Cover-Bild Aber bitte mit Sonne
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 19.06.2025
  • ISBN: 9783734113192
Angelika Schwarzhuber

Aber bitte mit Sonne

Fast ein Urlaubsroman
Auf geht’s in die Karibik! Oder man strandet halt in Bayern ...

Für Lucy steht unvermittelt die Welt Kopf: Ihre beste Freundin zieht ans andere Ende der Republik, und Lucy hat einen Grund zu befürchten, dass sie ihren nächsten Geburtstag nicht mehr erlebt. Sie beschließt, sich einen Traum zu erfüllen und in die Karibik zu reisen. Doch vor der Abfahrt passiert ein Unfall. Anstatt mit Schweinen im Meer zu schwimmen, hängt sie mit Gipsbein und Halskrause bei ihrem Onkel und dem jungen Koch Matteo in einer Kneipe auf dem Land fest. Matteo überrascht sie mit einem Urlaub der besonderen Art und Lucy erkennt, dass Mut dem Schicksal ein Schnippchen schlagen kann …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

trotz ernstem Thema ein wundervoller Wohlfühlroman

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Die 29jährige Lucy glaubt plötzlich, bald sterben zu müssen. Denn sie ist familiär vorbelastet.
Um den Rest ihres Lebens lieber schön zu verbringen anstatt sich mit Behandlungen zu quälen, beschließt ...


Die 29jährige Lucy glaubt plötzlich, bald sterben zu müssen. Denn sie ist familiär vorbelastet.
Um den Rest ihres Lebens lieber schön zu verbringen anstatt sich mit Behandlungen zu quälen, beschließt sie zu kündigen und ihren Traum wahr zu machen: eine Reise in die Karibik!
Doch das Leben macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund eines Unfalls kann sie nicht reisen und muss mit einem Gipsbein bei ihrem Onkel Mike in Bayern bleiben. - Doch Mike hat einen neuen Koch aus Italien, Matteo, und den hält sie nicht länger aus.

Die Geschichte ist in Ich-Form aus Sicht von Lucy geschrieben, wodurch man noch tiefer in ihre Gedanken- und Gefühlswelt abtauchen kann.
Die Erzählweise ist lebendig, authentisch und mitreißend; und man fühlt so sehr mit Lucy mit!
Auch die Kabbeleien zwischen ihr und Matteo konnte ich gut nachvollziehen und waren teilweise humorig; und ich war genauso wie Lucy überrascht, als Matteo sich plötzlich als so achtsam und einfühlsam entpuppt, und durch die verschiedenen Einfälle, Karibik-Feeling in Lucys Leben zu bringen, ihre Stimmung heben will.
Und auch Onkel Mike (der mein heimlicher Favorit war) ist so ein besonderer Mensch, denn er kümmert sich liebevoll um seine erwachsene Nichte.

Die ganze Geschichte, die Atmosphäre ist so wundervoll, doch ich hatte einen großen Kritikpunkt: mich hat soo geärgert, dass Lucy einfach etwas angenommen hat, ohne sich überhaupt untersuchen zu lassen. Da hätte ich sie gerne mal geschüttelt - ja, ich kann ihre Angst durchaus nachvollziehen, aber gerade deshalb sucht man in so einem Fall doch so rasch wie möglich einen Arzt auf!


Fazit:
Ein humorvoller, sommerlicher Wohlfühlroman mit einem ersten Thema - doch Lucy hätte ich öfter mal schütteln wollen.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Reiskörner des Lebens

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An ihrem 29. Geburtstag ertastet die junge Münchnerin Lucy einen Knoten, der in ihr das Gefühl aufkommen lässt, an der gleichen schrecklichen Krankheit sterben zu müssen wie vor Jahren ihre Mutter. Da ...

An ihrem 29. Geburtstag ertastet die junge Münchnerin Lucy einen Knoten, der in ihr das Gefühl aufkommen lässt, an der gleichen schrecklichen Krankheit sterben zu müssen wie vor Jahren ihre Mutter. Da ihre beste Freundin gerade mit ihrem Umzug nach Hamburg beschäftigt ist, macht Lucy ihrer Sorgen mit sich allein aus, verkauft kurzentschlossen ihre Wohnung, kündigt den Job und beschließt, in der ihr verbleibenden Zeit noch so viel Schönes wie möglich zu erleben. Bei einem Abstecher zu ihrem Onkel Mike in Niederbayern wirft ein dummer Unfall sie jeoch kurzfristig in ihren Plänen zurück.

Einmal begonnen, konnte ich dieses Buch kaum noch aus den Händen legen. Trotz der ernsthaften Thematik habe ich hier einen wunderbaren Wohlfühlroman gelesen, bei dem es der Autorin sehr gut gelungen ist, den Umgang mit einer schlimmen Erkrankung sehr feinfühlig zu gestalten. So kommen durchaus romantische Momente wie auch eine gute Prise Humor nicht zu kurz. Alle Charaktere bis hin zu den tollen Nebenfiguren sind sind hier authentisch gezeichnet und kommen sympathisch herüber, ich habe mich manches Mal direkt vor Ort fühlen können. Dass Freundschaft ein wertvolles Gut ist, wird hier noch einmal sehr gut hervorgehoben, man nimmt so Einiges an Botschaft aus dem Roman für sich mit.

Was es mit den Reiskörnern auf sich hat und wie viele Lucy davon für sich sammeln konnte, soll der Leser selbst herausfinden, ich gebe meine klare Leseempfehlung für ein zu Herzen gehendes tolles SommerBuch und die verdiente volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ein netter Roman mit ernstem Hintergrund

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Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, es hat mich direkt neugierig gemacht. Man erwartet einen locker-fröhlichen Sommerroman, der lustige Szenen beinhaltet. Dieser Eindruck täuscht aber etwas (dazu ...

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, es hat mich direkt neugierig gemacht. Man erwartet einen locker-fröhlichen Sommerroman, der lustige Szenen beinhaltet. Dieser Eindruck täuscht aber etwas (dazu später mehr).
Der Roman ist in viele kürzere Kapitel unterteilt, daher fliegt man nur so durch die Seiten.
Schriftart- und Größe lassen sich angenehm lesen und der Schreibstil der Autorin gefällt mir wie üblich sehr gut.

Darum geht´s:

Lucys Welt gerät von heute auf morgen aus den Fugen.
Ihre beste Freundin zieht mit ihrem neuen Partner ins weit entfernte Hamburg und zu allem Überfluss bemerkt sie an ihrem Geburtstag einen Knoten in der Brust. Da sie mit Krebs eine schlimme Erfahrung in der Familie durchleben musste, bekommt sie direkt Panik und nimmt sich vor, aus dem Rest ihres Lebens das beste herauszuholen.
Kurzerhand kündigt sie ihren Job und bucht eine Reise in die Karibik.
Durch einen Unfall kann sie jedoch den Urlaub nicht antreten und muss ihre Zeit bei ihrem Onkel und dem jungen Koch Matteo verbringen.
Matteo kümmert sich sehr liebevoll um Lucy und hält einige Überraschungen für sie bereit.

Meine Meinung:

Die Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen, man kann direkt mit ihnen mitfühlen und alle sind rundum sympathisch.
Durch die Situation mit dem Knoten in Lucys Brust und den damit verbundenen Ängsten, bekommt der Roman eine ziemlich ernste Note. Es sind zwar hin und wieder Szenen dabei, bei denen ich schmunzeln musste, ich hätte mir aber gerne noch ein paar mehr lustige Szenen gewünscht. Das Cover hat mir einen etwas anderen Eindruck vermittelt.
Die Autorin hat es geschafft, dass man sich in Lucys Lage hineinversetzen konnte, auch wenn man manchmal gedacht hat: "Jetzt muss sie doch mal mit der Sprache herausrücken".
Am Ende wurde ein schöner Bogen gespannt und alle Ungereimtheiten haben sich aufgelöst.
Zum Glück gab es wie immer auch ein schönes Happy End.

Fazit:

Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen, wenn es mir auch fast ein bisschen zu ernst war. Ein paar mehr witzige Szenen oder etwas weniger Drama hätten mir vielleicht etwas besser gefallen.
Alles in allem empfehle ich das Buch aber gerne weiter, weil es sich sehr schön lesen lässt und die Charaktere sehr sympathisch sind.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Lucy wollte ich am liebsten schütteln

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Lucys Welt steht plötzlich Kopf. Nicht nur dass ihre beste Freundin ans andere Ende der Republik zieht, sie befürchtet auch, ihren nächsten Geburtstag nicht mehr zu erleben. Daher bricht sie alle Brücken ...

Lucys Welt steht plötzlich Kopf. Nicht nur dass ihre beste Freundin ans andere Ende der Republik zieht, sie befürchtet auch, ihren nächsten Geburtstag nicht mehr zu erleben. Daher bricht sie alle Brücken ab und will sich ihren Traum erfüllen, aber dann kommt alles ganz anders.

Lucy hätte ich am liebsten bei den Schultern gepackt und geschüttelt. Ich kann ihre Angst nachvollziehen, gerade wegen ihrer familiären Vorbelastung. Aber sich dann nach dem ersten Schock keine Gewissheit zu verschaffen, ist mehr als leichtsinnig. Vielleicht konnte ich mich deswegen nicht so wirklich mit diesem Charakter anfreunden. Andere Personen waren mir da wesentlich sympathischer.

Angelika Schwarzhubers Schreibstil ist gewohnt locker mit einer guten Portion Humor. Besonders gut gefielen mir Matteos Einfälle, um karibisches Urlaubsfeeling zu schaffen.

Ich las schon einige Bücher der Autorin und war bisher immer begeistert von ihren Geschichten. Dieses Mal störte mich die Kombination aus leichter Sommerlektüre und Lucys Umgang mit ihrem Verdacht. Vielleicht liegt es an meiner persönlichen Erfahrung mit dieser Krankheit im Bekanntenkreis.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Leichter Unterhaltungsroman mit ernstem Hintergrund!

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Bei Blanvalet erscheint Angelika Schwarzhubers Roman Aber bitte mit Sonne.

Lucy arbeitet in einer Steueranwaltskanzlei und ist gefrustet, denn plötzlich steht ihr Leben auf dem Kopf. Sie entdeckt einen ...

Bei Blanvalet erscheint Angelika Schwarzhubers Roman Aber bitte mit Sonne.

Lucy arbeitet in einer Steueranwaltskanzlei und ist gefrustet, denn plötzlich steht ihr Leben auf dem Kopf. Sie entdeckt einen Knoten in der Brust und versinkt in Angst. Ohne sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, verfällt sie in einen Fluchtmodus und will sich einen lang gehegten Trauem erfüllen und in die Karibik reisen. Sie kündigt ihre Stelle, löst ihr Erspartes auf und bucht die Reise. Doch dann schlägt das Schicksal zu! Bei einem Unfall bricht sie sich ein Bein und aus der Karibik wird nichts. Stattdessen verbringt sie die Zeit bei ihrem Onkel in Niederbayern, der eine Gastwirtschaft betreibt. Dort sorgt der Italiener Matteo als Koch fürs Wohl der Gäste, während Lucy sich in ihrem Zimmer verkriecht. Aber kann sie auf Dauer Matteos Charme widerstehen?

Bei diesem Roman erlebt man eine turbulente, sommerleichte Geschichte, die unterhält und die Sorge um eine Krebserkrankung aufwirft. Lucy erlebt diese Ängste um eine Erkrankung, sie fällt in eine depressive Phase und ihr Traumurlaub in der Karibik findet mit gebrochenem Bein in Bayern statt. Für sie Glück im Unglück, denn dort sorgt man sich um sie.

Die Figuren sind mit verschiedenen Eigenheiten ausgestattet, gerade Nele und ihre Mutter Ingrid haben mich mit ihrer herzlichen und direkten Art überzeugen können. Lucy dagegen fand ich sehr verpeilt und realitiätsfern, denn sie verschweigt ihre gesundheitlichen Sorgen vor ihrem Onkel und ihrer Freundin. Dabei besteht bei ihr eine familäre Vorbelastung, ein doppelter Grund für eine regelmäßige Brustkrebsvorsorge und eine Untersuchung im Verdachtsfall sollte einfach selbstverständlich sein. Der frühe Tod von Lucys Mutter wurde nur am Rande erwähnt und bei diesem ernsten Thema hätte ich mir mehr emotionale Auseinandersetzung erhofft. Ganz anders Matteo, er konnte mich überzeugen. Seinen eigenen Liebeskummer vergisst er, sorgt sich um Lucy, ist einfühlsam ist und bemüht sich, ihr aus ihrer Depression zu helfen. Die Liebesgeschichte war absolut vorhersehbar, doch bei so einem locker erzählten Sommerroman stört mich das nicht. Es passt für mich aber nicht ganz zusammen, einen leichten Roman mit dem Thema eines Krebsverdachts zu verbinden und dem Thema nicht mehr Tiefe und Bedeutung zu verleihen.

Die ganze Geschichte liest sich leicht, aber insgesamt recht oberflächlich. Lucys Sorgen kann ich sehr gut nachempfinden, aber nicht ihre lebensferne Art sich ohne konkrete Diagnose in einen Traumurlaub zu flüchten bzw. in Selbsmitleid zu verfallen.

Leichter Unterhaltungsroman mit ernstem Hintergrund, der zeigt, auch in dunklen Stunden geht die Sonne auf!