Cover-Bild Uns führt der Mut
Band 1 der Reihe "Die Dresden-Saga"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 12.08.2025
  • ISBN: 9783765535970
Sylvia B. Barron

Uns führt der Mut

Schicksalsjahre einer Dresdner Unternehmerfamilie. Die Dresden-Saga, Band 1. 1932: Liebe zwischen Schokoladenformen, Hitler, Weltwirtschaftskrise und dem Glauben an die Wahrheit
1932: Die Otto Kaiser AG steht am Abgrund. Emma, jüngste Tochter der Kaisers und Buchhalterin des Unternehmens, versucht verzweifelt, die traditionsreiche Schokoladenformenfabrik vor dem Ruin zu bewahren. Als sie den charmanten Fabrikantensohn Franz von Altrock kennenlernt, hofft sie auf eine rettende Verbindung, doch seine Nähe zur NSDAP treibt sie in einen inneren Konflikt. Gleichzeitig stößt der mittellose Max Dietrich zur Firma. Sein Einfallsreichtum könnte dem Unternehmen zu neuen Höhen verhelfen, doch er verbirgt ein gefährliches Doppelleben …

Vor dem Hintergrund einer zerbrechenden Gesellschaft kämpfen die Familienmitglieder und Mitarbeiter der Otto Kaiser AG zwischen Moral, Glauben und Liebe ums Überleben – ein spannendes Drama aus stürmischen Zeiten.

Die dreiteilige Dresden-Saga von Sylvia B. Barron erzählt die Geschichte der Unternehmerfamilie Kaiser über mehrere Generationen hinweg. Band 1 beginnt im von der NSDAP und Hitler geprägten Deutschland 1932, Band 2 erzählt vom Ende des 2. Weltkrieges 1945 und Band 3 schließt mit der Zeit des Mauerbaus 1961.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2026

bewegende Familiengeschichte

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Dieses Buch ist ein Reihenauftakt zu einer Trilogie. Die Familiengeschichte rankt sich um das Unternehmen Otto Kaiser AG, die 1932 in den roten Zahlen steckt. Eine Verbindung der jüngsten Tochter Emma ...

Dieses Buch ist ein Reihenauftakt zu einer Trilogie. Die Familiengeschichte rankt sich um das Unternehmen Otto Kaiser AG, die 1932 in den roten Zahlen steckt. Eine Verbindung der jüngsten Tochter Emma mit dem Unternehmersohn Franz von Altrock könnte eine Wendung herbeiführen. Doch Franz steht der NSDAP nahe, die Emma nicht mag. Als Max Dietrich in der Kaiser AG anfängt, bringt er vielversprechende innovative Ideen mit, doch er verbirgt etwas.

Das Buch spiegelt sehr gut das Zeitgeschehen Dresdens in den 30erJahren wider. Die Familiengeschichte, die Not, die politische Entwicklung und schließlich auch die politische Bedrohung sind gut herausgearbeitet. Der christliche Glaube ist gut mit eingearbeitet, das Gottvertrauen und die Hilfsbereitschaft aus der christlichen Überzeugung heraus werden hier glaubhaft und selbstverständlich dargestellt, was mir gut gefällt.

Emma gerät zwischen die moralischen Fronten: Soll sie die Familie mit einer sicheren Verbindung retten oder ihrem Gefühl folgen? Das in der Familie jüdische Verwandtschaft vorkommt, die ihr lieb und teuer ist, erleichtert ihre Lage nicht. Damals mussten Äußerungen und Taten oft zur eigenen Sicherheit gut abgewogen werden. Denunzianten waren gefährlich und viele Menschen ließen sich in ihrer Verzweiflung über die Lebenssituation hinreißen der Propaganda zu folgen.

Ein spannender erster Teil, ich freue mich auf die Fortsetzungen, die hoffentlich genauso spannend und unterhaltsam Zeitgeschichte vermittelt und über das weitere Schicksal der Familie Kaiser erzählt.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Historisch, kämpferisch, christlich und bewegend

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Das ist nun der zweite Roman, welchen ich von Sylvia Barron gelesen habe. Dieser gefällt mir sogar besser als der Erste.

Emma ist eine emanzipierte und tolle junge Frau. Sie ist die Buchhalterin im eigenen ...

Das ist nun der zweite Roman, welchen ich von Sylvia Barron gelesen habe. Dieser gefällt mir sogar besser als der Erste.

Emma ist eine emanzipierte und tolle junge Frau. Sie ist die Buchhalterin im eigenen Familienunternehmen Otto Kaiser AG. Jedoch geht es der Firma, welche Schokoladenformen herstellt, finanziell nicht gut. Als das Unternehmen die Vorgaben des Kreditvertrages nicht mehr erfüllen kann, droht die Insolvenz. In Deutschland herrscht allgemein eine finanzielle Krise, denn die Weltwirtschaftskrise von 1929 trifft auch Deutschland. Da trifft Emma auf Franz, dessen Vater ein reicher Fabrikantensohn ist wieder. Er ist charmant und umgarnt Emma. Jedoch sympathisiert er mit den Nazionalsozialisten. Ob Emma sich auch davon überzeugen lässt, dass die NSDAP die bessere Wahl ist?

Als sie eines Tages in der Straßenbahn Max, einen jungen, sympathischen, aber armen Mann kennenlernt, ist Emma verwundert ihn plötzlich in der Fabrik zu sehen. Er hat das Gewisse Etwas, Emma kann nicht konkret sagen was, aber Max scheint jedenfalls im Bereich Marketing sehr talentiert zu sein. Ob Max es schafft Eindruck bei der Tochter seines Chefs zu schinden?

Sylvia Barron schreibt sehr talentiert und gefühlvoll.

Die Autorin schafft es sehr gekonnt die damalige Stimmung der Bevölkerung den Nazionalsozialisten gegenüber zu transportieren. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit, der Armut und des Hungers, haben sich viele Menschen dazu verleiten lassen, das Kreuz bei der Wahl an der falschen Stelle zu setzen. Sylvia Barron beschreibt die Umstände der Hoffnungslosigkeit und der Kämpfe sehr gut und gefühlsbetont. Dass es dennoch Menschen gab, die sich nicht von der Politik, sondern von Gott- von ihrem Glauben und von ihren Werten führen ließen, entspricht der Wahrheit und das wird hier sehr bildhaft und authentisch beschrieben. Der Glaube an Gott zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch, das hat mir sehr gut gefallen.

Die Protagonisten wirken lebensecht, und ihre Gefühle, Kämpfe und Verzweiflungen sind sehr realistisch nachempfunden. Absolute Leseempfehlung meinerseits und ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil dieser hervorragenden Familiensaga zu lesen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Spannungsgeladener Auftakt

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In ihrer neuen Familiensaga nimmt uns die Autorin mit in das dunkle Jahr 1932. Der Leser begleitet die Familie Otto Kaiser in Dresden, die seit Jahren eine Schokoladenformenfirma betreibt. Leider sind ...

In ihrer neuen Familiensaga nimmt uns die Autorin mit in das dunkle Jahr 1932. Der Leser begleitet die Familie Otto Kaiser in Dresden, die seit Jahren eine Schokoladenformenfirma betreibt. Leider sind in der damaligen Zeit viele Firmen zugrunde gegangen, was auch der Kaiser AG droht.

Doch Emma Kaiser verliebt sich in den reichen Franz von Altrock, der die Firma retten könnte. Was sagt ihr Herz und ihre innere Glaubensüberzeugung zu einer Verbindung mit Franz?

Da die NSDAP immer stärker wird, bekommt der Leser viele Einblicke in die Zeit der Entstehung dieser Partei und die Judenfeindlichkeiten. Organisierte Verbrecherbanden gibt es zuhauf, Prostitution wird großgeschrieben. Genau das möchte Max Dietrich aufdecken und sich für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen. Er fängt als einfacher Mitarbeiter bei Kaisers an. Sein Ideenreichtum ist genial und sein Glaube und Gottvertrauen standfest und bewundernswert. Doch warum hat er so oft blaue Flecken und Wunden? Kann man ihm vertrauen?

Das Buch ist sehr gut recherchiert und malt dem Leser die damalige Zeit schonungslos vor Augen. Die Protagonisten alle authentisch und charakterstark.

Der christliche Glaube wird sehr schön mit in den Alltag eingewoben. Das Vertrauen auf Gott, auch in dunklen Stunden ist ein Lebensbaustein einzelner Protagonisten. Das Gebet zeigt sich als wahrer Halt und als Stütze, wenn alles um einen herum wankt.

Die Autorin führt gekonnt durch die Straßen Dresdens, so dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein.

Ein ernster, aber sehr spannender Auftakt.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Wow, was für ein starker Auftakt zur Reihe!

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Dies war mein erster Roman der Autorin und ich bin total begeistert! Mit „Uns führt der Mut“ ist Sylvia B. Barron ein starker Auftakt zur „Dresden-Saga“ gelungen.

Es handelt sich dabei um einen toll recherchierten, ...

Dies war mein erster Roman der Autorin und ich bin total begeistert! Mit „Uns führt der Mut“ ist Sylvia B. Barron ein starker Auftakt zur „Dresden-Saga“ gelungen.

Es handelt sich dabei um einen toll recherchierten, historischen Roman mit starken Protagonisten und einer spannenden Handlung, die es einem schwer macht, das Buch zur Seite zu legen. Tatsächlich habe ich es regelrecht verschlungen und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen!

Zum Inhalt:

Dresden, 1932: Die Otto Kaiser AG steht am Abgrund und Emma, die jüngste Tochter der Familie und zugleich Buchhalterin des Unternehmens, versucht alles in ihrer Macht stehende, um die traditionsreiche Schokoladenfabrik der Familie zu retten!

Als sie Franz von Altrock kennenlernt, dringt Hoffnung in ihr Leben, denn eine Verbindung mit dem attraktiven und charmanten Fabrikantensohn würde ihre Rettung sein! Doch seine Nähe zur NSDAP führen dazu, dass Emma mit sich kämpft und innerlich zerrissen ist. Einerseits wäre dadurch der Betrieb gesichert, andererseits kann sie mit dem Gedankengut dieser Gruppierung nichts anfangen und möchte damit auch nichts zu tun haben.

Zur ungefähr selben Zeit tritt Max Dietrich in ihrer aller Leben. Ein einfacher Mann, der aber äußerst intelligent und einfallsreich ist und der Firma großen Gewinn bringen könnte. Doch dieser lebt ein äußerst gefährliches Doppelleben…

Ein faszinierender Roman, den ich von Herzen empfehlen kann und der wichtige Themen wie Glaube, Moral, Liebe und Charakterstärke in schweren Zeiten behandelt.

Ich fand alle Charaktere toll beschrieben, aber vor allem Emma und Max sind mir extrem ans Herz gewachsen. Ich finde beide einfach toll.

Ich freue mich jetzt jedenfalls schon auf den nächsten Band, um zu sehen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Ein wundervoller Auftakt

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Die Begeisterung für diesen Auftakt der Dresden-Trilogie von Sylvia Barron kann ich absolut verstehen und nachvollziehen. Denn Sylvia entführt die Leser ihres Buches in das Dresden der 1930er-Jahre. Gekonnt ...

Die Begeisterung für diesen Auftakt der Dresden-Trilogie von Sylvia Barron kann ich absolut verstehen und nachvollziehen. Denn Sylvia entführt die Leser ihres Buches in das Dresden der 1930er-Jahre. Gekonnt malt sie mit ihren Worten realistische Bilder der damaligen Zeit. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Ebenso hat sie großartige Protagonisten erschaffen, die für mich authentisch und sympathisch dargestellt waren – auch wenn es einige Figuren gab, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte und die mich geärgert haben.

Die Hauptfigur ist Emma, die jüngste Tochter von Otto Kaiser, der eine große Fabrik besitzt, in der Formen für Schokoladenfiguren hergestellt werden. Dort ist sie für die Buchhaltung zuständig. Die Entwicklung des Nationalsozialismus ist ihr ein Ärgernis, denn ihre beste Freundin und zugleich Schwägerin ist Jüdin.

Max kam nach Dresden, nachdem seine Firma Konkurs gegangen war und er alles verloren hatte. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit fand er eine Stelle in der Otto Kaiser AG als einfacher Arbeiter. Doch dank seiner Kreativität blieb er nicht lange in dieser Position und wurde für die Familie Kaiser schnell zu einer großen Hilfe.

Sylvia hat in einem fesselnden und leicht lesbaren Schreibstil eine tolle und spannende Geschichte verfasst. Aus ihren Zeilen liest man die Zerrissenheit der Bevölkerung und den Wunsch nach Veränderung und Verbesserung ihrer Lebensumstände. Auch die Begeisterung für Hitlers Versprechen war deutlich zu spüren, weshalb viele Menschen ihn wählten. Die Überheblichkeit derjenigen, die sich als „arisch“ betrachteten, ist spürbar und wurde meiner Meinung nach sehr realistisch dargestellt. Der Glaube an Gott nimmt in dem ganzen Buch einen großen Raum ein. Zudem spricht Sylvia Themen wie Bodyshaming und die damit verbundene Essstörung an.

Ich fand dieses Buch grandios, bin sehr gespannt auf Band 2 und empfehle es von Herzen weiter.

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