Unsere Zukunft beginnt im All - Der SPIEGEL-Bestseller vom erfolgreichen Science YouTuber
Wir waren auf dem Mond und schicken Sonden auf ferne Planeten, Monde und sogar bis an die äußersten Grenzen des Sonnensystems. Doch wie wird die Zukunft der Menschheit im Weltraum weitergehen? Welche Visionen und Konzepte gibt es derzeit? Und stehen der Menschheit vielleicht sogar neue Sternstunden ungeahnter interstellarer Durchbrüche bevor? Tim Ruster (@astrotim_offiziell) sagt ganz klar „ja!“ und zeigt in seinem SPIEGEL Bestseller, welche faszinierenden Ideen die Raumfahrt von morgen bereithält. Kapitel für Kapitel gibt er einen spannenden Abriss über wichtige Meilensteine der Zukunft – von der Kolonialisierung des Mars bis hin zu interstellaren Reisen – und erklärt ganz nebenbei und leicht verständlich die wichtigsten Grundkonzepte der Astronomie. Ein inspirierender Blick auf die vielversprechende Zukunft der Menschheit im Weltraum!
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Tim Ruster, bekannt als Astro-Tim, gelingt es mit Astro-Tims Sternstunden – Unsere Zukunft beginnt im All, die unendlichen Weiten des Universums auf spannende und zugängliche Weise zu erkunden. Der Autor ...
Tim Ruster, bekannt als Astro-Tim, gelingt es mit Astro-Tims Sternstunden – Unsere Zukunft beginnt im All, die unendlichen Weiten des Universums auf spannende und zugängliche Weise zu erkunden. Der Autor verbindet wissenschaftliche Fakten mit visionären Gedanken und gibt einen inspirierenden Ausblick darauf, wie die Menschheit die Herausforderungen des Alls meistern könnte.
Die Art, wie komplexe Themen wie Raumfahrttechnologien, die Besiedlung anderer Planeten und der Schutz unserer Erde anschaulich und verständlich erklärt werden, überzeugt. Die Begeisterung des Autors für die Wissenschaft und seine klare Sprache machen das Buch auch für Leser:innen ohne Vorkenntnisse zu einem Erlebnis. Das Buch besticht durch seine Mischung aus informativen Inhalten, persönlichen Anekdoten und Zukunftsvisionen. Ruster vermittelt, warum die Raumfahrt für das Überleben der Menschheit eine Schlüsselrolle spielt und weckt zugleich die Neugier, mehr über die Geheimnisse des Universums zu erfahren. Die optimistische Perspektive lässt manchmal wenig Raum für eine kritische Reflexion, dennoch motiviert der Autor dazu, die Bedeutung der Weltraumforschung für die kommenden Generationen zu erkennen.
Eine Empfehlung für alle, die sich für Wissenschaft, Technik und die großen Fragen unserer Zukunft interessieren.
Ich glaube ich bin mit den falschen Erwartungen in dieses Buch gegangen: Während ich eher ein reines Sachbuch erwartet hätte, sind hier doch eher viele Science-Fiction-Elemente verbaut worden.
Dies ist ...
Ich glaube ich bin mit den falschen Erwartungen in dieses Buch gegangen: Während ich eher ein reines Sachbuch erwartet hätte, sind hier doch eher viele Science-Fiction-Elemente verbaut worden.
Dies ist grundsätzlich erstmal nicht schlecht und macht natürlich auch Sinn, wenn man bedenkt, dass Astro Tim hier einen Ausblick auf unsere mögliche Zukunft im All gibt und dadurch natürlich alles ungewiss ist.
Für meinen Geschmack war es dann teilweise jedoch schon etwas zu hypothetisch und ich hätte mir noch mehr Fakten gewünscht.
Gelungen fand ich jedoch die Gliederung: Auf mehreren Stufen von 50 bis 1000 Jahren in der Zukunft wird spekuliert, wie unsere Fortschritte aussehen könnten. Cool war hierbei immer der Rückblick, wo stand die Menschheit vor 50 oder 1000 Jahren in der Vergangenheit? Diese Passagen haben immer schön die Perspektive vermittelt und konnten mit vielen interessanten Fun Facts punkten.
Auch die vielen Bilder haben den Text super ergänzt und manches konnte man sich dadurch erst richtig gut vorstellen.
Die Zukunftsvisionen selbst waren teilweise ganz spannend, an anderen Stellen hat es sich jedoch auch immer wieder mal ein wenig gezogen - kein Buch, das man am Stück lesen sollte. Positiv fand ich hingegen, dass die Zukunft ausgeschmückt wurde und so lebendiger wirkte, es gab immer viele kleine Details oder fiktive Personen. Dadurch wirkte es andererseits dann doch öfters mal wie ein Science-Fiction Roman und weniger wie ein Sachbuch. Hier hätte ich mir noch mehr von den Abschnitten gewünscht, die über Fakten berichten.
Auch bin ich zwiegespalten über den Stil: Der Autor betont im Prolog, dass er einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft werfen will, was ich grundsätzlich auch positiv fand, jedoch fand ich manches dann doch schon sehr utopisch und eher unrealistisch.
In diesem Buch begegnet uns eine ungewöhnliche Mischung aus wissenschaftlicher Sachinformation und spekulativer Science-Fiction. Es werden sowohl aktuelle Erkenntnisse über das Universum präsentiert als ...
In diesem Buch begegnet uns eine ungewöhnliche Mischung aus wissenschaftlicher Sachinformation und spekulativer Science-Fiction. Es werden sowohl aktuelle Erkenntnisse über das Universum präsentiert als auch Zukunftsvisionen entworfen, wie sich die Menschheit in den nächsten 1.000 Jahren innerhalb und jenseits unseres Sonnensystems ausbreiten könnte.
Besonders überzeugt hat mich der sachliche Teil. Als jemand mit nur wenigen Vorkenntnissen konnte ich durch die Lektüre mein Verständnis über das Weltall deutlich erweitern. Der Autor beschreibt unter anderem die Besonderheiten einzelner Planeten (z. B. des Mars), erklärt ihren Aufbau und die dort herrschenden Bedingungen. Auch der Mond, das Alpha-Centauri-System, Asteroiden, Exoplaneten, schwarze und weiße Löcher, die Milchstraße, Andromeda und andere Galaxien werden thematisiert.
Immer wieder werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse und -methoden aufgegriffen, was ich sehr interessant fand. Auch komplexere Themen wie Relativitätstheorie und Quantenphysik werden anschaulich und verständlich erklärt, zumindest für Leser*innen ohne tiefere naturwissenschaftliche Kenntnisse wie mich. Inwieweit die technischen Ausblicke tatsächlich realistisch oder korrekt sind, kann ich nicht beurteilen, spannend waren sie in jedem Fall.
Der spekulative Teil des Buches entwickelt aus dem heutigen Forschungsstand Zukunftsszenarien: von der Besiedlung anderer Planeten bis hin zur "Gottwerdung" des Menschen, der über Raum und Zeit herrscht. Inhaltlich dreht sich vieles um die Suche nach (mikrobiologischem) Leben, nach neuen Energiequellen, Mineralien und Rohstoffen – und um die Frage, wie wir sie im All und für die Erde nutzen könnten. Der Autor zeigt dabei einen unerschütterlichen Glauben an Wissenschaft, Technik und die Problemlösungskraft des Menschen. Seine Zukunftsvision ist durchweg optimistisch. Diese Begeisterung wirkt durchaus ansteckend. Stellenweise wünschte ich mir, ich könnte 500 Jahre in die Zukunft reisen, um zu sehen, was aus diesen Ideen geworden ist. Allerdings erscheinen manche dieser Vorstellungen auch naiv, besonders wenn gesellschaftspolitische Herausforderungen zur Sprache kommen. Die Annahme, dass die Kolonisierung des Weltraums, mit Hilfe von KI, Kryonik und Fusisonsantrieben automatisch Probleme wie Ressourcenknappheit oder den Klimawandel lösen wird, greift zu kurz und verfehlt aus meiner Sicht die zu grunde liegenden Problematiken.
Die Sprache ist gut lesbar, anschaulich und immer wieder mit Humor durchsetzt. Dieser lockert die Lektüre auf, auch wenn er nicht immer meinen Geschmack traf. Gut gefallen haben mir die Farbfotos, die den Text lebendiger und ansprechender machen. Dennoch lasen sich die Kapitel streckenweise etwas zäh, redundant und langweilig. Stetige Zeitensprünge und der ständige Wechsel zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft strengten mich an, zudem mir nicht immer klar war, wo die Übergänge zwischen Tatsachen und Fiktion lagen. Hier hätte ich mir eine andere, klarere Struktur gewünscht.
Fazit: Der Versuch, Sachbuch und Science-Fiction zu vereinen, konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Ein reines Sachbuch oder ein reiner Science-Fiction-Roman hätten womöglich besser funktioniert. Dennoch habe ich einiges gelernt und spannende Einblicke in die Möglichkeiten unserer Zukunft erhalten.
Astro-Tim bzw. Tim Julian Ruster war mir, genauso wie die zugehörigen Social Media Kanäle bisher kein Begriff. Trotzdem war ich sehr gespannt auf das Buch und unsere Zukunft im All die darin ...
Astro-Tim bzw. Tim Julian Ruster war mir, genauso wie die zugehörigen Social Media Kanäle bisher kein Begriff. Trotzdem war ich sehr gespannt auf das Buch und unsere Zukunft im All die darin beschrieben ist.
Optisch gefällt mir das Buch gut und das Cover passt auch dazu. Gerade die Fans sind bestimmt dadurch auf das Buch aufmerksam zu machen, dass der Autor darauf abgebildet ist.
Inhaltlich konnte mich das Buch leider gar nicht überzeugen. Ich habe etwas anderes erwartet. In Zeitsprüngen von mehreren hundert Jahren wird beschrieben wie das Leben sich seit dem entwickelt hat, was ich spannend fand, und wie es im gleichen Zeitraum in die Zukunft sein könnte. Tatsächlich war es für mich anstrengend und schwer zu lesen bzw sich hineinzudenken und man muss sich wohl wirklich sehr für die Thematik begeistern um folgen zu können.
Wer Tim kennt kann sich vielleicht eher für dieses Buch begeistern.
„...Je mehr wir über das Universum lernen, desto faszinierender wird es. Und je weiter wir in die Tiefen des Alls vordringen, desto klarer wird: Wir haben gerade erst angefangen zu verstehen, was da draußen ...
„...Je mehr wir über das Universum lernen, desto faszinierender wird es. Und je weiter wir in die Tiefen des Alls vordringen, desto klarer wird: Wir haben gerade erst angefangen zu verstehen, was da draußen alles auf uns wartet...“
Der Autor beginnt mit einer kurzen Geschichte der Astronomie. Daraus stammt auch das obige Zitat. Bis zu dem Moment habe ich noch die Illusion gehabt, ein spannendes Sachbuch zu lesen. Das aber hat sich schon im nächsten Abschnitt grundlegend geändert. Was der Autor mir bietet, sind Fakten über den momentanen Stand der Wissenschaft und einen Science – Fictionroman, der nicht nur an einer Stelle Anleihen bei Raumschiff Enterprise genommen hat.
Der Autor legt dar, wie seiner Meinung nach die Entwicklung in 50, 100, 200, 400 , 800 und 1000 Jahren vonstatten gehen könnt
Jeder Abschnitt ist ähnlich aufgebaut. Zuerst geht es in der Erdgeschichte den entsprechenden Zeitraum zurück. Dann folgt der allgemeine Blick in die Zukunft, der nochmals in drei Zeitabschnitte untergliedert wird und dafür konkretisiert wird. Dabei wird am Ende die Entwicklung auf der Erde in den Blick genommen..
Laut Autor haben wir in 50 Jahren Kolonien auf Mond und Mars. Das ist ja noch vorstellbar, wenn auch überaus ambitioniert. Offen bleibt allerdings, wer dazu in der Lage ist und wer davon profitiert. Dass mit der Erforschung des Weltraums die Probleme auf der Erde gelöst werden, wage ich stark zu bezweifeln.
In 100 Jahren bevölkern wir dann die Eismonde. Der Mensch macht das, was er am besten kann. Alles, was er erobert hat, beutet er aus. Spätestens hier hat mich der Autor verloren. Gesetze der Physik scheinen nicht zu gelten. Zwar wird das Thema der Ethik kurz gestreift, doch sozialpolitische und gesellschaftspolitische Folgen werden gekonnt ausgeblendet. Wie schreibt der Autor?
„...Wer braucht schon hässliche Gruben, wenn man einen ganzen Asteroiden ausschlachten kann?...“
Natürlich hat jeder Autor das Recht, seiner Phantasie freien Raum zu lassen. Von einem Sachbuch aber erwarte ich, dass Darlegungen und Zusammenhänge wissenschaftlich fundiert sind. Das gilt weder für die Kryonik, noch für den Warp-Antrieb. Hinzu kommt der sinnfreie Umgang mit dem Begriff Raumzeit. Dass auch kleine Eingriffe in das fragile Kräftegleichgewicht des Weltraums unerwartete Wirkungen zeigen können, wird erfolgreich ausgeblendet.
Ein fiktives Handbuch für die Zukunft gibt folgenden Ratschlag:
„...Vergessen Sie nicht, das KI-Bordsystem regelmäßig zu loben – schließlich kontrolliert es die Schwerkraft...“
Hier wird der lockerer Schriftstil und ein ganz eigener Humor deutlich. An vielen Stellen habe ich mir die Frage gestellt, ob die KI vermenschlicht oder der Mensch zu KI wird. Im letzten abschnitt wird diese Frage beantwortet. Ein weiteres Zitat zeigt, wie weit die Ausführungen von der Realität entfernt sind.
„...Wissen wird nicht mehr gelernt, sondern direkt ins Gehirn geladen. In Sekundenschnelle erlernen Menschen Fremdsprachen oder lösen komplexe mathematische Gleichungen...“
Das menschliche Gehirn ist keine Computerfestplatte. Lernprozesse sind komplex. Und das soll sich in 100 Jahren ändern?
Positiv bleiben von dem Buch die Fotos vom Weltraum und die sachlichen Informationen über den momentanen Wissensstand in Erinnerung. Der Blick in die Zukunft wirkt auf mich eher erschreckend. Dazu gehört auch das Bild von der Evolution des Menschen. Was sich über Millionen Jahre entwickelt hat, wird in tausend Jahren über Bord geworfen.
Schade! Ich hatte etwas völlig anderes erwartet.