Cover-Bild Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.07.2025
  • ISBN: 9783104921532
Sophie Stava

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?

Ein Thriller wie eine Achterbahnfahrt - adrenalingeladen und nervenaufreibend!
Janine Malz (Übersetzer)

»Der Inbegriff eines Pageturners – schlau, originell und wendungsreich, ich konnte nicht aufhören zu lesen!« Liane Moriarty
Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb.
Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu.
Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?
»Ein Riesenspaß und teuflisch gut geplottet. Sie werden atemlos durch die letzten Seiten rasen und verzweifelt jeden noch so kleinen Hinweis aufsaugen, der dieses Lügengebäude zum Einsturz bringt.« Katy Hays, New York Times-Bestsellerautorin

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2025

Ganz okay, aber kein Thriller

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Sloane Caraway ist eine pathologische Lügnerin, denn die Wahrheit findet sie einfach sterbenslangweilig und sie möchte am liebsten von allen gemocht werden. Als sie einem Vater und seiner kleinen Tochter ...

Sloane Caraway ist eine pathologische Lügnerin, denn die Wahrheit findet sie einfach sterbenslangweilig und sie möchte am liebsten von allen gemocht werden. Als sie einem Vater und seiner kleinen Tochter hilft, einen Stachel aus deren Fuß zu ziehen, behauptet sie deswegen auch, sie sei Krankenschwester. Sie freundet sich langsam mit der Familie an und erschleicht sich einen Job als Nanny. Doch irgendwas scheint mit dem Ehepaar nicht zu stimmen...

Das Cover ist jetzt nichts Besonderes, zumindest die knallige Farbe ist ein Eyecatcher.

Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig, man kommt gut voran. Es ist spannend zu sehen, wie die Geheimnisse der Protagonisten aufgedeckt werden. Auch Sloanes Drang zu lügen ist gut dargestellt und irgendwie interessant, auch wenn man sich oft denkt, wie unnötig die Lügen eigentlich sind. Leider plätschert die Handlung eher vor sich hin, von einem Thriller oder wirklich spannungsgeladenen Szenen kann hier nicht die Rede sein. Zu wenig Nervenkitzel und Thrill, dafür viele Andeutungen und vage Ahnungen. Weiterlesen wollte ich trotzdem, da ich wissen wollte, ob die Lügerei auch mal heftige Konsequenzen hat und die ganze Zeit habe ich gehofft, dass endlich mal etwas passiert. Immerhin gibt es gegen Ende noch ein paar Überraschungen, die einen ein wenig mitreißen. Die Auflösung ist ein bisschen zu konstruiert, passt jedoch im Großen und Ganzen.

Ein nicht ganz überzeugender Spannungsroman, der oft an "Wenn sie wüsste" erinnert - vielleicht ist das Buch besser für die, die noch nichts in die Richtung gelesen haben. 3 Sterne

Veröffentlicht am 16.07.2025

Eher slow suspense

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Ein Haus voller Lügner- das hört sich ja erstmal super interessant an? Einfach weil da viel Potential für Twists, Suspense und Überraschungen drin steckt. Tatsächlich läuft die Story aber eher gemächlich ...

Ein Haus voller Lügner- das hört sich ja erstmal super interessant an? Einfach weil da viel Potential für Twists, Suspense und Überraschungen drin steckt. Tatsächlich läuft die Story aber eher gemächlich an und nachdem die Anfangsintention Protagonistin Sloane klar ist, wird das Tempo ziemlich gedrosselt.

Das Buch erinnert ein bisschen an ein Crossover aus der Housemaid-Reihe und A simple favor. Sloane und Violet leben völlig gegensätzliche Leben und gleichzeitig würden sie beide gerne gegen das jeweils andere tauschen. Und so nimmt ein Plan Gestalt an, bei dem man sich als Leser Fragen muss, im wessen Plan es sich da eigentlich handelt.

Die Erzählweise konzentriert sich lange auf Sloanes Sicht, später kommen aber auch Violets und Jays Perspektive dazu, wobei Jay ein passiver Charakter bleibt. Die Erzählweise mochte ich gerne, auch wenn sie natürlich zur Absehbarkeit der Handlung beiträgt.

Insgesamt fehlte für mein Empfinden ein bisschen der Schwung. Dir Idee war gut, der Handlungsverlauf ansprechend, aber großteils vorhersehbar konstruiert. Trotzdem kommt an keiner Stelle echte Spannung auf, es bleibt eher ruhig, unterschwellig brodelnd. Selbst am Ende geht alles sehr reibungslos ineinander über. Das war mir irgendwie zu idealisiert.

Insgesamt nicht schlecht, hab ich aber von anderen Autoren schon packender erzählt gesehen.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Nicht überzeugend

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Leider überzeugt mich das Buch überhaupt nicht. Liest sich eigentlich ganz ok. Es ist in der Ich-Form geschrieben. Sloane Caraway erzählt so vor sich hin und teilt auch mit, wann sie nicht die Wahrheit ...

Leider überzeugt mich das Buch überhaupt nicht. Liest sich eigentlich ganz ok. Es ist in der Ich-Form geschrieben. Sloane Caraway erzählt so vor sich hin und teilt auch mit, wann sie nicht die Wahrheit sagt. Bin jetzt auf Seite 200 und warte, dass etwas passiert. Aber da kommt nichts. Habe wirklich etwas anderes erwartet.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Nette Lügengeschichte mit ein paar überraschenden Wendungen

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Sloane Caraway ist eine sehr einsame Frau ohne Selbstwertgefühl. Mit über 30 wohnt sie noch bei ihrer Mutter, arbeitet in einem Nagelstudio und ist auf Trinkgelder angewiesen. Immer wenn sie neue Menschen ...

Sloane Caraway ist eine sehr einsame Frau ohne Selbstwertgefühl. Mit über 30 wohnt sie noch bei ihrer Mutter, arbeitet in einem Nagelstudio und ist auf Trinkgelder angewiesen. Immer wenn sie neue Menschen kennenlernt, lügt sie. Sie tut das jedoch nicht, um anderen zu schaden, sondern um sich selbst interessanter zu machen.

So auch bei Jay Lockhart, dessen knapp 5-jährige Tochter Harper in einem Park, in dem Sloane regelmäßig ihre Mittagspause verbringt, von einer Biene gestochen wird. Sie bietet ihre Hilfe an und behauptet dabei Krankenschwester zu sein und Caitlin zu heißen. Da ihr Ratschlag aber tatsächlich Wirkung zeigt, glaubt er ihr und ist sehr dankbar. Zuhause erzählt er seiner Frau Violet von dem Zwischenfall und als diese kurze Zeit später mit Harper im Park ist, geht sie auf Sloane zu, dankt ebenfalls noch mal für deren Hilfsbereitschaft und lädt sie zu sich zum Essen ein.

Danach bleiben die beiden fast gleichaltrigen Frauen in Kontakt und freunden sich an. Um diese Freundschaft zu erhalten, erfindet Sloane weitere kleine Lügen und als Violet ihr den gut bezahlten Job als Kindermädchen für Harper anbietet, nimmt sie dankbar an. Es dauert dann auch gar nicht lange, bis sie vollständig in das Familienleben der Lockharts integriert ist. Allerdings ist sie nicht die Einzige die lügt…

Diese in der ersten Person nacheinander aus den Perspektiven verschiedener Protagonisten erzählte Geschichte konnte ich zwar leicht und flüssig lesen, gänzlich überzeugt hat sie mich jedoch nicht. Für mich war das irgendwie auch kein richtiger Thriller und wirkliche Sympathien konnte ich für keine der Hauptfiguren aufbringen. Mitleid hatte ich mit Sloane schon ein bisschen, aber so wirklich nahe kam ich weder ihr, noch den Lockharts.

Nachdem die Handlung anfangs längere Zeit vor sich hinplätscherte, gab es später zwar schon einige Wendungen die mich überraschten. Es war aber nichts dabei, was bei mir etwas Nervenaufreibendes auslöste oder was ich als spektakulär empfunden hätte. Daher legte ich, im Vergleich zu anderen Thrillern, auch öfter mal Lesepausen ein. Wiederum wollte ich trotzdem immer wissen, wie die Geschichte weitergeht, ob die vielen kleinen Lügen irgendwann Konsequenzen haben werden und wenn, dann welche. An einen Abbruch des Buches dachte ich daher nie.

Obwohl ich die endgültige Auflösung, trotz der zurechtkonstruierten Erklärungen der Autorin, nicht wirklich als realistisch empfand, war sie doch irgendwie gefällig. Insgesamt bereue ich jetzt zwar nicht, dass ich dieses Buch gelesen habe, bin mir aber auch sehr sicher, dass mir die Geschichte nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Daher meine Einschätzung, kann man lesen, muss man jedoch nicht unbedingt.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Konnte mich nicht überzeugen

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Sloane Caraway ist unzufrieden mit ihrem Leben. Ihr Job, ihr Aussehen, ach, einfach alles nervt sie nur noch. Sie flüchtet sich in eine andere Identität und das schafft sie nur, indem sie lügt. Sie benutzt ...

Sloane Caraway ist unzufrieden mit ihrem Leben. Ihr Job, ihr Aussehen, ach, einfach alles nervt sie nur noch. Sie flüchtet sich in eine andere Identität und das schafft sie nur, indem sie lügt. Sie benutzt einen falschen Namen und denkt sich eine Vita aus, die auf ihr Gegenüber zugeschnitten ist. Dass sie dann aber an eine Familie gerät, deren Leben ebenfalls auf Lügen aufgebaut ist, wird für sie gefährlich.

Nein, "Eine falsche Lüge - Wird es ihre Letze sein?" konnte mich nicht mitnehmen. Zu langatmig am Anfang, das bedeutet, dass es sehr lange dauerte, bis die Story ein wenig Fahr aufnahm. Es gab viele belanglose Ausführungen, die für mich langweilten. Es gab also keinerlei Spannung. Das änderte sich dann im letzten Drittel. Die Ereignisse überschlugen sich zwar, waren aber nicht wirklich nachvollziehbar. Die Idee war gut, die Umsetzung hat aber noch Luft nach oben.

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