Cover-Bild Cursed - Die Auserwählte
(34)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 470
  • Ersterscheinung: 27.05.2020
  • ISBN: 9783596704873
Thomas Wheeler, Frank Miller

Cursed - Die Auserwählte

Roman
Michelle Gyo (Übersetzer), Petra Koob-Pawis (Übersetzer), Frank Miller (Illustrator)

Eine Frau. Ein Schwert. Ein Land in Aufruhr.

England steht in Flammen: Die Roten Paladine ermorden jeden, der sich nicht vor dem Kreuze beugt. Als Nimues Dorf überfallen wird, verliert sie alles – nur eines bleibt ihr: ein geheimnisvolles Schwert, das sie zu einem gewissen Merlin bringen soll. Doch als Berater des korrupten Königs Uther hat Merlin ganz eigene Pläne für das Schwert der Macht.
Begleitet von dem jungen Söldner Arthur legt Nimue sich mit den gefährlichsten Männern des Landes an, um ihr unterdrücktes Volk in die Freiheit zu führen …

Eine moderne Neuerzählung der Artus-Sage, mit zahlreichen Schwarz-Weiß- und Farb-Illustrationen von Comic-Legende Frank Miller.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2020

Spannend, magisch, brutal

1

"Cursed" ist eine Neuerzählung der Artussage, die ja schon ziemlich bekannt ist. Auch wenn man die Sage selbst nicht gelesen hat, hat man sicher schon von Arthur, seinem berühmten Schwert und Merlin gehört ...

"Cursed" ist eine Neuerzählung der Artussage, die ja schon ziemlich bekannt ist. Auch wenn man die Sage selbst nicht gelesen hat, hat man sicher schon von Arthur, seinem berühmten Schwert und Merlin gehört und kennt vielleicht auch noch andere Figuren und Handlungen. Ich kenne auch verschiedene Neuinterpretationen und war gespannt, wie die Geschichte mit Nimue als Protagonistin wird. Auch deshalb, weil es bereits eine Verfilmung in Form einer Serie auf Netflix gibt.

Die Roten Paladine schlachten ganze Fey-Dörfer ab und Nimue kommt nur knapp mit ihrem Leben davon - und mit einem Schwert, das sie Merlin bringen soll. Das Schwert ist aber sehr begehrt und auch sehr mächtig und lenkt schnell viel Aufmerksamkeit auf Nimue, die sich der Macht des Schwertes auch nicht entziehen kann.

Die Geschichte ist definitiv spannend und die Szenen sind schon so geschrieben, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Man setzt mehr auf Handlung als auf Gefühle, sodass man schnell von Szene zu Szene rast, das aus blutigem Gemetzel, Intrigen und Verrat besteht, sich aber auch Nimues Entwicklung widmet, von der trotzigen Fey-Göre zur mutigen Kriegerin, die sehr schwierige Entscheidungen treffen muss. Die magische Welt der Fey hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber der Rest blieb mir oft zu oberflächlich. Bei dem Tempo fehlte den Charakteren die Tiefe und vieles hatte gar nicht genug Zeit um sich richtig zu entfalten.

Abgesehen von den Namen habe ich nicht allzu viel von der Artussage gesehen und es ist daher wirklich eine komplett neue Geschichte, die auch nicht besonders vorhersehbar ist. Da ich von einem Einzelband ausging, entsprach das offene Ende nicht so ganz meinen Erwartungen, denn es gibt viele lose Fäden, die noch nicht so viel Sinn ergeben. Ich hoffe, dass es da noch Fortsetzungen geben wird, weil ich gern wissen möchte, wie alles aufgehen wird und ob es der Artussage dann ähnlicher wird.

Die Illustrationen im Buch waren leider nicht so mein Fall. Zum einen sprach mich der grobe Zeichenstil nicht besonders an und teilweise war ich mir nicht sicher, was genau abgebildet sein soll. Dazu waren die Zeichnungen auch nicht immer so gut platziert, vor allem die farbigen Illustrationen kamen immer lange vor den entsprechenden Szenen, sodass sie nicht nur den Lesefluss störten, sondern auch noch ein bisschen spoilerten.

Fazit
"Cursed - Die Auserwählte" war zwar spannend, aber man hetzt von einer Szene zur nächsten. Ich hätte gern etwas mehr Tiefe und Gefühle!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Mitreißend, oberflächlich und umstritten...

0

Cursed ist ein ziemlich umstrittenes Buch, wie es scheint. Mir fiel es schwer, meine Gedanken niederzuschreiben, ohne viel vom Inhalt vorweg zu nehmen.

Cursed ist eine Neuerzählung der Artus-Sage. Meine ...

Cursed ist ein ziemlich umstrittenes Buch, wie es scheint. Mir fiel es schwer, meine Gedanken niederzuschreiben, ohne viel vom Inhalt vorweg zu nehmen.

Cursed ist eine Neuerzählung der Artus-Sage. Meine Kenntnisse der Artus-Sage waren leider nicht so tief (sie basieren zum Großteil auf der Serie Merlin) und deswegen konnte ich nicht mit allen Namen etwas verbinden. Für wahre Fans warten da sicherlich noch einige Überraschungen.

Direkt zu Beginn wird man ins Geschehen hineingeworfen und in den Sog der Geschichte reingezogen. Der Schreibstil ist nicht besonders außergewöhnlich, aber trotzdem fesselnd.

In dem Buch finden sich verschiedene Zeichnungen und ehrlich gesagt habe ich die Platzierungen dieser oft nicht verstanden, da die Handlungen somit vorweggenommen wurden.

Die Handlung führt gegen Ende mehrere Stränge zusammen und es gibt einige wirklich überraschende Entwicklungen in dem Buch. Im groben und ganzen fand ich die Handlung wirklich spannend und ich konnte das Buch nach einigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Die Szenen sind, besonders durch die Zeichnungen, bildlich hervorragend. Die Szenen hat man direkt vor Augen, auch wenn man bei einigen vielleicht lieber darauf verzichtet hätte. Das Buch hat mich einige Male verwirrt zurückgelassen. Besonders gegen Ende waren so viele verschiedene Wesen, so viele verschiedene Charaktere da, dass ich keinen Überblick mehr behalten konnte. Das Ende vom Buch finde ich persönlich super interessant und man kann hier einen deutlichen Aufhänger für einen zweiten Band sehen. (Meiner Meinung nach hätte Band 2 definitiv Potential, besonders nach der Einführung eines weiteren Charakters der Artus Sage ganz am Ende).

Mit Nimue gibt es einen „Badass“ Charakter, wie ich sagen würde. Nach dem ihr Alles genommen wird, macht sie sich auf den Weg, den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, Merlin das Schwert zu bringen. In einem Moment will sie noch aufgeben, im nächsten entwickelt sie sich zu einer starken Frau und Anführerin. (Zwischendrin war mir ihre Entwicklung manchmal zu stark, aber im Endeffekt hatte das alles seine Gründe). Sie hat eine

Mit Merlin bin ich leider nicht warm geworden, ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihm aufbauen. Ebenfalls ging es mir so mit Gawain, mit ihm konnte ich auch nicht wirklich mitfiebern.

Arthur war meiner Meinung nach dem klassischen, rebellischen Herzensbrecher. Die Beziehung zwischen ihm und Nimue hat aber viel zu wenig Tiefe gehabt, plötzlich sprachen sie von „Ich liebe dich“ und für mich kam es schon fast aus heiterem Himmel. Glücklicherweise kam es nicht wie von mir vermutet zu einem „Love Triangle“, obwohl das Potenzial dagewesen wäre.

Der Mönch ist für mich der faszinierendste Charakter (und ja, ich war eventuell ein bisschen voreingenommen, seit ich gesehen habe, dass Daniel Sherman ihn in der Serie spielt). Seine Entwicklung fand ich besonders spannend.

Lieblingszitat: "Bist du auf der Suche oder auf der Flucht?" hat mich noch Lange zum Nachdenken angeregt. Rennen wir vor etwas weg, zu etwas hin oder ist es eine Mischung aus beidem?

Zusammenfassend ist es ein gutes Fantasy-Buch, was jedoch an einigen Stellen zu verwirrend ist. Die Charaktere sind nicht immer tiefgründig und bei einigen wäre es mir wirklich egal, was ihnen zustößt (obwohl das wahrscheinlich anders sein sollte). Ich vergebe nicht gerne Sterne, würde dem Buch aber eher 3,5/5 geben. Ich wollte eigentlich auf 4 aufrunden, aber im Vergleich zu anderen Büchern, die ich mit 4 Sternen bewertet habe, wäre das leider nicht ehrlich. Ich muss leider abrunden und dem Buch 3 Sterne heben. Die Serie werde ich mir definitiv angucken, ob ich Band 2 lesen werde…. Wir werden sehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Eine Interessante Idee, deren Umsetzung mich leider nicht voll überzeugen konnte.

0

Eine gefahrvolle Reise beginnt.

Die Artus-Saga.
Eine Saga die mich schon in jungen Jahren in ihren Bann ziehen konnte. Mit Helden die für das Gute kämpfen.
In Cursed dagegen läuft die Neu-Interpretation ...

Eine gefahrvolle Reise beginnt.

Die Artus-Saga.
Eine Saga die mich schon in jungen Jahren in ihren Bann ziehen konnte. Mit Helden die für das Gute kämpfen.
In Cursed dagegen läuft die Neu-Interpretation etwas anders ab.
Und genau das hat mich neugierig gemacht.

Mein erster Eindruck

Nachdem ich hörte das auf Netflix “Cursed” läuft, war ich neugierig auf die Story, die eine Neu-Interpretation der Artus- Saga darstellen soll.
Hier lernt man Nimue kennen, die von anderen nach einem schrecklichen Zwischenfall in ihrer Kindheit gemieden wird.
Dabei ist Nimue eine Einzelgängerin wider Willen und steht vor der Herausforderung ihres bisherigen Lebens.
Interessant gestaltet, aber zwischendurch fehlt mir die Tiefe der Story um richtig reinzukommen.

.
Meine Meinung

Wer kennt die Geschichte um Artus nicht? Ich z.b. bin ein großer Fan und war gespannt was mich mit Nimue und ihrer Geschichte erwartet.

Das ganze spielt in England wo die roten Paladine mordend übers Land ziehen und jeden der nicht in ihren Augen gläubig ist, foltern, verbrennen oder sofort Töten.
Die Grausamkamkeit unter der Führung von Pater Carden ist abscheulich und sehr gekonnt in Szene gesetzt.
Dabei ist eines der Dörfer die den Paladinen zum Opfer fallen, ihr Heimatdorf. Dort wo ihre einzige beste Freundin und ihre Mutter noch lebte.

Nimue ist wie es scheint, einzige Überlebende und muss den letzten Wunsch ihrer getöteten Mutter erfüllen und das Schwert das im Familienbesitz ist, einem gewissen Merlin bringen. Und genau da wurde ich hellhörig. Der Merlin…

Falsch … Dieser Merlin ist anders.
Er dient König Uther und liebt den Alkohol den er mit Vorliebe genießt, dabei scheint er verrückt zu sein, jedenfalls war dies mein erster Eindruck von ihm.
Und genau dem soll Nimue das Schwert bringen ohne genau zu wissen weshalb.

Diese Reise, die vor ihr liegt ist sehr gefährlich, da des Nachts Bestien im Wald lauern und Nimue schutzlos den Widrigkeiten der Natur ausgesetzt ist und auch noch die Paladine hinter ihr her sind.
Da wäre ich bestimmt schon verzweifelt. Nimue, die schon viel durchmachen musste und von anderen gemieden wurde kämpft sich weiter durch und trifft auf Arthur der ihr hilft. Dabei ist dieser Arthur ein notorischer Frauenheld und Söldner, was ich aber ganz interessant fand. Denn die Reise entwickelt sich zum Spießrutenlauf und hinter jeder Ecke lauert eine erneute Intrige.
Die Story war mir an manchen Stellen zu langatmig und deshalb muss ich hier Punkte abziehen, da ich nicht wirklich in die Geschichte reingekommen bin, auch wenn sie mit viel Liebe zum Detail wie auch den Zeichnungen gestaltet wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2020

Die Legende des ersten Schwertes...

0

Ich liebe die Geschichten und Legenden um Arthur, Merlin und den Mythos. Jede Adaption für sich ist immer wieder aufs neue interessant und spannend erzählt, mit ihren eigenen persönlichen und individuellen ...

Ich liebe die Geschichten und Legenden um Arthur, Merlin und den Mythos. Jede Adaption für sich ist immer wieder aufs neue interessant und spannend erzählt, mit ihren eigenen persönlichen und individuellen Aspekten und Einflüssen des Erzählers oder Autoren. Kommt in einem solchen Fall dann auch noch die Feder von Frank Miller hinzu, die der Geschichte mit eigens dafür kreierten Illustrationen noch auf andere Art Leben einhaucht, hat man ehrlich das Gefühl ein kleines Meisterwerk in den Händen zu halten.
Thomas Wheelers Version ist wirklich sehr gelungen. Neben vielen bekannten Namen aus der Legende, tauchen auch neue auf, die aber perfekt in die Handlung eingewoben werden und gar nicht mehr wegzudenken sind. Wenn dann immer mal wieder überraschend noch ein weiterer der berühmten Namen auftaucht, ist das immer eine große Überraschung. Lancelot war wohl für mich der größte Schock!! Aber der Schachzug war genial vom Autoren gemacht, wirklich großartig. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und als Leser schließt man sich ihnen gerne auf ihrem großen Abenteuer an. Die Handlung selbst ist sehr spannend aufgebaut und droht nie eintönig oder gar langweilig zu werden. Ich konnte das Buch meist nur sehr, sehr schwer aus der Hand legen. Ich wollte immer wieder wissen, wie es mit Nimue, Arthur, Merlin oder Pendragon weitergehen wird. Neben der Handlung spielt da natürlich auch der fantastische Schreibstil mit hinein. Er ist flüssig und man ist ab der ersten Seite sofort in der Geschichte gefangen. Das i-Tüpfelchen sind natürlich dann noch die verschiedenen Illustrationen, die die Geschichte noch einmal bildlich einfangen. Außer den vielen schwarz/weiß Bildern gibt es auch einige wunderschöne farbliche Zeichnungen. Kurz gesagt, hat das Buch einfach alles und ist wahrscheinlich ein kleines must-have für Fans der Arthus-Sage und Liebhaber der Zeichnungen und Bilder von Frank Miller. Das Team Wheeler-Miller hat hier wirklich ein geniales Projekt umgesetzt und ich bin schon riesig auf den nächsten Band gespannt!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2020

Die Geschichte neu erzählt

0

Aufmerksam auf „Cursed“ bin ich durch die Ankündigung bei Netflix geworden, wollte aber prinzipiell Buch lesen vor Serie schauen. Beim Lesen der ersten Seiten dachte ich: „Hier ist doch irgendwas komisch“, ...

Aufmerksam auf „Cursed“ bin ich durch die Ankündigung bei Netflix geworden, wollte aber prinzipiell Buch lesen vor Serie schauen. Beim Lesen der ersten Seiten dachte ich: „Hier ist doch irgendwas komisch“, und so richtig ließ mich das Gefühl während des gesamten Buches nicht los. Dabei ist die Geschichte nicht uninteressant, sie stimmt bloß gar nicht mit dem Bekannten überein. Nicht eine Person nimmt die Rolle ein, in der man sie kennt. Nicht einmal Gut und Böse ist so wie immer. Das verwirrt.

Überraschend? Auf jeden Fall. Erfrischend? Definitiv. Schon deshalb, weil die Story so anders als alles davor ist. Der Leser kann der Geschichte gut folgen. Die martialischen Zeichnungen zwischen den Seiten unterstreichen den düsteren Anhauch der Geschichte und des Weltenentwurfs. Die Geschichte ist spannend bis zuletzt und endet mit einem Cliffhanger, wie sollte es auch anders sein …

Fazit: Der Auftakt zu einer großen Geschichte, mit Ambitionen, mehr zu bieten als ein neuer Aufguss der alten Artus-Sage.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere