Cover-Bild Muscheln, Gold und Winterglück
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 308
  • Ersterscheinung: 20.11.2020
  • ISBN: 9783752670967
Stina Jensen

Muscheln, Gold und Winterglück

In letzter Zeit hat Romy nur noch Pech. Von heute auf morgen muss sie ihre Wohnung und ihr angrenzendes Goldschmiedeatelier verlassen.
Vorübergehend zu den Eltern zu ziehen kommt nicht in Frage - seit ihr geliebter Adoptivbruder der Familie nach einem Streit den Rücken gekehrt hat, ist das Verhältnis zu ihnen schwierig. Zu viele Fragen sind für Romy offengeblieben.
Schließlich landet sie auf Sylt. Bei Strandspaziergängen bläst der Wind ihr wunderbar den Kopf frei, und auf dem Wintermarkt kann sie ihre Schmuckstücke verkaufen. Romy findet die schönsten Muscheln am Strand - und sie trifft auf Ed, der ihrem Bruder zum Verwechseln ähnlich sieht. Hat er vielleicht Hinweise? Und hat das Herzklopfen, das Romy bei ihm empfindet, wirklich nur mit der Aufregung um ihren Bruder zu tun? Mit den Gezeiten scheint sich auch ihr Pech in Glück zu wandeln ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2020

Gut geschriebene Unterhaltung über einen Neustart auf Sylt

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Romy geht es eigentlich gut. Eigene Goldschmiedewerkstatt, liebevolle Eltern, leidenschaftliche Beziehung. Aber leider ist das Haus, in dem sich ihre Werkstatt und ihre Wohnung befinden plötzlich Einsturzgefährdet. ...

Romy geht es eigentlich gut. Eigene Goldschmiedewerkstatt, liebevolle Eltern, leidenschaftliche Beziehung. Aber leider ist das Haus, in dem sich ihre Werkstatt und ihre Wohnung befinden plötzlich Einsturzgefährdet. Ihre Eltern gehen nicht offen mit dem Verschwinden ihres Adoptivbruders um. Und ihr Freund ist eigentlich verheiratet und will sich seit einem Jahr nicht trennen..... Also doch nicht so toll.

Und so landet Romy über einige Umwege auf Sylt. Sie kann ihre Schmuckstücke auf einem Wintermarkt verkaufen und die Wohnung einer Goldschmiedin übernehmen, die den Winter auf Teneriffa verbringen will. Soweit so gut - als Übergang. Doch dann sieht sie am Strand einen Mann, der genau so aussieht wie ihr Adoptivbruder. Aber dessen Zwillingsbruder war doch angeblich bei der Geburt verstorben? Und zusätzlich hat Romy Probleme mit ihren Eltern, die ausweichend auf ihre bohrenden Nachfragen antworten. Und dann passiert noch einiges mehr....



Wie immer in den Büchern von Stina Jensen geht es recht turbulent zu. Es gibt ein Wiedersehen mit Protagonisten und Nebenfiguren aus vorhergehenden Büchern (Sandra, Ole, Inga, Antonia usw.) und deren Geschichte wird auch ein wenig weiter erzählt. Und das liebe ich sehr! Ich mag es total, wenn Autoren einen eigenen Kosmos erschaffen. Und diesmal sogar auf einen Mord hinweisen, den es noch gar nicht in Buchform gibt. Ich muss also weiterhin alle Bücher von Stina Jensen lesen! Und nochmals einige Nächte opfern - Lesen statt Schlaf. Aber das ist schon in Ordnung!

Dieser Roman wird in spannender und ereignisreicher Form alle Probleme von Romy lösen. Dabei ist alles aber weder flach noch kitschig -- die Autorin schreibt sehr modern. Da gibt es ungewollte Schwangerschaften, One-Night-Stands, Partner*innen mit Kindern aus früheren Beziehungen, Scheidungen - nichts Geschöntes - aber alles so positiv, dass ich es gerne lese und voller Optimismus mit den Protagonisten in die Zukunft schaue!

Zusätzlich gibt es natürlich viel Sylt-Flair. Ich mag die Nordsee und die Inseln dort - also fand ich auch das sehr schön.

Wer die Romane von Stina Jensen noch nicht kennt - unbedingt kennenlernen!

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Veröffentlicht am 28.11.2020

Ein Wintermärchen wird wahr

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Klappentext:
In letzter Zeit hat Romy nur noch Pech. Von heute auf morgen muss sie ihre Wohnung und ihr angrenzendes Goldschmiedeatelier verlassen. Vorübergehend zu den Eltern zu ziehen kommt nicht in ...


Klappentext:
In letzter Zeit hat Romy nur noch Pech. Von heute auf morgen muss sie ihre Wohnung und ihr angrenzendes Goldschmiedeatelier verlassen. Vorübergehend zu den Eltern zu ziehen kommt nicht in Frage – seit ihr geliebter Adoptivbruder der Familie den Rücken gekehrt hat, ist das Verhältnis zu ihnen schwierig. Zu viele Fragen sind für Romy offen geblieben.
Schließlich landet sie auf Sylt. Bei Strandspaziergängen bläst der Wind ihr wunderbar den Kopf frei, und auf dem Wintermarkt kann sie ihre Schmuckstücke verkaufen. Romy findet die schönsten Muscheln am Strand – und sie trifft auf Ed, der ihrem Bruder zum Verwechseln ähnlich sieht.
Hat er vielleicht Hinweise? Und hat das Herzklopfen, das Romy bei ihm empfindet, wirklich nur mit der Aufregung um ihren Bruder zu tun?
Mit den Gezeiten scheint sich auch ihr Pech in Glück zu wandeln …


Fazit:

Romy soll Hals über Kopf ihre Wohnung und ihr Atelier verlassen, da akute Einsturzgefahr besteht. Sie könnte jetzt die Einladung ihrer Eltern annehmen und bei ihnen wohnen. Doch dies will sie nicht, da das Verhältnis seit dem Streit mit ihrem Adoptivbruder zerrüttet ist. Was ist da nur geschehen und was wird verschwiegen?

Romy leidet immer noch sehr darunter, dass ihr Bruder auch zu ihr die Verbindung abgebrochen hat. Sie kann sich dies nicht erklären und er fehlt ihr immer noch.

Wie ein Sechser im Lotto kommt eine Einladung, auf Sylt auf dem Weihnachtsmarkt einen Schmuckstand zu übernehmen. Romy entscheidet sich sehr schnell, dieses Angebot anzunehmen, um Abstand zu gewinnen. Doch auf Sylt gibt es außer der Beschaulichkeit und der Ruhe, dann doch so manche Überraschung.

Bei einem Strandspaziergang glaubt Romy zuerst an einen Geist, da ihr ein Mann begegnet, der ihrem Bruder verblüffend ähnlich sieht. Warum nur fühlt sie sich von ihm so magisch angezogen? Wer ist dieser Mann und welches Geheimnis verbirgt er vor ihr? Das müsst ihr leider selbst lesen, ich will nicht zu viel verraten.

Auch auf dem Wintermarkt läuft es anders, als Romy erwartet hat. Wäre nur das schleppende Geschäft, könnte sie damit noch umgehen. Doch ausgerechnet ihr Stand und der ihrer neuen Freunde wird Ziel eines Einbruchs und Romy steht wieder vor dem Nichts. Wer will ihr nur so schaden und warum? Auch das müsst ihr leider selbst lesen.

Romy wächst an den immer neuen Herausforderungen und findet immer wieder die richtigen Lösungen. Schon dadurch war sie mir sehr sympathisch. Sie ist eine Protagonistin, die mit beiden Beinen mitten im Leben steht und für alles was ihr wichtig ist, kämpft. Sie wurde mir von Seite zu Seite immer sympathischer und der Abschied von ihr fiel mir schwer.

Auch Ed, den sie am Strand getroffen hat, konnte mich erobern. Anfangs zeigte er sich sehr abweisend, doch er taute immer mehr auf. Doch sein Geheimnis steht lange Zeit zwischen Romy und ihm. Ob das Geheimnis etwas mit Romys Bruder zu tun hat? Kann Ed helfen Romys Bruder zu finden?

Die Handlungen von Romys Eltern konnte ich lange Zeit nicht nachvollziehen und ich fragte mich immer wieder, warum sie so gehandelt haben, wie sie es dann taten. Lasst euch von der Auflösung ebenso überraschen, wie ich.

Bei dieser Geschichte handelt es sich nicht um einen klassischen Liebesroman, da auch sehr ernste Themen einfließen. Doch dies geschieht relativ zart und ohne erhobenen Zeigefinger. Dies hat mir sehr gut gefallen.

Ich durfte einen gefühlvollen Roman mit sympathischen Protagonisten und ernstem Hintergrund lesen, der mir sehr schöne Lesestunden bereitet hat. Ich durfte das Flair vom winterlichen Sylt genießen und wäre gerne direkt vor Ort gewesen.


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Veröffentlicht am 27.11.2020

Angenehm und Rührend

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Als Romys Wohnung unerwartet renoviert werden muss und sie somit weder dort wohnen noch in ihrem Atelier arbeiten kann, kommt ihr das Angebot einer Freundin gerade günstig. Sie würde als Vertretung der ...

Als Romys Wohnung unerwartet renoviert werden muss und sie somit weder dort wohnen noch in ihrem Atelier arbeiten kann, kommt ihr das Angebot einer Freundin gerade günstig. Sie würde als Vertretung der örtlichen Goldschmiedin Antonia auf dem Weihnachtsmarkt auf Sylt Schmuck verkaufen und dafür in deren Wohnung wohnen können.
Dankbar nimmt Romy an, denn bei ihren Eltern würde sie auf keinen Fall einziehen können. Nicht nach dem grossen Streit mit ihrem Adoptivbruder Atti, der danach ohne Tschüss oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort verschwunden ist.
Auf Sylt hofft Romy, sich endlich einmal ein wenig lockermachen zu können. Doch dazu bleibt ihr kaum Zeit, denn bei einem Strandspaziergang trifft sie zufälligerweise auf Ed, der ihrem Bruder zum Verwechseln ähnlichsieht. Bei Romy werden sofort wieder kaum verheilte Wunden aufgerissen. Sie muss unbedingt mit diesem Ed reden. Weiss er vielleicht mehr über Attis plötzliches Verschwinden? Und ist dieses Kribbeln im Magen, das sie in Eds Gegenwart empfindet, wirklich nur der Aufregung, ihren Bruder wiederzufinden, geschuldet?

Stina Jensen hat es geschafft, mich durch ihren angenehm leichten Schreibstil sofort in Romys Welt zu entführen. Bereits nach wenigen Seiten war ich gut in der Geschichte drin.
Ich liebe ja Weihnachtsgeschichten mit Familiendrama und einer schönen Kulisse.
Die Geschichte war gut aufgebaut. Es hatte sogar ein, zwei Überraschungsmomente, was bei kuscheligen Liebesromanen nicht immer der Fall ist.
Besonders gefallen hat mir, dass auch das Thema Rassismus im Buch behandelt wurde. Die Protagonistin war dunkelhäutig, was leider noch immer eher selten der Fall ist, und ihr sind so einige Dinge widerfahren, die mich haben den Kopf schütteln lassen. Unsere Gesellschaft ist noch immer lange nicht so tolerant, wie wir gerne denken. Es hat mir vor allem wehgetan, zu sehen, wie normal das für Romy war, rassistische Bemerkungen einzustecken, ohne etwas zu entgegnen.
An dieser Stelle möchte ich die Autorin also wirklich loben, dieses wichtige Thema aufgefasst und so gut eingebaut zu haben.
Kommen wir nun zu den Charakteren. Romy und Ed habe ich wirklich geliebt. Sie waren unglaublich süss zusammen und Ed war einfach perfekt. Es war so rührend, wie er sich um Romy kümmerte und ihr, ohne nachzufragen half.
An Romy mochte ich besonders ihre Ziel Orientiertheit und ihre direkte Art. Sie mochte es nicht, Dinge totzuschweigen.
Auch die anderen Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, auch wenn ich es schön gefunden hätte, vielleicht sogar noch etwas mehr von ihnen zu hören.
Auch schade fand ich, dass die Weihnachtsstimmung nicht ganz so stark aufgefasst wurde. Der Roman hätte genauso gut im Sommer oder Herbst spielen können. Da hätte man, meiner Meinung nach, ruhig noch etwas drauflegen können. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur kitschig veranlagt (obwohl ich zu viel Kitsch dann auch wieder nicht mag).

Fazit: Ein schöner und unterhaltsamer Roman, der nebenbei aber auch ein ernsteres Thema auffasst und gut unterbringt.

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