Cover-Bild All That We Are Together (2)
Band 2 der Reihe "Die Let-It-Be-Reihe"
(9)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 12.06.2024
  • ISBN: 9783453429512
Alice Kellen

All That We Are Together (2)

Roman - TikTok made me buy it!
Sybille Martin (Übersetzer)

Was braucht es, um ein gebrochenes Herz wieder zusammenzusetzen?

Seit Axel vor drei Jahren Leahs Herz in tausend Stücke zerbrochen hat, versucht sie, sich abzulenken. Doch der Flirt mit ihrem Kommilitonen Landon wird schnell langweilig. Nur beim Malen kann sie ihre große Liebe zeitweise wirklich vergessen. Als ihre erste Ausstellung bevorsteht, taucht Axel unerwartet auf. Sobald sie sich in die Augen sehen, ist die Anziehung zwischen ihnen unbestreitbar. Axel bietet sich als Leahs Agent an, was sie kurz entschlossen annimmt. Auf einer Geschäftsreise nach Paris kämpfen sich die lange unterdrückten Gefühle immer mehr an die Oberfläche. Doch hat ihre stürmische Liebe dieses Mal eine Zukunft?
Spice-Level: 2 von 5

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2024

Starke Steigerung nach dem ersten Band

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Was für ein besonderer Schreibstil. Im letzten Band habe ich noch bemängelt, dass ich mit ihm einfach nicht warm geworden bin. Jetzt wusste ich, was mich erwartet und ich konnte es einfach genießen. Ich ...

Was für ein besonderer Schreibstil. Im letzten Band habe ich noch bemängelt, dass ich mit ihm einfach nicht warm geworden bin. Jetzt wusste ich, was mich erwartet und ich konnte es einfach genießen. Ich habe noch nie erlebt, dass man mit einem so emotionslosen Schreibstil so viele Emotionen übertragen kann. Die Geschichte wurde mit einer emotionalen Distanz geschrieben und gleichzeitig ging sie direkt unter die Haut. Zusätzlich hat dieser Schreibstil der aus kurzen Sätze und Kapitel bestand, eine Sogwirkung entfacht, die mich dazu veranlasst hat, das Buch an einem Stück zu lesen.
Was aber geblieben ist, sind die wichtigen Themen. Es ist die Fortsetzung einer unfassbar tiefgründigen Geschichte und ich bin froh, dass sie nicht an Tiefe verloren hat.

Ich habe schnell wieder in die Geschichte hinein gefunden und konnte mich Stück für Stück für die Charaktere erwärmen. Was ich bei Band 1 noch als kopflose Situation bemängelt habe, ergeben im Nachhinein Sinn.
Was mich unheimlich gefreut hat und was ich in gewisser Weise auch erwartet habe, ist die Sicht der Dinge aus Axels Gedankenwelt zu erfahren. Es werden Antworten geliefert, Taten begründet und Missverständnisse aufgeklärt. Aber vor allem werden Wunden auf eine sehr ergreifende Art und Weise geheilt.

Wer mich kennt weiß, dass ich Geschichten liebe, aus denen Botschaften
mitgenommen werden können, aus denen vielleicht sogar etwas gelernt werden kann. Aber vor allem liebe ich Geschichten, die einen nicht loslassen. Und die Geschichte zwischen Leah und Axel ist so eine.
Es wird einem vermittelt, wie wichtig Freiheit ist, was Freiheit für einen sein kann und wie wichtig es ist, jemanden dessen Freiheit zu überlassen. Und es wird wieder einmal gezeigt, wie wichtig Kommunikation und Vertrauen ist. Letzteres ist zwar keine Weltneuheit, aber immer wieder wichtig zu erwähnen.

Und ich fand wirklich großartig, wie die Protagonisten ihren Weg gegangen sind. Was es bedeutet füreinander da zu sein, sich Räume zu lassen und wie sie an all den Herausforderungen gewachsen sind. In Hinblick auf den ersten Band ist das eine großartige Entwicklung.

Ich tue mich immer schwer eine Liebesgeschichte über zwei Bände zu lesen. Für mich entstehen dort oft Längen, die nicht unbedingt hätten sein müssen oder durch einen Band vermieden werden können. Natürlich möchte ich dann trotzdem wissen, wie es weitergeht. Aber dann finde ich es eben schön, wenn die Umsetzung keine Längen aufweist. Das klappt meiner Meinung nach immer ganz gut, wenn beide Charaktere und dessen Sicht beleuchtet werden. Und auch wenn aus der Erzählersicht sich nichts geändert hat, hatte man das Gefühl, dass in diesem Band vor allem Axel besser verständlich wurde. Und das, obwohl trotzdem irgendwie der Fokus auf Leah lag.

Meiner Meinung nach ist das ein klassischer Fall davon, dass man der Reihe eine zweite Chance geben muss. Es war für mich kein perfekter Reihenabschluss, weil immer noch manche Fragen offen geblieben sind und auch manche Situationen trotzdem nicht ganz schlüssig für mich waren, aber ich bin auf jeden Fall froh, dass ich weiter gelesen habe. Und das lag vor allem auch daran, dass mich irgendwas ja Band 1 nicht losgelassen hat, auch wenn ich das nicht klar definieren kann.

Falls du Zweifel nach dem ersten Band hattest, überlegt es dir noch mal. Ich fand den zweiten Band wirklich gut. Wenn du keine Zweifel hattest, dann lies es auf jeden Fall.

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Veröffentlicht am 20.06.2024

Sterke Entwicklung der Charaktere

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Leah hat ihr Studium begonnen und Axel Jahre nicht mehr gesehen. Sie hat einen sehr guten Freund gefunden, kann sich aber ihren Gefühlen nicht klar werden. Als dann Axel als ihr Agent auftaucht gerät ihre ...

Leah hat ihr Studium begonnen und Axel Jahre nicht mehr gesehen. Sie hat einen sehr guten Freund gefunden, kann sich aber ihren Gefühlen nicht klar werden. Als dann Axel als ihr Agent auftaucht gerät ihre Welt ins Wanken.

Band 1 der Let ir be Dilogie war für mich wie etwas nach Hause kommen. Es gab mir das Gefühl eines meiner Lieblingsbücher zurück.
Auch in Band zwei mochte ich den direkten Einblick in die Gefühlswelt von Axel und Leah. Beide sind einzigartig und müssen sich über ihre Gefühle klar werden. Besonders Leah hat da eine sehr starke Entwicklung hingelegt.
Axel hat sich auch verändert und lässt Leah ihren Freiraum. Allerdings gab es besonders eine Szene in welcher Axel meiner Meinung nach sehr toxisch reagiert hat. Dies hat mich etwas irritiert und hätte mir anders deutlich besser gefallen.
Besonders gut haben mir jedoch die Verweise zu den Beatles Liedern gefallen. Sie sind ein Teil ihrer gemeinsamen Geschichte und gehören dazu.
Von mir gibt’s 3.5 Sterne. Ohne die eine toxische Szene sogar 4. ( :

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Wenig tiefe

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Band 1 hatte mich inhaltlich überzeugt, aber der Schreibstil war nicht mein Fall. Da hatte ich es auf die Übersetzung geschoben und einen dadurch möglicherweise veränderten Schreibstil.

Diesmal fand ich ...

Band 1 hatte mich inhaltlich überzeugt, aber der Schreibstil war nicht mein Fall. Da hatte ich es auf die Übersetzung geschoben und einen dadurch möglicherweise veränderten Schreibstil.

Diesmal fand ich den Lesefluss zwar besser, allerdings konnte es mich inhaltlich nicht überzeugen.

Es sind verschiedene Handlungsorte, die mich aber im einzelnen nie so richtig “abholen“ konnten, die Beschreibungen waren zwar schön, aber recht oberflächlich und es wurde extrem viel der Fantasie überlassen. Dadurch war es zwar leicht zu lesen, aber zu ungenau, um ein richtiges Bild entstehen zu lassen.

Die Charaktere konnte ich teilweise nicht mehr mit den Personen aus Band 1 verknüpfen. Leah hat natürlich eine krasse Veränderung hingelegt. Dadurch ist es klar, dass sie anders ist, als in Band 1. Axel hingegen konnte ich kaum erkennen. Er ist ganz anders als in Band 1 und das ohne ersichtlichen Grund. Er war ein verständnisvoller Mensch und jetzt ist er herrisch und wirkt wie neu. Auf mich wirkte es, als hätte die Autorin versucht den aktuellen Love interest für den Leser immer am interessantesten zu machen. Erst war es Axel, jetzt ist es Landon, aber irgendwie hat sie die Kurve nicht ganz zu dem tollen Axel aus Band 1 geschafft. Dadurch hatte ich eher die Hoffnung, dass der Verlauf des Buches anders ist, als er letztendlich war. Und trotzdem war es sehr vorhersehbar, dass es eben nicht passiert.



Es war insgesamt ein gutes Buch. Auch Band 3 interessiert mich trotzdem, aber steht jetzt nicht auf Platz 1 meiner „want to read“-Liste.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Leider eine Enttäuschung

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„All that we are together" ist der 2. Band der Let-it-be Dilogie von Alice Kellen.
Da die Handlung thematisch direkt an den ersten Band anknüpft, werde ich hier nicht näher auf den Inhalt eingehen, um ...

„All that we are together" ist der 2. Band der Let-it-be Dilogie von Alice Kellen.
Da die Handlung thematisch direkt an den ersten Band anknüpft, werde ich hier nicht näher auf den Inhalt eingehen, um niemanden zu spoilern.
Wie schon erwähnt, knüpfen wir mit einer kleinen Zeitdifferenz direkt an „All that we never were" an.
Meiner Ansicht nach hat sich Leah weiterhin sehr stark weiterentwickelt. Sie ist quasi im Vergleich zum Beginn des ersten Bandes gar nicht mehr wieder zu erkennen und hat wohl eine der Stärksten Charakterentwicklungen jemals hingelegt.
Bei Axel hingegen haben sich genau die Aspekte verstärkt, die mir schon im 1. Band bei ihm nicht wirklich gefallen haben.
Meiner Ansicht nach ist er ein extrem toxischer Protagonist, der Leah durch falsche „Methoden" auf seine Seite zieht.
Diese Charakterzüge sind mir in dem Band leider einfach zu negativ aufgefallen, wodurch ich dann auch nicht mehr wirklich Spaß am Lesen hatte.
Auch im zweiten Band sind die Kapitel größtenteils sehr kurz, was es jedoch erträglicher macht mit Axel klarzukommen.
Den 1. Band würde ich sogar noch bedingt weiterempfehlen, wer aber grundlegend ein Problem mit toxischen Handlungssträngen hat sollte dann aber eher die Hände vom 2. Band lassen.
2,5/5 Sterne.

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