Cover-Bild Die wilden Jahre
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13,00
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  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 12.11.2025
  • ISBN: 9783453429659
Susanne Goga

Die wilden Jahre

Roman
Ein Geschwisterpaar und der große Traum vom Leben

Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich. Im Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband von Eichendorff, in dem die Worte »Adler« und »Vulkan« markiert sind. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Rätsel, das sich dahinter verbirgt. Und erfährt vom geheimen Leben ihres Bruders. Thora begreift, dass sie mit allen Mitteln darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu befreien ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2026

Keine einfachen Zeiten im besetzten Rheinland ...

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Ich begebe mich mit Susanne Gogas Roman „Die wilden Jahre“ ins besetzte Rheinland des Jahres 1919. Sie hat das Geschwisterpaar Thora und Hannes Bernrath, die aus einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie stammen, ...

Ich begebe mich mit Susanne Gogas Roman „Die wilden Jahre“ ins besetzte Rheinland des Jahres 1919. Sie hat das Geschwisterpaar Thora und Hannes Bernrath, die aus einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie stammen, in den Mittelpunkt des Romans gestellt. Während Thora sich ihren Traum, eine Ausbildung zur Schauspielerin, erfüllen darf, sieht die Welt für Hannes alles andere als rosig aus. Er hat den Ersten Weltkrieg zwar körperlich mehr oder weniger schadlos überstanden, doch in seinem Inneren tobt der Krieg weiter. Als er schließlich für eine Tat verhaftet wird, die er zwar vehement abstreitet, begangen zu haben, zu den Umständen jedoch schweigt, scheint er endgültig gebrochen zu sein. Doch seine geliebte Schwester, mit der ihn immer schon ein besonderes Band verbunden hat, kämpft mit allen Mitteln, ihn aus dieser Misere zu befreien. Sie glaubt an seine Unschuld und will ihn um alles in der Welt retten. Werden ihre Mühen mit Erfolg gekrönt sein?

Susanne Goga zeichnet ein wunderbar realistisches Bild der damaligen Zeit und schafft es, bei mir mal wieder Wissenslücken zu schließen, von denen ich gar nicht wusste, dass sie existierten. Düsseldorf eine geteilte Stadt und von den Belgiern unter Kontrolle gebracht? Davon hatte ich nun wirklich noch nie gehört. Geschickt gewährt sie mir Einblicke in eine Zeit vor über hundert Jahren, die fast vergessen scheint. Sie verwebt reale Ereignisse mit einem spannenden Kriminalfall, der mich beim Lesen in Atem hielt. Die auftretenden Charaktere sind lebendig und vielschichtig gezeichnet und so hatte ich stets ein greifbares Bild vor Augen. Der Roman überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Historie und Fiktion und bekommt von mir auf jeden Fall mit fünf Sternen die volle Punktzahl. Lediglich mit der Wahl des Titels bin ich nicht ganz einverstanden. Hinter „Die wilden Jahre“ hätte Charleston tanzende Flapper vermutet. Aber ich glaube, auf die Titelvergabe haben Autoren wenig bis keinen Einfluss und es hat ja auch dem wundervollen Roman absolut keinen Abbruch getan. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Bewegte Zeiten

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Wir begeben uns ins Rheinland. 1919 sind bewegte Zeiten. Hier leben die Fabrikantenkinder Thora und Hannes. Die Geschwister stehen sich sehr nahe. Thora hat ein Schauspielstudium begonnen und Hannes wollte ...

Wir begeben uns ins Rheinland. 1919 sind bewegte Zeiten. Hier leben die Fabrikantenkinder Thora und Hannes. Die Geschwister stehen sich sehr nahe. Thora hat ein Schauspielstudium begonnen und Hannes wollte eigentlich Architektur studieren. Doch der Krieg und die Besatzung ließen ihn orientierungslos von der Front zurückkommen. Als Hannes eines Abends nicht nach Hause kommt, erfahren Thora und ihre Eltern, dass er verhaftet worden ist und unter Mordverdacht steht. In dem Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband, in dem einige Worte eingekreist sind. Haben sie eine Bedeutung? Gemeinsam mit der Journalistin Trude Busch versucht Thora mehr herauszufinden, denn sie ist fest von der Unschuld ihres Bruders überzeugt.

Susanne Goga hat mich auf eine Zeitreise mitgenommen. Hier lernte ich etwas über die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, die Revolution und die Besatzung des Rheinlandes. Obwohl es kurze Rückblenden gab, ist der Einstieg in die Geschichte mir leichtgefallen, dieses wurde noch unterstützt durch den flüssigen Schreibstil, so dass die Seiten nur so dahinflogen. Gespannt habe ich Thora auf ihren Wegen begleitet, die sehr lebendig und anschaulich beschrieben waren, so dass ich mich in die damalige Zeit versetzt fühlte. Mir hat dieser Ausflug ins Rheinland sehr gefallen und wunderbare Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Ein mitreißender absolut lesenswerter Roman

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Rheinland 1919: Der Krieg ist vorbei und die Menschen arrangieren sich mit der belgischen Besatzung, die einen Teil von Düsseldorf im Griff hat. Viktoria „Thora“ Benrath verfolgt in Düsseldorf ihren ...

Rheinland 1919: Der Krieg ist vorbei und die Menschen arrangieren sich mit der belgischen Besatzung, die einen Teil von Düsseldorf im Griff hat. Viktoria „Thora“ Benrath verfolgt in Düsseldorf ihren Traum von einer Karriere als Schauspielerin. Ihr Bruder Hannes, mit dem sie ein sehr inniges Verhältnis hat, kehrt von der Front zurück und weiß noch nicht, wie es mit seinem Leben weiter gehen soll. Eines Tages verschwindet er spurlos und lässt die Familie in großer Sorge zurück. Bis sich die Polizei meldet und sie die Nachricht erhalten, dass er wegen Mordes an einem Offizier festgenommen worden ist. Thora ist fassungslos und versucht mit eigenen Mitteln dem Unglaublichen auf die Spur zu kommen. Hat das alles etwas mit einem Eisenring zu tun, den sie in Hannes Unterlagen findet? Sie findet einige Antworten auf ihre Fragen. Es tun sich aber auch immer mehr davon auf.

Sehr einfühlsam und mit einem tollen Gespür für die damalige Zeit beschreibt Autorin Susanne Goga die Geschichte der Geschwister Thora und Hannes Benrath. Die Zusammengehörigkeit der beiden ist durch nichts zu erschüttern, was mich sehr berührt hat. Einerseits begleite ich die Familie durch den Alltag der erste Nachkriegszeit in München-Gladbach. Ich erfahre, wen Thora während ihrer Ausbildung in Düsseldorf alles kennenlernt und wie sie dort gelebt hat. Andererseits erfahre ich von Hannes ungeschönt einiges, was er während seiner Zeit im Krieg erlebt hat, was ihn nach dieser Zeit umtreibt und warum er zu seiner Verhaftung keine Aussage machen kann. Durch die Gespräche und die Gedanken bin ich noch näher an den Personen dran, was mir sehr gut gefallen hat.
Wieder mal ein Buch, bei dem ich einiges Neues aus einer Zeit erfahren habe, die nun schon so weit weg scheint. Ich wusste z.B. nicht, dass Düsseldorf in dieser Zeit eine geteilte Stadt war. Solche kleinen Einblicke machen für mich eine Lektüre immer besonders lesenswert. So wie hier.

Eine Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Mit Menschen, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Und Problemen, die heute zum großen Teil keine mehr sind. Was das ganze für mich um so interessanter gemacht hat.
Ein Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Spannender und interessanter historischer Roman

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Klappentext:
Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von ...

Klappentext:
Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich. Im Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband von Eichendorff, in dem die Worte »Adler« und »Vulkan« markiert sind. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Rätsel, das sich dahinter verbirgt. Und erfährt vom geheimen Leben ihres Bruders. Thora begreift, dass sie mit allen Mitteln darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu befreien.

„Die wilden Jahre“ von Susanne Goga entführt die Leserinnen ins Jahr 1919.

Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Thora und Hannes Bernrath. Sie sind als Kinder einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie in Mönchen-Gladbach aufgewachsen.
Der erste Weltkrieg ist vorbei, jetzt heißt es wieder Leben und Pläne machen. Thora beginnt ein Schauspielstudium in Düsseldorf. Hannes hingegen hat der Krieg und die Front aus der Bahn geworfen.

Susanne hat großartige Charaktere ins Leben gerufen. Die Geschwister Thora und Hannes waren mir schnell vertraut und sympathisch.
Thora ist eine mutige junge Frau, die, wenn sie einen Entschluss fasst, ihn auch durchzieht. Ihrem Bruder ist sie sehr verbunden und als er unter Mordverdacht gerät, beginnt Thora auf eigene Faust zu ermitteln, damit ihr Bruder seine Unschuld beweisen kann.

Hannes ist ganz anders als seine Schwester. Man lernt ihn und seine Geschichte erst im Laufe der Geschichte kennen. Durch Rückblenden und Briefe wird das Geheimnis um Hannes nach und nach entblättert.

Susanne Goga fängt die Zeit nach dem 1. Weltkrieg hervorragend ein. Vieles ist im Umbruch, vieles scheint sich zu verändern und es gibt viele Spannungen. Auch die politische Situation wird gut beschrieben. So war Mönchen-Gladbach von den Alliierten und es wurde gestreikt.
Auch wenn ich viel historische Romane und auch einiges über die Nachkriegsjahre gelesen habe, habe ich doch einiges Neues erfahren.

Susanne Goga hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Mit der Geschichte von Hannes und dem Mordverdacht bringt die Autorin Spannung in die Geschichte. Mit den historischen Hintergründen, vermittelt die Autorin viel interessantes Wissen.

„Die wilden Jahre“ ist ein historischer Roman mit Krimi Vibes, den ich mit Freude gelesen habe.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Schön zum lesen

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Das Geschwister Paar Thora und Hannes stehen sie sich sehr nah und wenn Hannes kommt zurück aus der erste Krieg und kurz danach ist verhaftet wegen Mordsverdacht dann Thora kämpft um seine Rechte , weil ...

Das Geschwister Paar Thora und Hannes stehen sie sich sehr nah und wenn Hannes kommt zurück aus der erste Krieg und kurz danach ist verhaftet wegen Mordsverdacht dann Thora kämpft um seine Rechte , weil Hannes schweigt....

Sehr schönes Buch , bisschen Krimi, bisschen Familiengeschichte und bisschen historisches Hintergrund, die Mischung aus die drei Komponenten ist die Autorin sehr gut gelungen, dank den leichten, einfachen Schreibstil ich war sofort in die Geschichte drin und konnte mit Thora zusammen der große Angst um Hannes mitteilen.

Mir hat auch sehr gut gefallen dass die Autorin schreibt viel über die damaligen Zeiten und über die politischen Ereignissen , manche Sachen sind schon vergessen und dank solchen Geschichten kommen wieder am Licht, bis heute habe ich nicht gewusst dass für die verwunderte Männer im Krieg ein Sprachunterricht organisiert war.

Die kurze Kapiteln von verschiedenen Zeiten geben die Geschichte ein "Kick" und wecken Neugier auf weitere Verlauf, dank die Blicken in der Vergangenheit kann ich besser Thora und Hannes verstehen.

Die Atmosphäre ist betrübt aber nicht düster , die gelesene drückt nicht, Spannung ist auch vorhanden, bestimmt nicht wie im normalen Krimi aber die leichte Note ist da.

Das Buch hat mich überzeugt mit die leichte Schreibweise, mit die lebendigen Personen und die realistischen Handlung, von mir 5 Sterne und Leseempfehlung