Cover-Bild Glaube mir
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 17.08.2021
  • ISBN: 9783499005312
Alice Feeney

Glaube mir

Karen Witthuhn (Übersetzer)

Der neue Roman der New York Times- und internationalen Bestsellerautorin!

Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin des BBC-Mittagsmagazins zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr Exmann ist. Als sie über einen Mord in Blackdown berichten soll, zögert sie. Denn in der verschlafenen Kleinstadt ist sie aufgewachsen. Und das Opfer ist eine Freundin aus Kindertagen.
DCI Jack Harper hätte nie gedacht, dass er einmal in Blackdown landen würde. Als die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, beschließt er, niemandem zu sagen, dass er das Opfer kannte, dass sie seine Geliebte war – bis er in seiner eigenen Mordermittlung zum Verdächtigen wird. Und mit seiner Exfrau Anna konfrontiert wird.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2022

Raffinierte Spannung

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Anna Andrews arbeitet bereits seit zwei Jahren als Moderatorin beim BBC-Mittagsmagazin und liebt ihren Job. Doch eines Tages kommt ihre Vorgängerin aus dem Mutterschutz zurück und Anna wird gezwungen, ...

Anna Andrews arbeitet bereits seit zwei Jahren als Moderatorin beim BBC-Mittagsmagazin und liebt ihren Job. Doch eines Tages kommt ihre Vorgängerin aus dem Mutterschutz zurück und Anna wird gezwungen, ihr den Platz zu räumen. Sie wird als Nachrichtenkorrespondentin eingesetzt, was für Anna einen Abstieg von der Karriereleiter bedeutet und ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Dazu kommt, dass sie von einem Mordfall berichten soll, der ausgerechnet in Blackdown, ihrem Heimatort stattgefunden hat, mit dem sie keine guten Erinnerungen verbindet. Widerwillig fährt sie hin und wird mit den Geistern ihrer Vergangenheit konfrontiert...

Das tolle, düster und geheimnisvoll wirkende Cover zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich. Seine Gestaltung kündigt eine fesselnde Unterhaltung mit viel Atmosphäre an. Ich musste es einfach lesen, zumal mir der Name der Autorin bereits bekannt war und in guter Erinnerung geblieben ist. Von Alice Feeney kannte ich den Psychothriller „Manchmal lüge ich“, den ich originell und spannend fand. So hatte ich recht hohe Erwartungen an diesem Buch und bin zum Glück auf meine Kosten gekommen. Die Autorin liefert mit „Glaube mir“ erneut einen raffinierten Pageturner mit zahlreichen Irreführungen und überraschenden Wendungen. Ich lese zwar gerne und oft ähnliche Bücher und bin nicht schlecht im Lösen von Rätseln, doch hier lag ich mit meinen Vermutungen wiederholt falsch. Es blieb für mich bis zum Schluss spannend.
Auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Besonders wirkungsvoll fand ich den Perspektivenwechsel, der für Abwechslungf sorgt und interessante Einblicke in das Innere der Protagonisten gewährt.

Fazit: Wer auf düstere und wendungsreiche Thriller steht, der soll „Glaube mir“ unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 07.09.2021

Durchgehend spannend mit einer überraschenden Wendung am Schluss

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Der Thriller „Glaube mir“ von Alice Feeney beginnt mit einem rätselhaften Prolog, der in kursiv gesetzt ist. Die Autorin stellte mir darin Jemanden vor, der einen Monolog hält und etwas getan hat, zu dem ...

Der Thriller „Glaube mir“ von Alice Feeney beginnt mit einem rätselhaften Prolog, der in kursiv gesetzt ist. Die Autorin stellte mir darin Jemanden vor, der einen Monolog hält und etwas getan hat, zu dem er sich Verständnis von anderen wünscht. Über Alter und Geschlecht derjenigen Person ließ sie mich bewusst im Unklaren. Es wird nur bekannt, dass der oder die Erzählende die eigenen wirklichen Gedanken und Gefühle öffentlich nicht gerne preisgibt und sich oft neu erfunden hat. Ich fühlte mich herausgefordert aufzudecken, wer diese Persönlichkeit ist, als ich mich mit dem Lesen der Geschichte begann.

Anna Andrews ist 36 Jahre alt, lebt in London und arbeitet schon lange bei der BBC, seit zwei Jahren als Moderatorin der Mittagssendung. Eines Tages sieht sie sich damit konfrontiert, dass ihre Vorgängerin für sie unerwartet aus der Elternzeit zurückkehrt und wieder ihren Platz einnehmen wird. Daher soll sie wieder als Nachrichtenkorrespondentin arbeiten. Ihr erster Auftrag führt sie nach Blackwood, dem Ort an dem sie aufgewachsen ist. Dort soll sie von dem Fund einer Frauenleiche in einem Waldstück berichten. Der für den Fall zuständige Ermittler ist DCI Jack Harper, der Leiter der Abteilung für schwere Verbrechen in Blackwood und bis vor einigen Monaten der Ehemann von Anna Andrews. Prekär ist es, dass beide die Tote kennen, Anna aus Schulzeiten und Jack hatte aktuell ein Verhältnis mit ihr, was natürlich fast zwangsläufig zu Spekulationen in Bezug auf die Täterschaft führt.

Der Titel richtete sich auch an mich als Leserin, denn sowohl Anna wie auch Jack erzählen im Wechsel in der Ich-Form und ihre jeweilige Schilderung wollte von mir geglaubt werden. Alice Feeney bedient sich sehr geschickt der Auslassung einiger Fakten und Namen, um Querverbindungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie der Bekanntheit der Protagonisten mit weiteren Personen zunächst zu verhindern oder zu verschleiern. Erst nach und nach erfuhr ich mehr über die Ehe von Anna mit Jack und den Ereignissen während ihrer Kindheit, die dazu führten, dass sie ihr Elternhaus mit 16 Jahren verlassen hat.

Der Thriller forderte mich als Leserin von Beginn an dazu auf mitzurätseln, wer die Verbrechen begangen hat, denn bald schon bleibt es nicht bei einem Mord. Neben Anna und Jack werden schnell weitere Personen durch ihr Agieren zu Verdächtigen. Alice Feeney hat selbst viele Jahre bei BBC News gearbeitet, so dass sie den beruflichen Hintergrund von Anna glaubhaft gestaltet. Aufgrund der Erzählperspektive konnte ich die Gefühle der beiden Protagonisten in allen Facetten nachvollziehen: der Hass, der nach der gescheiterten Ehe geblieben ist, die Verzweiflung aufgrund der aktuellen Situation und das ungewöhnliche Verhältnis zu Annas Mutter.

Zahlreiche unerwartete Wendungen und neue Tatsachen führten im Thriller „Glaube mir“ von Alice Feeney zu durchgehender Spannung. Der Schluss überraschte mich schließlich nach einem packenden Mitraten um die Identität des oder der Täter. Gerne empfehle ich das Buch an Leser des Genres weiter.

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Veröffentlicht am 01.09.2021

wem soll man glauben?

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Der Mord an einer jungen Frau wirft viele Fragen auf. DCI Jack Harper ist mit der Ermittlung betraut. Seine Ex-Frau Anna ist Journalistin und ebenfalls begierig darauf, den Mörder zu finden. Bald geschehen ...

Der Mord an einer jungen Frau wirft viele Fragen auf. DCI Jack Harper ist mit der Ermittlung betraut. Seine Ex-Frau Anna ist Journalistin und ebenfalls begierig darauf, den Mörder zu finden. Bald geschehen weitere Morde und Anna und Jack werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Gelingt es ihnen, den Täter zu stoppen, bevor weitere Morde geschehen?
Das Buch ist auf zwei Ebenen erzählt: einmal Anna und einmal Jack. Die Kapitel wechseln schnell ab, so dass der Spannungsbogen sehr hoch gehalten wird. Am Ende mancher Kapitel kommt noch eine weitere Person, in kursiver Schrift dazu. Schnell weiß man, dass hier der Täter spricht.
„Glaube mir“ ist ein raffiniert konstruierter Thriller, bei dem ich manches Mal dachte, ich wüsste, wer denn nun die Morde begeht. Aber erst sehr spät im Buch wird die wahre Identität des Mörders enthüllt. Rückblicke in Annas und Jacks Vergangenheit machen das Buch lebendig und werfen einen Blick auf die Hintergründe der Taten.
Feenys Schreibweise hat mir sehr gut gefallen. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite in der Handlung gefangen und habe mitgerätselt. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich war sehr überrascht, wie vielschichtig die Handlung aufgebaut ist und wie tiefgründig die Story dann letztendlich war.
Fazit: gerne schaue ich mich jetzt nach weiteren Büchern der Autorin um.

Veröffentlicht am 11.09.2021

Weil du mich kennst

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Obwohl DCI Jack Harper und die Reporterin Anna bereits seit längerer Zeit geschieden sind, bedeutet dies nicht, dass sich nichts mehr für einander empfinden. Entsprechend angespannt ist die Atmosphäre, ...

Obwohl DCI Jack Harper und die Reporterin Anna bereits seit längerer Zeit geschieden sind, bedeutet dies nicht, dass sich nichts mehr für einander empfinden. Entsprechend angespannt ist die Atmosphäre, als sie im Rahmen einer bizarren Mordserie aufeinandertreffen. Beide haben die Opfer gekannt und beide haben genügend Gründe um ein schlechtes Gewissen zu haben. Auch wenn dies kein guter Ausgangspunkt ist um objektiv und ohne Vorbehalte die richtigen Schlüsse aus den Fakten zu ziehen, gelingt es ihnen sukzessive Wahrheit von Lüge zu trennen. Doch erst als sie gezwungenermaßen ihr eigenes Leben reflektieren, gelingt es ihnen die einzelnen Puzzleteile zu einem vollkommen neuen Bild zusammenzusetzen.

Fazit
Eine raffinierte Story, die mit vielen unvorhersehbaren Wendungen die Spannung bis zum Ende aufrecht erhält.

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Veröffentlicht am 11.08.2021

Mal wieder ein gelungener Stand-Alone Thriller

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Letztes Jahr habe ich die Autorin Alice Feeney anhand ihrer damaligen Neuerscheinung „Ich weiß wer du bist“ entdeckt. Nun hat sie einen weiteren Standalone-Thriller mit dem Titel „Glaube mir“ publiziert. ...

Letztes Jahr habe ich die Autorin Alice Feeney anhand ihrer damaligen Neuerscheinung „Ich weiß wer du bist“ entdeckt. Nun hat sie einen weiteren Standalone-Thriller mit dem Titel „Glaube mir“ publiziert. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten wird.
In diesem Buch geht es um Anna und Jake. Anna hat endlich ihr Karrierenziel erreicht und wurde bei BBC als Moderatorin eingestellt. Dafür musste sie über Leichen gehen, sodass auch ihre Beziehung zu Jake zerbrochen ist. Als sie dann über einen Mord in Blackdown berichten muss, zögert sie, da sie in dieser Stadt aufgewachsen ist. Zudem kennt sie das Opfer. Anderseits hatte auch Jake nie daran geglaubt, dass er in Blackdown landen wird. Als er für einen Fall berufen wird, merkt er schnell, dass er auch das Opfer kennt - sogar sehr gut. Das Opfer war nämlich seine neue Geliebte. Wer steckt hinter dem Mord?
Dieser Thriller hat eine umfassende sowie vielschichtige Story zu bieten, die durch die Autorin spannend erzählt wird. Durch ein wechselndes Erzählprinzip zwischen Jake und Anna begibt man sich als Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Wir verfolgen die Geschichte der beiden Protagonisten, indem wir nach und nach tiefer in ihr Leben reinblicken. Dabei erhält man als Leser durch Rückblenden in die Vergangenheit wichtige Informationen, die man für das Lösen des Falls benötigt. Zudem kommt noch die Perspektive des Mörders/Mörderin dazu, die dem Buch die nötige Spannung gibt. Ehrlicherweise muss ich auch direkt sagen, dass mich das Ende positiv schockiert hat.
Apropos Spannung: Diese wird durch eine konstante bedrohliche Stimmung erzeugt sowie durch unvorhersehbare Wendungen, die man als Leser nicht antizipieren kann. Außerdem fand ich es gelungen, dass man zu den beiden Protagonisten so gesehen keine Bindung aufbauen konnte, da man ja von Anfang an nicht weiß, wer hinter dem Mord steckt. Dadurch steht man als Leser in einem direkten Konflikt mit den beiden Figuren, was mir persönlich richtig gut gefallen hat. So erhält man auch zu den beiden Figuren die nötigen Hintergrundinformationen, damit eine gewisse Tiefe hinsichtlich der Ausarbeitung vorliegt. Eine Sache hat mich jedoch ein bisschen gestört. Die vorhergenannten Zeitsprünge werden durch einen Absatz gekennzeichnet, wie auch normale Handlungswechsel. Besonders wenn man das Buch abends liest und jetzt nicht die beste Konzentration mit sich bringt, kann man leicht durcheinanderkommen. Hier würde ein Symbol, wie ich es in anderen Büchern wahrgenommen habe, vom Vorteil sein.
Fazit: Mit „Glaube mir“ verfasst Alice Feeney mal wieder einen hochinteressanten Thriller, bei welchem man als Leser selbst nicht so richtig weiß, wem man Glauben schenken kann. Das Buch ist zudem mit der nötigen Spannung und einem gelungenen Erzählprinzip versehen. So bewerte ich das Buch mit 4,5 Sternen, Tendenz nach unten.

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