Cover-Bild Die Pferde von Eldenau - Donnernde Hufe - Band 3
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Magellan
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 18.09.2019
  • ISBN: 9783734850400
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Theresa Czerny

Die Pferde von Eldenau - Donnernde Hufe - Band 3

Frida und Jannis könnten eigentlich den perfekten Sommer verbringen, wäre da nicht dieser eine Moment, der für Frida alles auf den Kopf stellt. Plötzlich erkennt sie sich selbst nicht wieder, schlimmer noch: Sie kann mit Jannis nicht darüber reden, was in ihr vorgeht.
Immer öfter flüchtet sie sich ins Naturschutzgebiet, die Halbinsel, auf der wilde Pferde leben. Dort fühlt sie sich sicher, und dort freundet sie sich mit einem jungen Hengst an, der ihre Hilfe zu brauchen scheint. Schneller, als ihr lieb ist, steckt sie mitten in einem Abenteuer, in dem mehr auf dem Spiel steht als nur die Sicherheit der Wildpferde …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2019

Spannende Geschichte für alle Pferdefans

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Inhalt

Frida lebt auf dem wunderschönen Gut Carlshof und eigentlich könnte es nicht besser sein. Es sind Sommerferien, das Wetter ist toll und Frida ist total glücklich mit ihren Freund Jannis. Doch das ...

Inhalt

Frida lebt auf dem wunderschönen Gut Carlshof und eigentlich könnte es nicht besser sein. Es sind Sommerferien, das Wetter ist toll und Frida ist total glücklich mit ihren Freund Jannis. Doch das Schicksal schlägt zu und Frida erlebt einen Unfall auf dem Hof, der alle Sommerpläne durcheinander bringt. Frida hat mit den Folgen des Unfalls mehr zu kämpfen, als sie zugeben möchte und sucht Ruhe und Ablenkung im Naturschutzgebiet der Wildpferde. Sie verbringt sehr viel Zeit bei den Wildpferden und es kommt zu einer ganz besonderen Freundschaft. Doch eines Tages bemerkt Frida, dass irgendwas nicht mit den Wildpferden stimmt. Die begibt sich auf die Suche des Problems und dabei hat sie selbst mit sich zu kämpfen. Frida vertraut sich niemandem an und die Beziehung zwischen ihr und Jannis gerät zu bröckeln. Jannis hat selbst genug um die Ohren, denn sein Vater droht ihm, sein geliebtes Pferd wegzunehmen. Die Beiden verlieren sich, bis ihnen beiden klar wird, was sie aneinander haben und kämpfen gemeinsam für die Wildpferde.



Cover

Es ist wunderschön, das galoppierende Pferd strahlt Kraft und Eleganz aus. Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet und liest sich sehr gut.



,, Donnernde Hufe'', ist der dritte Band von ,, Die Pferde von Eldenau''. Für mich war es das erste Buch der Autorin, ich habe also die ersten beiden Bände nicht gelesen, das hat dem Lesefluss aber nicht gestört. Ich werde aber die anderen Bände doch nochmal lesen, denn ich glaube, dass ich die verschiedenen Charakteren noch besser verstehen werde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig zu lesen, auch sehr bildlich. Ich hatte die Szenen immer vor Augen und war total gefesselt. Die Geschichte ist abwechselnd aus Fridas und Jannis Sicht geschrieben, so konnte man sich sehr gut in die Beiden herein versetzen. Frida war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie hat die gleiche Einstellung wie ich, zu Pferden. Auch Jannis ist ein toller Junge, doch er ist manchmal noch zu unsicher und lässt sich manipulieren. Die Geschichte fängt schon sehr ereignisreich an und es wird zu keiner Zeit langweilig. Das Setting ist ein Traum, besonders die Szenen am Strand haben mich zum träumen veranlasst. Gefallen hat mir auch, dass es sehr authentisch war und nachvollziehbar. Frida und Jannis verhalten sich eben wie Teenager und deshalb kommt es zwischen den Beiden zu Missverständnissen. Das Ende war dann spektakulär, ich habe mitgefiebert und gehofft. Es war ein toller Abschluss, wie ich ihn mir gewünscht hatte.



Fazit

Es war mein erstes Buch von Theresa Czerny und es wird nicht das Letzte sein. Eine Geschichte in der es um Freundschaft, Mut und Aufopferung geht, mit einem wunderschönen Setting und liebenswerten Charakteren. Eine Lese Empfehlung für alle Pferdefans von Jung bis Alt.

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Ein Pferdeabenteuer

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Liebe Daffy,
heute erreicht dich mein Brief über ein ganz besonderes Leseerlebnis. Im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks habe ich das Buch Die Pferde von Eldenau. Donnernde Hufe von Theresa Czenry, ...

Liebe Daffy,
heute erreicht dich mein Brief über ein ganz besonderes Leseerlebnis. Im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks habe ich das Buch Die Pferde von Eldenau. Donnernde Hufe von Theresa Czenry, das dieses Jahr bei Magellan erschienen ist, gewonnen. Es handelt sich hierbei um den dritten Teil einer Pferdebuchreihe, wobei ich die ersten beiden Bände bisher nicht gelesen habe. Das hat dem Spaß beim Lesen aber keinen Abbruch getan.

Inhalt
Nach einem Unfall muss Frida erstmal auf die Mithilfe auf dem heimatlichen Gut verzichten. Um sich davon abzulenken und weil ihr Freund Jannis mit seinem eigenen Pferd beschäftigt ist, unternimmt sie viele Spaziergänge im nahen Naturschutzgebiet. Hier leben die Wildpferde von Eldenau. Frida hält seit dem Unfall einiges vor ihrer Familie und ihren Freunden geheim, auch ihre Ausflüge zu den Wildpferden. Als sie feststellt, dass es diesen nicht gut geht, muss sie etwas zu deren Rettung unternehmen.

Charaktere
Wie ich bereits geschrieben habe, handelt es sich hier um den dritten Teil einer Reihe. Wir steigen in die Handlung ein und erfahren durch kleine Randbemerkungen, welche Abenteuer die Protagonisten bereits erlebt haben. Wer sind sie überhaupt? Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Frida und Jannis erzählt – zwei Teenager, die an der deutschen Ostseeküste leben. Jannis lebt mit seiner Mutter und ihren Pferden auf einem Hof, Frida mit ihrer großen Familie und ebenfalls vielen Pferden auf einem benachbarten Gut. Die beiden haben sich verliebt und sind nun ein Paar.
Zusammen mit ihren besten Freunden Max und Linh bestreiten sie ihren Alltag auf den jeweiligen Höfen und es kommt ein ganz tolles Gefühl von Pferdestimmung auf, die nicht romantisiert wird, sondern mich teilweise an meinen eigenen Pferdealltag erinnert hat. Das hat mir richtig gut gefallen und ist nicht zwangsläufig gegeben, wenn man ein Pferdebuch zur Hand nimmt. Theresa Czerny greift unterschiedliche Reitweisen und Ausbildungsstile auf und lässt diese aufeinander treffen. Jede/r ReiterIn weiß genau, wie schwer es in einer Stallgemeinschaft sein kann, wenn da mehrere Meinungen aufeinander treffen und jede/r den eigenen Stil aus vollem Herzen vertritt. In diesem Buch wird wunderschön gezeigt, dass wir alle voneinander lernen können und Methoden, die wir noch nicht kannten gegenüber offen sein sollten. So unterschiedlich wie jeder Mensch ist, ist auch jedes Pferd ein Individuum. Das wird hier sehr schön dargestellt, indem wir nicht nur zwei Perspektiven beim Lesen erleben, sondern auch mehrere Pferde kennen lernen. Es gibt nicht dieses eine Wunderpferd, sondern viele verschiedene, die auch auf ihre je eigene Art und Weise auf die jungen Leute reagieren.
Wo wir von Individualität sprechen, komme ich noch einmal auf Frida und Jannis zu sprechen. Da ich mit diesem Band in die Reihe eingestiegen bin, waren mir beide fremd und ich musste mir selbst erstmal einen Standpunkt in ihren Kapiteln suchen. Der Einstieg ist mir bei Jannis leichter gefallen, als bei Frida. Mit ihr musste ich erst warm werden, um ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Im Laufe der Geschichte macht sie einiges durch und hat ganz persönliche Probleme zu bekämpfen. Dabei an ihrer Seite zu sein, hat mich der Figur nahe gebracht und am Ende kann ich nicht mehr sagen, ob mir Jannis' oder Fridas Kapitel besser gefallen. Eine wirklich tolle Idee ist es, einen männlichen Protagonisten in einem Pferdebuch zu erleben und so nah an der Figur dran zu sein. Meine eigene Leseerfahrung in diesem Genre hat mich bisher nur weiblichen Protagonistinnen vorgestellt und somit war ich sehr positiv überrascht von Jannis. Vielleicht muss ich doch sagen, dass seine Kapitel noch eine Winzigkeit mehr überzeugt haben, wegen eben dieses Umstandes.

Es wirkt in meinem Brief so, als gäbe es nur Jugendliche in diesem Buch, was jedoch nicht der Fall ist. Auch wenn der Fokus selbstverständlich auf den Gefühlen, Problemen und dem Handeln von Frida, Jannis und ihren Freunden liegt, spielen auch die Eltern eine Rolle. Diese wurden sehr schön in die Handlung eingebaut, sodass man als LeserIn mitbekommt, dass die Jugendlichen erwachsene Bezugspersonen haben, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es geht nicht darum, mir erhobenem Zeigefinger den Jüngeren alles zu verbieten, Theresa Czerny schreibt Elternfiguren, die eine Beziehung zu ihren Kindern haben. Das ist in den meisten Fällen eine sehr positive, doch auch Unstimmigkeiten werden beleuchtet. So entsteht ein stimmiges Bild von Familienleben und die Geschichte bekommt einen richtigen Hintergrund, in den das Pferdethema eingeflochten wird. Wie ich schon schrieb, ich habe mich an meinen eigenen Pferdealltag erinnert gefühlt und das hat mir die Geschichte so nahe gebracht und mich in sie einfühlen lassen.

Schreibstil
Du hast es sicher schon gedacht, dass ich hier nur Gutes sagen kann. Die Geschichte hätte mir nicht so gut gefallen, wäre sie nicht großartig geschrieben worden. Es handelt sich um ein Kinder-/ Jugendbuch und die Zielgruppe – abgesehen von all den Pferdefans da draußen – ist sicher im Grundschulalter. Doch Theresa Czerny schreibt nicht platt, sondern sehr eloquent und durchdacht. Mit über 300 Seiten ist es eine Geschichte, die sich Zeit für Entwicklung nimmt und Schlüsselszenen den nötigen Platz zur Entfaltung bietet. Die Seitenzahl mag unerfahrene, junge LeserInnen vielleicht abschrecken, doch die Handlung ist so gut und spannend aufgebaut, dass man schwer enttäuscht wäre, müsste man Eldenau früher verlassen.
An dieser Stelle sollte ich auch endlich darauf zu sprechen kommen, ob sich die Bücher querbeet lesen lassen. Ich habe schon erwähnt, dass ich die vorherigen Bände nicht kenne – das aber ändern werde – und trotzdem gut in die Geschichte gefunden habe. Mein großer Vorteil war natürlich auch, Teil der Leserunde zu sein, bei welcher die Autorin großartig involviert war. Ich habe einige Fragen gestellt und sofort eine Antwort erhalten. So fiel es mir beispielsweise schwer, mir ein optisches Bild von den Figuren zu machen, weil sehr sparsam mit Beschreibungen ihres Äußeren umgegangen wird. Das kann große Vorteile bringen, wenn man ein/e LeserIn ist, die/ der sich gern ohne Vorgaben selbst ein Bild macht. Ich brauche zumindest kleine Eigenheiten der jeweiligen Figur, um sie mir vorzustellen.
Doch abgesehen davon, ist dieser dritte Teil der Reihe in sich abgeschlossen und lässt sich wunderbar als erstes Buch der Reihe lesen. Wer die Figurenentwicklung erleben möchte, greift zum Auftakt der Reihe. Das werde ich mir auch vornehmen. Vor allem, weil ich den Schreibstil für ein Kinderbuch unheimlich genossen habe und nun eine neue Pferdebuchreihe in meinem Bücherregal komplettieren möchte. Ich glaube, dass das wunderschön aussehen wird. Das Buch ist sehr wertig gedruckt und gebunden. Ich muss immer wieder über das Cover streichen und die erhabenen Stellen fühlen.
Da es gerade in die Jahreszeit passt, kann ich für Eldenau nur eine Weihnachtsgeschenkidee für PferdenärrInnen aussprechen. Vielleicht gibt’s den ersten Band auch gleich zum Nikolaus und die Folgenden bringt dann der Weihnachtsmann, weil es so gut gefallen wird.
Damit schließe ich meinen begeisterten Brief und wünsche dir einen tollen Start in die Adventszeit.

Deine Daisy

Veröffentlicht am 21.11.2019

Spannende Pferdegeschichte

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Der Sommer beginnt für Frida mit einem Unfall in der Ponybox, und plötzlich ist alles anders. Nicht nur, dass sie sich schonen muss, während alle anderen auf dem Hof so viel zu tun haben, auch Fridas Zutrauen ...

Der Sommer beginnt für Frida mit einem Unfall in der Ponybox, und plötzlich ist alles anders. Nicht nur, dass sie sich schonen muss, während alle anderen auf dem Hof so viel zu tun haben, auch Fridas Zutrauen zu ihren Fähigkeiten und ihren Pferden ist verschwunden. Jannis hat viel Arbeit auf dem Pferdehof und Frida glaubt, dass sie weder mit ihm noch mit ihrer Familie über ihre Angst sprechen kann. Deshalb zieht sie sich immer öfter ins Naturschutzgebiet zurück, wo sie sich mit einem der Koniks anfreundet. Doch als einige der Wildpferde krank werden, müssen Frida, Jannis und ihre Freunde zusammenhalten um die Koniks zu retten.

"Donnernde Hufe" von Theresa Czerny ist der dritte Band der Buchreihe "Die Pferde von Eldenau". Wie auch bei den Vorgängerbänden wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Frida und Jannis erzählt, was dem Leser Einblick in die Perspektive beider Protagonisten gewährt. Auch ohne die vorangegangenen Bücher zu kennen, war ich beim Lesen schnell in Eldenau angekommen und habe mich in der Welt von Frida, Jannis und ihrer Familien wohl gefühlt. Wunderbar warmherzig geschrieben, hat mich die abenteuerliche Pferdegeschichte schnell in ihren Bann gezogen und begeistert. Es ging um Freundschaft, Familie und natürlich um Pferde, die Ereignisse haben mich beim Lesen gefesselt und mir einige angenehme Lesestunden beschert. Das Buch ist ein Muss für alle Pferdefans, noch schöner ist es natürlich alle drei Bände der Reihe nach zu lesen.

Fazit: Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben und an alle, die gern über Pferde lesen gebe ich eine unbedingte Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 10.11.2019

Eldenau sorgt für ein Gefühl von Heimat! Tolle Atmosphäre trifft auf spannende Handlung!

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Klappentext
„Frida und Jannis könnten eigentlich den perfekten Sommer verbringen, wäre da nicht dieser eine Moment, der für Frida alles auf den Kopf stellt. Plötzlich erkennt sie sich selbst nicht wieder, ...

Klappentext
„Frida und Jannis könnten eigentlich den perfekten Sommer verbringen, wäre da nicht dieser eine Moment, der für Frida alles auf den Kopf stellt. Plötzlich erkennt sie sich selbst nicht wieder, schlimmer noch: Sie kann mit Jannis nicht darüber reden, was in ihr vorgeht.
Immer öfter flüchtet sie sich ins Naturschutzgebiet, die Halbinsel, auf der wilde Pferde leben. Dort fühlt sie sich sicher, und dort freundet sie sich mit einem jungen Hengst an, der ihre Hilfe zu brauchen scheint. Schneller, als ihr lieb ist, steckt sie mitten in einem Abenteuer, in dem mehr auf dem Spiel steht als nur die Sicherheit der Wildpferde …“

Gestaltung
Mit den warmen Farbtönen passt das Cover wunderbar in die derzeitige Jahreszeit, denn die rot-braun Töne harmonieren sehr schön mit der Herbstlandschaft, durch welche das Pferd läuft. Dieses sieht kräftig aus in seiner Laufbewegung und das Fell hat eine wunderschöne Farbe: es schimmert in verschiedenen Brauntönen. Ich bin richtig verliebt in das Pferd! Auch der Reihentitel „Die Pferde von Eldenau“ fügt sich schön in das Gesamtbild ein. Auch der weiße Rahmen gefällt mir aufgrund seiner Details gut.

Meine Meinung
Als bekennender „Eldenau“-Fan stand es für mich außer Frage, ob ich den neuen Band lesen würde. Es ist für mich einfach eine Pflicht, denn ich tauche unheimlich gerne in die Welt von Frida und Jannis ab. Im neusten Band „Donnernde Hufe“ geht es darum, dass Frida nach einem unglücklichen Zufall eine große Veränderung durchmacht, über die sie mit niemandem reden kann. Nur bei den Wildpferden im Naturschutzgebiet findet sie Trost. Doch sie bemerkt seltsame Zustände bei den wilden Koniks: ihre Rippen stehen hervor und manche benehmen sich eigenartig. Was ist da nur los?

Bereits die ersten Seiten von „Donnernde Hufe“ haben mich wieder voll in ihren Bann gezogen. Ich liebe einfach die Atmosphäre, die Theresa Czerny erschafft. Auch dieses Mal hat das Lesen der ersten Seiten bei mir ein Gefühl von Heimat und Wohlbefinden ausgelöst. Sobald ich mich zwischen den Pferden, dem Gut Eldenau und Jannis‘ Hof wiederfinde, bin ich einfach zufrieden. Es ist wunderschön, dass eine Geschichte ein solches Gefühl auslösen kann!

Dabei habe ich immer richtiges Kopfkino, denn die Höfe, die Landschaft und all die Tiere sehe ich beim Lesen immer bildhaft vor mir. Dabei finde ich den Schreibstil der Autorin richtig toll, denn er lässt mich durch die Geschichte gleiten und er führt mich durch die Ereignisse. Das Lesen geht dabei so leicht von der Hand, dass man die Geschichte immer so schnell ausgelesen hat und dann sehnsüchtig auf den nächsten Band wartet. Auch die Figuren werden dabei so lebendig, dass sie sich wie meine eigenen Freunde anfühlen. Mir gefällt dabei auch sehr, wie die Beziehung zwischen Frida, Jannis, Max und Linh dargestellt wurde und wie intensiv das Band zwischen den Vieren ist. Diese Momente habe ich sehr genossen. Vor allem Max hat mich in diesem Band richtig überzeugt und er hat Jannis definitiv den Rang abgelaufen, weil er so süß ist!

Beim Lesen hatte ich dieses Mal ein paar Kleinigkeiten entdeckt, die mich zum Stirnrunzeln gebracht haben. Beispielsweise streiten sich Jannis und Frida ein paar Mal. Ich habe zwar verstanden, dass Frida sich aufgrund ihrer Situation (zu der ich aufgrund von Spoilergefahr nichts sagen kann) von Jannis distanziert. Jedoch fand ich manch einen Streit etwas abrupt und in meinen Augen unverständlich. Dann fühlten sich in der ersten Hälfte des Buches sowohl Frida als auch Jannis aus für mich unverständlichen Gründen auf den Schlips getreten, haben einander böse Dinge an den Kopf geworfen und waren beide eingeschnappt. Gerade Jannis habe ich auch ein, zwei Mal ein paar Gedanken echt übel genommen.

Auch fand ich die kleinen Erzählsprünge manchmal etwas abrupt, denn im einen Kapitel streiten die beiden sich noch, im nächsten Kapitel waren sie wieder miteinander versöhnt und dabei hat sich erst im Kapitelverlauf herausgestellt, dass etwas Zeit vergangen war. Vielleicht hätte man hier eher andeuten und sagen können, dass Zeit zwischen den Kapiteln vergangen ist. Auch beim Auftakt zum Ende störte mich die winzige Kleinigkeit, dass Jannis und Frida gleichzeitig erkannt haben, was mit den Koniks los ist. Ich hätte es besser gefunden, wenn es nur Jannis erkannt hätte, da er so manch eingeschnapptes Verhalten seinerseits wieder hätte gutmachen können und da Frida eher zufällig über die Lösung gestolpert ist, während Jannis gute Gründe hatte.

Richtig gut fand ich, dass endlich die Wildpferde ihren großen Auftritt haben. Ich hatte große Freude, Frida bei ihrer Erkundung des Naturschutzgebiets zu begleiten und mehr über die Koniks zu erfahren. Dadurch, dass bei den Tieren allerdings etwas ganz und gar nicht zu stimmen scheint, wird auch wieder der Rätselfaktor schön angeregt, denn ich habe im Endeffekt die ganze Zeit überlegt, was mit ihnen los ist. Dabei gibt es immer wieder Andeutungen, aber auf des Rätsels Lösung bin ich dann doch erst im letzten Drittel gekommen. So wird das Lesen wunderbar spannend! Aber es geht nicht nur um die Wildpferde und deren Rettung, sondern auch immer wieder um süße Alltagsgeschichten, Fridas Probleme oder Jannis Situation mit Dari. So habe ich stets an den Seiten geklebt.

Das Ende war ein bombastisches Finale. Wirklich. Ich bin immer noch ganz aufgeregt, wenn ich daran zurückdenke! Es wurde dramatisch und nervenaufreibend und spannend und so vieles mehr! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie toll ich das Finale fand. Es war wie ein Feuerwerk, bei dem man nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll! Dabei fand ich es umwerfend, dass viele der Charaktere eine wichtige Rolle beim großen Finale gespielt haben und dass jeder etwas beizutragen hatte. Auch stimmte mich das Ende vollkommen zufrieden, sodass ich das Buch mit einem seligen Lächeln schließen konnte.

Fazit
Eldenau ist für mich zu einem Zuhause geworden, in das ich mich zurückziehen kann und in dem ich mich unglaublich wohl fühle. Auch in „Donnernde Hufe“ hat Theresa Czerny mich wieder mit der zufriedenstellenden Atmosphäre umgehauen und mir dieses Mal auch neue Seiten von Eldenau gezeigt, denn ich durfte die Wildpferde genauer kennen lernen. Das Rätsel um das Wohlergehen der Herde hat dabei beim Lesen für große Spannung gesorgt und das Ende war wie ein Feuerwerk, bei dem ich nicht wusste, wo ich zuerst hinsehen sollte, weil alles so wunderschön und fantastisch war! Zwar gab es Kleinigkeiten, die mir nicht ganz so gut gefallen hatten, aber ehrlich gesagt meckere ich diesbezüglich auf wirklich hohem Niveau. Schlussendlich bleibt nur zu sagen, dass die „Eldenau“-Reihe für jeden Pferdefan ein Muss ist, aber auch Nicht-Reiter (wie ich) werden sich dem Charme, der wohligen Atmosphäre und den vielfältigen Abenteuern von Frida und Jannis nicht entziehen können!
Gute 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind
2. Die Pferde von Eldenau – Galopp durch die Brandung
3. Die Pferde von Eldenau – Donnernde Hufe
4. ???

Veröffentlicht am 08.11.2019

Zurück auf Eldenau

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Ich freue mich immer sehr, wenn ein weiterer Band dieser Pferdeserie erscheint. Dies ist nun der dritte Teil. Wenn es nach mir geht, kann die Serie noch lange weiter gehen. Ich folge den Abenteuern von ...

Ich freue mich immer sehr, wenn ein weiterer Band dieser Pferdeserie erscheint. Dies ist nun der dritte Teil. Wenn es nach mir geht, kann die Serie noch lange weiter gehen. Ich folge den Abenteuern von Frida und Jannis sowie ihren Pferden wirklich gern.

Frida und Jannis sind nun schon eine Zeitlang ein Paar. Glücklicherweise wird man hier nicht ewig künstlich auf die Folter gespannt, bis die Protagonisten zusammen finden. Aber natürlich ist trotzdem nicht alles eitel Sonnenschein. Jannis muss weiter mit Dari trainieren, um seinen Vater davon abzuhalten, die Stute zu verkaufen. Ausgerechnet die souveräne Frida erleidet unverschulde einen Unfall mit den Ponys, der bei ihr Spurenhinterlässt. Zur Ablenkung zieht sie sich ins Wildpferdreservat zurück und muss feststellen, dass dort einiges Im Argen liegt. Auch Max und Linh kommen in der Geschichte nicht zu kurz. Max lernt reiten und muss fürchten, mit seiner Mutter nach Shanghai zu ziehen.

Man merkt es schon, die Geschichte ist wunderbar komplex und alles andere als eindimensional runtererzählt. Frida erweist sich erneut als absolut patentes Pferdemädel, auch wenn sie mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Wie gewohnt erzählen Jannis und Frida abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Die Story erhält unter anderem wieder Spannung aus dem Gegensatz zwischen Freizeitreiten und Sportreiterei und greift weitere aktuelle Themen der Pferdeszene auf.

Auch wenn das Buch meinem Eindruck nach schon umfangreicher ist als andere Pferde-Jugendbücher, hätte es für mich noch ewig weitergehen können. Bleibt also nur, auf den vierten Band zu hoffen!

Ein wahres Schmuckstück hat der Magellan Verlag wieder mit dem Cover kreiert. Jeder Band ist einzigartig schön, und trotzdem erkennt man an Gemeinsamkeiten, dass er Teil einer Serie ist.

Ich bin altersmäßig schon lange nicht mehr Teil der Zielgruppe. Die Serie ist also auch für ältere Reiterinnen, die Jugenbücher mögen, unbedingt empfehlenswert.