Cover-Bild Meerjungfrauen morden besser

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 314
  • Ersterscheinung: 09.07.2018
  • ISBN: 9783458363552
Tatjana Kruse

Meerjungfrauen morden besser

Die K&K-Schwestern ermitteln

Piraten, Meerjungfrauen und ein Schatz – Konny und Kriemhild auf einem Roadtrip in ein maritimes Abenteuer, in dem Blut und Lachtränen fließen

Drei Fremde schlagen die Pension von Konny und Kriemhild kurz und klein und verlangen von den beiden Schwestern, ihnen die Millionen auszuhändigen, die der Kommodore, Kriemhilds verstorbener Kapitänsgatte, ihnen schulde. Hat der Kommodore tatsächlich illegal einen antiken Schatz gehoben, seine Crew übers Ohr gehauen, den Schatz zu Geld gemacht und irgendwo gebunkert?

Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich Konny und Kriemhild – mit dem Kommodore im Handstaubsauger und Nacktkater Amenhotep in der Transportbox – auf einen Roadtrip in den hohen Norden. Dabei bekommen es die Frauen aus der Provinz mit knallharten Rockern, Hardcore-Kiffern, Hehlern und einer Frau zu tun, die behauptet, die Geliebte des Kommodore gewesen zu sein. Eine Achterbahnfahrt der Emotionen für die Schwestern und ein großes Vergnügen für die Leserinnen und Leser …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2018

Grandioser Humor

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In dem Kriminalroman "Meerjungfrauen morden besser", der von der Autorin "Tatjana Kruse" geschrieben wurde, ermitteln wieder die K&K-Schwestern in einem neuen Fall. Erschienen ist das Buch im "Insel Verlag".


Die ...

In dem Kriminalroman "Meerjungfrauen morden besser", der von der Autorin "Tatjana Kruse" geschrieben wurde, ermitteln wieder die K&K-Schwestern in einem neuen Fall. Erschienen ist das Buch im "Insel Verlag".


Die Zwillingsschwestern Konny und Kriemhild werden von drei unbekannten Männern bedroht, sie sollen den versteckten Schatz von Kommodore, Kriemhilds verstorbenen Ehemann, aushändigen. Beide wissen von nichts und begehen sich auf einen Roadtrip auf die Suche nach dem Schatz. Neben der Harley ist noch ihr Nacktkater Amenhotep und der Kommodore im Handstaubsauger dabei. So steht der abenteuerlichen Reise nichts im Weg, wären da nicht die Schurken im Rücken...

Tatjana Kruse ist mir durch ihre amüsanten und skurrilen Krimis bekannt und steckt in ihre Charaktere viel Aufwand und Liebe. Der Vorgänger der beiden K&K-Schwestern ist mir zwar nicht bekannt gewesen, trotzdem bin ich schnell in die Geschichte eingestiegen und war nach kurzer Zeit gefesselt.

Konny und Kriemhild sind Zwillinge, wurden aber beide durchdacht absolut verschieden dargestellt. Ihre lustigen Meinungsverschiedenheiten und Interessen necken immer mal wieder aneinander. Auch in ihrem hohen Alter sind die beiden Schwestern spaßig unterwegs und lassen sich von nichts und niemanden etwas gefallen. Die drei Schurken haben eindeutig nicht die Rechnung mit so taffen Frauen gemacht.

Auch das Antreffen auf Leichen innerhalb ihres Roadtrips bringen die Frauen nicht aus der Fassung, denn unterkriegen lassen sie sich auf keinen Fall. Der Roadtrip ist aber auch dank Kater Amenhotep mit Komplikationen besehen. Dazu kommt man dann noch Papagei Chuck Norris und das Chaos ist vorprogrammiert. Die Szenen sind so lustig und bildlich beschrieben worden, sodass ich kaum mit dem Lachen aufhören konnte.

Besonders Tatjana Kruses Schreibstil finde ich beeindruckend. Die Mischung aus guter Spannung ohne tiefgründige Ermittlungen und die humorvollen Situationen mit den K&K-Schwestern hat mich bis zum Schluss nicht loslassen können. Neben dem angenehmen und lockeren Schreibstil sind auch die Kapitelnamen durchdacht und lustig gewählt ("Der Amoklauf der bösen Heinzelmännchen"). Die K&K Schwestern wirken durch ihre Art authentisch und auch die regionale Atmosphäre von Hamburg ist geschaffen.

Die Spannung fesselt bis zur letzten Seite, die Charaktere sind lustig und skurril und werden mit einem grandiosen Humor umschmückt. Ich freue mich auf die nächsten Fälle von Konny und Kriemhild!

Veröffentlicht am 30.09.2018

Die K&K-Schwestern schnüffeln wieder...

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Da sind sie wieder, die K&K-Schwestern Kriemhild und Konny. Und müssen gleich zu Beginn einiges einstecken,denn ihre Pension wird von 3 Verbrechern zu Kleinholz verarbeitet. Sie erfahren,dass der verstorbene ...

Da sind sie wieder, die K&K-Schwestern Kriemhild und Konny. Und müssen gleich zu Beginn einiges einstecken,denn ihre Pension wird von 3 Verbrechern zu Kleinholz verarbeitet. Sie erfahren,dass der verstorbene Ehemann von Kriemhild, der Kommodore vor Jahren einen Schatz gehoben hat. Und genau diesen wollen die 3 sich nun unter den Nagel reissen! Doch Kriemhild und Konny hatten bis eben keinen blassen Dunst,dass es einen solchen Schatz gibt. Und dann erfahren sie noch,dass der Kommodore vermeintlich ermordet wurde! Was also tun wenn einem 3 Verbrecher im Nacken sitzen und mit Ermordung drohen sollte der Schatz nicht schnellstmöglich auftauchen? Logisch,die K&K-Schwestern schnüffeln was das Zeug hält und begeben sich dazu auf einen irrsinnigen Roadtrip der sie vom beschaulichen süddeutschen Landleben ins norddeutsche Hamburg verschlägt. Dabei erleben sie ein Abenteuer nach dem anderen und Leichen pflastern ihren Weg. Nur,dass sie nicht Mörder sind...

Erneut hat man einen Mordsspaß beim Lesen der Abenteuer der beiden und der besondere Witz liegt erneut darin,dass die beiden Schwestern nicht unterschiedlicher sein könnten. Die spröde Kriemhild und die lebenslustige Konny haben sich ständig in den Haaren und lieben sich doch heiß und innig (Quasi nachts. Wenn keiner hinschaut.). Gemeinsam suchen sie den Schatz und müssen dabei einige skurrile Situationen meistern.
Manchmal einen Ticken drüber,fast schon albern. Aber ich bin leider was meinen Humor angeht recht simpel gestrickt und hatte deswegen einen Heidenspaß die beiden zu begleiten. Wer es ausgefeilt mag und für wen es wichtig ist,dass der Kriminalfall im Vordergrund steht, sollte sich lieber eine andere Krimi-Reihe suchen. Alle die den Eberhofer oder die Küstenkrimis mögen sind hier aber bestens bedient!

Veröffentlicht am 11.09.2018

In Humortinte getauchte Ideenfeder

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Wichtige Empfehlung vorab: Wenn Sie im Großraumabteil eines Zuges sitzen oder im Wartezimmer eines Arztes und Ihnen ist langweilig, nehmen Sie bitte keinesfalls das Buch „Meerjungfrauen morden besser“ ...


Wichtige Empfehlung vorab: Wenn Sie im Großraumabteil eines Zuges sitzen oder im Wartezimmer eines Arztes und Ihnen ist langweilig, nehmen Sie bitte keinesfalls das Buch „Meerjungfrauen morden besser“ zur Hand! Bitte nicht! Zwar beginnen Sie erst einmal mit gebührendem Ernst das Lesen, aber bereits nach Konsumieren der achten Zeile auf der ersten Seite fangen Sie zu prusten an. „Statt zu bluten, bröselte er (der Kopf).“ Und ich schwöre Ihnen, Sie hören nicht mehr auf zu giggeln, zu lachen, verstohlen oder herzhaft laut, zu grinsen, und das alles durcheinander. Die Mitreisenden oder Mitwartenden werden Sie ansehen, als hätten Sie eine besonders schlimme, sicher nicht heilbare Erkrankung, es treffen Sie Blicke zwischen Mitleid und Abscheu, sogar Kopfschütteln ist möglich. Also lesen Sie dieses Buch nur diskret in abgeschlossenen Räumen – zu Ihrer eigenen Sicherheit!
Die K&K-Schwestern Konny und Kriemhild durfte ich bereits in einem früheren Buch kennenlernen. Schon da hatte ich Lachmuskel-Muskelkater davongetragen. Bei den neuen Erlebnissen der beiden erging es mir ähnlich, vielleicht ein ganz klein bisschen weniger schlimm, schon wegen der Vertrautheit mit den Protagonisten, aber auch, weil die Geschehnisse in diesem Buch mitunter ein wenig über das Ziel hinausschießen. Die Pension der beiden Schwestern wird verwüstet und die drei Täter verlangen, dass ihnen die Millionen ausgehändigt werden, die der längst verstorbene Kommodore, der verblichene Gatte von Kriemhild und ehemaliger Kapitän, ihnen vermeintlich schuldet. Da die Pension nicht mehr zu bewohnen ist und die Wahrheit gesucht werden will, reisen Konny und Kriemhild samt dem Nacktkater Amenhotep nach Hamburg und lernen dort ungeahnte Seiten des Lebens kennen…
Doch lassen wir die Handlung außen vor. Lieber möchte ich die Autorin rühmen. Sie spielt in genialer Weise mit der Sprache, beobachtet dabei genau und entlarvend hinter all dem durchaus spannenden Unsinn, den sie uns da erzählt. Da „ganzkörperzitterte“ es oder es „scherbelte“, einfach nur wunderbar! Und welche Frau kennt ihn nicht, den Unter-Busen-Schweiß? Dass der Sphinxkater Amenhotep mangels Fellbehaarung einen Babystrampler mit Harley-Davidson-Logo trägt, wundert den Leser da schon gar nicht mehr. Ich sehe stets die Autorin an ihrem Schreibtisch sitzen und mit unbandigem Spaß mit all ihren wunderbaren, abstrusen, schrägen und urkomischen Ideen spielen. Und nur sie konnte die Grabinschrift auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise in der ihr eigenen Weise wiedergeben: „Mir ist jetzt schon langweilig, und das soll bis zum Jüngsten Tag so weitergehen?“
Mit Tatjana Kruse im Gepäck wird es jedenfalls niemandem langweilig, schon gar nicht den Lachmuskeln…

Veröffentlicht am 29.08.2018

Einfach spitzenmäßig!

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"Meerjungfrauen morden besser" aus der Feder der Autorin Tatjana Kruse ist nun der zweite Fall, in dem die K&K-Schwestern ermitteln. Und wie schon bereits "Der Gärtner wars nicht" hat mich auch dieses ...

"Meerjungfrauen morden besser" aus der Feder der Autorin Tatjana Kruse ist nun der zweite Fall, in dem die K&K-Schwestern ermitteln. Und wie schon bereits "Der Gärtner wars nicht" hat mich auch dieses Buch total begeistert. In der Pension von Konny und Kriemhild fühlt man sich einfach pudelwohl.

Der Inhalt: Ja wie schaut denn die schöne Pension aus? Als Konny und Kriemhild von einer Hochzeit zurückkommen ist ihre Pension total verwüstet. Drei wilde Kerle haben hier ihr Unwesen getrieben. Sie sind auf der Suche nach dem versteckten Schatz, den der Kommodore angeblich gehoben hat. Hat Kriemhilds verstorbener Ehemann seine Crew wirklich übers Ohr gehauen. Hat er das Geld vielleicht irgendwo gebunkert? Kriemhild und Konny machen sich mit ihrer Harley auf nach Norden, um das Geheimnis zu lüften. Ihr Roadtrip in den hohen Norden wird ein gigantisches Abenteuer. Außerdem ist ja noch Kommodore im Handstaubsauger und der Nacktkater Amenhotep mit von der Partie. In Hamburg bekommen sie es mit Rockern, Harcore-Kiffern und der angeblichen Geliebten des Kommodore zu tun....

Ich habe jetzt noch Lachtränen in den Augen, so begeistert hat mich die Geschichte. Man hat ja wirklich das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen, so vertraut sind mir Kriemhild und Konny. Die ungleichen Zwillinge zaubern mir ein Dauergrinsen ins Gesicht. Aber die Autorin sorgt auch von Anfang an wieder für Spannung und beste Unterhaltung. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so begeistert war ich von der ersten Seite an. Die K&K-Schwestern schlagen sich ja wirklich in jeder Situation meisterhaft. Ihr Roadtrip nach Hamburg war ja das Highlight. Wenn ich mir nur den Beiwagen mit Kriemhild, dem Staubsauger und dem Nacktkater vorstelle, muss ich schon wieder grinsen. Aber die Zwei befanden sich ja ab und an wirklich in Gefahr. Aber die beiden bringt so schnell nichts um. Auch sind alle Charaktere so toll beschrieben, ich sehe jeden einzelnen vor meinem innernen Auge. Der Kommisar ist ja mit den beiden Damen auch ganz schön ins Schwitzen gekommen. Er war sicher froh, als sie ihre Heimreise angetreten haben. Begeistert bin ich auch immer von Konny Tipps in ihrem Kummerkasten. Einfach klasse! Ein perfektes Gesamtpaket!

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch. Lesevergnügen pur von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin ein riesengroßer Fan der K&K-Schwestern. Das Cover hat für mich schon Widererkennungswert, finde ich spitzenmäßig. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf das nächte Abenteuer von Kriemhild und Konny.

Veröffentlicht am 20.08.2018

Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt. Herrlich!

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Für mich, als bekennender Seriejunkie ist es fast schon eine Pflicht, wenn ich ein Buch gelesen habe, und nun der Nachfolger erschienen ist, auch diesen zu lesen, auch um die Entwicklung der Protagonisten ...


Für mich, als bekennender Seriejunkie ist es fast schon eine Pflicht, wenn ich ein Buch gelesen habe, und nun der Nachfolger erschienen ist, auch diesen zu lesen, auch um die Entwicklung der Protagonisten zu verfolgen. So war es auch in diesem Fall.

Der erste Band "Der Gärtner wars nicht" hatte mich schon so in seinen Bann gezogen, dass ich auch nicht mehr nein sagen konnte, als ich die Möglichkeit hatte, dieses Buch lesen zu dürfen. Waren mir die beiden ungleichen Zwillingsschwestern doch schon so ans Herz gewachsen.

Schon der tolle und lebhafte Einstieg in die Geschichte mit all den originellen Spitznamen, haben mit den ersten Band wieder vor Augen gehalten und es kam mir vor, als wäre seitdem keine Zeit vergangen und die beiden Damen würden fast in Natura vor mir stehen.

"... immer wenn ein Mensch seine Zukunft plant, fällt das Schicksal im Hintergrund lachend vom Stuhl." (Zitat)

Interessant waren auch die kleinen Rückblenden, so dass der Leser zwar wusste, dass da in der Vergangenheit schon mal ein Fall bzw. ein Rätsel aufgedeckt wurde, aber nicht das Gefühl hat, er hätte etwas verpasst. Außerdem kann dieses Manko ja immer noch nachgeholt werden.

"Sie roch den Braten schon, wenn er noch als Lenden am Schwein saß." (Zitat)

Anhand der von mir ausgewählten Zitate kann man schon erkennen, dass es in diesem Krimi nicht allzu ernst zugeht. Auf humorvolle Art und Weise wird in der Vergangenheit gestöbert, neue Freundschaften geknüpft und über das Leben philosophiert

Lesespaß oder Lesefrust?

Ganz klar - Lesespaß! Es macht unheimlich viel Spaß über die beiden ungleichen Damen zu lesen und sie auf ihren Abenteuern zu begleiten. Wer jedoch einen blutrünstigen, ernsten Krimi erwartet und auf Mord und Totschlag steht, für den wird wohl diese Reihe nicht die Richtige sein. Für den humorvollen Krimileser, ist dieses Buch absolut zu empfehlen.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit Konny und Kriemhild und natürlich dem Kommodore.




Meine komplette Rezension findet ihr hier:

https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/08/852018.html

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!