Cover-Bild Heideblütenküsse

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 15.07.2019
  • ISBN: 9783734106538
Silvia Konnerth

Heideblütenküsse

Roman
Wenn die Heide Blüten trägt, ist es Zeit, nach Hause zurückzukehren!

Gerade hat Emma ihre Scheidung hinter sich gebracht, da hat das Leben schon eine neue Herausforderung parat: Sie soll eine Pension in der Lüneburger Heide ankaufen. Eigentlich ein Klacks für die 36-jährige Maklerin, wäre da nicht ein Haken: Das Gebäude steht in Emmas Heimatort – und gehört ausgerechnet ihrer mittlerweile verhassten Jugendliebe Mark. Widerwillig reist Emma zurück nach Hause und wird mit alten Gefühlen konfrontiert. Und dann lernt sie auch noch Pferdewirt Leo kennen, zu dem sie eine besondere Verbindung spürt. Inmitten der idyllischen Heidelandschaft muss sich Emma nun die Frage stellen, was – und vor allem wer – ihr im Leben wirklich wichtig ist.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2019

Schöne Geschichte

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Inhalt

Als Emma von ihrem Chef einen Auftrag ausgerechnet in ihrer Heimatstadt erhält, versucht sie diesen irgendwie loszuwerden, doch ihr bleibt keine Wahl. So sieht sie sich bald in ihrem Heimatort ...

Inhalt

Als Emma von ihrem Chef einen Auftrag ausgerechnet in ihrer Heimatstadt erhält, versucht sie diesen irgendwie loszuwerden, doch ihr bleibt keine Wahl. So sieht sie sich bald in ihrem Heimatort vielen Menschen gegenüber, mit denen sie eine durchwachsene Vergangenheit hatte. Für Emma wird diese Zeit ein Jonglage-Akt zwischen Familie/Freunden und Arbeit…

Danke an den Blanvalet Verlag, der mir das Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zukommen lassen hat. Ich habe mich sehr gefreut. Davon ist meine Meinung aber natürlich nicht beeinflusst.

Autorin: Silvia Konnerth

blanvalet

Taschenbuch 9,99€

Cover



Das Cover finde ich richtig schön. Es ist sommerlich und lädt zum Lesen ein. Die Farben wirken total harmonisch und es ist einfach ein tolles Gesamtbild. Das Cover passt außerdem zur Heide, in der das Buch größtenteils spielt. Die Heide darauf passt außerdem gut zum Titel. Und auch der Honig auf dem Cover passt inhaltlich, da auch ein Bienenstock in der Geschichte vorkommt.

Schreibstil

Den Schreibstil fand ich im Großen und Ganzen gut. Ich hatte etwas Schwierigkeiten beim Beginn des Buchs. Der Prolog konnte mich leider gar nicht mitreißen, da er für mich ziemlich langweilig war und irgendwie gar keine Handlung so wirklich beinhaltete… Danach in Kapitel 1 war ich auch noch nicht überzeugt, denn dort ging alles total schnell. Zack – War Emma in Moorbach. Da habe ich gedacht, dass mich eine total flache Geschichte erwartet, aber da habe ich mich getäuscht. Ja, hier und da hätten die Gefühle noch besser ausgearbeitet werden können, aber alles in allem, hatte die Geschichte dann doch mehr Tiefgang als zu Beginn erwartet. Ebenso hatte ich zu Anfang das Problem, dass es einen Sie-Erzähler gab. Das mag ich einfach nicht so und da musste ich auch erst mit warm werden, aber später hat es mich nicht mehr so gestört. Allerdings ist diese Wahl des Erzählers auch der Grund für die stellenweise zu lasch formulierten Gefühle, die natürlich bei einem Ich-Erzähler viel stärker ausgeprägt wären. Durch den Sie-Erzähler hat man auch die Protagonistin Emma nicht immer ganz verstanden, da ihre Gedanken nicht immer klar wurden. Ein Beispiel ist das erste Treffen mit Leos Vater. Die Geschichte kam dann aber nach den ersten Kapiteln in Fahrt und war ab da – abgesehen von den zu wenig thematisierten Gefühlen – richtig spannend und ich war total drin und habe die Seiten total schnell runter gelesen. Insgesamt gab es einen lockeren Schreibstil, der mir aber ab und zu etwas zu distanziert war.

Inhalt

Dagegen konnte mich der Inhalt voll überzeugen. Die Geschichte nahm ein ganz anderes Ende als man es zu Beginn vermutet hätte. Zunächst war es natürlich anstrengend zu lesen, dass Emma in Moorbach nicht so erwünscht ist, aber das gehört dazu und es war nun mal ihre Situation. Sie hat das Beste daraus gemacht und ich fand ihre Art damit umzugehen echt faszinierend. Auch die anderen Figuren haben mir gefallen. Mark hatte eine tolle Entwicklung und Leo ist einfach Klasse gewesen. Ich habe mich direkt in ihn verliebt. Er hat eine ruhige Art und ist dabei total liebenswert. Auch die Geschichte um das Pferd fand ich total süß und sie hat der Geschichte irgendwie einen roten Faden verliehen. Auch Emma hat sich total verändert, zum Guten. Ihre Verwandlung fand ich am schönsten, da sie wieder lockerer wurde und das Leben einfach wieder genießen konnte. Das hat der Prolog gezeigt. Im Prolog gab es einen kleinen Schocker, der sich dann aber nicht als so herausgestellt hat, wie man dachte. Das fand ich auch cool, denn da kam nochmal eine echt süße Überraschung. Jeder der das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Auch die Auflösung mit Emmas Mutter war eine echte Überraschung! Insgesamt fand ich die Geschichte um das Hotel auch echt cool und auch, dass nicht immer alles lief wie man dachte. Mit dem Ausgang der Sache hätte ich nicht gerechnet, aber ich finde das eine wunderschöne Lösung.

Abschließend kann ich nur sagen, dass der Inhalt einfach überzeugen konnte, da die Figuren toll sind und die Geschichte originell.

Daher von mir ★★★★☆

Veröffentlicht am 08.09.2019

Ein wunderschöner Roman für den Sommer

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Kennt ihr das Gefühl ihr kommt an einen Ort und fühlt euch zuhause? So war dieses Buch für mich. Das Buch weckt das Gefühl von zuhause beim Lesen. Zusätzlich war es aber auch weil ich die meiste umgebung ...

Kennt ihr das Gefühl ihr kommt an einen Ort und fühlt euch zuhause? So war dieses Buch für mich. Das Buch weckt das Gefühl von zuhause beim Lesen. Zusätzlich war es aber auch weil ich die meiste umgebung in dem Buch kenne. Kerpen, Köln, Frechen. Alles Ort wo ich selber herkomme und mich auskenne. Die Lüneburger Heide, in der die Geschichte meistens spielt, ist ein wunderschöner Ort den ich bis jetzt auch einmal besuchen konnte. Deswegen konnte ich mich von der Umgebung her schon ein bisschen besser in das Buch einfinden. Vielleicht fühlte ich mich auch deswegen zuhause? Nun ich glaube das dieses Buch auch anderne das Gefühl vermitteln kann. Die Autorin hat das Buch so wundervoll geschrieben. Man kann mit der Protagonistin Emma richtig mitfühlen und mitleiden. Das hat die Autorin wirklich gut geschrieben, es ist an manchen stellen Emotional oder auch spannend angehaucht. Alles genau in einer richtigen Mischung.

Emma habe ich als Charakter ja schon angesprochen. Diese fand ich einfach toll. Sie ist zwar am Anfang noch nicht ganz die Person vom Ende des Buchs aber ihre Entwicklung ist einfach super und man kann diese sehr gut miterleben. Alleine ihre Entwicklung ist einfach klasse und ich hab mich mit ihr verbunden gefühlt. Das nun die Geschichte von Emma zum Ende kam ist wirklich traurig. Ich habe wirklich gern mit ihr die Heide erlebt. Dann sind da noch Leon und Maik. Beides wirklich interessante männliche Charaktere und beide haben etwas an sich doch auch ich habe wie Emma klar einen Favoriten am Ende vom Buch. Ich verrate aber nicht wenn, ihr sollt ja selber Lesen. Doch eins kann ich verraten. Mein heimlicher Star im Buch ist Elvis. Ihr werdet es verstehen wenn ihr das Buch gelesen habt. Versprochen.

Veröffentlicht am 13.08.2019

schöne Geschichte

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Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Blanvalet Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht ...

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Blanvalet Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

Das Buch startet im Jahr 1989 und weckte durch den interessanten Prolog mein Interesse auf die Geschichte. Den Schreibstil habe ich als flüssig, gefühlvoll und leicht verständlich empfunden. Das Buch wird aus der Sicht von Hauptprotagonistin Emma erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, denn so hatte ich die Möglichkeit ihre Gedankengänge und Handlungen verstehen und meist nachvollziehen zu können. Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

Emma ist mir von Beginn ans Herz gewachsen. Trotz der Ungerechtigkeit die Sie erfahren musste, versucht sie dennoch zu helfen und stellt dabei oft ihre eigenen Bedürfnisse oder Gefühle zurück. Alle Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Hervorheben möchte ich noch Emma´s Eltern und die von der Autorin gut ausgearbeitete Entwicklung und Beziehung zu ihrer Tochter.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

Mein Fazit:

Eine gefühlvolle Geschichte über Enttäuschung, Freundschaft und den Mut etwas Neues zu beginnen, bei der ich mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr wohl gefühlt habe. Ich freue mich auf weitere Bücher von Silvia Konnerth.

Ich vergebe gerne 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.07.2019

Für Liebe ist immer die richtige Zeit

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Mit ihrer Scheidung glaubt Maklerin Emma, ihr Leben wieder einmal neu beginnen zu können – genau wie vor 16 Jahren, als sie das Dörfchen Moorbach in der Lüneburger Heide verlassen hat und nie zurückgekehrt ...

Mit ihrer Scheidung glaubt Maklerin Emma, ihr Leben wieder einmal neu beginnen zu können – genau wie vor 16 Jahren, als sie das Dörfchen Moorbach in der Lüneburger Heide verlassen hat und nie zurückgekehrt ist. Doch leider macht ihr Chef ihr einen Strich durch die Rechnung: Sie soll für eine Romantikhotelkette die Pension von Moorbach kaufen. Diese gehört die ausgerechnet ihrem ehemals besten Freund und Jugendliebe Mark. Auch mit ihm hatte seit ihrem Weggang keinen Kontakt, weil er sie nach einem „Vorfall“ damals fallen ließ. Emma hat eine Woche, um sich mit ihm auszusöhnen und ihn zu überzeugen, das Haus ihrem Kunden zu verkaufen und nicht einem ihrer Mitbewerber.
Doch schon das Wiedersehen mit ihren Eltern wird gefühlsbetonter, als sie es sich vorstellen konnte und auch sonst kommen ihr die Spaziergänge durch ihre alte Heimat jedes Mal wie ein Spießrutenlauf vor. Zuflucht sucht sie dann in der Heide und läuft dabei erst Hengst Elvis und dann seinem Besitzer Leo in die Arme. Emma hat Angst vor Pferden und auch Leo eigentlich nicht ihr Typ, aber er ist der Einzige, der ihr unvoreingenommen gegenübersteht: „Aus irgendeinem Grund verbringe ich gern Zeit mit dir ...“ (S.137)
Und auch wenn Mark zu Beginn eiskalt und abweisen auf ihre Kontaktversuche reagiert, die Schmetterlinge spüren sie trotzdem beide bald wieder. Aber kann man eine alte Liebe einfach aufwärmen?

Emma ist eine taffe Frau, ein Stehaufmännchen, die schon einige Schicksalsschläge hinter sich hat und Schwäche bei sich selbst nur schwer zulassen kann. Die Rückkehr zu den Orten ihrer Kindheit und Jugend bricht ihre Schale auf. Sie lernt, wieder Gefühle zuzulassen und zu vertrauen, sich mit sich und anderen auszusöhnen. Will sie nach dem Auftrag wirklich wieder weg aus Moorbach? „Sie hatte es nicht eilig, in ihr richtiges Leben zurückzukehren ...“ (S. 187)
Mark konnte ich lange nicht einschätzen, er war mir zu etwas wankelmütig und zickig, bis er sich endlich mit Emma aussprach und dann sofort ihre alte Liebe wiederbeleben wollte. Da hat mir Leo deutlich besser gefallen. Er sieht sie nämlich so, wie sie jetzt ist und nicht so, wie sie früher war.
Meine persönlichen Lieblinge aber waren (neben Elvis natürlich) Emmas Eltern. Sie sind ein ganz zauberhaftes Paar, die auch nach vielen gemeinsamen Jahren immer noch sehr liebevoll und respektvoll miteinander umgehen und die Eigenarten des anderen respektieren.

„Heideblütenküsse“ von Silvia Konnerth ist ein typischer Sommer-Sonne-Urlaubsroman mit ganz viel Heide-Flair, bei dem es einige Geheimnisse, Verwicklungen und ganz viel Liebe gibt. Mir persönlich war an einigen Stellen zwar zu viel Drama und auch der Ausgang zu vorhersehbar, aber das wurde durch ein paar wirklich überraschende Wendungen relativiert.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Heideblütenküsse

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Der Sommerroman von Silvia Konnerth hat mich, nachdem ich ihn einmal angefangen habe, begeistern können. Zum Anfang dachte ich noch: na, ist ja klar wie es endet. Und ja, es gibt ein Happy End. Aber anders ...

Der Sommerroman von Silvia Konnerth hat mich, nachdem ich ihn einmal angefangen habe, begeistern können. Zum Anfang dachte ich noch: na, ist ja klar wie es endet. Und ja, es gibt ein Happy End. Aber anders als gedacht.

Auch während des Lesens war ich mir lange Zeit sicher, dass ich weiß wie es ausgeht obwohl das offensichtliche „Happy End“ mir gar nicht gefallen hatte. Denn diese Figur mochte ich gar nicht, sie war mir so unsympathisch.

Doch die Autorin hat es geschafft, mich in die Irre zu führen und zu überraschen. Denn während des Lesens musste man quasi „zwischen den Zeilen“ lesen, um wirklich den Durchblick zu haben. Aber das wurde mir erst am Ende des Buches tatsächlich klar.

Silvia Konnerth ist es gelungen, mich auf einen Ausflug in die Lüneburger Heide mitzunehmen und zwar so, dass ich der Meinung war, diese direkt vor mir zu sehen, die Heideluft zu schnuppern, die Farben und Landschaften zu sehen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich im vergangenen Jahr erst dort war und daher auch alles noch gut vor Augen hatte.

Der Autorin ist es gelungen, authentische und zugleich skurrile Figuren zum Leben zu erwecken, auf die man sich gerne eingelassen hat und die man gerne begleitet hat. Und da war es egal, ob sie mir sympathisch waren oder nicht – ich war gerne mit ihnen unterwegs.

Emma hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine warmherzige, liebenswerte Person, die zu ihren Fehlern steht und während der Zeit in der Lüneburger Heide lernen muss, anderen aber auch hauptsächlich sich selbst zu verzeihen.

»Wenn es nicht zurückgeht, muss man eben vorwärts laufen.«

Weitere Figuren die mir gefallen haben, waren die Eltern von Emma. Auch wenn sie ihrer Tochter nicht ständig sagen, wie lieb sie sie haben, ihre Liebe spricht aus den Taten der beiden. Sie sind so süß – auch im Umgang miteinander – dass ich gerne einmal mit ihren die leckeren Herzwaffeln oder den Buchweizenkuchen essen würde.

Die tierischen Nebenfiguren Elvis und Lilly haben sich einen Platz in meinem Leserherz erobert.

Ich konnte während des Lesens mitfiebern, habe gelacht und Schmetterlinge im Bauch gehabt. Mit den Protagonisten mitzufiebern und dabei zu sein, war wunderbar.

Nur eines hat mich gestört: Es wurde so ein Geheimnis darum gemacht, warum Emma Hals über Kopf aus dem Ort verschwunden ist und warum alle Bewohner des Ortes so abweisend reagieren. Und dann wird das Ereignis so kurz abgehandelt, dass es fast untergeht. Das hätte meiner Meinung nach etwas mehr thematisiert werden müssen, damit es zum Abschluss kommt. So war es zu viel „Drama“, dann dann quasi in einem kurzen Abschnitt abgehandelt und „verziehen“ wurde.

Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir 4 von 5 möglichen Sternen.