Eine grausame Mordserie. Ein unlösbares Rätsel. Fabian Risks härtester Fall.
Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. So hinterlässt er keine Spuren. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel.
Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?
Wie es weitergeht, erfahren Sie in "Die Rückkehr des Würfelmörders" – dem spannungsgeladenen Finale des Würfelmörders.
"Der Roman fesselt von der ersten bis zur letzten Seite!" In Touch
Wegen Unterbesetzung in seinem Team bei einer Mordserie muss Fabian Risk seine Kollegen unterstützen, obwohl er sich eigentlich noch in einer Auszeit befindet, da seine Tochter angeschossen wurde und noch ...
Wegen Unterbesetzung in seinem Team bei einer Mordserie muss Fabian Risk seine Kollegen unterstützen, obwohl er sich eigentlich noch in einer Auszeit befindet, da seine Tochter angeschossen wurde und noch im Krankenhaus liegt. Aber ein kleiner ausländischer Junge wurde ermordet sowie weitere Personen. Einen Zusammenhang können die Ermittler nicht feststellen und Astrid, Fabians Cheffin, will sich ebenfalls eine Auszeit nehmen und sich um ihr Alkoholproblem kümmern.
Fabian springt ein, obwohl er einiges andere im Kopf hat. Zum einen stimmt es zwischen Sonja und ihm nicht mehr und zum anderen möchte er auch privat den Ermittlungen seines Kollegen Elvin, der angeblich Selbstmord begangen hat, folgen. Dessen Ermittlungen richten sich gegen einen anderen Kollegen aus Fabians Team.
Das Buch hat mehrere Handlungsstränge. Und natürlich passieren mehrere Morde. Ich fand es zunächst spannend, aber je mehr man sich dem Ende näherte, desto mehr fragte man sich, wie der Autor bis zum Schluss noch alles auflösen will. Und dann war das Buch plötzlich zu Ende und von Auflösung keine Rede! Das fand ich sehr enttäuschend. Ich fand es schon hier nicht gut, dass vieles aus dem Vorgängerband noch hineinspielte, wo ich doch zwischen den Büchern so viel vergessen hatte. Wenn nun im nächsten Band wieder vorausgesetzt wird, man wisse noch all die losen Enden aus diesem Band? Ich glaube ich werde nicht weiterlesen.
Broschiert: 496 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover (2. Mai 2019)
ISBN-13: 978-3550200052
Originaltitel: Motiv X
Übersetzung: Katrin Frey
Preis: 14,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich
Hochspannend, ...
Broschiert: 496 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover (2. Mai 2019)
ISBN-13: 978-3550200052
Originaltitel: Motiv X
Übersetzung: Katrin Frey
Preis: 14,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich
Hochspannend, aber da fehlt doch was
Inhalt:
Die schwedische Stadt Helsingborg wird von mehreren perfiden Morden erschüttert. Die zuständigen Ermittler bei der Polizei haben mit privaten Problemen zu kämpfen und kommen nur langsam vorwärts. Zudem verdächtigt Fabian Risk einen Kollegen des Mordes …
Meine Meinung:
„10 Stunden tot“ ist bereits der 4. Band dieser Reihe um den Helsingborger Kommissar Fabian Risk. Ich kenne die Vorgänger nicht, hatte aber nicht das Gefühl, damit schlechter dazustehen als Leser*innen der ganzen Reihe. Was aus den Vorgängerbänden für die aktuelle Entwicklung wichtig ist, wird hier noch einmal kurz erwähnt.
Anfangs war ich ziemlich begeistert von diesem Thriller. Er beginnt hochspannend und geht auch genauso weiter. Es geschehen immer mehr grausame Verbrechen, die Polizisten geraten in Gefahr, man erhält Einblick in das Denken eines Täters. Häufige Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Ermittlern und dem Täter sorgen für reichlich Abwechslung und Dynamik. Kleine Cliffhanger am Ende der Kapitel animieren immer zum Weiterlesen. Ich hatte einige Stunden wunderbar spannender Unterhaltung, bis etwa zwanzig Seiten vor dem Ende. Zu diesem Zeitpunkt fragte ich mich nämlich, wie Ahnhem die ganzen angefangenen Handlungsstränge noch zu einem logischen Ende führen will. Es schien mir unmöglich. Die traurige Antwort: Gar nicht! Kaum eins der vielen Verbrechen wird wirklich aufgeklärt. Bei einem Krimi oder Thriller ist das ein Unding.
Auch der Titel „10 Stunden tot“ lässt mich ratlos zurück. Er steht in keinem Zusammenhang mit der Handlung.
Fazit:
Stefan Arnhem versteht es, spannend und locker zu schreiben. Langeweile kommt hier nicht auf. Allerdings werden die Kriminalfälle nicht aufgeklärt, sondern die Lesenden mit einem Cliffhanger auf den nächsten Band vertröstet. Und dort dann vielleicht auf den übernächsten? Ohne mich!
Die Reihe:
1. Und morgen du
2. Herzsammler
3. Minus 18°
4. 10 Stunden tot
Wie einfach wäre es, immer die Würfel und somit das Glück entscheiden lassen?
In einem Ort an der schwedischen Küste reiht sich ein Mord an den anderen und die Polizei sucht verzweifelt nach ...
Inhalt:
Wie einfach wäre es, immer die Würfel und somit das Glück entscheiden lassen?
In einem Ort an der schwedischen Küste reiht sich ein Mord an den anderen und die Polizei sucht verzweifelt nach einer Verbindung.
Der Serienkiller ist umso schwerer zu fassen, denn es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen ihm und seinen Opfern. Per Würfel wählt er Person, Tatort, Waffe usw. aus.
Ob es trotzdem gelingt, ihn zu fassen?
Mein Eindruck:
Die Fabian-Risk-Reihe kannte ich vorher nicht bzw. wusste nicht, dass es bereits drei Vorgänger zu "10 Stunden tot" gibt. Aufgefallen ist mir dies erst während der Lektüre u.a. aufgrund der zahlreichen aber oberflächlichen Verweise.
Leider ist es als Quereinsteiger kaum möglich, in die Story hereinzufinden, da man durchweg das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben.
Besonders irritiert hat mich die eigentliche Hauptperson Kommissar Fabian Risk, der aufgrund vorheriger Ereignisse nur Randfigur bleibt. Außer seiner familiären Probleme (Tochter Mathilda angeschossen und im Krankenhaus, Sohn Theodor gerät auf die schiefe Bahn) passiert die erste Hälfte wenig. Noch dazu ist er vom Dienst derzeit beurlaubt.
Ohne Vorkenntnisse fällt es mir schwer, dies alles nachzuvollziehen!
Hierunter leidet auch die Spannung, da zu viele Nebenschauplätze u. a. ein alter ungelöster Fall, dem der Kommissar heimlich hinterherrennt (Schwiegersohn ersticht Schwiegervater).
Zudem gibt es den zu den Akten gelegten Fall einer vor Jahren ermordete Joggerin.
Überhaupt sorgt die Anzahl der Handlungsstränge für Verwirrung. Neben dem Mord an dem 11-jährigen Jungen taucht der Verdacht gegen Neonazis und Pädophilie auf, ein Kind wird am helllichten Tag entführt, parallel dazu läuft eine junge Frau Gefahr zusammenzubrechen aufgrund eines mysteriösen Stalkers und natürlich sucht sich der Killer per Würfel sein nächstes Opfer.
Die Vielzahl der Charaktere ist nur zu überschauen, wenn man sich einen Spickzettel anlegt. Und trotzdem kommen immer wieder Passagen, wo man ratlos dasitzt und sich fragt "Wer ist denn nun schon wieder Astrid?".
Einzig gefallen mir die Gestaltung der neuen, aktuellen Morde, die Vorgehensweise des Täters sowie die damit erzeugte Atmosphäre und Spannung. Hierfür hätte ich mir jedoch fast zwei Drittel der Lektüre sparen können.
Der Original-Titel "Motiv X" ist im Hinblick auf den Würfel-Mörder und seine Vorgehensweise - wenn das "X" fällt - gut nachzuvollziehen. Den deutschen Titel "10 Stunden tot" verstehe ich leider in keinster Weise.
Am Ende des Buches angelangt bleiben viel zu viele offene Fragen und es wäre untertrieben von einem offenen Ende zu sprechen, denn für mich hört die Handlung einfach mittendrin auf.
Einen Cliffhänger in der Nebenhandlung vermag ich im Hinblick auf den Spannungsbogen für nachfolgende Thriller noch zu verstehen, aber fast alle Handlungsstränge ins Leere laufen bzw. ungelöst zu lassen?
Sollten alle vorherigen Bände der Reihe nach dem gleichen Muster gestrickt sein, erhalte ich vielleicht die Auflösung des Falles im übernächsten Buch.
Für Kenner und Fans der Fabian-Risk-Reihe wahrscheinlich ein großartiges Lesevergnügen, für mich leider eine große Enttäuschung!
Fazit:
Wer die ersten drei Fälle von Fabian-Risk nicht gelesen hat, kommt nur schwer in die Geschichte rein und hat ständig das Gefühl hinterherzuhinken.
Auch wenn der Täter bzw. seine Art mithilfe von Würfeln das Schicksal über wer, wie, womit usw. entscheiden zu lassen faszinierend und spannend dargestellt wird, wird die Spannungskurve zu oft von zahlreichen (unnötigen) Nebenhandlungen durchbrochen, wobei fast keine zu einem Abschluss gebracht wird.
Empfehlen kann ich das Buch nur Kennern und Fans der Fabian-Risk-Reihe.
Für Quereinsteiger ist es definitiv nicht geeignet!
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Rezensiertes Buch: "10 Stunden tot" aus dem Jahr 2019
Kriminalinspektorin Irene Lilja ist gefordert. Nicht nur, dass ein Kollege vor kurzem auf unerklärliche Weise verstorben ist …. Kollege Fabian Risk bis zum Herbst beurlaubt ist, weil seine Tochter im Krankenhaus ...
Kriminalinspektorin Irene Lilja ist gefordert. Nicht nur, dass ein Kollege vor kurzem auf unerklärliche Weise verstorben ist …. Kollege Fabian Risk bis zum Herbst beurlaubt ist, weil seine Tochter im Krankenhaus weilt. Ihre Chefin muss auch noch zur Kur und Kollege Molander spielt sich als Chef auf. Dann geht auch noch ein Serientäter um, ein 11jähriger, syrischer Junge wird vermisst und junge Frauen werden ermordet aufgefunden.
Mir fiel es sehr schwer eine vernünftige Zusammenfassung zu schreiben. Denn die Geschichte ist so überfrachtet, dass man manchmal nicht mehr weiss, wo einem beim Lesen der Kopf steht.
Sehr viele Erzählstränge, Fälle , Personen und viel Privates vermischen sich zu einem grossen und undurchdringlichen Brei. Einen roten Faden konnte ich oft nicht (mehr) erkennen. Ich hatte das Gefühl, jeder der Ermittler wurstelt einfach vor sich hin. Ob im Dienst, wie Malander und Lilja oder aber wie Risk während seiner Beurlaubung. Leider hat der Autor es nicht geschafft, diese verschiedenen Stränge vernünftig und übersichtlich nebeneinander laufen zu lassen. Dabei war ich schon froh, dass ich durch die vorderen Bände über Vorwissen verfügte. Denn etliches reiht sich nahtlos an dem letzten Band an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Neuleser hier mit "10 Stunden tot" einsteigen könnte. Was mich direkt zur Kritik an den Verlag bringt: Weshalb ist es nicht möglich, Folgebücher klar auf dem Cover zu kennzeichnen? Uebrigens bleiben auch nach "10 Stunden tot" viele Fragen offen, vieles bleibt ungeklärt. Da müsste man wohl oder übel auf den nächsten Band warten. Etwas, was ich mir nach der chaotischen und überfrachteten Erzählweise drei mal überlegen werde.
Als ganz übel und nervend empfand ich die Klischees, denen sich Stefan Ahnhem bedient. Als ein Kind vermisst wird, schiesst sich das Ermittlerteam sofort auf einen Nachbarn ein. Der Grund, warum er als sehr verdächtigt eingestuft wird: Der Mann (!) arbeitet als Erzieher in einer Kita. Was wohl Grund genug ist, ihn als verdächtig zu betrachten. Denn alle männlichen (!) Kitamitarbeiter sind ja per se pädophil veranlagt! Ein Strang der Geschichte spielt auch in rechtsradikalen Kreisen, auch hier ein Klischee nach dem anderen.
Das Ermittlerteam gibt sich sehr unreif. Wie in Kindergartenmanier wird konstant verdächtigt, bespitzelt und dem anderen nicht das Gelbe vom Ei gegönnt. Rassistische Aeusserungen, frauenfeindliche Sprüche und spitze Bemerkungen inklusive. Irgendwann war ich so genervt, dass ich nur noch grob überlesen habe, wenn das Team untereinander kommuniziert hat.
Der Schreibstil, der ich von den vorderen Bänden als gut in Erinnerung hatte, ist auch hier nicht wirklich schlecht. Ueberarbeitung hätten jedoch der Plot und die Charakterisierung der Figuren dringend nötig gehabt.
Ein Würfelspieler ermordet einen nach dem anderen, je nachdem was ihm die Würfel sagen. Schwierig für Lilja und ihr Team einen Verdächtigen festzunehmen. Ein Junge wird in einer Waschmaschine tot aufgefunden- ...
Ein Würfelspieler ermordet einen nach dem anderen, je nachdem was ihm die Würfel sagen. Schwierig für Lilja und ihr Team einen Verdächtigen festzunehmen. Ein Junge wird in einer Waschmaschine tot aufgefunden- ein rassistischer Hintergrund ? Das Team hat viel zu tun....
"10 Stunden tot" ist das vierte Buch der Reihe um Fabian Risk von Stefan Anhem. Für mich persönlich war es das erste Buch des Autors und somit kenne ich auch die Vorgängerbände nicht.
Das Buch hat mich komplett enttäuscht. Es gibt viele Fälle, den Jungen, den Würfler, einen Stalker, den eventuell ermordeten Kollegen aus wohl früheren Bänden....dazu kommen noch die privaten Probleme der Ermittler-sowohl bei Lilja , als auch bei Fabian, die sich mir auch nicht im Ganzen erschlossen haben, da sie sich wohl auch schon über mehrere Bände hinweg ziehen. Ich war auch der Meinung die beiden wären ein Ermittlerteam, aber hier im Buch ermittelt jeder irgendwie auf eigene Faust. Es hat überhaupt keinen Spaß gemacht, diese Ermittlungen zu verfolgen.
Ich war eigentlich ständig verwirrt, weil ich gar nicht wusste, was jetzt miteinander zu tun hat oder alles eigenständig ist. Ob es neu ist oder ob es von Vorgängerbänden her rührt. Die Personen sind auch eine große Anzahl, wo man durchblicken muss, wer wer ist.
Die einzelnen Handlungsstränge waren schon spannend und ich hätte gerne gewusst wie sie ausgehen. Aber-Fehlanzeige! Eigentlich wird nur eine Sache richtig aufgeklärt und ein paar Hinweise bei den anderen , in welche Richtung es gehen könnte.
Der Hauptfall- nämlich der mit dem Würfelspieler- wird nicht geklärt. Das hat mich schon ziemlich enttäuscht. Und auch die anderen "Fälle" hätten mich interessiert, aber nein...keine richtige abgeschlossene Auflösung.
Ich werde mit Sicherheit die Reihe nicht weiterverfolgen...