Cover-Bild Ava liebt noch
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 02.01.2026
  • ISBN: 9783548073446
Vera Zischke

Ava liebt noch

Roman | SPIEGEL-Bestseller: Der ungewöhnlichste und schönste Liebesroman des Jahres

»Ich bin gerade mal 43 Jahre alt, die letzten zwölf davon war ich eingefroren.«

Mutter werden und Frau bleiben. Über den Spruch kann Ava nur lachen. Ihr Leben wird schon seit Jahren komplett von der Familie bestimmt. Jetzt ist sie dreiundvierzig, das erste ihrer drei Kinder kommt in die Pubertät und ihr Mann macht Karriere. Und Ava? Funktioniert wie auf Autopilot. Als sie den neunzehn Jahre jüngeren Kieran kennenlernt, stürzt sie sich gegen alle Vernunft in eine Affäre. Zum ersten Mal seit langer Zeit erkennt sie die Frau wieder, die sie einmal war. Aber die heile Familie für ihr eigenes Glück opfern? Die Kinder dem Tratsch in der Kleinstadt aussetzen? Das kann Ava nicht. Und doch, die Liebe zu Kieran ist echt und die Sehnsucht nach Freiheit immer noch da.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein Roman, der lange nachhalt.

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Der Roman "Ava liebt noch" von Vera Zischke ist eine einfühlsam erzählte, klug konstruierte Geschichte über Mutterschaft, Selbstliebe und die leisen, oft schmerzhaften Prozesse inneren Wachstums. Mit großer ...

Der Roman "Ava liebt noch" von Vera Zischke ist eine einfühlsam erzählte, klug konstruierte Geschichte über Mutterschaft, Selbstliebe und die leisen, oft schmerzhaften Prozesse inneren Wachstums. Mit großer sprachlicher Feinheit und psychologischem Gespür zeichnet Zischke das Porträt einer Frau, die zwischen Verantwortung, Sehnsucht und Selbstzweifeln ihren eigenen Weg sucht.

Im Zentrum steht Ava – keine makellose Heldin, sondern eine Figur mit Brüchen und Widersprüchen. Auch wenn sie sich nicht immer „richtig“ verhält, bleiben ihre Gefühle und Gedanken jederzeit nachvollziehbar. Gerade diese Ambivalenz macht sie so menschlich und nahbar. Man versteht ihre Überforderung, ihre Sehnsucht nach Selbstverwirklichung und ihre innere Zerrissenheit zwischen Mutterrolle und eigener Identität.

Besonders berührend ist die Darstellung der Mutterschaft: nicht verklärt oder idealisiert, sondern ehrlich, vielschichtig und emotional dicht. Zischke zeigt, wie eng Liebe, Schuld, Angst und Hoffnung miteinander verwoben sein können. Gleichzeitig erzählt sie von Selbstliebe als einem Prozess – als etwas, das nicht selbstverständlich vorhanden ist, sondern errungen werden muss.

Auch die Nebenfiguren sind liebevoll und rund gestaltet. Die familiären Beziehungen wirken authentisch und lebendig; sie spiegeln, wie stark Familienbande prägen – und wie sehr Menschen sich im Laufe des Lebens verändern können. Wachstum geschieht hier nicht spektakulär, sondern in leisen Momenten der Erkenntnis.

Insgesamt ist "Ava liebt noch" eine wunderschöne, klug und dicht konstruierte Geschichte, die lange nachhallt. Ein Roman, der zeigt, dass Fehlbarkeit und Liebe kein Widerspruch sind – und dass Entwicklung oft dort beginnt, wo wir uns selbst ehrlich begegnen. Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Jahreshighlight!

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Darum geht es:
Ava ist 43 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und mit einem karriereorientierten Ehemann verheiratet. Seit Jahren ist sie vollständig in den familiären Alltag eingebunden. Ihr Leben ist ...

Darum geht es:
Ava ist 43 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und mit einem karriereorientierten Ehemann verheiratet. Seit Jahren ist sie vollständig in den familiären Alltag eingebunden. Ihr Leben ist geprägt von Routinen, Verantwortung und dem stillen Zurückstellen eigener Bedürfnisse. Während ihr Mann beruflich vorankommt und die Kinder älter werden, empfindet Ava ihr eigenes Dasein zunehmend als Stillstand. Die Begegnung mit dem deutlich jüngeren Kieran wird für Ava zum Wendepunkt. Aus einer unerwarteten Nähe entwickelt sich eine Affäre, die sie mit Gefühlen konfrontiert, die sie längst verloren glaubte. In der Beziehung zu Kieran erlebt sie Selbstbestimmung, Begehren und eine Version ihrer selbst, die jenseits der Rolle als Mutter und Ehefrau existiert. Gleichzeitig steht Ava vor einem inneren Konflikt. Darf sie die heile Familie für ihr eigenes Glück opfern?

Mein Leseeindruck:
Ava liebt noch ist ein außergewöhnlich kluges und tief berührendes Buch. Selten habe ich einen Roman gelesen, in dem jedes Wort, jeder Satz und jede Seite mit einer solchen Sorgfalt und emotionalen Präzision gestaltet sind. Auf vergleichsweise schlanken 320 Seiten entfaltet sich eine bemerkenswert dichte Geschichte, die überrascht, fordert und lange nachhallt.

Ava ist eine Figur, die man nicht nur begleitet, sondern liebt, als Mensch mit all ihren Widersprüchen, Sehnsüchten und inneren Brüchen. Ihre Geschichte ist keine einfache Erzählung über Untreue, sondern eine fein durchdachte Betrachtung von Selbstverlust, Rollenbildern und dem leisen Verschwinden eigener Bedürfnisse im Alltag von Ehe, Familie und Verantwortung. Obwohl Ava ihren Mann betrügt, ein Umstand, der meinen eigenen Werten grundsätzlich widerspricht, fühlte sich dieser Schritt innerhalb der Geschichte zu keiner Sekunde falsch an. Die Autorin moralisiert nicht, sie erklärt nicht, sie rechtfertigt nicht. Stattdessen lässt sie verstehen.

Besonders hervorzuheben ist die meisterhafte Darstellung der gesamten Familienkonstellation. Avas Ehemann, die Kinder sowie die Affäre sind vielschichtig, glaubwürdig und mit großer psychologischer Feinheit gezeichnet. Alle tragen zur emotionalen Wahrheit der Geschichte bei.

Der Roman wird leise erzählt und wirkt dabei umso eindringlicher. Es ist ein Buch über Begehren, Identität und die Frage, ob man sich selbst verlieren darf, um das scheinbar Richtige zu bewahren. Für mich war dieser Roman ein absolutes Jahreshighlight, klug, mutig und von seltener emotionaler Ehrlichkeit. Vielen Dank, liebe @verazischke für diesen Buch-Diamanten ❤️

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Veröffentlicht am 25.10.2025

Mehr als eine wunderschöne Liebesgeschichte

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MEINUNG:

Ava liebt noch war ein Buch, dass ich schon lange lesen wollte. Es hat mich vor allem angesprochen wegen der Konstellation Mutter/ ältere Frau verliebt sich in jüngeren Mann und wie es dann ausgehen ...

MEINUNG:

Ava liebt noch war ein Buch, dass ich schon lange lesen wollte. Es hat mich vor allem angesprochen wegen der Konstellation Mutter/ ältere Frau verliebt sich in jüngeren Mann und wie es dann ausgehen wird.

Ava ist 43 Jahre alt, hat drei Kinder, von denen zwei in die Pubertät kommen. Ihre Karriere hat sie an den Nagel gehangen, um ganz Hausfrau und Mutter zu sein. Für sie selbst gibt es so gut wie keinen Spielraum mehr. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Anwalt, der sich auch ungern an Kindererziehung und Haushalt beteiligt. Die der beiden ist eher funktionaler Natur als emotionaler. Man spürt schnell, dass nicht mehr viel von dem übrig geblieben ist, wie vor der Ehe.

Und dann kommt plötzlich Kieran, der Schwimmlehrer von ihrer Tochter. Kieran ist 19 Jahre jünger als Ava und doch entspringt eine Affäre, die bald mehr wird, zwischen den beiden. Obwohl Ava hier ihren Mann betrügt, fand ich es einfach zu keiner Zeit verwerflich, weil ich mich so für sie gefreut habe. Die Liebesgeschichte ist auch so süß, da sie natürlich Zweifel hat, ob sie überhaupt attraktiv für Kieran ist. Später erfährt man auch aus Kierans Sicht, dass er sich auch Gedanken gemacht hat, vor allem wegen seiner scheinbar einfacheren Herkunft. Was Ava da macht ist eigentlich nicht in Ordnung, aber es ist auch einfach klar, dass es so nicht anders gehen würde, ohne dass ihre Kinder darunter leiden würden. Ava entscheidet sich auch im Sinne ihrer Kinder (und auch aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen) und gegen ich Glück mit Kieran zunächst. Die Wege kreuzen sich allerdings immer wieder. Es ist so wunderbar, dass sie trotzdem wieder zu ihren eigenen Bedürfnissen zurück findet, aber es wird auch schnell klar, dass dies in unserer Gesellschaft nicht gern gesehen wird. Väter dürfen alles machen. Müttern wird vieles als egoistisch ausgelegt und oft zu Lasten der Kinder, wenn sie eigenen Bedürfnissen nachgehen wollen. 

Am Ende spürt, wie sehr die Avas Kinder damit hadern, dass sie eine Affäre hatte, dass sie einen Mann liebt, der nicht ihr Vater ist und dass sie eben auch nicht 100% glücklich war in ihrem Mutter Dasein. Es hat mich beim Lesen natürlich aufgeregt, dass genau dieses patriarchale Bild auch von unserer Gesellschaft eingeimpft wird und wenn Frau eben nicht zu 100% glücklich ist, dann beziehen die Kinder auf sich und ihre Kindheit. Ava hat quasi sie Familie zerstört, weil sie auf ihre eigene Bedürfnisse gehört hat. Absurd ist, dass sie eben ganz viele Jahre trotzdem noch durchgehalten hat, damit die Kinder in dem Familienkonstrukt weiterhin aufwachsen können. Das Ende stimmt trotzdem versöhnlich, auch in Hinblick auf ihre Kinder.

FAZIT:

Ava liebt noch war mit Abstand eines der besten (Liebes-)Bücher, welches ich je gelesen habe. Ich war sofort gefesselt von Ava und Kieran Annäherung und Liebe zueinander. Mein Wunsch, dass es für sie gut ausgehen würde, hat mich beim Lesen voran getrieben. Mir gefiel auch sehr wie Vera Zischke die Wunde in die Mutterschaft legt und dass sie eben Frauen nicht ausschließlich ausfüllt.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Ein Roman, der bewegt und zum Nachdenken anregt!

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"Ava lebt noch" von Vera Zischke ist ein Meisterwerk. Auch wenn ich noch nicht in Avas Alter bin, hat die Geschichte etwas in mir ausgelöst, worüber ich noch immer nachdenke. Es ist eine Geschichte, die ...

"Ava lebt noch" von Vera Zischke ist ein Meisterwerk. Auch wenn ich noch nicht in Avas Alter bin, hat die Geschichte etwas in mir ausgelöst, worüber ich noch immer nachdenke. Es ist eine Geschichte, die inspiriert und Hoffnung schafft, während sie gleichzeitig ein realistisches Bild unserer Gesellschaft abbildet.
"Ava lebt noch" ist nicht nur ein Buch für Frauen, sondern in meinen Augen sollten es auch Männer lesen und darüber nachdenken.
Es ist eine wirklich bewegende Geschichte, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
Avas Geschichte ist in meinen Augen eine Geschichte, die viele Frauen nachvollziehen können. Sie dient zum Gesehenwerden und Ausbrechen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Gefühlvoll, gewagt und überaus gelungen!

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Ich habe dieses Buch eingeatmet und innerhalb eines Tages verschlungen.
Es erzählt von Ava, die Mutter, Haus-und Ehefrau ist und sich in diesen Rollen gefangen fühlt. Eine Begegnung mit dem jungen Kieran ...

Ich habe dieses Buch eingeatmet und innerhalb eines Tages verschlungen.
Es erzählt von Ava, die Mutter, Haus-und Ehefrau ist und sich in diesen Rollen gefangen fühlt. Eine Begegnung mit dem jungen Kieran lässt sie fühlen, was sie so lange unterdrückt und verloren hat - Lebenslust, Glück, Verlangen... Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Obwohl ich (noch) keine Mutter bin, konnte ich mich sehr gut in Ava hineinversetzen und ihren Wunsch, endlich wieder etwas zu fühlen, sehr gut nachvollziehen. Die Lovestory zwischen Ava und Kieran ist so schön und der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich habe so sehr mitgefiebert, wie es für die beiden ausgeht, und vor allem, ob Ava es schafft, sich aus ihrem Käfig zu befreien und endlich glücklich zu werden. Dieses Buch schafft es, mit Klischees aufzuräumen und die Leser:innen zu berühren. Ein sehr empfehlenswerter Roman für jede:n.

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