Cover-Bild Das Erbe der Drachenkrone
Band 2 der Reihe "Die Wales-Saga"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 617
  • Ersterscheinung: 08.12.2025
  • ISBN: 9783746641256
Sabrina Qunaj

Das Erbe der Drachenkrone

Historischer Roman

Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales  

Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.
Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht … 

Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

König Edwards Eroberung von Wales

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Wer historische Romane aus dem Mittelalter liebt, der kommt an dieser Dilogie nicht vorbei. Leidenschaft, Macht und Intrigen - vor der malerischen Kulisse von Wales.

Im Mittelpunkt steht die Normannin: ...


Wer historische Romane aus dem Mittelalter liebt, der kommt an dieser Dilogie nicht vorbei. Leidenschaft, Macht und Intrigen - vor der malerischen Kulisse von Wales.

Im Mittelpunkt steht die Normannin: Eleanor de Montfort, Tochter von Simon de Montfordie und Nichte von König Henry III. Schon als Kind Schon als Kind wird sie aus machtpolitischen Gründen mit Llewelyn, dem Fürsten von Wales, verlobt. Sie erzählt ihre Geschichte hier selber. Ihre Entwicklung von einem dreizehnjährigen Mädchen, dass im Exil in Frankreich lebte, bis hin zur Fürstin von Wales.

Die Autorin hat mich schon mit dem ersten Band begeistert und der zweite steht dem in nichts nach. Der historische Hintergrund wurde mit fiktven Charakteren und Ereignissen zu einer komplexen Geschichte verwebt. Die Zeit wird wieder lebendig und man hat das Gefühl direkt vor Ort zu sein. Wunderbar in Worte gefasst, mal ruhig, mal aufregend und spannend, immer fesselnd und auch sehr informativ.

Dank des Personenregisters behält man den Überblick über die zahlreichen Figuren, die hier eine Rolle spielen. Manche Namen und Verbindungen musste ich ab und zu nachschlagen. Egal ob große oder kleinere Rollen, gut oder böse, jede für sich ist gut ausgearbeitet worden und hat ihren Platz gefunden.

Ein spannender, unterhaltsamer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Wunderschöner Historischer Roman

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Das Erbe der Drachenkrone war bereits das zweite Buch von Sabrina Qunaj das ich gelesen habe und auch dieses mal war ich wieder restlos begeistert. Ich liebe den angenehmen Schreibstil der Autorin, da ...

Das Erbe der Drachenkrone war bereits das zweite Buch von Sabrina Qunaj das ich gelesen habe und auch dieses mal war ich wieder restlos begeistert. Ich liebe den angenehmen Schreibstil der Autorin, da man von Anfang an gut in die Geschichte reinfindet, einen Bezug zu den Charakteren aufbauen kann und auch der historische Aspekt verständlich erläutert wird.

Besonders beeindruckend ist die Detailtreue: Schauplätze, gesellschaftliche Strukturen und politische Spannungen werden authentisch und glaubwürdig dargestellt. Man spürt, wie viel Sorgfalt und Recherche die Autorin in diesem Werk steckt. Gleichzeitig verliert sich der Roman nie in trockenen Fakten, sondern verbindet historische Genauigkeit mit einer emotional packenden Handlung.

Eleanor de Montfort ist die Protagonistin, die wir von Anfang bis zum Ende begleiten. Nachdem Ihr Vater und Ihre Brüder getötet bzw. gefangen genommen werden in der Schlacht gegen den damaligen Englischen König, ist die 13-jährige gezwungen, Ihr Leben fortan in Frankreich zu verbringen. Auch dort begleiten wir Sie eine Zeitlang bis hin zu Ihrer Vermählung mit dem Walisichen Lord, den Sie durch eine Stellvertreterheirat zum Mann nimmt.

Die Figuren sind vielschichtig und überzeugend beschrieben, man kann Ihre inneren Konflikte, Hoffnungen und Entscheidungen spüren und wir dadurch komplett in das Buch hineingezogen. Gerade das Zusammenspiel von persönlichen Schicksalen und größeren historischen Ereignissen verleiht dem Roman eine besondere Tiefe.

Für mich ein fulminanter historischer Epos und das Ende der Wales-Saga der Autorin. Eine ganz klare Leseempfehlung und für mich ein Highlight das mir den Jahresbeginn verschönert hat!

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Zwischen Pflicht und Durchhalten

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Eleanor de Montfort ist keine Figur, die man bewundert, weil sie außergewöhnlich handelt, sondern weil sie durchhält. Genau das hat mich an "Das Erbe der Drachenkrone" überzeugt. Den Vorgänger "Die Tochter ...

Eleanor de Montfort ist keine Figur, die man bewundert, weil sie außergewöhnlich handelt, sondern weil sie durchhält. Genau das hat mich an "Das Erbe der Drachenkrone" überzeugt. Den Vorgänger "Die Tochter der Drachenkrone" hatte ich bereits sehr gern gelesen, und der zweite Band hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Erzählt wird nicht von großen Heldentaten, sondern von politischen Zwängen, verlorener Sicherheit und dem langsamen Entstehen innerer Stärke in einer Welt, die für Frauen kaum Handlungsspielraum lässt.

Eleanor wächst früh in eine Rolle hinein, die andere für sie vorgesehen haben. Verlobung, Exil und jahrelanges Warten machen sie zu einer Figur zwischen Hoffnung und Resignation. Besonders diese Phasen haben mich überzeugt, weil sie nicht als bloße Übergänge dienen, sondern einen inneren Zustand beschreiben. Als Eleanor sich schließlich auf den Weg nach Wales macht, findet sie auch den Weg zu sich selbst.

Der historische und politische Rahmen ist dicht und klar gezeichnet. Der englische König erscheint nicht als abstrakte Machtfigur, sondern als berechnender, widersprüchlicher Herrscher. Der walisische Freiheitskampf wird ohne Verklärung dargestellt. Gewalt und Grausamkeit sind präsent, werden jedoch nicht ausgespielt, sondern bleiben Teil des historischen Hintergrunds. Dadurch gewinnt der Roman an Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit.

Besonders überzeugt hat mich, wie präzise historische Fakten und fiktionale Elemente miteinander funktionieren. Die Recherche ist jederzeit spürbar, ohne den Erzählfluss oder die Geschichte zu bremsen. Der Roman bleibt ruhig, konzentriert und konsequent aus Eleanors Perspektive erzählt. Gerade diese Zurückhaltung verleiht der Geschichte Gewicht und macht sie für mich zu einer überzeugenden und stimmigen Fortsetzung des bereits starken ersten Bandes.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

bewegender historischer Roman

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Klappentext / Inhalt:

Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales
Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen ...

Klappentext / Inhalt:

Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales
Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.
Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht …
Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos

Cover:

Das Cover zeigt eine edles Wappen und dies sowie der Titel sind golden hervorgehoben, was es königlich und edel wirken lässt. Ansonsten ist der Hintergrund und das Drumherum einfach gehalten. Optisch und farblich wirkt es edles und prächtig. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier erkennbar,

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten und finalen Band des Historien-Epos. Der erste Band liegt für mich schon ein wenig zurück und so brauchte ich anfangs ein wenig, um wieder in Geschehnisse und Charaktere hineinzufinden. Dies gelang dann aber doch recht schnell und gut. Eleanor ist ein kluges Mädchen und doch hat Edward es recht leicht mir ihr, da sie wenig Erfahrung und Menschenkenntnis hat. Nachdem 10 Jahre ins Land gingen und Eleanor zwar an sich erwachsener geworden ist, so scheint ihre naive Art dennoch erhalten zu bleiben und auch das bittersüße Ende zeigt, dass nicht immer alles gut geht.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und sehr gut beschreibend. Man findet sich schnell in diese Zeit aus Krieg, Intrigen und Gemetzel hinein und auch die Atmosphäre des Ganzen kommt spürbar herüber. Auch die Zeit und die damaligen Ansichten werden gut verständlich gemacht und auch was es heißt ein Mädchen und kein Junge in der Erbfolge zu sein.

Die Abschnitte sind zwar teils recht lang, aber dennoch kommt man gut und flüssig voran. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich und auch von der Gliederung und Gestaltung ist ist gut umgesetzt. Klasse fand ich auch das Verzeichnis der handelnden Personen, sowie die Karte am Beginn und das Glossar mit den Stammbäumen, am Ende des Buches.

Die Geschichte ist spannend, emotionsreich und unterhaltsam umgesetzt. Man bekommt Einblicke in die Historie und zugleich eine faszinierende Geschichte mit Emotionen und Einblicken in die damalige Zeit. Ein wundervoller historischer Roman, der sich gut lesen lässt.

Die Charaktere sind klasse umgesetzt, auch wenn mir Eleanor durchaus manchmal etwas zu naiv war, aber irgendwie passte es auch zu ihr. Die Entwicklungen machten es spannend und auch hier sieht man ein gewisses Facettenreichtum.

Fazit:

Ein emotionsgeladener und bewegender historischer Roman, mit dem Porträt einer Frau, deren Mut und Naivität sich der Macht der Männer entgegenstellt.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Ein Spielball der Mächtigen

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Eleonor ist die Nichte des englischen Königs. Ihr Vater sein jüngerer Bruder ist mit dessen Entscheidungen nicht einverstanden, er fordert mehr Rechte für das Paralament und das Volk er wird als Verräter ...

Eleonor ist die Nichte des englischen Königs. Ihr Vater sein jüngerer Bruder ist mit dessen Entscheidungen nicht einverstanden, er fordert mehr Rechte für das Paralament und das Volk er wird als Verräter verfolgt und getötet. Das junge Mädchen wird zum Spielball der Mächtigen, von ihrem Vater noch mit dem walisischen Fürsten verlobt, wird sie zu einer Gegangenen in einem goldenen Käfig, bis die Waliser besiegt sind und sie dadurch keinen großen Wert für den Fürsten haben kann. Sie bleibt ihrem Schwur treu und zieht in ein für sie unbekanntes Land das sie nur aus Erzählungen kennt.
Es ist ein historischer Roman in dem wahrhafte Fakten mit etwas Fiktion vermischt zur Gegenwart werden. Geschriebene Briefe vermitteln den Eindruck das sie unmittelbar in der Gegenwart des Lesers verfasst werden. Die Menschen werden beim Lesen wieder lebendig.
Die Autorin hat keinen reißerrischen Schreibstil, Grausamkeiten werden nicht detailliert geschildert. Sie gehören in die Zeit, ein Leben war nicht viel wert. Abschreckung und Angst waren die wirksamsten Methoden. Trotzdem bekommt man ein Bild vermittelt was die Menschen für ihre Überzeugung opferten. Die überlieferten Figuren wie der englische König bekommt ein Gesicht, eine Stimme, etwas was in die heutige Zeit passt.
Die Geschichte vermittelt einen spannenden Eindruck von dem Freiheitskampf der Waliser und von den politischen Gegebenheiten in der Zeit. Was wir heute einen großen König nennen, war damals ein Herrscher, der lügt, betrügt und sich nach allen Seiten hin die Möglichkeiten offen hält. Aus der Ferne sieht eben alles anders aus.
Wie gut das die Autorin die Zeit durch eine sehr starke Lupe betrachtet hat.