Cover-Bild Er ist wieder da
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 08.10.2014
  • ISBN: 9783404171781
Timur Vermes

Er ist wieder da

Der Roman

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, dafür unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende startet er gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur, sondern erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und »Gefällt mir!«-Buttons.

Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Dieser Roman ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2025

Finde keinen Zugang zu dieser Art Humor

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Das Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte. ...

Das Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte.
„Er ist wieder da“ löst bei mir eher Bauchweh aus. Die Vorstellung jederzeit könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen ist weder witzig noch wünschenswert. Leider ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen.
In meinen Augen hat Timur Vermes wohl eine Satire erschaffen wollen. Bei mir kam diese Bemühung nicht an. Zu lesen fand ich die Geschichte einfach, aber emotional hat sich bei mir alles auf Abwehr gestellt.
Zugutehalten möchte ich den Versuch aufzuzeigen, dass eben jederzeit wieder ein Mensch mit gefährlicher Ideologie auftauchen könnte und wir aufgerufen sind, gut hinzusehen. Auch ist der Schreibstil flüssig und flott zu lesen.

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Veröffentlicht am 09.08.2021

Ein witziges Buch über Hitler - geht das überhaupt? Jein!

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Ich habe das Buch erst nachdem ich den Film gesehen habe gelesen – es ist einiges beschrieben, was der Film nicht ganz so detailliert rüberbringen kann.

Das Buch eröffnet eine ganz neue Blickweise auf ...

Ich habe das Buch erst nachdem ich den Film gesehen habe gelesen – es ist einiges beschrieben, was der Film nicht ganz so detailliert rüberbringen kann.

Das Buch eröffnet eine ganz neue Blickweise auf die heutige Welt. Es ist ganz gut geschrieben und auch unterhaltsam.

Aber ich muss hier feststellen, wie verschieden doch die Menschen sind. Ich habe dieses Buch von einem Freund empfohlen bekommen, weil er sich kaputt gelacht hat beim Lesen. Das habe ich zum Teil auch mitbekommen, jedoch traf das Buch aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, und langweiliges Hitlergebabbel, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Ich habe ‚durchgehalten‘ und das Buch zu Ende gelesen, allerdings über einen sehr sehr langen Zeitraum (~ 9 Monate).

Veröffentlicht am 25.08.2019

Hmm ...

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Gebundene Ausgabe: 396 Seiten
Verlag: Eichborn (21. September 2012)
ISBN-13: 978-3847905172
Preis: 19,33 €
auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich

Hm …

Inhalt:
Sommer 2011. Auf einem ...

Gebundene Ausgabe: 396 Seiten
Verlag: Eichborn (21. September 2012)
ISBN-13: 978-3847905172
Preis: 19,33 €
auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich

Hm …

Inhalt:
Sommer 2011. Auf einem unbebauten Grundstück in Berlin-Mitte wacht Adolf Hitler auf, mutterseelenallein. Er steckt in einer schmuddeligen Uniform und weiß nicht, wie ihm geschieht. Bald wird er für eine täuschend echte Kopie des GröFaZ gehalten und landet schließlich als Comedian beim Fernsehen, wo er nach alter Manier flammende Reden hält und versucht, Deutschland wieder auf Linie zu bringen.

Meine Meinung:
Ein witziges Buch über Hitler - geht das überhaupt? Jein!

„Er ist wieder da“ ist eine Satire, nicht unbedingt auf Hitler, sondern vor allem auf unsere Gesellschaft. Hitler wacht in einem Deutschland auf, dass sich 66 Jahre weiterentwickelt hat. Die technischen Errungenschaften und vieles mehr sind ihm fremd. Diese durch die Augen eines Unbedarften zu entdecken, ist tatsächlich witzig. Zumindest anfangs. Später nutzt sich der Effekt dann doch schnell ab.

Doch Hitler wird hier schon fast als Sympathieträger dargestellt, und das geht gar nicht. Die Menschen applaudieren ihm - wenn auch eigentlich dem vermeintlichen Comedian. Ich halte das für nicht ungefährlich. Und die damaligen Opfer und ihre Angehörigen finden hier sicher nichts zu lachen.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 16.03.2020

einfach überzogen

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„Ich sah ihn empört an: 'Sehe ich aus wie ein Verbrecher?'
Er sah mich an: 'Sie sehen aus wie Adolf Hitler.'
'Eben', sagte ich.“
- S. 27





Rezension
{spoilerfrei}



Cover
Weiß und schlicht fällt einem ...

„Ich sah ihn empört an: 'Sehe ich aus wie ein Verbrecher?'
Er sah mich an: 'Sie sehen aus wie Adolf Hitler.'
'Eben', sagte ich.“
- S. 27





Rezension
{spoilerfrei}



Cover
Weiß und schlicht fällt einem das Cover besonders durch die Wahl des Titelsorts auf. So erinnert das Cover mit dem Haaransatz und dem Titel, der wie ein Bart aussieht sehr an Hitler und provoziert.

3,5 /5 🦋e



Inhalt
Es ist Sommer 2011 und Hitler ist plötzlich wieder da. Er weiß nicht, was los ist, wieso kein Krieg herrscht und ist verwirrt. Nach und nach realisiert er erst was los ist und so macht mir der Beginn des Buches wirklich Spaß. Es ist lustig angehaucht und zynisch. Leider geht das im weiteren Verlauf für mich verloren. Das was zu Beginn noch witzig ist, wirkt für mich zunehmend übertrieben. Es findet keine bahnbrechende Handlung statt, dass einzige was Spannung erzeugt ist die Frage, wann die Leute um Hitler herum realisieren, was los ist und dass er all sein Gerede ernst meint.
Aber die Aufklärung lässt auf sich warten und die Gespräche der Charaktere mit Hitler werden immer irrealer. Ich finde, sie müssten doch längst verstehen, was los ist.

2,5 /5 🦋e



Schreibstil


Das Buch wird aus Hitlers Ich- Perspektive geschrieben, wodurch man als LeserIn einen direkten Einblick in seine Gedankenwelt bekommt. Das zugehörige Hörbuch wird sogar mit Hitlers Akzent und Aussprache gesprochen, sodass es noch realer erscheint.

Gelingt es dem Autor zu Beginn noch, witzig darüber zu schreiben, so ist es für mich im weiteren Verlauf zu überzogen und langatmig. Es ist Satire, es ist Gesellschaftskritik – ja. Doch seitenlange Monologe mit Hitlers Gedankengut möchte ich dennoch nicht lesen.

Für mich war es zu überzogen.

2 /5 🦋e





Fazit
Eine gewagte Idee, die Erfolg hat. Mir war es allerdings schlussendlich doch zu langgezogen und zu überzogen.

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Veröffentlicht am 29.05.2019

Beklemmend

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Erwartet hatte ich Klamauk. Thema und Buchcover ließen mich das vermuten, außerdem hatte ich Ausschnitte der Verfilmung gesehen. Aus dem Grund wollte ich das Buch lange nicht zur Hand nehmen.

Der Roman ...

Erwartet hatte ich Klamauk. Thema und Buchcover ließen mich das vermuten, außerdem hatte ich Ausschnitte der Verfilmung gesehen. Aus dem Grund wollte ich das Buch lange nicht zur Hand nehmen.

Der Roman ist weit entfernt von Klamauk, die Story simpel: Adolf Hitler erwacht auf einem brachliegenden Grundstück mitten in Berlin im Jahre 2011, muss sich in der veränderten Welt zurechtfinden und wird schließlich zum TV- und YouTubestar.
Das ist liest sich zunächst sehr spaßig. Die Orientierungsversuche in der neuen Welt, seine Wahrnehmung und seine ersten Kontaktaufnahmen sind urkomisch (die Kioskszenerie, "Yilmaz' Blitzreinigung", die "verwirrten" Frauen im Park, der Besuch im NPD-Büro usw.). Der erste humorige Eindruck trügt. Je vertrauter sich Herr Hitler mit den Gegebenheiten macht, desto klarer wird dem Leser, wie präzise seine Beobachtungen sind, wie logisch seine Schlussfolgerungen, zumindest in seiner Weltsicht. So beengt diese auch sein mag, schafft er es in kürzester Zeit sich den Verhältnissen nicht etwa nur anzupassen sondern sie für seine Zwecke zu nutzen. Was anfangs amüsant war, wirkt mehr und mehr nur beklemmend.

Ich habe diesen Roman nicht gern gelesen, denn am Ende ist das, was bleibt, nur Unbehagen.