Cover-Bild Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: tacheles!
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale und ethische Themen
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Ersterscheinung: 30.06.2020
  • ISBN: 9783864846731
Alice Hasters

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen

aber wissen sollten
Alice Hasters (Sprecher)

Warum ist eigentlich so schwer, über Rassismus zu sprechen?
»Darf ich mal deine Haare anfassen?«, »Kannst du Sonnenbrand bekommen?«, »Wo kommst du her?«
Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2020

Voraussetzung: Offenheit beim Lesen

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Als ich angefangen habe das Buch zu lesen war mir schon von vorne herein bewusst, dass das Thema ein schmerzhaftes sein wird. Ich weiß, dass hinter Rassismus nicht bei jedem Einzelnen eine "böse Absicht" ...

Als ich angefangen habe das Buch zu lesen war mir schon von vorne herein bewusst, dass das Thema ein schmerzhaftes sein wird. Ich weiß, dass hinter Rassismus nicht bei jedem Einzelnen eine "böse Absicht" dahintersteckt. Das bedeutet aber nicht, dass es Rassismus nicht gibt. Tatsächlich ist es sogar so, dass jeder Vorurteile oder rassistisches Gedankengut hat, mehr oder weniger bewusst.

Die Autorin Alice Hasters hat die perfekte Balance zwischen eigener Erfahrung und sachlicher Erklärung bzw. Fakten gefunden. Zugegeben, vieles davon hatte ich bereits gehört und einiges davon war mir zumindest nicht völlig fremd. So wird es vermutlich einigen beim Lesen gehen. Einige Passagen waren sehr unangenehm und traurig, besonders wenn es um die persönliche Geschichte der Autorin geht. Schrecklich fand ich den Leseabschnitt, in dem sie sich an ihren "weißen Freund" richtet. Man hat nach dem Lesen das bekannte Gefühl sowieso nichts richtig machen zu können. Ganz so als ob man nur verlieren kann. Das dämpft die Stimmung sehr, aber viel von dem Gesagten kann man nachvollziehen. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt, denn ich glaube als nicht direkt betroffene Person ist das auch nur bis zu einem bestimmten Grad möglich.

Das Buch hat mir trotz allem sehr gut gefallen. Es war lehrreich, unterhaltsam, traurig und regt zum Nachdenken an. Meiner Meinung eines dieser Bücher, die jeder einmal gelesen haben sollte.
Denn obwohl ich wusste, dass ich zum Thema Rassismus lange noch nicht genug weiß, und das obwohl ich mich bewusst damit auseinandersetze, wurde mir jetzt erst richtig klar:
"Ich weiß jetzt, dass ich gar nichts weiß."

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Veröffentlicht am 18.01.2021

Super informativ

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🎧 Rezension 🎧
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Bewertung: 4 ⭐
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Genre:
Biografie / Sachbuch
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Worum geht es?
„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, ...

🎧 Rezension 🎧
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🎧
Bewertung: 4 ⭐
🎧
🎧
Genre:
Biografie / Sachbuch
🎧
Worum geht es?
„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.
Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.
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Review (spoilerfrei):
Ich denke das Thema Rassismus ist dauerhaft aktuell und man sollte sich dauerhaft damit beschäftigen. Denn es fängt immer mit einem selber an. Wenn wir selbst nichts verändern, warum können sollen wir es dann von anderen erwarten?.
Alice macht anhand ihrer eigenen Familie und Geschichte deutlich, wie viel (vielleicht ungewollten) Rassismus wir in uns tragen. Ich fand gerade diese kleinen Geschichten aus dem Alltag haben mir die Augen geöffnet, wie viel Alltagsrassismus doch noch existiert. Außerdem spickt sie diese Geschichten noch mit Faktenwissen aus nenneswerter Literatur aus der Vergangenheit und Gegenwart. Ich fand es echt gut. Eine #Leseempfehlung für mich.

Instagram: Livewithl

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