Cover-Bild Das Versprechen der australischen Schwestern
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 11.10.2019
  • ISBN: 9783746636030
Ulrike Renk

Das Versprechen der australischen Schwestern

Roman
Schicksalhafte Jahre zwischen Sydney und Hamburg.

Drei Schwestern, zwei Kontinente: Jede der drei ist ihren Weg gegangen. Elsa arbeitet in Sydney, Mina hat nach Jahren endlich ihren heimlichen Verlobten William geheiratet, und Carola lebt glücklich mit Werner in Hamburg. Doch dann ist ihr aller Glück in Gefahr: Nicht nur ein Todesfall erschüttert die Familie in ihren Grundfesten, sondern es bricht auch der Erste Weltkrieg aus. Plötzlich leben Carola, Elsa und Mina in verfeindeten Ländern. Wird das Band, das die drei Schwestern zusammenhält, stärker sein als die Schatten des Krieges?

Das bewegende Leben der australischen Schwestern zwischen Krieg und Frieden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2020

Gelungener Abschluss der Trilogie

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Vermisste ich im zweiten Band noch, dass die Geburt von Emilias erstem Urenkelkind nur am Rande erwähnt wurde, so hat die Autorin mich in dieser Hinsicht wieder „ausgesöhnt“. Der dritte Teil deckt sich ...

Vermisste ich im zweiten Band noch, dass die Geburt von Emilias erstem Urenkelkind nur am Rande erwähnt wurde, so hat die Autorin mich in dieser Hinsicht wieder „ausgesöhnt“. Der dritte Teil deckt sich nämlich zeitlich mit den Handlungen im zweiten. Das finde ich sehr geschickt. So kann der Leser gleich auf ihm Bekannten zurückgreifen und ist in der Handlung sofort wieder drin. Eines möchte ich hier anmerken: Man sollte alle Teile unbedingt in Reihenfolge lesen, sonst fällt wegen der sehr großen Familie Lessing und dem Rückbezug auf bereits Geschehenes das Verstehen der Handlung sehr schwer.
Wieder einmal ist es Emilia, die auch weiter das Familien-Zepter in der Hand hält, an die man sich wendet, wenn man einen Ratschlag braucht, die immer ein offenes Ohr hat, die Zwistigkeiten schlichtet. Welch großes Herz Emilia hat zeigt sich auch darin, dass sie die Lebens-und Arbeitsweise der Aborigines toleriert und sie deshalb nicht ablehnt. Überhaupt fand ich die Ausführungen zu den Ureinwohnern Australiens sehr interessant, wenn auch gleichzeitig sehr traurig. Mir ging es beim Lesen aber auch wie Elsa – ich habe ihre Deutungen zu den Traumpfaden nicht wirklich verstanden.
Was mich beim Lesen sehr traurig gemacht hat ist, dass Emilia nun mit über 80 Jahren immer mehr an Kraft verliert, Einschränkungen körperlicher Art hinnehmen muss. Aber das ist halt der Lauf des Lebens.
Ulrike Renk hat unseren Umgang mit Trauer ganz wunderbar gefühlvoll im Buch ausgedrückt. Emilia hatte dazu beim Tod ihres geliebten Mannes Carl folgende Worte gefunden: „.. um den Toten.. muss man nicht weinen – er leidet nicht mehr… So ist es doch nur das eigene Gefühl, die Trauer um einen selbst, die uns zum Weinen bringt.“ Ich denke, da ist viel Wahres dran.
Emilia hatte ja ein reiches (nicht geldlich gemeint) Leben, musste schon viele Verluste innerhalb der Familie verkraften. Irgendwann wird man dann auch müde und aus einer starken Frau wird eine, die sich jetzt auf die Stärke ihrer Familie angewiesen ist.
Mich hat dieser 3. Teil wieder sehr berührt, mir kurzweilige Lese-Stunden bereitet. Darum gibt es von mir auch 5 Lese-Sterne und eine 100%ige Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.11.2019

Schicksalhafte Jahre

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„Das Versprechen der australischen Schwestern“ von Ulrike Renk ist der dritte Teil der Auswanderungsgeschichte das sich zwischen Hamburg und Sydney abspielt. Die Enkel von Emilia und Lessing werden erwachsen ...

„Das Versprechen der australischen Schwestern“ von Ulrike Renk ist der dritte Teil der Auswanderungsgeschichte das sich zwischen Hamburg und Sydney abspielt. Die Enkel von Emilia und Lessing werden erwachsen und führen ihr eigenes Leben.
Elsa lebt ihr unabhängiges Leben und genießt es in vollen Zügen. Sie möchte keine Familie gründen, weil sie die Liebe ihres Lebens an den Krieg verloren hat. Sie ist die einzige, die ihre Schwester Carola in Hamburg besucht und das Leben dort kennenlernen darf. Carola lebt mit ihrem Mann und den Kindern in Hamburg ein glückliches Leben. Durch Briefe ist sie mit den Mitgliedern der Familie verbunden und will Elsa bei ihrem Besuch überreden, in Deutschland zu bleiben. Mina hingegen heiratet einen Pfarrer und lebt mit ihm und den gemeinsamen Söhnen ein bescheidenes aber liebenswertes Leben. Das Leben meint es mit allen gut und jeder ist mit dem Seinen zufrieden.
Der dritte Teil der Australien-Saga hat mir auch sehr gut gefallen. Starke Frauen, die um Liebe und ihr Leben kämpfen, so schwer wie die Zeit damals auch war. Diesem Roman gebe ich gerne 5 Sterne.

Veröffentlicht am 05.11.2019

Leider nicht wie erwartet

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Da mir der Vorgängerband schon sehr gut gefallen hatte, habe ich mich auf diesen Teil besonders gefreut, natürlich weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Leider hat er nicht ganz meine Erwartungen ...

Da mir der Vorgängerband schon sehr gut gefallen hatte, habe ich mich auf diesen Teil besonders gefreut, natürlich weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Leider hat er nicht ganz meine Erwartungen getroffen ...
Der Spannungsbogen wird weiterhin gehalten. Man fiebert mit, ob Carola jemals ihre Familie wiedersehen wird, man will wissen, was aus Elsa und Otto wird und auch die Geschichten der restlichen Familienmitglieder machen einen neugierig.
Genau da hakt meine Kritik an: Der Bogen wird über das ganze Buch und auch den Vorgänger aufgebaut, nur um dann eigentlich flach abzufallen. Die Geschichte um Elsa und Otto nimmt nach der ganzen Fahrt ganz schnell an Geschwindigkeit ab - zuerst sind sie lange verlobt und dann wird diese in einem Nebensatz gelöst. Auch die Hoffnung Carolas, ihre Familie wiederzusehen, wird so toll aufgebaut und dann ist man eigentlich eher enttäuscht. Was mich die ganze Zeit neugierig gemacht hat, ist die Geschichte um May, die eher immer im Hintergrund blieb und auch hier erhält man eigentlich nicht viel Aufklärung.
Die Autorin hat wie immer wunderbar geschrieben, die Geschichte ist einfach und flott zu lesen.
3 Sterne von mir!

Veröffentlicht am 01.11.2019

der 3. und beste Teil

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Der dritte und beste Band um die australischen Schwestern
Wieder entführt uns Ulrike Renk ins Australien des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte der 3 Schwestern weiter: Mina hat endlich ...

Der dritte und beste Band um die australischen Schwestern
Wieder entführt uns Ulrike Renk ins Australien des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte der 3 Schwestern weiter: Mina hat endlich ihre große Liebe geheiratet, Elsa ist weiterhin in Otto verliebt und Carola hat sich ihr Leben in Deutschland eingerichtet. .Doch die Sehnsucht nach ihren Schwestern ist groß.
Fand ich Band 1 noch etwas langatmig, konnte mich Band 2 schon mehr fesseln und Band 3 schließlich hat mich voll in seinen Bann gezogen. Vielleicht liegt es daran, dass Renk hier mehr ihrer Fantasie eingebracht hat. Denn die Bände beruhen auf wahren Ereignissen und gerade beim 1. Buch fand ich, dass man das auch gemerkt hat. Erst jetzt in „Das Versprechen der australischen Schwestern“ konnte Renk ihr erzählerisches Talent voll ausleben, denn im Nachwort verrät sie, dass sie bei diesem Band den Schwestern ihre Geschichte angedichtet hat.
Sehr schön war auch, dass man mehr über die australische Geschichte erfahren hat. Vor allem die Reservate für die Aborigines haben mich geschockt. Schlussendlich hat mir auch das Auf und Ab der Familie gefallen und wie sie immer zusammenhalten.
Fazit: der abschließende Band war für mich der beste.

Veröffentlicht am 28.10.2019

Ein guter Abschluss

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Drei Schwestern, eine in Europa, zwei in Australien. Elsa lebt und arbeitet in Sydney. Mina hat ihren William geheiratet und Carola lebt in Deutschland und ist mit Werner verheiratet. Doch dann stirbt ...

Drei Schwestern, eine in Europa, zwei in Australien. Elsa lebt und arbeitet in Sydney. Mina hat ihren William geheiratet und Carola lebt in Deutschland und ist mit Werner verheiratet. Doch dann stirbt jemand aus der Familie und der Krieg kommt. Die drei Schwestern leben in verfeindeten Ländern. Wird das Band trotz des Schattens des Krieges die Schwestern zusammenhalten?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich wieder sehr gut und flüssig lesen. Der Schreibstil ist angenehm und es gibt keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Emilia, die sich um ihren Mann sorgte. In Mina, die mit ihrem William glücklich war. Und die mit Entsetzen feststellen musste, was den Ureinwohnern von den Weißen angetan worden war und noch wurde. Ihrem eigenen Dienstmädchen konnte sie nur durch einen Trick helfen. In Carola, die zwar immer wieder Heimweh nach Australien hatte, aber doch mit ihrem Werner in Hamburg glücklich war und ihm Kinder schenkte. Sie lernte auch den Bruder ihres Großvaters kennen. Die Schwestern schrieben sich, doch das wurde schwieriger als der Krieg ausbrach. Denn nun waren sie offiziell Feinde. Ich kann mich auch in Otto hineinversetzen, der sich etwas beweisen und für Australien in den Krieg ziehen wollte. Die Schwestern schrieben immer wieder davon, dass sie sich besuchen wollten. Würden sie das schaffen? Ein Besuch in Deutschland? Oder vielleicht doch in Australien? Der geneigte Leser wird das herausfinden indem er das Buch liest. Es ist sehr interessant geschrieben und – wie Ulrike Renk immer wieder betont – es beruht auf wahren Begebenheiten. Auch wenn trotzdem vieles Fiktion ist, was sich ja nicht vermeiden lässt, es ist schließlich keine Biografie sondern ein Roman. Aber es hätte alles so passiert sein können. Im Nachwort kann man sich herauslesen, was auf jeden Fall wirklich passiert ist. Gerade so ein Nachwort finde ich wichtig, denn ich verlasse mich grundsätzlich auf die Recherche der Autoren. Ich fand dieses Buch sehr interessant und spannend. Und zwar von Anfang bis zum Ende. Mir hat es sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Empfehlung und die volle Bewertungszahl.