Cover-Bild Friesenpoker. Ostfrieslandkrimi
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Klarant
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 200
  • Ersterscheinung: 25.02.2021
  • ISBN: 9783965863217
Sina Jorritsma

Friesenpoker. Ostfrieslandkrimi

Ein Pokerturnier auf Borkum wird zum mörderischen Albtraum! Vier bekannte Pokerstars und zwei Newcomer spielen in einer der typischen Gastrobuden am Strand um 30.000 Euro. Die mediale Aufmerksamkeit und die Vorfreude auf der Ostfriesischen Insel sind groß, doch schon während der Anreise auf der Fähre erhält Katja Beck alias Full House Kate eine unzweideutige Morddrohung. Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll beschließen daher, zum Schutz der populären jungen Kartenspielerin der Veranstaltung beizuwohnen. Den Mord können sie jedoch nicht verhindern. Allerdings liegt kurz vor Beginn des Turniers nicht Full House Kate erstochen am Boden, sondern der Kartengeber Adrian Molen. Zudem ist das Preisgeld wie vom Erdboden verschluckt. Die letzten Worte des Opfers führen die ostfriesischen Ermittler zu einem weiteren »Pokermord«, der vor einigen Monaten für Schlagzeilen sorgte …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2021

Ein abgekartetes Spiel

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„Friesenpoker“ von Sina Jorritsma, Klarant-Verlag, habe ich als ebook mit 159 Seiten gelesen, die in 21 Kapitel eingeteilt sind. Im Anschluss gibt es noch eine Leseprobe von „Friesenflirt“ und einen Kurz-Ostfrieslandkrimi. ...

„Friesenpoker“ von Sina Jorritsma, Klarant-Verlag, habe ich als ebook mit 159 Seiten gelesen, die in 21 Kapitel eingeteilt sind. Im Anschluss gibt es noch eine Leseprobe von „Friesenflirt“ und einen Kurz-Ostfrieslandkrimi.
Auf Borkum soll in der Milchbude von Hanno Bakkstra ein Pokerturnier stattfinden. Dabei sind vier Profis und zwei neue Spieler. Im Vorfeld bekommt die Spielerin Katja Beck eine Morddrohung, die sie gleich nach ihrer Ankunft auf Borkum der Polizei anzeigt. Daher geben ihr die Kommissare Mona Sander und Enno Moll Geleitschutz für das Turnier. Doch bevor dieses beginnen kann, wird der Kartengeber Adrian Molen tot aufgefunden und das Preisgeld ist verschwunden. Die letzten Worte des Opfers führen die Ermittler zu einem weiteren Fall im Pokermilieu. Mona und Enno ermitteln in alle Richtungen, wobei es doch zu einigen Überraschungen kommt.
Die beiden sind ein super Team. Mona ist oft impulsiv, ungeduldig und verbal etwas aggressiv. In Enno hat sie ihren Gegenpol gefunden, der sie immer wieder erdet. Er ist ein gemütlicher und gutmütiger Typ, trotzdem als Polizist nicht zu unterschätzen. Mit seinem Feingefühl und ihrer harschen Art lösen sie auch diesen Fall.
Auch die anderen Charaktere waren sehr authentisch dargestellt, der dümmliche Peet ebenso wie der unter dem Pantoffel seiner eifersüchtigen Ehefrau stehende Hanno. Von den anderen Pokerspielern lernt man eigentlich nur Ottmer näher kennen.
Charmant fand ich, dass ein Verdächtiger schon mal zu Fuß zur Wache gebracht wurde, weil sich der Weg mit dem Auto nicht lohnt und dass Befragungen auf einem Leuchtturm oder am Strand stattfanden. Das geht eben nur auf einer kleinen Urlaubsinsel und hat mir sehr gefallen.
Auch dieses Buch der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Mit viel Lokalkolorit, sympathischen Ermittlern und einem spannenden Fall ist ihr erneut eine tolle Geschichte gelungen.
Das Cover ist ebenfalls wieder sehr schön und passend.

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Veröffentlicht am 25.02.2021

Auch der 19. Fall hat meinen Geschmack getroffen

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Katja Beck alias Full House Kate, professionelle Pokerspielerin, ist mit der Fähre nach Borkum zu einem Pokerturnier unterwegs, als ein schwarz gekleideter Mann sich ihr gegenüber mit der Hand über den ...

Katja Beck alias Full House Kate, professionelle Pokerspielerin, ist mit der Fähre nach Borkum zu einem Pokerturnier unterwegs, als ein schwarz gekleideter Mann sich ihr gegenüber mit der Hand über den Hals fährt. Eine Morddrohung? Katja fasst das so auf und begibt sich geradewegs zur Polizeistation. Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll nehmen die Sache ernst und überwachen die Pokerspielerin. Als dann kurz vor Beginn der Pokerrunde der Kartengeber Adrian Molen erstochen auf dem Boden des kleinen Kabuffs liegt, wo er sich auf die Spiele vorbereiten wollte, haben die Kommissare ein Problem. Was nicht kleiner wird, als der Sterbende Mona zweimal das eine Wort ins Ohr flüstert: Amsterdam. Aber es gibt nun nicht nur diesen Toten. Auch das Preisgeld in Höhe von € 30.000,00 ist weg.

In ihrem neuen Buch nimmt mich Autorin Sina Jorritsma mit zu einem Ausflug in die Welt der Pokerspieler, ihres Spiels und einen kurzen Ausflug nach Ansterdam. Ich war schon ein paar Mal im Casino und habe bei diesem Spiel begeistert zugesehen. Ermordet wurde dabei niemand.
Anders als in diesem Fall. Da fällt der Dealer, wie der Kartengeber im Fachjargon genannt wird, einem Anschlag zum Opfer. Und auch das Preisgeld hat den Besitzer gewechselt.

Die beiden Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll habe ich bereits bei ihrem Fall „Friesenbrauer“ kennen- und schätzen gelernt. Auch diesmal gehen sie ihrem Handwerk akribisch nach und beleuchten einen Verdächtigen nach dem anderen. Auch privat habe ich sie wieder etwas näher kennengelernt. Erstaunt war ich, wie sportlich und spritzig Mona daher kommt, wenn es mal wieder wo „brennt“. Natürlich wird auch dieser Fall wieder zu meiner vollsten Zufriedenheit von den Beiden gelöst.

Aber bis dahin war es doch ein etwas weiterer Weg. Bei diesem verschachtelte Fall, den die Kommissare hier zu lösen haben, habe ich diesmal auch einiges über´s pokern gelernt. Ich habe mit gerätselt, mit ermittelt und habe mich auf falsche Fährten locken lassen. Stückerlweise bin ich dem Täter oder besser den Tätern auf die Spur gekommen. Den allerletzten Beweis hat Mona unten in einem Kleiderschrank gefunden. Aber mehr verrate ich hier nicht.

Die Menschen, denen ich hier begegne, egal ob es die Pokerspieler sind, Hanno Bakkstra und seine Frau mit ihrer Milchbude, seinen Freund Peet Lieken oder Joris Ahler – alle haben ihre unverwechselbaren kleinen Identifikationsmerkmale und ich kann sie mir gut vorstellen. Sie kommen sehr menschlich und nahbar rüber. Befreundet sein möchte ich mit den meisten von ihnen aber nicht.

Urlaub würde ich auf der Insel, die mir nun wieder etwas näher gekommen ist, schon gerne mal machen. Mir die Strandkioske ansehen, in der Bismarckstraße einen Cocktail trinken und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Die Beschreibungen machen Lust auf Meer.

Mir hat dieser Krimi, der ohne großes Blutvergießen auskommt, der eher mit leisen Tönen punktet und seinen Spannungsbogen durchgehend hoch hält, sehr gut gefallen.

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