Cover-Bild Das Erbe der Drachenkrone
Band 2 der Reihe "Die Wales-Saga"
(12)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 617
  • Ersterscheinung: 08.12.2025
  • ISBN: 9783746641256
Sabrina Qunaj

Das Erbe der Drachenkrone

Historischer Roman

Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales  

Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.
Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht … 

Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

Zwischen Pflicht und Durchhalten

0

Eleanor de Montfort ist keine Figur, die man bewundert, weil sie außergewöhnlich handelt, sondern weil sie durchhält. Genau das hat mich an "Das Erbe der Drachenkrone" überzeugt. Den Vorgänger "Die Tochter ...

Eleanor de Montfort ist keine Figur, die man bewundert, weil sie außergewöhnlich handelt, sondern weil sie durchhält. Genau das hat mich an "Das Erbe der Drachenkrone" überzeugt. Den Vorgänger "Die Tochter der Drachenkrone" hatte ich bereits sehr gern gelesen, und der zweite Band hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Erzählt wird nicht von großen Heldentaten, sondern von politischen Zwängen, verlorener Sicherheit und dem langsamen Entstehen innerer Stärke in einer Welt, die für Frauen kaum Handlungsspielraum lässt.

Eleanor wächst früh in eine Rolle hinein, die andere für sie vorgesehen haben. Verlobung, Exil und jahrelanges Warten machen sie zu einer Figur zwischen Hoffnung und Resignation. Besonders diese Phasen haben mich überzeugt, weil sie nicht als bloße Übergänge dienen, sondern einen inneren Zustand beschreiben. Als Eleanor sich schließlich auf den Weg nach Wales macht, findet sie auch den Weg zu sich selbst.

Der historische und politische Rahmen ist dicht und klar gezeichnet. Der englische König erscheint nicht als abstrakte Machtfigur, sondern als berechnender, widersprüchlicher Herrscher. Der walisische Freiheitskampf wird ohne Verklärung dargestellt. Gewalt und Grausamkeit sind präsent, werden jedoch nicht ausgespielt, sondern bleiben Teil des historischen Hintergrunds. Dadurch gewinnt der Roman an Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit.

Besonders überzeugt hat mich, wie präzise historische Fakten und fiktionale Elemente miteinander funktionieren. Die Recherche ist jederzeit spürbar, ohne den Erzählfluss oder die Geschichte zu bremsen. Der Roman bleibt ruhig, konzentriert und konsequent aus Eleanors Perspektive erzählt. Gerade diese Zurückhaltung verleiht der Geschichte Gewicht und macht sie für mich zu einer überzeugenden und stimmigen Fortsetzung des bereits starken ersten Bandes.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2026

bewegender historischer Roman

0

Klappentext / Inhalt:

Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales
Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen ...

Klappentext / Inhalt:

Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales
Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.
Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht …
Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos

Cover:

Das Cover zeigt eine edles Wappen und dies sowie der Titel sind golden hervorgehoben, was es königlich und edel wirken lässt. Ansonsten ist der Hintergrund und das Drumherum einfach gehalten. Optisch und farblich wirkt es edles und prächtig. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier erkennbar,

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten und finalen Band des Historien-Epos. Der erste Band liegt für mich schon ein wenig zurück und so brauchte ich anfangs ein wenig, um wieder in Geschehnisse und Charaktere hineinzufinden. Dies gelang dann aber doch recht schnell und gut. Eleanor ist ein kluges Mädchen und doch hat Edward es recht leicht mir ihr, da sie wenig Erfahrung und Menschenkenntnis hat. Nachdem 10 Jahre ins Land gingen und Eleanor zwar an sich erwachsener geworden ist, so scheint ihre naive Art dennoch erhalten zu bleiben und auch das bittersüße Ende zeigt, dass nicht immer alles gut geht.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und sehr gut beschreibend. Man findet sich schnell in diese Zeit aus Krieg, Intrigen und Gemetzel hinein und auch die Atmosphäre des Ganzen kommt spürbar herüber. Auch die Zeit und die damaligen Ansichten werden gut verständlich gemacht und auch was es heißt ein Mädchen und kein Junge in der Erbfolge zu sein.

Die Abschnitte sind zwar teils recht lang, aber dennoch kommt man gut und flüssig voran. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich und auch von der Gliederung und Gestaltung ist ist gut umgesetzt. Klasse fand ich auch das Verzeichnis der handelnden Personen, sowie die Karte am Beginn und das Glossar mit den Stammbäumen, am Ende des Buches.

Die Geschichte ist spannend, emotionsreich und unterhaltsam umgesetzt. Man bekommt Einblicke in die Historie und zugleich eine faszinierende Geschichte mit Emotionen und Einblicken in die damalige Zeit. Ein wundervoller historischer Roman, der sich gut lesen lässt.

Die Charaktere sind klasse umgesetzt, auch wenn mir Eleanor durchaus manchmal etwas zu naiv war, aber irgendwie passte es auch zu ihr. Die Entwicklungen machten es spannend und auch hier sieht man ein gewisses Facettenreichtum.

Fazit:

Ein emotionsgeladener und bewegender historischer Roman, mit dem Porträt einer Frau, deren Mut und Naivität sich der Macht der Männer entgegenstellt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2026

Ein Spielball der Mächtigen

0

Eleonor ist die Nichte des englischen Königs. Ihr Vater sein jüngerer Bruder ist mit dessen Entscheidungen nicht einverstanden, er fordert mehr Rechte für das Paralament und das Volk er wird als Verräter ...

Eleonor ist die Nichte des englischen Königs. Ihr Vater sein jüngerer Bruder ist mit dessen Entscheidungen nicht einverstanden, er fordert mehr Rechte für das Paralament und das Volk er wird als Verräter verfolgt und getötet. Das junge Mädchen wird zum Spielball der Mächtigen, von ihrem Vater noch mit dem walisischen Fürsten verlobt, wird sie zu einer Gegangenen in einem goldenen Käfig, bis die Waliser besiegt sind und sie dadurch keinen großen Wert für den Fürsten haben kann. Sie bleibt ihrem Schwur treu und zieht in ein für sie unbekanntes Land das sie nur aus Erzählungen kennt.
Es ist ein historischer Roman in dem wahrhafte Fakten mit etwas Fiktion vermischt zur Gegenwart werden. Geschriebene Briefe vermitteln den Eindruck das sie unmittelbar in der Gegenwart des Lesers verfasst werden. Die Menschen werden beim Lesen wieder lebendig.
Die Autorin hat keinen reißerrischen Schreibstil, Grausamkeiten werden nicht detailliert geschildert. Sie gehören in die Zeit, ein Leben war nicht viel wert. Abschreckung und Angst waren die wirksamsten Methoden. Trotzdem bekommt man ein Bild vermittelt was die Menschen für ihre Überzeugung opferten. Die überlieferten Figuren wie der englische König bekommt ein Gesicht, eine Stimme, etwas was in die heutige Zeit passt.
Die Geschichte vermittelt einen spannenden Eindruck von dem Freiheitskampf der Waliser und von den politischen Gegebenheiten in der Zeit. Was wir heute einen großen König nennen, war damals ein Herrscher, der lügt, betrügt und sich nach allen Seiten hin die Möglichkeiten offen hält. Aus der Ferne sieht eben alles anders aus.
Wie gut das die Autorin die Zeit durch eine sehr starke Lupe betrachtet hat.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Wales zwischen Machtkämpfen und Frieden

0

Mit „Das Erbe der Drachenkrone“ schafft die Autorin Sabrina Qunaj einen tollen Abschlussband dieser historischen Serie. Die Eroberung von Wales durch die Normannen wird spannend und mit einem sehr eingehenden ...

Mit „Das Erbe der Drachenkrone“ schafft die Autorin Sabrina Qunaj einen tollen Abschlussband dieser historischen Serie. Die Eroberung von Wales durch die Normannen wird spannend und mit einem sehr eingehenden Schreibstil erzählt, sodass man diesen historischen Roman wunderbar folgen kann.

Mit Eleonore de Montfort hat die Autorin eine spannende Hauptprotagonistin, die sich ihren Platz in der Welt erkämpfen muss. Neben den vielen politischen Problemen und dem angestrebten Frieden scheint sie immer wieder von diesem entfernt zu werden und ihre Zukunft scheint ungewiss. Eine junge Frau, dessen Schicksal früh beschlossen wurde und doch nichts gewiss ist in ihrer Welt. Neben dem Schicksal dieser jungen Frau wird auch der Fürst Llewelyn von Wales, als ihr zukünftiger Ehemann, als spannender Protagonist dargestellt und neben den Intrigen und Machtkämpfen entsteht so auch eine tolle persönliche Gesichte über Personen, die die historische Geschichte besonders lebendig werden lassen.

Die Autorin hat einen lebendigen Schreibstil und schafft es immer wieder Intrigen und die politischen Probleme überzeugend und nachvollziehbar zu beschreiben. Dies lässt einen nicht nur die historischen Hintergründe begreifen, sondern durch den Bezug zu den tollen Charakteren auch regelrecht mit fiebern und bringt eine gewisse Emotionalität, die bei historischen Romanen, oft auch etwas zu kurz kommt.

Die Darstellung des 13. Jahrhunderts wirkt authentisch und auch die Probleme des Volkes und der Gesellschaftsnormen sind gut dargestellt worden. Ich hatte immer das Gefühl, die historischen Fakten gut verstehen zu können und habe daher persönlich auch einiges über die Geschichte von Wales lernen können.

Bereits der erste Band „Die Tochter der Drachenkrone“ fand ich ausgesprochen gut und auch dieser Band konnte mich überzeugen. Daher kann ich beide Bücher auf jeden Fall nur empfehlen und freue mich auf bald neue Romane der Autorin. Eine klare Leseempfehlung für „Das Erbe der Drachenkrone“.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2025

Das Schicksal einer jungen Frau in bewegten Zeiten

0

Inhalt:

Wales im 13. Jahrhundert. Eleanor ist die Tochter eines mächtigen Fürsten der im Machtkampf nicht auf der Seite des englischen Königs Henry III. steht. Sie ist 13 als ich Vater in einer Schlacht ...

Inhalt:

Wales im 13. Jahrhundert. Eleanor ist die Tochter eines mächtigen Fürsten der im Machtkampf nicht auf der Seite des englischen Königs Henry III. steht. Sie ist 13 als ich Vater in einer Schlacht gegen Henry fällt und sie in ein Kloster nach Frankreich flieht. Vor der schicksalhaften Schlacht hatte der Vater die Hochzeit mit Llewelyn, dem Fürsten von Wales arrangiert. Es vergehen 10 Jahre bis diese Ehe wieder erreichbar scheint, jedoch rüsten Edward, der neue König von England zum finalen Kampf geben Wales und Eleanor steht zwischen den Parteien.

Meine Meinung:

In diesem Buch wird die Geschichte des Kampfes anhand eines Schicksals einer jungen Frau zum Leben erweckt. Ihr Vater war auf einen Ausgleich im Machtkampf zwischen Wales und England bedacht, doch leider vergeblich und so verlor er, wie viele andere Männer sein Leben.

Mich hat die Persönlichkeit Eleanors sehr beeindruckt. Eigentlich war sie ein Spielball der Politik, als sie einem deutlich älteren Mann zur Frau versprochen wird. Über zehn Jahre haben die beiden nur über Briefe Kontakt ohne sich jemals persönlich kennengelernt zu haben. Auch gegen Widerstände von ihrer Mutter und anderen Verwandten steht sie zu dieser Verbindung und ihr Ziel ist es, diese Ehe auch wirklich zu realisieren.

Sehr gut haben mir auch die Beschreibungen der Zeit gefallen. Man fragt sich immer, was sollen die ewigen Machtkämpfe, eigentlich verlieren doch alle nur, aber das gilt ja auch für spätere Kriege bis zur heutigen Zeit.

Dieses Buch ist angenehm flüssig zu lesen und hat mit Eleonor eine starke Protagonistin, mit der man eine spannende Reise durch die Zeit unternehmen kann. Eine interessante Lebensgeschichte vor dem Hintergrund des Kampfes des walisischen Volkes um Unabhängigkeit vom mächtigen Nachbarn England. Das Buch ist gut recherchiert und auf den realen Ereignissen basierend, bietet aber trotzdem gute Unterhaltung und viele angenehme Lesestunden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere