»Ich habe keine Angst. Überhaupt keine Angst. Der Wanderweg ist gleich dort vorn. Es ist wirklich ganz unmöglich, sich hier zu verlaufen …«
Ein Mädchen irrt durch die Wälder, allein, vom Weg abgekommen. Noch hat niemand bemerkt, dass sie verschwunden ist. Nur sie weiß, dass niemand sie hier beschützen kann – vor Hunger und Durst, vor Mücken und wilden Tieren, vor Einsamkeit und Dunkelheit. Vor allem nicht vor dem, was sich in den Wäldern aufgemacht hat, die Neunjährige heimzusuchen …
Dies ist nun schon mein zweites Buch von Stephen King, und auch bei diesem bin ich restlos begeistert, gerade auch weil ich mich gerne mit einem solchem Thema beschäftige und die Natur bzw den Wald als ...
Dies ist nun schon mein zweites Buch von Stephen King, und auch bei diesem bin ich restlos begeistert, gerade auch weil ich mich gerne mit einem solchem Thema beschäftige und die Natur bzw den Wald als solche Kulisse super spannend finde.
gerade auch der Schreib bzw der Erzählstil ist super spannend und vor allem fesselnd, schon auf den ersten Seiten hat mich das Buch bzw die Geschichte in seinen Bann gezogen, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und habe das Buch innerhalb weniger stunden komplett ausgelesen.
Gerade die Protagonistin fand ich sehr sympathisch und aber auch reizend, die Entscheidungen die sie getroffen hat und wie sie dargestellt wurde ist für mich sehr gut und realistisch.
gerade auch wie die Kapitel gewählt worden sind ist auch sehr spannend ebenso wie der gesamte verlauf der Geschichte!
Dieses Buch hatte ich bereits in der Verlagsvorschau entdeckt und für mich stand ziemlich schnell fest dass ich es einfach lesen muss. Der Klappentext klang einfach zu gut und ich hoffte auf einen weiteren ...
Dieses Buch hatte ich bereits in der Verlagsvorschau entdeckt und für mich stand ziemlich schnell fest dass ich es einfach lesen muss. Der Klappentext klang einfach zu gut und ich hoffte auf einen weiteren spannenden Stephen King Roman. Das Cover gefällt mir auch richtig gut.
Der Einstieg ins Buch fiel mir super leicht, bereits nach wenigen Seiten war ich vollends in der Story versunken. Stephen King schafft es immer wieder mich bereits nach wenigen Seiten zu fesseln, so auch hier. Innerhalb kürzester Zeit habe ich dieses Buch inhaliert, ich konnte und wollte es nicht mehr aus den Händen legen.
Stephen Kings Schreibstil ist wie immer sehr detailliert und bildhaft, außerdem schreibt er einnehmend und fesselnd. Er nimmt sich wie immer Zeit und schildert das ganze eindringlich und flüssig.
Die Thematik des Buches empfand ich als sehr interessant. Ich war gespannt wie King das ganze umsetzten würde. Er schaffte es wieder, das perfekte Grauen zu erschaffen, denn man muss sich mal die Situation vorstellen. Das Ganze ist schon ziemlich beängstigend doch damit nicht genug.... Man spürte förmlich dass etwas in der Luft lag, man spürte deutlich dass etwas Geschehen wird aber man bekommt es nicht zu fassen.
Das Ganze baut sich langsam aber stetig auf und das finde ich immer wieder erstaunlich. Ich persönlich liebe ja diesen leisen Horror und Stephen King schafft es wie kein anderer diesen zu erschaffen.
"Das Mädchen" ist in meinen Augen der perfekte Roman zum Gruseln. Das ganze wurde überaus realistisch umgesetzt und hat mir regelrecht Gänsehaut beschert. Das Ende kam aber leider wieder viel zu schnell. An sich passte dieses Ende aber perfekt zur Story. Ich für meinen Teil bin restlos begeistert und kann euch dieses Buch nur empfehlen.
➡ Fazit:
Mit "Das Mädchen" gelingt Stephen King ein einnehmender, spannender und unvorhersehbarer Roman der mir Gänsehaut bescherte. Bitte mehr davon!
In diesem King begleiten wir Trisha, ein neunjähriges Mädchen, dabei, wie sie sich bei einer Wanderung mit ihrer Familie im Wald verirrt und alles gibt, um wieder herauszufinden. Doch natürlich ist das ...
In diesem King begleiten wir Trisha, ein neunjähriges Mädchen, dabei, wie sie sich bei einer Wanderung mit ihrer Familie im Wald verirrt und alles gibt, um wieder herauszufinden. Doch natürlich ist das gar nicht so leicht, wenn die Dunkelheit einbricht, das Wetter einem zu schaffen macht oder jedes noch so kleine Geräusche einem Angst einflößt.
Dank dem Heyne-Verlag durfte ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen, vielen Dank an dieser Stelle dafür!
In "Das Mädchen" begeben wir uns in eine düstere und schaurige Kulisse, die für den ein oder anderen Erwachsenen schon eine Zumutung wäre, für eine Neunjährige, die zum ersten Mal komplett auf sich allein gestellt ist, zu einer der schlimmsten Erfahrungen in ihrem Leben wird.
Trisha verläuft sich nämlich im Wald. Während sie anfangs noch recht positiv war, schnell wieder herauszufinden, muss sie schnell feststellen, dass irgendwann alles gleich für sie aussieht und sie vollkommen die Orientierung verloren hat. Es wird immer dunkler, Essen und Trinken hat sie auch nur sehr wenig und mit einbrechender Dunkelheit wird alles noch schauriger, kälter und einsamer.
Trishas Reise steigert sich klimatisch, ihre Umstände werden immer schlimmer, sie verirrt sich immer tiefer und sie hat keinerlei Gesellschaft außer sich selbst.
Dementsprechend bekommt man einen immer tieferen Einblick in Trishas Psyche, die mit verschiedenen Techniken wie zum Beispiel Baseball - da sie selbst ein großer Baseballfan ist - versucht, nicht vollständig durchzudrehen und Ruhe zu bewahren. Und das macht Trisha auch wirklich gut, sie benimmt sich für neun Jahre so viel reifer für ihr Alter und ist gar nicht mal so schlecht dabei, was Überlebensstrategien betrifft. Auch wenn sie immer kurz vor dem Aufgegeben steht und es ihr absolut schlecht geht, macht sie dann doch weiter! Und das für eine ziemlich lange Zeit.
Das Buch hat mich wirklich von sich beeindruckt, zum einen wie stark Trisha ist, zum anderen, wie die Spannung gesteigert wurde und man von dem düsteren Wald gepackt wurde. Irgendwann hat Trisha das Gefühl beobachtet zu werden und gerade dieses Gefühl ist auch beim Leser zum Greifen nah.
Auch mit diesem Buch schafft Stephen King es, einen zu packen, auch wenn man selbst nicht wirklich Horror erwarten kann, sondern eher, wie viel die menschliche Psyche unter besonderen Umständen aushalten kann. Manchmal hatte es leider auch ein paar Längen, aber ingesamt bin ich einfach nur fasziniert worden.
FAZIT
Bei "Das Mädchen" handelt es sich um einen Überlebensroman im Wald, der sich sehr mit der Psyche eines neunjährigen Mädchens beschäftigt. Besagtes Mädchen zeigt viel Ausdauer, Klugheit und Reife, sodass ich am Ende von ihm ziemlich beeindruckt bin. Zugleich schafft Stephen King eine grandiose und düstere Kulisse im Wald, die einem dabei hilft, Trishas Gefühle sich selbst gut vorstellen zu können. Einzig ein paar Längen hatte es, ansonsten war ich rundum begeistert.
Ich vergebe 4,5/5 Sterne.
So wie ich Stephen King kenne, muss das wohl einer seiner nettesten Geschichten gewesen sein. Er hat darauf geachtet, dass das nicht schlimm sein wird, weil die Hauptperson eben ein 9jähriges Mädchen ist. ...
So wie ich Stephen King kenne, muss das wohl einer seiner nettesten Geschichten gewesen sein. Er hat darauf geachtet, dass das nicht schlimm sein wird, weil die Hauptperson eben ein 9jähriges Mädchen ist.
Ein Mädchen, das sich im Wald verirrt und auf sich allein gestellt ist. Tolle Waldbeschreibungen, verständliche Gedanken und Reaktionen des Mädchens (das für sein Alter recht groß ist, wie es auch im Buch steht). Es gab ein paar Szenen die mir sehr gefallen hatten, ihr Phantasiebegleiter Baseballspieler Tom Gordon, die unbekannte und unbenannte Gefahr die dort im Wald gelauert hat, ein unnötiges und nicht weiter beschriebenes Zwischenereignis was nur ärgerlich war und trotdem Spaß gemacht hat...
Die Geschichte läuft schnell, auch wenn nicht wirklich Vieles im Wald passiert, was ich bisschen schade fand, denn es könnte viel interessanter aufgebaut sein. Man liest aber nur wie das Mädchen sich im Wald verhält und weiter verläuft, wegen die Eltern es nur beweinen (außer ein paar kleine Rückblenden aus der Sicht des Mädchens erfahren wir nichts anderes über die Eltern und wie sie sich ansonsten in all dieser Tage verhalten, außer dass sie es an der Nacht wo sie sich verlaufen hat sie es auf dem Bett tun - typisch King). Da die Geschichte aber im Gegensatz zu anderen Bücher eher klein ist (weniger als 300 Seiten), ist es einfach ok. Anspielungen auf Gott/Gottern sind wieder sehr viele, weil Stephen es einfach mag, religiöse Menschen zu ragebaiten, aber am Ende wirkt alles doch ordentlich gerechtfertigt. Schade, dass man für manches nicht wirklich eine Erklärung bekommt.
Insgesamt ist das Buch nicht so krass, aber kann schnell und mit einer Prise Spannung gelesen werden.