Cover-Bild Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 12.02.2016
  • ISBN: 9783746632193
Susanna Mewe

Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten

Roman
Aber wir sind doch Schwestern …

Vom Freund vor die Tür gesetzt, sucht Mia Zuflucht bei ihrer Schwester Paula und deren idyllischem Heim mit Mann und Kind. Aber Paulas Ehe steht vor dem Aus. Gemeinsam mit ihren anderen beiden Schwestern will Mia nun Paulas Glück retten. Natürlich schlägt der schöne Plan fehl: Wie schon so oft, zerstreiten sie sich und suchen das Weite. Dann erfährt Mia, dass eine von ihnen ernsthaft erkrankt ist. Wieder einmal müssen sich die Schwestern zusammentun, um für einander da zu sein. Doch diesmal wirklich.

Ein besonderer Roman über vier Schwestern, die einander helfen wollen – und stets das Gegenteil bewirken.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2017

Weil wir Schwestern sind.

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Meine Meinung: Schwester. Hinter diesem Wort steckt so vieles und vor allen Dingen so viel wichtiges, das man wahrscheinlich erst erfassen kann, wenn man selbst Schwester ist. Wenn man es ist, dann befindet ...

Meine Meinung: Schwester. Hinter diesem Wort steckt so vieles und vor allen Dingen so viel wichtiges, das man wahrscheinlich erst erfassen kann, wenn man selbst Schwester ist. Wenn man es ist, dann befindet man sich ständig auf einem dünnen Seil zwischen abgrundtiefem Hass und bedingungsloser Liebe und genau das macht diese ganze Sache aus. Und auch dieses Buch. Ich bin Schwester und gerade deshalb hat mich Susanna Mewes Debüt sofort angezogen. Das Cover konnte mich hierbei ehrlich gesagt gar nicht so begeistern aber nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, erwartete mich ein Roman der auf der einen Seite federleicht ist und auf der anderen Seite sehr tief geht und zum Nachdenken anregt.
Ich habe wirklich jede der vier Schwestern in mein Herz geschlossen. Und das, obwohl wir die Geschichte aus der Perspektive von Mia erleben und ich mir deshalb anfangs gedacht habe, dass ich mehr mit Mia sympathisieren würde, als mit den anderen. Letztendlich kann ich allerdings nicht mal sagen, wer von den vieren meine Favoritin wäre. Sie waren alle so herrlich unterschiedlich und doch auf eine bestimmte Art und Weise alle miteinander verbunden. Die zweite große Sache, die mir während des Lesens besonders gefallen hat, ist der Schreibstil Susanna Mewes und der damit verbundene Humor. Mehrere Mal musste ich schmunzeln, manchmal laut auflachen und die Seiten flogen nur so dahin.
Jede der vier Schwestern hat ihr ganz eigenes Problem, das sie mit sich herum trägt und obwohl Mia die alleinige Erzählerin ist, fokussiert sich die Handlung nicht allein auf sie. Jede bekommt ihren eigenen Platz und so verweben sich die vier einzelnen Handlungsstränge zu einem großen und die Verbundenheit, die nur Schwestern haben, wird dadurch sehr deutlich. Ich bin insgesamt auch mit dem Handlungsverlauf und dem Ende sehr zufrieden. Allerdings lässt mich das Gefühl nicht los, das etwas Entscheidendes im Buch gefehlt hat. Ich habe Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten gemocht aber nicht geliebt. Ich habe mir mehr Tiefe vom Buch erhofft, einen Konflikt, der mich noch lange beschäftigt hätte aber leider, blieb mir das Buch nur sehr kurz im Kopf. Dabei wäre tatsächlich noch eine Menge Potential da gewesen.
Bewertung: Als meine Schwester das Blaue vom Himmel holten ist ein lustiges und schönes Buch über die Bedeutung von Geschwistern mit unvergleichlich tollen Protagonistinnen. Obwohl das Buch viel Potential gehabt hat, kommt es aber leider nicht über eine pure Unterhaltungslektüre hinaus. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht aber auch so ist das Buch sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 18.11.2018

Mein Fazit zu "Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten"

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Dieses Buch wartet schon lange (viel zu lange) darauf gelesen zu werden. Als ich es vorgestern nun begonnen hatte, habe ich es unheimlich schnell durchgelesen weil es sehr einfach ist. Und das ist nicht ...

Dieses Buch wartet schon lange (viel zu lange) darauf gelesen zu werden. Als ich es vorgestern nun begonnen hatte, habe ich es unheimlich schnell durchgelesen weil es sehr einfach ist. Und das ist nicht negativ gemeint. Ich musste nicht tief in dieses Buch hineinlesen, sondern war von Anfang an mit von der Partie. Sozusagen als fünfte stille Schwester.

Jede der vier Schwestern trägt ein Päckchen mit sich, was auf gar keinen Fall eine der anderen heraus finden darf. Viel zu hoch wäre der Preis, den man dann zahlen müsste. Auch das keiner dem anderen etwas gönnt, fiel mir sehr oft auf. Susanna Mewe zeigt hier wunderschön auf, wie eine Geschwister Konstellation (bitte) nicht sein sollte. Das mit netten Neben-Charakteren, viel Stress und verdammt guten und trockenen Humor.

Uns werden auch Einblicke in die Vergangenheit gewährt, die mir Eindruck darüber gegeben haben, warum und wie diese Schwestern teilweise zu dem wurden was sie sind, oder warum sie eben ihre Macken haben. Leider kamen diese Einblicke für mich, meist so plötzlich, dass ich das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben. Plötzlich fand ich mich in einem ganz anderen Szenario wieder und brauchte einen kurzen Augenblick um mich dort neu zurecht zu finden. Dieser Punkt hat die Flüssigkeit beim Lesen für mich eingeschränkt, was ich schade fand aber nicht als brutalen Fehler betiteln würde.

Die krassen Handlungen von einzelnen Schwestern werden, finde ich auch ziemlich runtergespielt. So nach dem Motto „Da ist halt mal eine Sicherung durchgebrannt.“ was selbstverständlich passieren kann, aber nicht in diesem Ausmaß.

Dennoch hatte ich ein zwar kurzes, aber angenehmes Lese Erlebnis und würde es Freunden weiterempfehlen, die Lust auf etwas leichtes, humorvolles und irgendwie auch verdrehtes Buch Erlebnis hätten!

Von mir bekommt "Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten" von Susanna Mewe

3.5/5 Sternen!

Für eine ausführlichere Rezension zu diesem Buch, besucht mich gerne auf meinem Blog :)

http://calipa.de/2018/11/18/als-meine-schwester-das-blaue-vom-himmel-holten-buchrezension/

Veröffentlicht am 28.12.2019

Ok, aber bleibt etwas hinter den Erwartungen und seinen Möglichkeiten zurück

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Meinung:
Der Klappentext erweckt ja schon etwas falsche Vorstellungen. Ich hatte mir große Entwicklungen nach dem Bekanntwerden der Krankheit und die Verdeutlichung des magischen Bandes der Schwesterliebe ...

Meinung:
Der Klappentext erweckt ja schon etwas falsche Vorstellungen. Ich hatte mir große Entwicklungen nach dem Bekanntwerden der Krankheit und die Verdeutlichung des magischen Bandes der Schwesterliebe erwartet.

Doch handfeste Entwicklungen gibt es hier nur sehr wenige. Diese große Krankheit wird ganz am Ende auf extrem wenigen Seiten abgehandelt und auch vorher gibt es eher viele Rückblenden zur Vergangenheit und Erklärungsversuche, wieso die Schwestern so sind, wie sie sind und wie es zur jetzigen Situation kam. Doch auch das hilft wenig um die Sache wirklich auf den Punkt zu bringen und es wird dabei auf viele unnötige Nebensächlichkeiten eingegangen.

Die Autorin hat vom Ansatz her einen wirklich schönen Schreibstil. Sehr flüssig, locker und gleichzeitig der Situation angepasst, irgendwie unterschwellig bedrückend und chaotisch. Aber doch auch sehr ausschweifend und mit einem zu großen Fokus auf Unnötiges.

Teilweise hat es die Autorin durchaus geschafft in mir ein leichtes Mitgefühl aufkommen oder mich auch mal schmunzeln zu lassen, aber das war leider zu oft nur in Ansätzen erkennbar. Der Großteil plätschert einfach irgendwie ein bisschen ohne größere Highlights vor sich hin. Das ist etwas schade, da man daraus noch viel mehr hätte machen können.

Die einzelnen Schwestern werden im Verlauf der Geschichte ganz gut dargestellt. Natürlich lernt man Mia am besten kennen, da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, aber auch von den anderen bekommt man nach und nach ein Bild. Dabei sind sie zwar definitiv nicht extrem sympathisch und haben zumeist ziemlich egoistische und extreme Ansichten, aber trotzdem versuchen sie sich immer wieder zusammenzureißen. Zwar ist das meistens von wenig Erfolg geprägt und macht die Situation eigentlich eher schlimmer, aber dass sie es trotz allem nicht endgültig hinschmeißen und sie doch etwas verbindet, finde ich in großen Teilen recht gut dargestellt.

Fazit:
Es ist eine nette Geschichte, so wie sie mit kleineren Abstrichen auch das Leben schreiben könnte und die man trotz der nicht gerade sympathischen Figuren gut und schnell lesen kann. Jedoch wäre noch viel mehr Potential vorhanden gewesen. Insgesamt gibt es solide 3 Sterne.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Von dieser Geschichte hatte ich mir mehr versprochen!

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Mia ist Journalistin, jobbt aber lieber als Garderobiere und wird von ihrem langjährigen Freund Lars gegen eine neue Freundin ausgetauscht und vor die Tür gesetzt. Sie versinkt im Selbstmitleid, wird planlos ...

Mia ist Journalistin, jobbt aber lieber als Garderobiere und wird von ihrem langjährigen Freund Lars gegen eine neue Freundin ausgetauscht und vor die Tür gesetzt. Sie versinkt im Selbstmitleid, wird planlos und kriecht bei ihrer Schwester Paula und deren Familie unter. Doch auch deren Eheglück steht auf dem Prüfstand. Mia ruft ihre Schwestern Lucy und Sophie zur Stelle und gemeinsam wollen sie Paulas Ehe retten.



Bei diesem Buch haben mir der lockere Erzählstil und die turbulente Handlung der umtriebigen und recht chaotischen Schwestern und die Rückblenden in ihre Jugend und Kindheit sehr gefallen. Susanna Mewe gibt einen Einblick in die Familiengeschichte, zeigt die Fehler, Macken und Eigenheiten der Schwestern detailliert auf und unterhält richtig gut. Besonders das Streitgebahren und der Konkurrenzdruck unter den Schwestern zeigt sich authentisch und direkt mit etlichen Beispielen versehen.

Aber leider dann nimmt die Handlung viele überflüssige Gedanken über Gefühle auf und Nebensächlichkeiten und diverse Zeitsprünge durch Rückblenden werden mir zu ausgiebig erörtert. Der Jargon von MiaDie Schwestern mutieren zu pubertären Figuren, die ihr eigenes Leben nicht energisch in die Hand nehmen. Sie mischen sich lieber aus lauter Gewohnheit in die Angelegenheiten der anderen Schwestern ein, ohne selbst ihr Leben im Griff zu haben. Das ist ermüdend und langweilig und hat mich an der Geschichte zweifeln lassen. Die Schwestern helfen sich gegenseitig nicht wirklich, sondern sorgen nur für noch mehr Probleme. Hier ist lediglich Paula eine einfühlsame Person, die aber an ihrer Aufgabe zerbrechen kann.

Immer wieder gibt es Szenen, bei denen ich die Hoffnung hatte, jetzt bewegt sich etwas und die wahren Probleme kommen mal offen auf den Tisch. Aber unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit wurde der scheinbar autistische Sohn Paulas nicht professionell behandelt, die Krankheit der Mutter nur mit ihrem Wunsch nach einem aufgeräumten Haus abgetan und die Selbstfindungsphase war bei den erwachsenen Schwestern auch noch lange nicht abgeschlossen.

Am Ende werden einige Dinge und Beziehungen wieder gekittet, man spürt ein neu erstarkendes Band zwischen den Schwestern, das auch ohne Einmischen und Bevormunden funktioniert. Sie scheinen auf dem besten Weg zu sein, in ein selbstverständliches Miteinander und auch Neuanfängen steht nichts mehr im Wege.

Dieser Roman hat mich nicht zufrieden gestellt, denn einige Szenen und Kraftausdrücke hätte es nicht gebraucht, die Handlung wirkte etwas aneinander gereiht und es fehlte Tiefgang. Besonders der Umgang und das fehlende Interesse an der Mutter der vier Schwestern hat mich enttäuscht.


Dieses Debüt hat noch viel Potential gehabt, der Schreibstil hat mir gefallen, aber bei der inhaltlichen Umsetzung und Problemlösung durch die Protagonisten gibt es noch Nachbesserungsbedarf. Schade, ich hatte wohl etwas anderes erwartet.

Veröffentlicht am 20.04.2018

leider schwach

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Titel: Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten
Originaltitel: ---
Autor: Susanna Mewe
Seitenanzahl: 312
Genre: Roman
Verlag: Aufbau

Mia wurde gerade von ihrem langjährigen Freund Lars verlassen. ...

Titel: Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten
Originaltitel: ---
Autor: Susanna Mewe
Seitenanzahl: 312
Genre: Roman
Verlag: Aufbau

Mia wurde gerade von ihrem langjährigen Freund Lars verlassen. Nun steht sie fast auf der Straße, als sie beschließt, vorübergehend zu ihrer Schwester Paula, deren Mann und Kind zu ziehen. Aber auch Paula hat so ihre Probleme, denn ihr Mann betrügt sie anscheinend. Mia will Paulas Ehe retten und bekommt dabei noch Unterstützung von ihren beiden anderen Schwestern Lucy und Sophie und so ist das Chaos fast schon vorprogrammiert...

Die ganze Geschichte wird komplett aus der Sicht von Mia erzählt. Ich hätte mir ja ehrlich gesagt gewünscht, dass dieser Roman aus den verschiedensten Perspektiven erzählt worden wäre, denn so ist die Geschichte leider größtenteils sehr langweilig und plätschert so dahin, ohne das was aufregendes passiert, was schon sehr Schade ist, da der Klappentext ganz interessant klang. Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, nur leider kann auch der nicht viel bewirken, wenn die Geschichte so ja fast schon emotionslos erzählt wird.
Ich hatte beim lesen echt oft das Gefühl, dass nichts oder zumindest fast gar nichts passiert. Hauptprotagonistin Mia war mir fast noch am sympathischsten. Aber ansonsten blieb von den Figuren nicht viel übrig. Neben Mia vielleicht noch Lars, ihr Ex, aber die ganzen anderen Figuren bleiben ganz schön blass. Auch die Schwestern von Mia hatten irgendwie nichts besonderes an sich.

Leider war dieser Roman nicht mein Fall. Schwache 2 von 5 Sternchen!