Cover-Bild Das Juwel - Die Gabe

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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 25.07.2018
  • ISBN: 9783596196647
Amy Ewing

Das Juwel - Die Gabe

Roman
Andrea Fischer (Übersetzer)

Violet lebt in Armut, aber sie hat eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2018

Interessantes Konzept

2

„Das Juwel“ war nun ewig schon auf meinem E-Reader, irgendwann mal zum günstigen Preis abgesahnt und Band 2 wurde veröffentlicht und Band 3 wurde veröffentlicht, aber dennoch war die Lust nie so riesengroß. ...

„Das Juwel“ war nun ewig schon auf meinem E-Reader, irgendwann mal zum günstigen Preis abgesahnt und Band 2 wurde veröffentlicht und Band 3 wurde veröffentlicht, aber dennoch war die Lust nie so riesengroß. Vielleicht auch weil die Cover sich nicht wirklich von vielen anderen Jugendbuchreihen unterscheiden. Keine Frage, sie sind wunderschön, aber eben auch nichts Besonderes mehr. Nun war es endlich soweit, dass ich mir gesagt habe, es wird endlich mal Zeit, zumal ich dann eine Reihe mehr endlich abgehakt habe. Und was war ich überrascht! Ich hatte die Reihe eigentlich nur im Hinterkopf, weil sie vielfach in der Bloggerszene besprochen wurde und weil die Cover eben solche Eyecatcher waren. Den Klappentext hatte ich aber nie wirklich auf dem Schirm, so dass ich anhand der Geschichte wirklich aus allen Wolken fiel und das definitiv im positiven Sinne!

Ein eigentlich superaktuelles Thema wird magisch verpackt und in eine Welt versetzt, die an das 18./19. Jahrhundert erinnert, nur dass es eben schon Autos gibt. Denn im Endeffekt geht es um Designerbabys, die nur nicht mithilfe von Gentechnik nach den Wünschen der Eltern gestaltet werden, sondern durch die magischen Fähigkeiten der Surrogates, der Leihmütter also. Diese Idee fand ich echt großartig und total innovativ!!! Da sieht man mal wieder, wie sehr ein Cover doch auch täuschen kann. Denn ich habe eine bestimmte Geschichte X erwartet, bekam aber Y. Natürlich ist nicht alles neu, denn am Ende bleibt das Konzept, dass es eine junge, mutige Frau braucht, die ein bestehendes System niederreißt und somit für eine Revolution sorgt. Aber damit kann ich vom Prinzip her sehr gut leben, denn dieser Grundgedanke, woraus diese Geschichte entsteht, die ist echt innovativ, gerade weil es einer DER Themen der Zukunft ist, das recht interessant beleuchtet wird.

Violet gefällt mir als Protagonistin ganz gut, sie hat aber auch noch viel Potenzial nach oben. Gerade am Anfang wirkt sie sehr schüchtern, naiv und scheint nur so vor sich her zu leben. Da hat mir einfach die Wissbegierde gefehlt. Zumindest hat sie die nötige Skepsis an den Tag gelegt, die sie letztlich dazu bringt, das bestehende System zu hinterfragen. Zwischendurch blitzt immer wieder Trotz, Mut und Leidenschaft auf, aber das kommt immer eher so in Wellen, erst gegen Ende hin hat man wirklich das Gefühl, es mit einer Protagonistin zu tun zu haben, die nun bereit ist, alle Risiken einzugehen. Insgesamt muss man natürlich auch sagen, dass diese Reihe vor allem von den weiblichen Figuren lebt. Im Juwel sind es die Herzoginnen und die Gräfinnen, die die Fäden in der Hand halten, weswegen die Ehemänner auch kaum mal auftauchen. Diese Idee fand ich ganz interessant, zumal es so eben auch durchweg weibliche Figuren sind, die die Bösen darstellen. Wo findet man das denn heutzutage? Die weibliche Heldin hat man immer, aber meist kämpft sie eben gegen ein System, das von einem Mann angeführt wird, weil so der Kampf der Frauen gegen die Unterdrückung durch die Männer symbolisiert werden soll. Aber nicht alle Frauen sind gut und daher finde ich es nur logisch, dass sich auch Frauen gegen Frauen auflehnen müssen.

Eine männliche Figur, die etwas mehr Raum erhält, ist Ash. Er gefällt mir unheimlich gut, weil dafür, dass er doch erst recht spät seinen ersten Auftritt hat, gewinnt er sehr schnell an Profil und seine Hintergrundgeschichte hat viel Potenzial. Die obligatorische Liebesgeschichte zwischen ihm und Violet dagegen kann mich nur halb überzeugen, da sie doch sehr überhastet erzählt wird. Vielleicht habe ich über die letzten Jahre hinweg zu viel NA gelesen und sehe eben lieber sich langsam entfaltende Liebesgeschichten, aber mir fällt immer mehr auf, dass die Liebesgeschichten in solchen Reihen zu übereilt wirken. Gerade bei drei Bänden hat man doch genug Zeit, etwas solide und überzeugend aufzubauen. Ash und Violet haben Potenzial, keine Frage, aber vielleicht wurde schon zu viel gleich im ersten Band vergeudet.

Der Handlungsverlauf hat im Rückblick gar nicht so viele erzählerische Höhepunkte, weil man eben feststellen muss, dass diese sonderliche Welt erstmal vorgestellt werden muss und auch die große Menge an Figuren muss eingeführt werden. Dennoch habe ich dieses Prozedere nicht als langweilig empfunden, da es vielleicht nicht die Handlung war, die Spannung erzeugte, dafür aber das Zwischenmenschliche und die Dialoge. Gegen Ende hin, wenn sich mehr und mehr abzeichnet, wie der Hase laufen wird, überschlägt sich dann auch die Handlung, so dass man durch die letzten Seiten wirklich nur noch fliegt. Das Buch endet auch mit einem richtigen Bäng, einem Moment, wo man sich denkt: „Was???“ Genauso muss man das machen, wenn man die LeserInnen bei der Stange halten will!

Fazit: Die Grundidee von „Das Juwel“ finde ich sehr innovativ, weil brisante Themen wie Designerbaby und Leihmutterschaft geschickt in eine Trilogie für Jugendliche verpackt wird. Diese Themen so verarbeitet zu sehen, empfinde ich als außergewöhnlich und hat mir ausgesprochen gut gefallen! Im ersten Band wird die Spannung erst gegen Ende hin durch Handlung erzeugt, davor sind es vor allem Charakterentwicklungen und Dialoge, die einen in den Bann ziehen. Die eingestreute Liebesgeschichte dagegen hat zu viel Tempo erhalten, so dass sie mich nicht vollends überzeugen konnte. Band 1 endet mit einem Paukenschlag, jetzt darf Band 2 gerne kommen!

Veröffentlicht am 24.02.2021

Nicht alles, was glänzt, ist gleich Gold

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... Dies bemerkt Violet sehr bald.
Sie wird aufgrund ihrer besonderen Gabe ausgebildet, der Fürstin ein Kind zu gebären. Dafür darf sie am Hof leben, und eigentlich sollte sich ihr Leben dadurch enorm ...

... Dies bemerkt Violet sehr bald.
Sie wird aufgrund ihrer besonderen Gabe ausgebildet, der Fürstin ein Kind zu gebären. Dafür darf sie am Hof leben, und eigentlich sollte sich ihr Leben dadurch enorm verbessern. Doch so ist es nicht. Bald treten Komplikationen auf, und Violet bemerkt, dass das Leben im Juwel ganz und gar nicht so ist, wie sie es sich vorgestellt hat.


Spannende Fantasy Geschichte, die auch viele reale Problematiken beinhaltet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2021

Man wird in eine schillendere Welt entführt, die nach innen hin viel hässlicher ist, als sie auf den ersten Blick scheint...

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„Es ist nicht wichtig, wer du bist, sondern was du tust.“

Violet ist kein ganz normales Mädchen, das im Sumpf, dem ärmsten Abschnitt der einzigen Stadt, geboren wurde. Sie hat die Gabe, die es ihr ein ...

„Es ist nicht wichtig, wer du bist, sondern was du tust.“

Violet ist kein ganz normales Mädchen, das im Sumpf, dem ärmsten Abschnitt der einzigen Stadt, geboren wurde. Sie hat die Gabe, die es ihr ein prunkvolles Leben im Juwel, inmitten des Adels, ermöglicht. Doch diese Leben, diese Gabe hat ihren Preis. Denn durch diese Kraft gehört Violet zu den Mädchen, die als Leihmutter für die adeligen Damen vorbestimmt sind. Dadurch wird Violet die Freiheit über den eignen Körper, das eigene Leben, die eigenen Gefühle und die Identität gestohlen. Kann sie als „Nummer 197“ aus den Fängen ihrer Besitzerin, einer gnadenlosen Herzogin, entkommen?

Schon seit einigen Jahren habe ich mit der „Das Juwel“-Reihe von Amy Ewing geliebäugelt (wie soll auch bei solch schönen Covern auch anders möglich sein ), wurde durch den wenig-sagenden Klappentext aber immer von einem Kauf abgehalten. Eine wirklich tolle Rezension zum ersten Buch hat mich auf die eigentliche Thematik - Manipulation, erzwungene Leihmutterschaft, Gewalt und Tod - aufmerksam gemacht und dazu gebracht, die ganze Reihe auf einmal in mein Regal einziehen zu lassen.
Amy Ewing hat mich mit „Das Juwel – Die Gabe“ von Seite 1 an ihren Bann gezogen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr schön locker und leicht lesen. Er ist recht einfach, aber trotzdem werden nicht an den Beschreibungen gespart. Der Schreibstil ist meines Erachtens der einzige Punkt, an welchem man merkt, dass die Geschichte als Jugendbuch veröffentlicht wurde.

Die Handlung hat mich von Beginn an wahnsinnigen in den Bann gezogen. Amy Ewing lässt den Leser in eine Parallelwelt abtauchen, in welcher nicht jeder Mensch gleich viel Wert zu sein scheint. Man darf in die schillernde Welt des Adels eintauchen, die doch nicht ganz so schön ist, wie sie scheint.
Bisher habe ich noch keine einzige Geschichte gelesen, welche sich mit der Thematik einer erzwungenen Leihmutterschaft auseinandersetzt, weshalb das Buch sich ganz oben in meiner Liste origineller Geschichten einordnet.
Als Leser kann man Violet auf ihrem Weg in das Juwel und während ihrer ersten Wochen inmitten des Adels begleiten und mit ihr leiden. Die Autorin hat den Spannungsbogen kontinuierlich ansteigen lassen, der erst zum Ende des ersten Buches seine Spitze erreicht hat. Dadurch wird das Lesen nie langweilig und man möchte ständig wissen, was Violet auf den folgenden Seiten wohl erleben wird.

Auch die Charaktere, vor allem die Protagonistin Violet, aber auch einige Nebencharaktere, die hoffentlich in den Folgeromanen noch mehr Beachtung bekommen, macht das Buch zu einer besonderen Geschichte.
Violet besitzt Selbstbewusstsein, ist mutig, teils draufgängerisch, aber trotzdem in den richtigen Momenten zurückhalten und in sich gekehrt. Dadurch sind ihre Handlungen nicht immer vorhersehbar, aber man schließt sie schnell ins Herz und fiebert mit ihr mit.
Die Nebencharaktere lassen sich größtenteils schwer einschätzen. Im Laufe des Buches wird von sowohl positiv als auch negativ von einigen überrascht und das wird wahrscheinlich in den Folgeteilen auch nicht enden.


Zu meinem Fazit:
„Das Juwel – Die Gabe“ hat es ganz schnell geschafft, mich in seinen Band zu ziehen. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen! Die Thematik ist für mich bisher einmalig, die Atmosphäre interessant und die Handlung spannend.
Abschließend möchte ich aber auch folgenden Eindruck meinerseits mit euch teilen:
Durch die Thematik der bisherigen Geschichte bin ich allerdings der Meinung, dass es sich bei der „Die Gabe“-Reihe nicht um eine Buchreihe für Jugendliche handelt. Die gesamte Welt in der Geschichte erscheint böse. Die Protagonistin ist dadurch nicht nur körperlichen Qualen ausgesetzt, sondern wird auch gezielt psychisch kleingehalten. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht aber einfach zu empfindlich, aber als 14-15-jährige wäre ich wahrscheinlich von der Geschichte eher abgeschreckt gewesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Das Buch ist unglaublich !!!

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Nachdem das Blutergebnis anzeigte, dass sie ein Sorrogat sei, wurde sie ihrer Familie entrissen und aller Entscheidungen beraubt. Sie kam in eine Verwahranstalt namens Southgate und wurde in den drei Auspizien ...

Nachdem das Blutergebnis anzeigte, dass sie ein Sorrogat sei, wurde sie ihrer Familie entrissen und aller Entscheidungen beraubt. Sie kam in eine Verwahranstalt namens Southgate und wurde in den drei Auspizien unterrichtet. Dann landete sie auf der Auktion, als Los Nummer 197 und wurde schließlich von der Herzogin vom See erworben und somit von ihrer besten Freundin Raven getrennt. Ihr soll wie jedem anderem Sorrogat eine Leihmutterschaft aufgezwungen werden. Doch trotz der Umstände gab es Hoffnung für sie, denn sie hatte sich verlieben können in Ash. Es ist eine Verbotene und Gefährliche Liebe, welche Ash sogar den Kopf kosten könnte, doch sie gehen das Risiko ein, obwohl sie wissen das es nicht für immer sein kann denn, er ist ein Gefährte und soll Carnelian, der Nichte der Herzogin, Gesellschaft leisten und ihr schöne Augen machen und sie sozusagen in den Dingen der Liebe unterrichten. Doch der Ortswechsel bringt sie nicht auseinander sondern das auffliegen, womit Ash schließluch dem Tode geweiht ist.

Violet Lasting ist trotz der Dinge, die ihr wiederfahren sind stark geblieben und dies macht diese Geschichte so besonders. Sie ist selbstlos und rettet Raven das Leben, ob es funktioniert erfahren wir wahrscheinlich erst im zweiten Band. Doch was geschieht mit Ash wird er exekutiert oder kann Violet ihren liebsten retten. Und was ist mit der letzten Offenbarung, dass Garnet, der Sohn der Herzogin vom See, mit Lucien gemeinsame Sache macht, welches äußerst überraschend war, denn er führte sich wie ein dummer Trunkenbold auf, der in den letzten Kapiteln häufiger mit Violet das Gespräch gesucht hatte, obwohl er sie zu Anfang wie alle anderen behandelt hat.

Veröffentlicht am 16.11.2020

Gutes Jugendbuch für jüngere Leser

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Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach zu lesen. Ich habe alle drei Bände sehr schnell beendet. Geschrieben sind die Bücher aus der Ich-Perspektive von Violet und ich konnte ihre Gefühle ...

Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach zu lesen. Ich habe alle drei Bände sehr schnell beendet. Geschrieben sind die Bücher aus der Ich-Perspektive von Violet und ich konnte ihre Gefühle nicht immer nachvollziehen, das hat den Lesefluss aber nicht gestört.
Band eins – The Jewel

Zu Beginn lernt man Violet kennen. Es ist der Tag vor der Auktion und somit ist man schon mitten im Geschehen. Man braucht ein bisschen um zu verstehen, was in dieser Welt alles möglich ist. Violet ist ein Surrogate, jemand mit besonderen Kräften, die Kinder für die oberste zeugen soll. Die hohen Damen kaufen einen Surrogate bei der Auktion und pflanzen ihnen ein Kind ein, da sie selbst keine Kindern bekommen können. Ich fand diese Idee ziemlich interessant und sie barg auch sehr viel Potential. Den überwiegenden Teil von diesen Band fand ich auch sehr spannend, da man die Auktion miterlebt und wie sich Violet im House of the Lake zurecht findet.

Violet ist nicht unbedingt mein liebster Charkater, was auch daran liegen kann, dass sie erst 16 ist und somit noch recht naiv handelt. Einige Entscheidungen hat sie auch aus einem Impuls heraus getroffen, ohne dass sie über die Konsequenzen nachgedacht hätte, das zieht sich dann durch die gesamte Reihe. Vielleicht wären meine Gefühle ihr gegenüber anders, wenn ich das Buch vor 8 Jahren gelesen hätte, aber so nervten mich ihre Entscheidungen manchmal.

Die Geschichte selbst fand ich aber gut. Violet lebt sich ein und plant nebenbei wie sie flüchten kann. Ein Großteil des Buches spielt sich im Palast ab, wo sie lebt und auf Parties geht. Ihre Herrin, die Duchess, fand ich super. Ihr Charakter hat Tiefe, sie hat bereits viel durchgemacht, zwar rechtfertigt dies nicht ihre Handlungen, aber man kann es verstehen. So unfreundlich sie zuerst wirkt, das ist sie nicht immer. Sie wurde vom Leben gezeichnet und hat einfach das Vertrauen verloren.

Irgendwann kommt dann auch der Love Interest dazu und ehrlich, wäre in dem Buch keine Liebesgeschichte, wäre es tausendmal besser. Die beiden sehen sich, unterhalten sich zwei Sekunden und schon ist es Liebe. Ich weiß, dass sie sich vom jeweils anderen verstanden fühlen, aber ich spürte keine Funken, keine Chemie, nichts. Es war so an den Haaren herbei gezogen. Ab diesen Moment hat das Buch einiges an Sympathie bei mir eingebüßt. Das konnte auch das spannende Ende nicht retten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere