Cover-Bild Auf nach irgendwo!

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 14.01.2019
  • ISBN: 9783453422704
Simone Veenstra

Auf nach irgendwo!

Roman
Der alte Jakob ist mit seinem umgebauten VW-Bus, einigen überholten Straßenkarten und einem Monatsvorrat an Instantkaffee auf der Autobahn unterwegs. Sein Ziel: in Tschechien historische Dampflokomotiven zu fotografieren. Auf einer Raststätte liest er Miro auf, einen schweigsamen Jungen, der aus Alltagsgeräuschen Soundschleifen komponiert und die verschollene Jugendliebe seiner Großmutter aufspüren will. Gemeinsam macht sich das ungleiche Paar auf die abenteuerliche Fahrt nach Osten …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2019

Unterhaltsame und amüsante Lektüre

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Ich habe vor einigen Jahren schon mal ein Buch der Autorin gelesen und es für gut befunden. Nun hatte ich Glück, das neue Buch "Auf nach irgendwo!"von Simone Veenstra testlesen zu dürfen. Um es kurz zu ...

Ich habe vor einigen Jahren schon mal ein Buch der Autorin gelesen und es für gut befunden. Nun hatte ich Glück, das neue Buch "Auf nach irgendwo!"von Simone Veenstra testlesen zu dürfen. Um es kurz zu sagen: Ich bin begeistert von dieser Geschichte!
Ich fange an mit dem farbenfrohen, liebevoll gestalteten und gut durchdachten Cover (man findet wirklich alles im Buch), das bei mir sofort die Lust aufs Buch geweckt hat.
Die Geschichte selbst dreht sich um Jakob und Miro, die sich beide unabhängig voneinander auf eine Reise begeben. Jakob, Ende 60, mit DDR-Vergangenheit, hat sein Zuhause verloren und möchte mit seinem VW-Bus "Bienchen" nach Tschechien und dort Dampflokomotiven fotografieren. An einer Raststätte trifft er auf den jungen Miro, der ihn vor bösen LKW-Fahrern rettet. Miro hat sich in den Kopf gesetzt, die Jugendliebe seiner Großmutter zu finden, dazu muss er nach Zagreb. Die beiden Männer fahren gemeinsam weiter, und es entwickelt sich eine richtige Freundschaft zwischen dem jungen und dem alten Mann. Zusammen erleben sie eine unvergessliche Reise, die von Tschechien über Österreich, die Slowakei, Ungarn schließlich nach Zagreb führt, wo der junge Miro mit Hilfe von Jakob nach dem Mann sucht, den seine Großmutter nie vergessen hat.
Meine Meinung:
Ich habe ein sehr unterhaltsames Buch gelesen, das ich sehr gern weiterempfehle. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen, die Geschichte hat Tiefgang und ich habe auch ein bisschen Geschichtliches gelernt.
Von mir gibt es dafür 5 Sterne!

Veröffentlicht am 24.02.2019

Reise zu neuen Anfängen

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Jakob, um die 70, trauert seit 50 Jahren seiner großen Liebe Marie nach. Seine zweite Liebe gehört seinem VW Bus Bienchen und den Dampflokomotiven. Also begibt er sich auf eine Reise nach Prag um dort ...

Jakob, um die 70, trauert seit 50 Jahren seiner großen Liebe Marie nach. Seine zweite Liebe gehört seinem VW Bus Bienchen und den Dampflokomotiven. Also begibt er sich auf eine Reise nach Prag um dort Fotos von Lokomotiven zu schießen. Unterwegs gabelt er einen jungen Tramper Miro auf. Nur widerwillig nimmt er ihn mit, hört aber interessiert zu, als dieser von seiner Oma Erika erzählt und deren verlorener Liebe Stjepan.
Die beiden erleben eine tolle Reise, lernen neue Bekannte kennen und schließen ein Freundschaft, die sich wunderbar ergänzt. Der eine analog, der andere digital. Der eine mit viel Lebenserfahrung, der andere noch beugierig aufs Leben.
Anfangs hat mich der abgehackte Schreibstil mit den kurzen Sätzen gestört. Deshalb kam ich nur langsam in die Geschichte rein. Aber die beiden tollen Protagonisten und ihre Nenn-Opa und Enkel Geschichte hat mich dann doch in den Bann gezogen und die Seiten flogen nur so dahin.
Und das schöne Cover bringt ja schon Freude.
4* und Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 15.02.2019

Eine lange Reise in einem alten Bus!

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Jakob Grünberg, ende 60, trägt seine DDR Vergangenheit mit sich herum. Als er sein Zuhause verliert setzt er sich in seinen alten VW Bus, den er liebevoll Bienchen nennt und fährt los. Als er an einer ...

Jakob Grünberg, ende 60, trägt seine DDR Vergangenheit mit sich herum. Als er sein Zuhause verliert setzt er sich in seinen alten VW Bus, den er liebevoll Bienchen nennt und fährt los. Als er an einer Raststätte Ärger mit LKW Fahrern bekommt, hilft ihm der junge Miro aus der Bredouille. Dieser ist, per Anhalter, auf dem Weg nach Zagreb unterwegs. Dort hofft er die Jugendliebe seiner Großmutter zu finden.
So beginnt der Roman von Simone Veenstra. Sehr einfühlsam, durch Rückblenden, bindet sie immer wieder Jakobs Vergangenheit mit ein. Auch die Ängste und Hoffnungen Miros werden sehr gut dargestellt.
Das Buch beschreibt eine Reise von zwei Menschen, aus unterschiedlichen Generationen und Kulturkreisen, die sich erst noch zusammen raufen müssen, aber schließlich eine tolle Zeit miteinander erleben.
Ich war sofort von der ersten Seite an in dieses Buch vertieft. Mit Spannung habe ich verfolgt, wo die beiden Hauptcharaktere zwischendurch landen und was sie erleben.

Fazit: Eine humorvoll geschriebene Geschichte, welche aber auch eine gewisse Tragik birgt, die man unbedingt gelesen haben muss. 100% Weiterempfehlung.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Wunderbar erzählt

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Das Cover ist wunderschön und sehr verlockend.
Verspricht eine leichte Reisegeschichte.
Nach den ersten Seiten wird aber sehr
schnell klar, das hier doch etwas mehr dahinter steckt.
Die Autorin hat eine ...

Das Cover ist wunderschön und sehr verlockend.
Verspricht eine leichte Reisegeschichte.
Nach den ersten Seiten wird aber sehr
schnell klar, das hier doch etwas mehr dahinter steckt.
Die Autorin hat eine wunderbare Art zu schreiben.
Der Schreibstil ist wunderschön, einfühlsam und intensiv.
Der Roman spielt in zwei Zeitebenen und springt immer wieder zurück
in die 1960er Jahre.
Simone Veenstra schafft es, das man sich mit den Charakteren sehr verbunden fühlt.
Man hat auch das Gefühl direkt vor Ort zu sein, mitzureisen.
Alles ist sehr gut recherchiert und wunderbar erzählt.
Es macht Spaß die beiden auf dieser Reise zu begleiten.
Zu erleben wie aus der lockeren Bekanntschaft langsam eine Vertrautheit wird.
Das Wichtigste im Leben ist und bleibt die Familie.
Das ist die Botschaft dieses warmherzigen Romans.
Dieser Roman ist wirklich wie ein kleiner Urlaub.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Von der wahren Liebe, die für immer ist

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Dies ist der erste Roman, den ich von Simone Veenstra gelesen habe und ich bin begeistert:

vom Prolog - wow, hier facht er gleich zu Beginn die Spannung ganz schön an;

von dem bunten Cover, von dem ...

Dies ist der erste Roman, den ich von Simone Veenstra gelesen habe und ich bin begeistert:

vom Prolog - wow, hier facht er gleich zu Beginn die Spannung ganz schön an;

von dem bunten Cover, von dem ich jedes mal, wenn ich es anschaue, gute Laube bekomme;

von dem ausgefeilten, leichten und flüssigen Schreibstil, der mich einfach in die Geschichte und auf die Spuren von Miroslav „Miro“ Möller und Jakob Grünberg hinein gezogen hat;

von den vielen ganz unterschiedlichen Personen, die man, bis auf ganz wenige, einfach ins Herz schließen muss. Ich mag Jakob, der ohne Navi auskommt und keine Bonuskarten mag, sofort. Seine Hintergrundgeschichte erfahre ich immer wieder bei Rückblicken in die Zeiten der DDR, wo der kleine Jakob aufgewachsen ist und seine erste große und einzige Liebe gefunden hat. Er trifft auf seiner Fahrt nach Tschechien, wo er einige alte Dampfloks fotografieren will, den jungen Tramper Miro. Gemeinsam gehen sie mit dem VW-Bus Bienchen auf eine Fahrt auf der Suche nach Vergangenheit (Jakob) und Zukunft und Vergangenheit (Miro);

von einer interessanten und abwechslungsreichen Reiseroute, bei der ich Prag, Bratislava und einige andere Städte kennengelernt habe und einiges über Antonin Dvořák und seine Musik erfahre;

von zwei grundverschiedenen Familiengeschichten, die mich ab der ersten Seite gefesselt haben.

Eine wunderbare Lektüre, bei der ich auf der Suche nach der großen Liebe von zwei liebenswerten Menschen dabei sein durfte. Interessante und spannende Unterhaltung, die ich gerne weiter empfehle.