" von der Autorin Sabine Kunz ist ein Krimi der besonderen Art, denn Spionage-Agentin trifft auf Putzfrau. In dieser Geschichte kommen diese beiden konträren Berufe auf humorvolle Weise in der Hauptperson Millie zusammen. Dies hat mein Interesse geweckt, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Millies Talent ist das Putzen der Häuser ihrer Arbeitgeber. Ob Bad, Küche oder Burö, Millie hat das richtige Händchen dafür. Dabei kann es schon einmal vorkommen, dass sie ein Blick auf wichtige Unterlagen und Dokumente wirft. Denn Millie arbeitet eigentlich als Agentin und soll ihre Arbeitgeber ausspionieren.

Mit witzigem Akzent und klischeehaften Outfits wirkt Millie ganz unauffällig und zurückhaltend. Ihr eigentlicher Charakter ist jedoch das komplette Gegenteil. Millie ist taff, nicht auf den Mund gefallen und weiß genau, wie sie sich verhalten muss, dass sie nicht auffliegt. In der Ich-Perspektive habe ich als Leser gerne ihre Gedanken verfolgt. Als Undercover-Putzfrau mischt sie die Handlung unterhaltsam auf. Viele witzige Dialoge sorgen für humorvolle Lesestunden.


Trotz sehr viel Witz ist die Handlung auch an einigen Stellen spannend. Millies Privatleben gerät selbst in den Fall und wirft auf viele Freunde ein anderes Licht. Wem kann Millie nur trauen? Gefährliche Situationen und Wendungen führen zu einem aufregenden Ende.

Insgesamt ein Cozy Krimi, der für viel Unterhaltung sorgt, aber keineswegs nervenaufreibende und blutige Momente enthält. Ich hatte mit Millie viel Spaß und fände eine Fortsetzung toll!

Veröffentlicht am 22.08.2020

Sabine Kunz - Die Saubermacherin

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Millie ist Expertin im Reinigen, egal ob Küche, Wäsche oder Bad, bei ihr wird alles blitzblank. Dabei ist die serbische Frau mit den buschigen Augenbrauen auch noch diskret und kaum zu hören bei der Arbeit. ...

Millie ist Expertin im Reinigen, egal ob Küche, Wäsche oder Bad, bei ihr wird alles blitzblank. Dabei ist die serbische Frau mit den buschigen Augenbrauen auch noch diskret und kaum zu hören bei der Arbeit. Das ist auch gut so, es soll ja niemand mitbekommen, wie sie ihre Arbeitgeber ausspioniert. Das tut sie allerdings nicht aus reiner Neugier, sondern für ihre Agentur, die den Putzservice nur als Vorwand nutzt. Tatsächlich sind die Damen ausgebildete Agentinnen, die international auf höchstem Niveau agieren. Der aktuelle Fall gilt den Lobbyisten eines manipulierten Saatguts, das per EU Verordnung den Weg nach Europa finden soll. Mitten in ihrem Auftrag lernt Millie Max kennen, zu dem sie sich unmittelbar hingezogen fühlt, aber kann sie ihm trauen? Und ein weiterer Mann taucht auf der Bildfläche auf, doch bei den Gefühlen zu ihm muss Millie nicht lange analysieren: ihr Leben lang schon hasst sie den Schlächter, dem sie einst nur knapp entkommen konnte.

Es passiert mir eher selten, dass ein Buch meine Aufmerksamkeit durch das Cover erregen kann, in diesem Fall war es aber so, denn das abgebildete klassische Waschbecken erinnerte mich an ein ähnliches, das im Hausflur meines Wiener Apartments hing und daher sofort Sympathien weckte. „Putzfrauen-Krimi“ klang dazu amüsant und in der Tat konnte der Roman meine Erwartungen erfüllen: ein Kriminalfall der ziemlich ungewöhnlichen Art, der auch eine gehörige Portion Humor bietet und die perfekte Balance zwischen Spannung und leichter Unterhaltung schafft.

Die Protagonistin wird zunächst unter ihrer Under-Cover-Identität vorgestellt: als etwas einfältige Putzfrau mit begrenzten Sprachkenntnissen und demütiger Haltung. Dass sie eine wahre „Jane Bond“ ist, zeigt sich jedoch schnell, nicht nur ist sie in Computerspionage perfekt ausgebildet, sie kann auch mit entsprechenden Kampftechniken aufwarten und Feind ebenso wie Freund kurzerhand außer Gefecht setzen. Die Geschichte um das manipulierte Saatgut erscheint mir zwar etwas abenteuerlich, aber letztlich war dies nur der Auslöser für das Kräftemessen zwischen der Agentur der Putzfrauen und der Geheimorganisation der TEA-BAGs.

Interessanter jedoch als dieses Kräftemessen fand ich Millies Erinnerungen an ihre Kindheit, die von den Erlebnissen des zerfallenden Jugoslawiens und den Gräueltaten des Krieges geprägt sind. Auch wenn viel Slapstick und Komik immer wieder zum Schmunzeln einladen, sind es diese Episoden, die auch nachdenklich stimmen und durchaus glaubhaft erläutern, wie ein Mensch ziemlich abgestumpft gegenüber Gewalt werden kann und diese als notwendiges Überlebensmittel zu akzeptieren weiß.

Ein Debüt, das nicht an Klischees spart und dem mit dem Genremix durchaus eine bemerkenswerte Geschichte gelingt.