Cover-Bild Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
(52)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 16.07.2025
  • ISBN: 9783596711697
Sophie Stava

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?

Ein Thriller wie eine Achterbahnfahrt - adrenalingeladen und nervenaufreibend!
Janine Malz (Übersetzer)

»Der Inbegriff eines Pageturners – schlau, originell und wendungsreich, ich konnte nicht aufhören zu lesen!« Liane Moriarty

Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb.

Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu.

Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?

»Ein Riesenspaß und teuflisch gut geplottet. Sie werden atemlos durch die letzten Seiten rasen und verzweifelt jeden noch so kleinen Hinweis aufsaugen, der dieses Lügengebäude zum Einsturz bringt.« Katy Hays , New York Times-Bestsellerautorin

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2025

Es hätte so gut werden können

0

Die Ausgangssituation dieses größtenteils in New York spielenden Thrillers fand ich vielversprechend: Im Zentrum steht die notorische Lügnerin Sloane Caraway, die durch eine zufällige Begegnung und ein ...

Die Ausgangssituation dieses größtenteils in New York spielenden Thrillers fand ich vielversprechend: Im Zentrum steht die notorische Lügnerin Sloane Caraway, die durch eine zufällige Begegnung und ein paar gutplatzierte Manipulationen einen Job als Kindermädchen bei einer reichen Familie ergattert. Eine eher labil wirkende Hauptfigur mit einigen beunruhigenden Verhaltensweisen; undurchsichtig, aber nicht komplett unsympathisch – da wollte ich doch wissen, was dahintersteckt. Sloane hütet einige Geheimnisse, die man als Leser*in erst nach und nach erfährt. Eine unterschwellige Spannung, ein „Das kann doch nicht gutgehen“ baut sich immer weiter auf, ohne dass die Geschichte handlungstechnisch an Fahrt aufzunehmen scheint. Pageturner-Charakter hat sie allerdings; das Agieren von Antiheldin Sloane hat mich nicht losgelassen. Dann kam ein Twist, der mich begeistert hat. Und dann? Ging alles den Bach runter.

Bei vielen Thrillern schadet es nichts, in Sachen Logik ein Auge zuzudrücken. Was Autorin Sophie Stava ihren Leserinnen und Lesern aber hier zumutet: huiuiui. Da werden Pläne geschmiedet, die dermaßen hanebüchen sind, dass ich froh bin, hier nicht ins Detail gehen zu dürfen – ich wüsste gar nicht, wo anfangen. Das Ende selbst habe ich nicht kommen sehen, was aber vor allem daran liegt, dass die Entwicklungen dorthin so haarsträubend sind. Ich fand „Eine falsche Lüge“ zwar spannend und habe das Buch recht schnell durchgelesen, doch es bleibt ein reichlich schaler Nachgeschmack. Der langsame Aufbau, die Entwicklung – das hatte mir alles gefallen. Im letzten Drittel hat es die Autorin dann leider vermasselt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2025

Zu weit hergeholt, zu unrealistisch, nicht wirklich nachvollziehbar - aber war trotzdem ganz OK

0

Wenn die ganze Geschichte an sich nicht so unfassbar weit hergeholt und unrealistisch gewesen wäre, hätte ich sie besser bewertet, weil das Pacing gestimmt hat und es nie langweilig wurde. Ich fand es ...

Wenn die ganze Geschichte an sich nicht so unfassbar weit hergeholt und unrealistisch gewesen wäre, hätte ich sie besser bewertet, weil das Pacing gestimmt hat und es nie langweilig wurde. Ich fand es interessant und wollte wissen, worauf das Ganze hinausläuft.

Als dann der Punkt bzw. der Twist kam und erläutert wurde, was eine der Protagonistinnen im Sinn hatte, konnte ich die martialischen Beweggründe überhaupt nicht nachvollziehen. Muss man wirklich so weit gehen, angesichts dessen, was einem angetan wurde? Ja, das war unschön, aber sicher sind die ergriffenen Ideen extrem überzogen und unverhältnismäßig.

Die Autorin hatte zwar eine gute Idee, aber sie war meines Erachtens nicht wirklich durchdacht, denn das, was da passiert, ist doch in keinster Weise umsetzbar. Leider war mir Sloane Caraway auch überhaupt nicht sympathisch, aber es war immerhin interessant zu erfahren, warum sie so viel lügt, wie es dazu kam und was sie alles versucht hat, um ihre Taten zu vertuschen.

Um was geht es? Sloane beobachtet in ihrer Pause einen äußerst attraktiven Familienvater mit seiner kleinen Tochter. Sie himmelt ihn aus der Ferne an und als die Kleine sich verletzt, ergreift Sloane die Situation und behauptet, Krankenschwester zu sein. Vor lauter Dankbarkeit wird sie kurze Zeit später von der Familie zum Essen eingeladen und erfährt, dass dringend eine Nanny gesucht wird.

Sie bewirbt sich, bekommt den Job, reißt sich ein Bein aus, um sich unentbehrlich zu machen und wird immer mehr in die Familie integriert. Schon bald kann sie keine Distanz mehr wahren, verliebt sich in Jay Lockhart und wird gleichzeitig Violets Vertraute. So erfährt sie, dass in dieser Ehe nicht alles so ist, wie es zunächst erscheint.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2025

Mittelmäßig

0

Inhalt
Durch viele geschickt platzierte Lügen wird Sloane Teil des Lebens von Jay und Violet. Eigentlich ist sie Nageldesignerin, gibt sich vor ihnen allerdings als Krankenschwester aus und wird durch ...

Inhalt
Durch viele geschickt platzierte Lügen wird Sloane Teil des Lebens von Jay und Violet. Eigentlich ist sie Nageldesignerin, gibt sich vor ihnen allerdings als Krankenschwester aus und wird durch verschiedene Umstände schließlich als Kindermädchen für ihre Tochter Harper eingestellt. Sloane verstrickt sich immer mehr in ihrem Lügenkonstrukt und ist kurz davor, aufzufliegen. Doch Sloane ist nicht die einzige, die lügt...

Eigene Meinung
Die Idee ist nicht wirklich neu. Jemand lügt wie gedruckt, um sich in das Leben eines anderen zu schleichen und entwickelt recht schnell eine Besessenheit.

Erzählt wird alles aus der Sicht von Sloane. Es ist zwar interessant, weil man wissen möchte, was für Lügen sie sich noch ausdenken wird und ob es irgendwann Konsequenzen für ihr Handeln gibt, aber richtig mitreißend fand ich es nicht.

Daran konnte auch der Perspektivwechsel mit anschließendem Plot Twist nichts ändern. Die Erklärung ist zwar OK und ich bin der Handlung immer noch ganz gerne gerne gefolgt, aber begeistert hat es mich nicht. Dazu kommt noch, dass mir keine der Figuren sympathisch war und ich so auch keine Nähe aufbauen konnte. Vor allem Jay wirkte echt flach und klischeemäßig.

Fazit
Ein netter Thriller für zwischendurch, wobei man die Idee mit ähnlicher Ausführung schon öfter gelesen hat und es mich nicht von den Socken gehauen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2025

Absurd und enttäuschend

0

Der Verlag weckt hohe Erwartungen beim Leser, wenn auf dem Umschlag und im Klappentext ein atemloser Thriller und (Zitat der australischen Schriftstellerin Liane Moriarty) „Pageturner“ versprochen wird. ...

Der Verlag weckt hohe Erwartungen beim Leser, wenn auf dem Umschlag und im Klappentext ein atemloser Thriller und (Zitat der australischen Schriftstellerin Liane Moriarty) „Pageturner“ versprochen wird. Doch je höher die Erwartungen sind, desto größer ist die Fallhöhe.

Die der Handlung zugrunde liegende Idee ist nicht schlecht, aber letztendlich ist der Verlauf viel zu konstruiert und zu unwahrscheinlich. Zudem sind die ersten 250 Seiten nicht gerade spannend, und in einem anschließenden Perspektivwechsel wird dem Leser erklärt, was vorher unklar bleiben musste.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ist schon weitgehend klar, worauf alles hinausläuft, auch wenn es am Ende mehrere unerwartete Wendungen gibt. Die sind aber so absurd, dass die Glaubwürdigkeit vollends verloren geht. Immerhin kommt Spannung auf, aber von einem atemlosen Thriller ist das Buch weit entfernt.

Eher Trivialliteratur, immerhin gut lesbar, geschrieben für unkritische US-amerikanische Leserlnnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2025

Mehr als nur eine Lügnerin ...

0

kann Spoiler enthalten

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Der Klappentext kann sehr vielversprechend. Ich mag Geschichten, in welchen man nicht gleich herausfindet, wer die Wahrheit ...

kann Spoiler enthalten

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Der Klappentext kann sehr vielversprechend. Ich mag Geschichten, in welchen man nicht gleich herausfindet, wer die Wahrheit sagt, und ich mag es, mitzurätseln.

Die Geschichte beginnt Sloane und damit, dass sie einen gutaussehenden Mann auf dem Spielplatz trifft und ihm dabei hilft, seiner Tochter einen Bienenstachel herauszuziehen. Gleich zu Beginn wird deutlich, dass Sloane eine notorische Lügnerin ist, die sich selbst eine schönere Welt und ein besseres Leben herbeilügt und gleichzeitig einen Drang zur Besessenheit hat. Sie stalkt nicht nur ihn und seine Familie, sondern drängt sich ihr auch richtig auf.

Ich bin bis zum Ende mit keiner Figur warm geworden - insbesondere mit Sloane nicht.

Das Buch hatte dennoch am Anfang Potenzial. Die Spannung hat sich zwar etwas gezogen, aber durch den Klappentext hat man sich immer wieder gefragt, wer sonst noch lügt. Klar war, dass es mit der Familie zusammenhing, aber ab der Mitte des Buches musste ich mir auch eingestehen, dass ich irrtümlich von der falschen Person ausgegangen bin.

Ab der Hälfte des Buches fand ein Perspektivenwechsel statt, und von da an ging es so gut wie gar nicht mehr richtig um Sloane und ihre Probleme. Sie war natürlich immer noch ein Teil eines Plans, allerdings fand ich, dass ihre Lügen und ihre erschwindelte Identität und ihre Vergangenheit nie richtig aufgedeckt und klargestellt wurden.

Irgendwie konnten mich die ganzen Twists nicht wirklich überzeugen, obwohl ich glaube, dass das Buch Potenzial gehabt hätte, wenn man mehr in die Tiefe gegangen wäre. Auch das Ende war nicht wirklich nachvollziehbar.

Insgesamt vergebe ich 2,5 Sterne.