Cover-Bild Under the Lights – Gunner und Willa
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 01.02.2017
  • ISBN: 9783492309684
Abbi Glines

Under the Lights – Gunner und Willa

Roman
Heidi Lichtblau (Übersetzer)

Willa kann die Fehler, die sie begangen hat, nicht rückgängig machen. Sie kann sich nur vor weiteren Fehlern schützen, indem sie nie wieder jemanden nahe an sich herankommen lässt. Aber genau das will Highschool-Football-Star Gunner nicht akzeptieren. Es scheint zwar so, als würde er sich um nichts und niemanden außer sich selbst kümmern, aber das stimmt nicht. Zumindest nicht ganz, denn es gibt eine Ausnahme: Willa. Seit er sie zum ersten Mal gesehen hat, konnte er sie auf eine Weise verstehen wie keinen Menschen zuvor. Deshalb weiß er auch, dass sie leidet – und er kann es einfach nicht länger mit ansehen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2017

Gut, aber Band 1 ist viel besser!

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Ich bin nicht enttäuscht, aber auch nicht überzeugt! „Under the Lights“ ist gut, aber Band 1 war um weiten Besser.
Es wirkt sehr oft gestellt und übertrieben gezeichnet.

Inhalt:
Highschool, Herzschmerz ...

Ich bin nicht enttäuscht, aber auch nicht überzeugt! „Under the Lights“ ist gut, aber Band 1 war um weiten Besser.
Es wirkt sehr oft gestellt und übertrieben gezeichnet.

Inhalt:
Highschool, Herzschmerz und heißes Herzklopfen
Willa kann die Fehler, die sie begangen hat, nicht rückgängig machen. Sie kann sich nur vor weiteren Fehlern schützen, indem sie nie wieder jemanden nahe an sich herankommen lässt. Aber genau das will Highschool-Football-Star Gunner nicht akzeptieren. Es scheint zwar so, als würde er sich um nichts und niemanden außer sich selbst kümmern, aber das stimmt nicht. Zumindest nicht ganz, denn es gibt eine Ausnahme: Willa. Seit er sie zum ersten Mal gesehen hat, konnte er sie auf eine Weise verstehen wie keinen Menschen zuvor. Deshalb weiß er auch, dass sie leidet – und er kann es einfach nicht länger mit ansehen … (© Piper)

Meine Meinung:
„MUSS ICH HAAAABEN!“, war mein erster Gedanke, als ich sah, wann Band 2 der „Field Party“-Reihe von Abbi Glines erscheinen wird. Ich habe Band 1 „Until Friday Night“ bis spät in die Nacht verschlungen, weil es mich so gefesselt hat.
Schade, dass „Under the Lights“ da nicht mithalten konnte…und doch las ich es gerne, nur war der „Gänsehaut“-Effekt kaum gegeben.

Die Handlung
Eine neue Schülerin, die die Jungs aus Lawton völlig durcheinanderbringt.
Willa ist back und mit ihr eine Vergangenheit, die sie am liebsten vergessen würde.

Das Abbi Glines gerne mit „neuen“ Mädchen arbeitet, hat sie ja schon in „Until Friday Night“ bewiesen, denn da kam Maggie ebenfalls neu an die Schule.
Diesmal ist Willa die Auserwählte, auch wenn sie schon einmal in Lawton gelebt hat, bis sie vor 6 Jahren zu ihrer Mutter gezogen ist.
„Natürlich“ hatte sie vor ihren Umzug weg von Lawton damals zwei beste Freunde, die mittlerweile zwei total heiße Footballer sind: Brady und Gunner.
Und – voila – beide habe Interesse. Aber nicht nur die beiden, denn auch andere Jungs wollen Willa für sich gewinnen, denn sie ist eben das neue heiße Spielzeug, das keiner der Jungs schon mal rumgekriegt hat.

Wenn ich das so beschreibe scheint alles nach Klischee zu schreien, denn das neue Mädchen verzaubert alle – gutaussehenden, heißen – Jungs aus der Ortschaft. Ja und nein.
Es ist gleichermaßen Klischee und TV-Seifenoper in einem, denn das, was sich zu der Handlung dazugesellt ist eines:
Ganz viel Drama und (Familien-)Geheimnisse.
Da haben wir mit falschen Vätern, mit schockierende Wahrheiten und bösartigen Müttern zu tun.
Von mangelnder Liebe und den Versuch, endlich dieses schöne Gefühl zu empfinden.
Und doch…genau das fehlte mir:
Die Liebe.
Zuerst war zwischen Gunner und Willa gar nichts außer Freundschaft und plötzlich nach einer kleinen Abstellkammerszene - wohoo - die große Liebe. Klar, man kann verwirrt sein und nicht gleich kapieren, dass man in jemandem verliebt ist, aber sich plötzlich so schnell umentscheiden?
Wirklich?
Dazu das ganze überspitzte Drama um Willas Vergangenheit und der mangelnden Liebe, die Gunner erlebt hat.
Es erinnerte mich wirklich an eine Seifenoper mit all seinen überzeichneten Problemen und Gefühlen.

Die Charaktere
Ein paar von ihnen kennt man ja schon aus Band 1, wobei Gunner da nicht gerade in einem guten Licht gestanden hat.
Brady war sowohl in Band 1, sowie er in „Under the Lights“ einer ist, der Good Guy.
Wobei sein Verhalten Ivy gegenüber auch nicht good war.
Gunner lernt man hier in einer anderen Weise kennen, denn seine Kindheit war kein Zuckerschlecken, wenn man von all dem Geld und der großen Villa absieht. Elternliebe will gelernt sein, wie es aussieht.
Und dann haben wir noch Willa, die zurückzieht und nur einen Wunsch hat: Ihre Großmutter stolz zu machen.
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber als sie immer ihr Geheimnis angedeutet hat, hätte ich irgendwie auf etwas (noch) schlimmeres getippt. Es ist schlimm und erschütternd, aber irgendwie überzeichnet...finde ich jedenfalls. Am traurigsten fand ich jedoch, dass ihre Mutter ein egoistisches Miststück ist, das sich einen Dreck um ihre „fehlerhafte“ Tochter schert, dass hat diese eindrucksvoll bewiesen.
Aber Gunnerst Vater ist auch nicht besser …die schlechten Eigenschaften der bösen Charaktere sind eindrucksvoll ausgebreitet worden.
Nur mir fehlten die Gefühle der Protagonisten Brady, Gunner und Willa. Man lernt sie etwas kennen, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart, aber dennoch ist alles so ziemlich oberflächlich gehalten, bis auf die großen Geheimnisse, die werden bis ins kleinste Detail beschrieben.

Die Schreibweise
Leicht. Locker. In drei Sichten geschrieben.
Moment?! Drei?
Jap…wie der Titel schon sagt, sieht man ein Teil des Buches aus Gunners und Willas Sicht, aber auch Brady bekommt Platz für seine Gefühle und Sichtweisen. Somit war auch ganz schnell klar, um welche beiden Charaktere sich Band 3 drehen wird und wenn ich ehrlich bin:
Ich freu mich schon mehr über Riley zu erfahren!
Die Schreibweise ist wie immer toll, auch wenn mich die Gefühle diesmal nicht so umrissen, wie noch bei Maggie und West.

Fazit:
Ich würde nicht sagen, dass ich enttäuscht von „Under the Lights“ bin, nur, dass es mit Band 1 nicht so recht mithalten konnte.
Ich mochte die Idee, aber alles fühlte sich so gestellt und unecht an.
Die Gefühle der Protagonisten waren teilweise nicht nachvollziehbar und die beinhalteten Dramen schrien schon nach Übertreibung.
Es ist schade, dass die Geschichte rund um Gunner und Willa mit der von Maggie und West nicht mithalten konnte, und doch las ich sie irgendwie gerne.
Sie fesselte mich zwar nicht so sehr wie „Until Friday Night“, aber es hat mich gut unterhalten.
Es erinnert mich an eine typische Fernsehsoap nur in Buchformat: Viiiiel Drama und Familiengeheimnisse!

„Field Party #2: Under the Lights – Gunner und Willa“ bekommt von mir 3,5 von 5 Federn, da es mich gut unterhalte, aber meine Erwartungen aber bei Weitem nicht erfüllen konnte.

Veröffentlicht am 12.03.2017

Nicht das beste Buch von Abbi Glines

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Ich tu mich schwer mit dieser Rezension, denn ich bin so zwiegespalten.
Auf der einen Seite konnte mich die Geschichte schon für sich einnehmen, auf der anderen war es einfach nicht unbedingt Abbis beste ...

Ich tu mich schwer mit dieser Rezension, denn ich bin so zwiegespalten.
Auf der einen Seite konnte mich die Geschichte schon für sich einnehmen, auf der anderen war es einfach nicht unbedingt Abbis beste Geschichte.

Abbi Glines zählt für mich zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, aber mit der Geschichte von Gunner und Willa konnte sie mich einfach nicht so wirklich für sich gewinnen, das mag auch an dem sehr starken ersten Teil liegen, der einfach ein absolutes Highlight war, wogegen Teil zwei der Field Party Reihe auf mich eher wie das ungewollte Stiefkind wirkt. Es wird akzeptiert aber nicht so geliebt.

Wie gewohnt gibt es immer eine Vergangenheit, ein Schicksalsschlag, einen Riss im Herzen und der Seele, aber normalerweise schafft die Autorin immer ihren Worten Leichtigkeit zu verleihen, so dass sie einem direkt ins Herz flattern, diesmal wirkte das ganze auf mich doch eher gedrückt. Zu schnell, zu viel, zu wechselhaft.

Weder Gunner noch Will sind mir tatsächlich richtig ans Herz gewachsen, ich konnte mich nicht verlieben, weder in die Charaktere, noch in die Worte. Es gibt verschiedene Sichten, Gunners, Wills und auch Brodys, wobei ich mich immer noch frage, warum Brody? Für mich war er kein ausschlaggebender Charakter, eher der stumme Mitläufer, den ich im ersten Teil wirklich mochte, er mir hier aber eher auf die Nerven ging, mit seiner Zerrissenheit, seine Taten und seine Gedanken harmonierten nicht in meinen Augen. Auch hier wirkte es gedrückt, als sollte unbedingt ein "Nebenbuhler" der eigentlich nicht mal wirklich einer ist seinen Auftritt haben.

Trotzdem reizte es mich immer weiter zu lesen, die Seiten fliegen zu lassen, mehr zu erfahren über Willas Vergangenheit und auch über Gunner. Das Buch weglegen fiel mir daher schwer. Auch wenn die bekannte Leichtigkeit fehlte, lässt es sich doch angenehm weglesen, es berührt nur einfach nicht so tief, aber die Seiten fliegen.


Es ist nicht Abbi Glines stärkste Geschichte, aber es war trotzdem lesenswert, es hat mich nicht so gefesselt und trotzdem konnte ich das Buch schwer weglegen. Ich freue mich auch weiterhin, dass es mit der Reihe weitergeht und werde sie auch weiterverfolgen. Es kann ja schließlich nicht jedes Buch ein Highlight sein.

Veröffentlicht am 03.03.2017

und es geht weiter auf dem Feld

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Das Cover von Band 2 ist genauso ein Hingucker, wie der des ersten Bandes. Ich hoffe die ganze Reihe erscheint in diesen Farben, denn sie verleiht einem irgendwie Sommerfeeling und das ist etwas was das ...

Das Cover von Band 2 ist genauso ein Hingucker, wie der des ersten Bandes. Ich hoffe die ganze Reihe erscheint in diesen Farben, denn sie verleiht einem irgendwie Sommerfeeling und das ist etwas was das man immer gut gebrauchen kann. Abbis Schreibstil ist wie immer gut. Ich mag ihre unbeschwerte Art zu schreiben und für diese leichte Lektüre findet man im stressigen Alltag immer sehr gut Zeit.

Bei Abbi Glines Büchern ist es bei mir oft ein auf und ab. Hat mich Band 1 der Under the Lights Reihe noch vom Hocker gehauen gefiel mir Band 2 stellenweise nicht so gut, aber dieses Phänomen ereilt mich bei jeder ihrer Reihe. Manche Geschichten sind top, andere eher flops. Wobei ich Band 2 nicht unbedingt als Flop bezeichnen würde, sondern er konnte mit Band 1 einfach nicht mithalten. Das Buch hat mich stellenweise wirklich zum Haare zerraufen gebracht hat. Erzählt wurde die Geschichte dieses Mal aus drei Sichten. Gunnar, Willa und Brady. Was ist nur los mit Brady? Habe ich mir mehr als einmal gedacht…War der mir in Band 1 noch total sympathisch fand ich ihn jetzt echt mehr als doof. Bei dieser Art von Büchern wird oft das schlechte Benehmen von Typen echt ein bisschen runter gespielt und verharmlost – aber ich habe gelernt mich damit ein bisschen zu arrangieren…meistens jedenfalls hier hat es mich wieder total genervt.
Leider kam in diesem Buch die Handlung eindeutig zu kurz. Würde man alle „inneren Dramen“ und die Selbstbemittleidung der Charaktere streichen wäre das Buch sehr sehr kurz ausgefallen. Die Charaktere wirkten auch eher etwas blass. Willa und Gunnars Romanze hat mir aber an sich gut gefallen und ich fands gut, dass die Story weiter ging und bin gespannt wie die Reihe sich weiter entwickeln wird. Ich glaube ohne die Brady Kapitel wäre mein Urteil auch sicher milder ausgefallen.

Fazit: Hach ja, ein auf und ab…Obwohl mir Band 2 nicht so gut gefallen hat bin ich dennoch froh in gelesen zu haben, denn ich mag an den Reihen gerade immer diese Verschlungenheit der ganzen Bände und der Charaktere. Wer Band 1 gemocht hat für den ist Band 2 ja auch irgendwie Pflicht. Ich freue mich auch schon auf Band 3. Ich hoffe, dass Brady da meine Sympathie zurückgewinnen kann. Ich bin gespannt.

Veröffentlicht am 22.02.2017

Hätte ein wenig mehr sein können...,

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<3 Fazit: 3/5 Sterne <3

Hätte ein wenig mehr sein können...,

Willa kommt zurück in Ihre Heimat, hat ein Trauma hinter sich und versucht alles um Ihre Oma Stolz zu machen, das beinhaltet sich auch von den 2 Sandkasten Freunden fern zu halten!
Eine schwierige Entscheidung, besonders Da Gunner und Bready Sie sehr oft sehen möchten.

Das Cover ist wunderschön und verspielt. Die Farben sind wunderschön gewählt. Es wirkt sehr fröhlich.

Der Klapptext macht neugierig.

Die Hauptprotagonisten bestehen aus Willa und Gunner, diese sind beide voller Geheimnisse, die man als Leser ergründen möchte.

Willa wirkt anfänglich sehr schwach und man erkennt erst mit Verlauf des Buches, welche Charakterstärken Sie in sich trägt.
Besonders das akzeptieren der Vergangenheit und überwinden des Trauma ist sehr bemerkenswert.

Gunner ist ein Weiberheld, leider weiß Er nicht wie er mit seinen Problemen innerhalb seiner Familie umgehen muss. Seine positive Seite sticht immer heraus, wenn er mit Willa zusammen ist. Sie versteht Ihn.

Nach dem grandiosen ersten Teil der Reihe und die Kenntnis von Abbi, was Sie für ein Talent hat, war ich von diesem Band enttäuscht.

Der Schreibstil ist fließend und sehr bildlich, so das man emotional mit betroffen ist. Die Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten wurde sehr dramatisch und emotional wieder gegeben.

Jedoch störten mich die immer wieder kehrenden Wechsel der Richtung des Buches! Manche Leser können vielleicht die Scherze & viel zu oft erwähnten Witz mit erotischer Richtung amüsant finden. Ich fand Sie weniger Richtig an den vorgekommen Stellen.
Zum Schluss wurde alles in gefühlt in die letzten 5 Seiten gedrückt. Viel besser wären da doch noch ein paar ausführliche Ansätze angebracht.

Leider nicht so toll wie Teil 1 aber vielleicht geht es im nächsten Band wieder gewohnt im Abbi Glines Niveau weiter.



Vielen Dank für das Rezi Exemplar an den Piper Verlag.

Veröffentlicht am 21.02.2017

2,5 Sterne

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Band 1 der Field Party Reihe von Abbi Glines, in dem es um West und Maggie ging, hat mir sehr gut gefallen. Deswegen habe ich mich auch sehr auf Band zwei gefreut. Und weil Abbi Glines schön einfache Bucher ...

Band 1 der Field Party Reihe von Abbi Glines, in dem es um West und Maggie ging, hat mir sehr gut gefallen. Deswegen habe ich mich auch sehr auf Band zwei gefreut. Und weil Abbi Glines schön einfache Bucher schreibt, bei denen man toll abschalten kann. Leider war ich oft zu genervt zum Abschalten.

Das Cover finde ich süß, es hat etwas von Frühling und Sommer, so eine Unbeschwertheit. In dem Genre ist es oft typisch, die Namen der jeweiligen Protagonisten als Untertitel zu verwenden. Finde ich sinnvoll, da man so die einzelnen Bücher besser unterscheiden kann. Aber wenn es so wie hier eine Dreiecksliebesgeschichte gibt, die sich fast durch das ganze Buch zieht, ist es eher nicht so toll.

Ich mag den Schreibstil von Abbi Glines. Er ist so schön einfach, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Und man die Bücher auch gut lesen kann, wenn man sich momentan nicht so gut konzentrieren kann. So zumindest bei ihren anderen Büchern. Hier empfand ich das Lesen eher als zäh. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Gunner, Willa und Brady erzählt. Wobei ich Letztere eher als störend empfand. Für mich wechselten sich hier störende / nervige und schöne Passagen ab. Denn es gab durchaus auch schöne Abschnitte.

Mir fehlte hier etwas die Handlung. Immer wieder ging es um die inneren Dialoge von Gunner und Willa und auch Brady. Und auch die Gespräche miteinander. Wenn man das Drama, und dieses gibt es zu genüge, mal außen vor lässt, passiert nicht wirklich viel. Die Story an sich fand ich nicht schlecht. Willa hat einen großen Fehler gemacht und muss nun dafür geradestehen. Und bei Gunner bricht alles an was er glaubte auseinander. Viel Platz für Emotionen, nur kamen diese leider nicht bei mir an. Die Freundschaft der Drei war für mich authentisch beschrieben. Doch mit den Gefühlen zwischen Gunner und Willa ging es dann zu plötzlich.

Leider ging mir Willa extrem auf die Nerven. Erst nach und nach erfährt man, was damals passiert ist. Sodass man die ersten Seiten nur von Willa erfährt, wie schlimm es doch war und wie wenig sie alles gute was sie nun hat verdient. Was für ein böser Mensch sie doch ist und ach ja, wie sie nun alles machen will, um ihre Großmutter nicht zu enttäuschen. Etwas Selbstmitleid ist völlig ok. Auch Selbstverachtung vertrage ich als Leser. Aber hier war es mir viel zu viel. Willa tat sich andauernd selbst so leid, dass es mich nur noch nervte. Und kaum bekommt sie etwas die Kurve, fängt Gunner an. Ja, denn Gunner hat es auch nicht leicht. Zugegeben seine Familien Situation ist echt übel. Aber wenn er zum gefühlt hundertsten Mal erwähnt, wie schlimm seine Familie war / ist. Dachte ich mir nur, ok ich hab es begriffen. Kommen wir zum Dritten im Bunde Brady. Der leider immer etwas außen vor ist in dieser Dreiergruppe, die früher so dicke miteinander war. Vermutlich weil er keine Probleme hat. Denn er hat / hatte ein ganz normales Leben. Abgesehen davon, dass er seine ihn nervende Freundin nicht abservieren kann.

Fazit:
Die Protagonisten waren mir zu eindimensional. Da leider keinerlei Sympathie bei mir aufkamen und ich einiges auch unrealistisch und übertrieben fand, konnte ich mit ihnen nicht mitfühlen.
Die Handlung wurde erstickt, durch das ständige Gedankenkarussell der Protagonisten.
Das kann die Autorin besser.