Cover-Bild Das Institut

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Ersterscheinung: 10.09.2019
  • ISBN: 9783641244286
Stephen King

Das Institut

Roman
Bernhard Kleinschmidt (Übersetzer)

In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2019

Ein weiteres tolles Buch von King

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Stephen King gehört für mich einfach in die Herbst Zeit. Was gibt es besseres als eine schöne düstere Atmosphäre (im Buch und draußen), eine schöne Kuscheldecke und ein gutes Buch. Auch wenn dieses Buch ...


Stephen King gehört für mich einfach in die Herbst Zeit. Was gibt es besseres als eine schöne düstere Atmosphäre (im Buch und draußen), eine schöne Kuscheldecke und ein gutes Buch. Auch wenn dieses Buch weniger Horror Elemente hat, kann "Das Institut" durch die düstere und bedrückende Atmosphäre einiges hermachen.
King ist ja bekannt dafür, viel auf seine Charaktere einzugehen und besonders Kinder kann er gut schreiben. Auch in diesem Buch ist das definitiv der Fall. Luke ist mir so ans Herz gewachsen und auch die anderen Kinder aus dem Institut waren alle etwas ganz besonderes.
Luke ist nicht nur wergen seinen paranormalen Fähigkeiten besonders, er ist auch ziemlich schlau. Ich mochte wie die Kinder auf ihre Art mit der Situation in der sie sich befinden umgehen und jeder hatte eine andere Reaktion.
Auch wie sie versuchen alle zusammen zuhalten und das Ende war wirklich herzzerreißend (wer es gelesen hat weiß was ich meine ;)).

Die Geschichte beginnt aber gar nicht mit den Kindern, sondern mit Tim. Dieser ist auf dem Weg in ein neues Leben und landet so in DuPray. Dort sucht er sich einen Job bei der Polizeistation und schaut erstmal was das Leben so bringt. Er spielt nachher noch eine wichtige Rolle für Luke und auch er war mir ab der ersten Seite sympathisch.

Im zweiten Teil lernen wir dann erstmal Luke kennen und auch seine Familie. Ab da geht es dann richtig los. Langsam steigt die Spannung und als Luke im Institut landet, müssen wir erstmal herausfinden warum er dort ist. Ich hatte extrem viel Mitgefühl mit den Kindern, den das Institut ist wirklich grausam.
Die Kinder scheine zwar ein relativ gutes leben zuhaben, aber sie haben es täglich mit Experimenten und komischen Versuchen zutun.

Es gab einen Teil in der Geschichte (ich kann leider nicht sagen welcher, da ich euch nicht spoilern will), der so spannend war, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Also an Spannung fehlt es diesem Buch nicht.

Das Ende war auch gar nicht schlecht und mir hat die Auflösung sehr gefallen. Ich habe zwar nicht geweint, aber es hat mich trotzdem emotional mitgenommen.

King´s Schreibstil ist wie immer toll. Er ist flüssig, locker und sehr sehr fesselnd. Ich mag es wie King auf seine Charaktere eingeht und auch die Beschreibungen sind toll. Ich hatte ein klares Bild vom Institut im Kopf und besonders zu Gladys (eine Pflegerin bzw. Betreuerin im Institut) hatte ich eine bestimmte Person vor Augen.

Fazit

Dieser King hat mich sehr an Stranger Things erinnert und für Fans der Serie ist dieses Buch bestimmt ein Highlight. Aber auch für alle anderen die Mystery, Spannung und Paranormale Dinge lieben ist dieses Buch definitiv etwas. Von mir hat es 5 Sterne bekommen und danke nochmal für dieses Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 13.09.2019

Die Kammer des Schreckens

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Kinder werden entführt, ihre Eltern getötet. Die Kinder landen in einer Versuchsanstalt, in der sie „verbessert“ werden sollen, um einem bestimmten Zweck zu dienen. Luke, 12 Jahre alt und hochbegabt, ist ...

Kinder werden entführt, ihre Eltern getötet. Die Kinder landen in einer Versuchsanstalt, in der sie „verbessert“ werden sollen, um einem bestimmten Zweck zu dienen. Luke, 12 Jahre alt und hochbegabt, ist eins dieser Kinder. Doch Luke sieht seine Bestimmung nicht im Institut, Luke begehrt auf und plant seine Flucht. Aber seine Gegner sind mächtig und so braucht er die Hilfe einer gesamten Kleinstadt.
Wie grausam ist das denn? Die entführten Kinder werden gefoltert und grausam behandelt, schon das allein sorgt für Gänsehaut beim Leser. Am schlimmsten fand ich fast das Fieberthermometer. Aber auch sonst waren die Schilderungen teilweise erschreckend. Vor allem wie emotionslos die Mitarbeiter mit den Kindern umgegangen sind, bzw. wie böse sie zu ihnen waren.
Zuerst weiß man nicht, worum es dem Institut eigentlich geht, King verrät erst spät, wofür die Kinder überhaupt ins Institut gebracht werden. Ich fand diese Auflösung überraschend und stimmig.
Der erste Abschnitt des Buches hat mit dem Klappentext noch nichts gemein, wird aber später noch sehr wichtig. Ich habe mich bei der Lektüre anfangs etwas verwirren lassen, aber das hat sich dann ja sehr gut geklärt.
Luke war mir sehr sympathisch, auch wenn er sehr intelligent war, er erschien niemals neunmalklug oder besserwisserisch. Seine Intelligenz hat er zielbringend eingesetzt und seine Flucht fand ich sehr spannend, wenngleich sie etwas zahm verlief. Ich hatte das Gefühl, dass King sich etwas zurückhielt, im Gegensatz zu seinen früheren Büchern fehlte mir hier etwas das Herzklopfen und das Gehetzt sein.
Den Epilog hätte es für mich nicht gebraucht, den fand ich etwas verwirrend und lang nach den vielen kurzen Kapiteln davor.
Fazit: ich mochte nicht alle Bücher dieses Autors, aber in letzter Zeit steigert er sich in meinen Augen wieder. Auch die paranormale Komponente im Buch fand ich sehr gelungen und nicht übertrieben, so dass sich das Buch sehr gut lesen ließ.

Veröffentlicht am 25.03.2020

Ein Buch welches sich lohnt

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Inhalt:
Der zwölfjährige sehr intelligente und begabte Luke Ellis erwacht in seinem Zimmer, doch das ist nicht sein Zimmer. Es sieht genauso aus, bis auf die Tatsache das er kein Fenster mehr finden kann. ...

Inhalt:
Der zwölfjährige sehr intelligente und begabte Luke Ellis erwacht in seinem Zimmer, doch das ist nicht sein Zimmer. Es sieht genauso aus, bis auf die Tatsache das er kein Fenster mehr finden kann. Während seine Eltern brutal ermordet wurden, wurde Luke betäubt und entführt. Nun befindet er sich im Institut. In diesem Institut befinden sich noch weitere Kinder mit denen Luke trotz der Schrecken und der vielen Tests Freundschaft schließt. Die Kinder befinden sich im sogenannten Vorderbau, wo ihre paranormalen Fähigkeiten unter Schmerz und Angst getestet werden. Wenn sie so weit sind, kommen sie in den Hinterbau, von dem noch nie einer zurück gekehrt ist. Als seine Freunde nach und nach in den Hinterbau kommen, wird sein Wunsch nach Flucht immer größer. Er will seine Freunde retten. Ob Luke das gelingen kann?

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr schön und passend gewählt.
Wie von King nicht anders zu erwarten ist der Schreibstil detailliert und doch flüssig zu lesen. Die Seiten sind für mich nur so dahin geflogen. Man ist vielleicht abgeschreckt von den über 700 Seiten und die Geschichte könnte sicherlich in weniger Seiten erzählt werden, doch in meinen Augen würden dann den Charakteren die Tiefe und auch der Geschichte die Details fehlen. Denn hier wurde wirklich viel Wert drauf gelegt. Die Kinder haben eine greifbare Tiefe, die es schafft mit den Kindern mit zu leiden, mit zu wüten und sich mit ihnen zu freuen. Die anderen Charaktere sind ebenfalls wirklich gut dargestellt worden. Zum Teil konnte man deren Beweggründe und Brutalität schon verstehen, wenn auch nicht nachvollziehen. Gewalt an Kindern ist nicht zu rechtfertigen, in keinster Weise!

Beim lesen war ich zum Teil regelrecht angespannt, was den Kindern hier angetan wird, ob paranormale Fähigkeiten oder nicht, ist einfach nicht richtig. Auch die Gründe die die Institutsleitung und auch die die dahinter stecken haben, finde ich nicht in Ordnung. Denn was aus den Kindern Schlussendlich wird ist einfach gruselig. Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten.

Ich habe mit Luke, Avery, George, Nick, Kalisha und Iris mitgefiebert. Ich bewundere sie alle, wie stark und auch wie mutig sie waren und das trotz der Schmerzen, der Gewalt und den fiesen Menschen um sie herum.

Fazit:
Ein King, der mir wieder sehr gut gefallen hat. Die Spannung zieht sich durch das Buch, der subtile Horror der einen schleichend umgibt und starke Charaktere haben dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen werden lassen. Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe daher fünf Sterne und eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

Vielen Dank an das Bloggerportal Random House und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.
Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2020

Spannung und subtiler Horror verpackt in eine ungewöhnliche, fantastische Handlung - super!

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Einen winzig kleinen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Ich hatte mir das Buch auf eine Empfehlung hin angeschafft und ...

Einen winzig kleinen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Ich hatte mir das Buch auf eine Empfehlung hin angeschafft und war sehr skeptisch ob das wohl etwas für mich ist.Eigentlich bin ich kein Freund von Büchern in denen es um "übersinnliches" oder "zusammengesponnenes Fantastisches" geht. Um so mehr war ich überrascht, das mich dieses Buch sehr schnell und intensiv in den Bann ziehen konnte.

Verschiedene Handlungsstränge werden zu einem logischen, nachvollziehbarem Ganzen verknüpft, was das Lesen abwechslungsreich macht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht durchgängig, aber doch über das ganze Buch spürbar. An wohlgesetzten Stellen gibt es dramatische Spannungsspitzen, die es "in sich haben".

Die (relativ vielen) Protagonisten sind sehr detailliert und liebevoll gezeichnet. Das ist auch gut so, dadurch kann sie der Leser gut "orten" und einordnen. Der Überblick bleibt so über das ganze Buch problemlos erhalten.

Der Plot als solcher mag dem einen oder anderen Leser suspekt vorkommen; auf jeden Fall ist er aber mal etwas richtig Neues. Das hat man so bisher noch nicht gelesen, auch wenn das Basisthema - Ist es gerechtfertigt einige Leben zu opfern um viele zu retten - nun auch nicht gerade neu ist. Aber die Art und Weise wie der Autor dies verpackt hat, ist halt doch wieder neu.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde sicher nochmal einem anderen Buch des Autors (den ich bisher gemieden habe) eine Chance geben.

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