Cover-Bild Tote Tanten plaudern nicht
(4)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Nentwich, Vera
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 290
  • Ersterscheinung: 23.07.2021
  • ISBN: 9783981880649
Vera Nentwich

Tote Tanten plaudern nicht

Ein Fall für Biene Hagen
Was tust du, wenn aus einem Gefallen ein Mord wird? Mörder jagen!

Die neue Assistentin Cassandra bringt Glanz in die aufstrebende Detektei von Sabine „Biene“ Hagen und Jago Diaz Fernandez. Cassandra bittet um einen Gefallen, denn ihre Tante fühlt sich von Schlägern bedroht. Dann ist die Tante tot. Der zwielichtige Onkel gerät ins Visier. Zugleich verlangt ein Vermisstenfall Bienes Aufmerksamkeit und sie entdeckt, dass ihr Freund sie belügt. Sie muss ihre Beziehung hinterfragen und den verwirrenden Spuren in den Fällen nachgehen. Der Weg führt sie sowohl zu einer ominösen Privatbank nach Düsseldorf, als auch zu einer berüchtigten Bauunternehmerin. Und überall öffnet die Nennung von Jagos Namen auf magische Weise Türen. Zwischen zwei Fällen und der Angst um ihre Beziehung muss Biene mutig ihren Weg gehen, Gefahren trotzen und einen Mörder stellen.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2021

Sehr fesselnd und überaus sympathisch

0

Ich hatte bei einer Buchverlosung das große Glück den Krimi "Tote Tanten plaudern nicht" von Vera Nentwich zu gewinnen.

Auch als absoluter Neueinsteiger in die Buchreihe (es handelt sich hier bereits ...

Ich hatte bei einer Buchverlosung das große Glück den Krimi "Tote Tanten plaudern nicht" von Vera Nentwich zu gewinnen.

Auch als absoluter Neueinsteiger in die Buchreihe (es handelt sich hier bereits um den sechsten Band) hatte ich keine Probleme mitzukommen. Das ganze Buch ist echt klasse aufgebaut! Schon nach den ersten paar Seiten war ich direkt gefesselt und konnte nicht mehr mit Lesen aufhören. Die Autorin versteht es, den Leser abzuholen und an der Seite der Detektivin Biene Hagen durch das Abenteuer zu leiten. Besonders toll fand ich, dass das sehr zielführend funktioniert. Es gibt keine unnötigen langen Pausen, in denen nichts passiert. Schritt für Schritt stoßen Biene, Jago und Cassandra auf immer mehr Verbindungen und Ungereimtheiten. Dabei ist es auch völlig egal, ob man die anderen Bände kennt oder nicht. Das Wichtige wird in Kürze nebenbei erklärt.

Auch die Charaktere sind super gewählt - die Protagonisten sind überaus sympathisch. Biene wirkt manchmal schon ein wenig verkorkst, aber das macht sie schon wieder "menschlich". Die Bösewichte erkennt man auch relativ schnell, wobei ich vom "Hauptbösewicht" tatsächlich auch getäuscht (und damit überrascht) wurde. Im Grunde meines Herzens bin ich einfach Team "Oma" - sie ist definitiv die Coolste von allen!!!

Ich bin auch froh, dass der Krimi nicht so blutrünstig geschrieben ist und Vera Nentwich sich nicht mit brutalen Details überschlägt (ich bin sonst eher vom Typ Familiensaga - am besten ganz schnulzig). Danke, dass ich keine Alpträume davon bekomme!

Fazit: Von mir gibts ganz klar 5 Sterne und definitiv eine Leseempfehlung für alle, die einen Krimi suchen, der sich nicht mehr weglegen lässt. Ich fands toll, die Zeit mit Biene, Jago und Cassandra in Grefrath und Umgebung zu verbringen. Danke für das tolle Buch - Band 1 bis 5 werde ich mir definitiv auch noch holen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2021

Krimi mit toter Tante und Humor

0

Ich muß gestehen, bei dem Titel habe ich an meine Tante denken müssen und alleine das war schon ein Grund, das Buch unbedingt lesen zu wollen (sie erfreut sich aktuell bester Gesundheit….). Bisschen schräg? ...

Ich muß gestehen, bei dem Titel habe ich an meine Tante denken müssen und alleine das war schon ein Grund, das Buch unbedingt lesen zu wollen (sie erfreut sich aktuell bester Gesundheit….). Bisschen schräg? Ja, vielleicht. Aber damit passe ich hervorragend in die Detektei von Biene und Jago.
Im mittlerweile sechsten Teil der Reihe müssen Biene und Jago nicht nur einen Todesfall aufklären, sondern auch einen Vermisstenfall und einen Sch***-Fall klären. Aber die beiden sind ja geübt darin, mehrere Sachen auf einmal zu machen. Chaos ist ihnen ja nicht fremd. Außerdem haben sie nun Unterstützung der BWL Studentin Cassandra, die zumindest bei einem der beiden Partner für Unmut sorgt. Apropos Partner – Jochen trägt auch einen Teil zum Chaos bei…
Mich hat der Band wieder bestens unterhalten. Er ist mit dem für Vera Nentwich bekannten Lokalkolorit versehen und hat mich des Öfteren zum schmunzeln oder Augen verdrehen gebracht. Je nachdem, wer in der Szene gerade mit beteiligt war.
Bei Jago werde ich ja immer ein bisschen schwach. Der „Spanier“ ist Macho durch und durch und ein Autofreak, der seinen Aston Martin nie, na ja, fast nie, aus der Hand gibt. Ansonsten überlässt er das ermitteln eher Biene. Er ist mehr so eine Art Geldgeber, der ab und zu mal seinem „Spieldrang“ nachgibt.
Biene ist dagegen eine Ermittlerin durch und durch, die ihre Nase zwangsläufig in andere Angelegenheiten stecken muß. Neugier wurde bei Geburt so mitbestellt. Sie ist auch die einzige, die sich ab und zu mal Jagos Auto leihen darf. Manchmal mit weiblicher Rafinesse…..
Cassandra habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie ist zwar noch recht jung, aber nicht auf den Kopf gefallen, auch wenn sie für den Job wohl deutlich überqualifiziert ist. Und Jago vielleicht doch mal auf dumme Gedanken bringen könnte…

Der Band ist wie seine Vorgänger auch, alleine lesbar. Mehr Spaß macht es aber, wenn man die Vorgänger kennt. Es wird zwar alles wichtige im Buch genannt, so dass man ohne größere Probleme der Story folgen kann, aber der ein oder andere Hinweis auf frühere Fälle lässt einen doch noch etwas mehr mitfiebern und zu seinem Lesepartner sagen „Ach ja, das war doch…“.

Fazit:
Leichte, humorvolle Unterhaltung für Zugfahrten und Co. Ich hatte den Band mal wieder innerhalb eines Tages ausgelesen. Es flutscht einfach. Nicht immer 100 %-ig Realistisch, aber hej – es ist ein Buch und da darf man ALLES! Ich freue mich auf jeden Fall auf Bienes neuen Fall und hoffe, dass Cassandra auch weiterhin Mitglied des Teams bleibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2021

Bienes neuer Fall

0

„...Da hast du recht. Der Laden brummt. Wer hätte das gedacht, nicht wahr? Da haben wir es den Grefrathern, die ständig über uns und unsere Detektei gelästert haben, schön gezeigt...“

Damit bringt Biene ...

„...Da hast du recht. Der Laden brummt. Wer hätte das gedacht, nicht wahr? Da haben wir es den Grefrathern, die ständig über uns und unsere Detektei gelästert haben, schön gezeigt...“

Damit bringt Biene gegenüber Jago die Erfolgsgeschichte auf den Punkt. Neuerdings haben sie auch eine junge Praktikantin namens Cassandra. Mit ihr wird Biene aber nicht so richtig warm. Sie hat äußerlich all das, was Biene an sich vermisst..

„...Das makellose Gesicht, die großen, braunen Augen und der perfekte Mund, der bei jedem Lächeln so blendend weiße Zähne aufblitzen lässt, dass man jeden Moment einen funkelnden Stern erwartet, wie er in Comics gern gezeichnet wird...“

Dann aber bittet Cassandra um Hilfe. Ihre Tante wird von der Immobilienmaklerin Vanderboldt belästigt, die gern ihr Häuschen kaufen möchte. Cassandra glaubt, dass sie Schläger engagiert hat, um die Tante unter Druck zu setzen. Wenige Tage später ist die Tante tot.
Ein zweiter Fall erfordert Bienes Aktivität. Familie Jacobsen vermisst ihre Tochter. Sie ist weder in ihrer Wohnung noch geht sie ans Handy. Die Polizei sieht keinen Grund für Ermittlungen.
Die Autorin hat erneut einen spannenden und humorvollen Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen.
Der Schriftstil passt sich der jeweiligen Situation an. Biene hat noch nicht viel dazu gelernt. Sie redet immer noch, bevor sie nachgedacht hat. Sie ist alles, bloß nicht diplomatisch.
Bei den Ermittlungen begleitet sie ab und an Jago. Sein Name öffnet nicht nur Türen, er kann auch Biene gekonnt ausbremsen, wenn sie über das Ziel hinausschießt.
Verdächtige gibt es eine Menge. Im Fall der Tante kommt neben der Immobilienmaklerin noch ein ewig klammer Neffe als Täter in Betracht.
Bei den Nachforschungen zu Jessica reagiert ihr Arbeitgeber, eine Privatbank, sehr verschnupft auf Anfragen. Wie schon gesagt, Jago ist dort ebenfalls Kunde.
Biene und die Männer ist ein Kapitel für sich. Lassen sie nichts von sich hören wie Jochen seit ein paar Tagen, ist das falsch, wollen sie zu schnell zu viel Nähe, ist das auch falsch. Jochen wird deutlich:

„...Ich habe es satt, dein Fußabtreter zu sein. Ich habe es satt, für dich immer wieder meine Karriere aufs Spiel zu setzen. Ich habe es satt, dich ständig retten zu müssen, sogar angeschossen und dann als Dank dafür mit Misstrauen überschüttet zu werden...“

Das „Angeschossen“ bezieht sich auf einen älteren Fall. Auch Jago redet Klartext:

„...Du bist so eine verdammte Idiotin, die einfach nie erkennt, was sie eigentlich hat. Stattdessen zerdepperst du alles mutwillig und gibst allen anderen die Schuld daran. Das muss ich mir nicht antun...“

Dann bringt sich Biene bei ihren Ermittlungen erneut in Lebensgefahr. Jetzt hätte sie gern ihre beiden Männer als Retter, aber die sind weit weg.
Am Ende wird der Fall gelöst.
Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich Bienes Oma. Sie ist für sie der Halt in schwierigen Situationen, hat für Biene immer ein offenes Ohr und bringt alle an ihrem Tisch zusammen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2021

Tolle Geschichte, mit Spannung und Witz.

0

Ich kam richtig gut in das Buch hinein und flog beim lesen auch nur so durch die Seiten. Die Handlung hat mir sehr gefallen. Vor allem mochte ich diese ganzen Wendungen. Man konnte nicht wirklich voraussagen, ...

Ich kam richtig gut in das Buch hinein und flog beim lesen auch nur so durch die Seiten. Die Handlung hat mir sehr gefallen. Vor allem mochte ich diese ganzen Wendungen. Man konnte nicht wirklich voraussagen, was als Nächstes passiert und schon gar nicht wer es war. Was ich auch wirklich gut finde, ist dass man nicht unbedingt die anderen Bücher von Biene gelesen haben muss, um dieses zu verstehen. Ich kenne bisher auch nur ein weiteres Buch von ihr. Jedoch versteht man auch so alles und es gibt keine wirklichen Andeutungen wo man sich fragt, was es damit auf sich hat.
Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Biene jedoch ging mir mit einer Sache etwas auf den Keks. Nämlich mit, ich nenne es mal Bindungsangst. Das mochte ich nicht so. Das ist aber auch schon alles, was mich gestört hat. Die Charaktere waren wirklich gut dargestellt. Man konnte sie sich alle gut vorstellen. Mein Lieblingscharakter ist Biene, auch wenn sie diese eine Charakterschwäche hat. Aber wer ist schon perfekt?
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Es ließ sich alles super leicht und flüssig lesen. Und das Buch konnte mich fesseln. Stellenweise wollte ich es gar nicht aus den Händen legen, weil ich einfach wissen musste wie es weitergeht. Und was ich auch wirklich gut fand, ist das man nicht von vornherein wusste, wer der Täter war. Die Spannung war wirklich durchweg vorhanden. Auch Humor hat dieses Buch. Bloß konnte ich leider nicht wirklich mit den Charakteren mitfühlen. Manchmal hat mir, bei manchen Gefühlen etwas Tiefgang gefehlt. Aber ich sag mal so, es ist ja auch ein Krimi und kein Liebesroman. Also ist das auch nicht weiter schlimm. Das wichtigste ist für mich Shirt der Spannungsbogen, dass man mit rätselt und nicht so leicht auf den Täter kommt. Und das war hier definitiv der Fall. Deswegen kann ich euch dieses Buch definitiv nur weiterempfehlen. Und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall von Biene.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere