Cover-Bild Die toten Engel von Kreta
Band der Reihe "Sehnsuchtsorte"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 18.05.2023
  • ISBN: 9783740812430
Anja Marschall

Die toten Engel von Kreta

Kriminalroman
Die dunkle Seite Kretas, eindrücklich in rasante Bilder gesetzt.

Thea reist nach Kreta, wo ihre Tochter einen tödlichen Unfall hatte. Doch die Tote, die sie identifizieren soll, ist nicht Anna. Wo ist ihr Kind? Zusammen mit einem geheimnisvollen Einheimischen, der sich Alexis nennt, stellt Thea auf eigene Faust Nachforschungen an, denn die Behörden verweigern ihre Hilfe. Nach und nach muss sie jedoch erkennen, dass Alexis von ganz eigenen Motiven angetrieben wird. Wer ist er wirklich – und was will er von Theas Tochter?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2023

Kreta Krimi

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Klappentext / Inhalt:

Die dunkle Seite Kretas, eindrücklich in rasante Bilder gesetzt.
Thea reist nach Kreta, wo ihre Tochter einen tödlichen Unfall hatte. Doch die Tote, die sie identifizieren soll, ...

Klappentext / Inhalt:

Die dunkle Seite Kretas, eindrücklich in rasante Bilder gesetzt.
Thea reist nach Kreta, wo ihre Tochter einen tödlichen Unfall hatte. Doch die Tote, die sie identifizieren soll, ist nicht Anna. Wo ist ihr Kind? Zusammen mit einem geheimnisvollen Einheimischen, der sich Alexis nennt, stellt Thea auf eigene Faust Nachforschungen an, denn die Behörden verweigern ihre Hilfe. Nach und nach muss sie jedoch erkennen, dass Alexis von ganz eigenen Motiven angetrieben wird. Wer ist er wirklich – und was will er von Theas Tochter?

Cover:

Das Cover ist stimmungsvoll und ausdrucksstark gewählt. Meeres- und Urlaubsfeeling kommt hier direkt rüber. Sehr atmosphärisches Cover, welches fast ein wenig Kreta Feeling aufkommen lässt.

Meinung:

Thea reist nach Kreta, wo ihre Tochter einen tödlichen Unfall gehabt haben soll, doch bei der Identifizierung stellt sich heraus, dass dies nicht Anna ist. Wo ist ihr Kind und was ist passiert? Gemeinsam mit einem geheimnisvollen Einheimischen stellt sie selbst Nachforschungen an. Was dahinter steckt und ob Anna noch lebt, erfahrt ihr in diesem Buch.

Zu viel vom Inhalt möchte ich hier jedoch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und spannend. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in die Geschehnisse und Charaktere hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Es gibt keine Kapitelüberschriften, diese sind einfach durchnummeriert.

Die Spannung wird immer mehr aufgebaut und überraschende Wendungen sorgen zudem für ein hohes Tempo. Man wird schnell von den Geschehnissen und der Geschichte gefesselt und möchte dann kaum noch das Buch aus der Hand legen. Die Charaktere sind gut durchdacht und auch die Entwicklungen sind spannend umgesetzt.

Das Kreta Feeling kommt sehr gut rüber und die Hintergründe sind sehr stimmungsvoll und atmosphärisch. fast schon ein wenig Kreta Urlaubsflair kommt hier rüber, gepaart mit einem spannenden Kriminalfall.

Auch die Emotionen und Gefühle, besonders von Thea kommen hier sehr gut rüber und man kann ihre Gedanken und Emotionen gut nachempfinden.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich wurde sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gern weiter.

Toll fand ich auch das Glossar am Schluss mit einigen griechischen Wörtern und dem Teil zu Fiktion und Fakten, welche dazu nochmal einiges aufklären und erläutern. Dies was sehr interessant und informativ.

Fazit:

Spannender Krimi und Urlaubsfeeling pur auf Kreta.

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Veröffentlicht am 24.06.2023

Sonniges Kreta - dunkle Traditionen

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„Die toten Engel von Kreta“ von Anja Marschall ist ein spannender Krimi mit abenteuerlichen Szenarien und griechischem Urlaubs-Flair.

Klappentext:
Thea reist nach Kreta, wo ihre Tochter einen tödlichen ...

„Die toten Engel von Kreta“ von Anja Marschall ist ein spannender Krimi mit abenteuerlichen Szenarien und griechischem Urlaubs-Flair.

Klappentext:
Thea reist nach Kreta, wo ihre Tochter einen tödlichen Unfall hatte. Doch die Tote, die sie identifizieren soll, ist nicht Anna. Wo ist ihr Kind? Zusammen mit einem geheimnisvollen Einheimischen, der sich Alexis nennt, stellt Thea auf eigene Faust Nachforschungen an, denn die Behörden verweigern ihre Hilfe. Nach und nach muss sie jedoch erkennen, dass Alexis von ganz eigenen Motiven angetrieben wird. Wer ist er wirklich – und was will er von Theas Tochter?

Bereits das ansprechende Cover mit blauem Himmel, Meer und einer griechischen Kapelle stimmt auf das Umfeld ein, in dem sich die Krimihandlung bewegt. Das Buch erschien 2023, die Handlung spielt in der nicht genau festgelegten Gegenwart. Ich war besonders gespannt auf dieses Buch, kannte ich doch bislang Anja Marschall nur als Autorin sehr akribisch recherchierter historischer Romane. Auch dieser Krimi basiert auf gewissen historischen Fakten. Mit dem Kernthema, den auch heute noch in den Bergen Kretas vorkommenden Blutfehden, hat sich die Autorin eingehend befasst. Sehr informativ fand ich die im Nachhang erklärten Fakten bzw. was Fiktion ist.

Der Schreibstil ist flüssig, die kurzen Kapitel, öfters mit einem Cliffhanger endend, animieren zum Weiterlesen. Die Kapitel verfügen weder über Zeit- und Ortsangaben, wodurch man ein wenig den Überblick über die Dauer der Suche verliert. Die bildhaften Beschreibungen der vielseitigen Landschaft Kretas, von herrlichen Badestränden und Urlaubsflair bis zu felsiger Gebirgslandschaft vermitteln nachhaltiges Kopfkino. Das griechische Ambiente, das Lokalkolorit wird durch kurze griechische Dialoge und kulinarische Genüsse unterstrichen.

Gleich von Beginn weg fühlt man sich mitten im Geschehen, empfindet mit der verzweifelten Mutter, die ihr Kind zunächst tot wähnt und sich schließlich mangels behördlicher Unterstützung dazu entschließt, ihr Tochter selber zu suchen – ohne ausreichende finanzielle Mittel, ohne Sprachkenntnisse, auf sich allein gestellt. Als Alexis ihr Hilfe anbietet, wandelt sich die Suche immer mehr in eine packende abenteuerliche Flucht mit gefährlichen Momenten bzw. in einen Wettlauf gegen die Zeit: wer findet Anna früher, sie oder ihre Gegner? Primär erlebt man das Geschehen aus Theas Sicht, doch kurze Perspektivenwechsel zur vermissten Anna und zur Gegenseite beleben die Handlung, steigern die Spannung, die somit bis zum dramatischen Showdown nie nachlässt.

Die Charaktere der beiden Protagonisten sind lebendig und emotionell dargestellt. Insbesondere Thea besticht durch ihre Willenskraft, ihren Mut, Anpassungsfähigkeit, körperliche und psychische Stärke. Alexis durchschaut man anfangs schwer, weil ihn so viel Geheimnisvolles umgibt. Letztlich sind seine Handlungen gut nachvollziehbar. Die diversen Nebenfiguren sind auch gut vorstellbar charakterisiert.

Mit „Die toten Engel von Kreta“ ist Anja Marschall ein fesselnder Kriminalroman gelungen, in dem sich Spannungsmomente mit Urlaubsfeeling gut vermischen und man zudem auch über die dunkle Seite Kretas etwas erfährt. Last but not least agieren zwei sympathische Protagonisten, über deren weiteres Schicksal ich hoffe, in Fortsetzungsromanen zu erfahren.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.06.2023

Rasant und berührend zugleich

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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich bereits viel von bzw. über diese Autorin gelesen und gehört hatte, aber noch kein Werk von ihr gelesen hatte. Umso gespannter war ich natürlich. Dass das Buch ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich bereits viel von bzw. über diese Autorin gelesen und gehört hatte, aber noch kein Werk von ihr gelesen hatte. Umso gespannter war ich natürlich. Dass das Buch dann auch noch auf Kreta spielt, wo ich vor längerer Zeit einen wunderschönen Urlaub verbracht habe, war umso toller. Ich konnte die wilden Kräuter wieder riechen und die Hitze spüren.

Das Buch behandelt ein schweres Thema, auf eine sehr berührende Weise. Gleichzeitig rasant und packend, aber auch tiefgreifend und anrührend emotional. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen und mich in ihren Bann gezogen. Ich mochte nicht nur die Geschichte und den Kriminalfall, sondern auch die Figuren, die so authentisch und lebensecht dargestellt sind. Auch die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft, des Meeres und der Menschen haben mir sehr gut gefallen. Ein bisschen wie Urlaub und für mich auch tolle Erinnerungen. Viel Lokalkolorit, aber nicht kitschig. Gleichzeitig spannend und bis zum Ende offen. Die Auflösung fand ich gut und durchdacht. Nun wünsche ich mir einfach eine Fortsetzung!

Veröffentlicht am 19.06.2023

Kreta von seiner dunklen Seite.

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Inhalt:
Theas Tochter Anna ist verschwunden. Das letzte Lebenszeichen von ihr kam aus Kreta. Seitdem wartet Thea vergeblich auf eine Nachricht von ihrer Tochter. Da bekommt sie einen Anruf. Eine Tote wurde ...

Inhalt:
Theas Tochter Anna ist verschwunden. Das letzte Lebenszeichen von ihr kam aus Kreta. Seitdem wartet Thea vergeblich auf eine Nachricht von ihrer Tochter. Da bekommt sie einen Anruf. Eine Tote wurde zusammen mit Annas Ausweis gefunden. So schnell sie kann, reist Thea zur Identifizierung nach Kreta. Zu ihrer Erleichterung stellt sie fest, dass die junge Frau nicht ihre Tochter ist. Aber wo ist Anna dann? Die Behörden wollen oder können ihr nicht helfen. Thea beschließt auf eigene Faust zu suchen. Was nicht jedem gefällt und für Thea gefährlich wird. Unerwartet bekommt sie Hilfe von Alexis Dimitriou, der von sich behauptet Polizist zu sein. Thea ist skeptisch, da der Mann ziemlich verwahrlost aussieht. Aber was bleibt ihr übrig als ihm zu vertrauen? Er ist ihre einzige Hoffnung Anna zu finden....

Leseeindruck:
Der Krimi "Die toten Engel von Kreta" ist spannend von Anfang an. Durch die kurzen Kapitel und Sätze lässt sich der Krimi schnell lesen. Anja Marschall zeigt Kreta von seiner dunklen Seite und entführt die Lesenden in tiefe Abgründe. Das vorherrschende Thema sind die Blutfehden, die es auf der Insel auch heute noch gibt. Ich war schockiert mit welcher Unbarmherzigkeit Rache geübt wird. Bei aller Brutalität hat es die Autorin geschafft, die Szenerie so zu beschreiben, dass eine gewisse Atmosphäre geschaffen wurde, das Ausmaß des Ganzen jedoch der Fantasie überlassen wird. Das hat mir gut gefallen. Ich brauche es nämlich nicht, wenn jeder Blutstropfen beschrieben wird. Toll fand ich auch, dass Lokalkolorit eingearbeitet wurde und dadurch ein kleines bisschen Urlaubsfeeling aufkam.

Fazit:
"Die toten Engel von Kreta" konnten mich überzeugen. Hier wird ein spannender Plot mit Urlaubsfeeling kombiniert und erzeugt so eine besondere Atmosphäre. Alles genau im richtigen Maß. Gerne empfehle ich den Krimi weiter.

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Veröffentlicht am 16.06.2023

Trau schau wem

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Es ist die wohl schlimmste Nachricht, die Eltern erhalten können: Ihr Kind ist bei einem tödlichen Unfall ums Leben gekommen. Thea steht vollkommen neben sich und reist nach Kreta, um ihre Tochter Anna ...

Es ist die wohl schlimmste Nachricht, die Eltern erhalten können: Ihr Kind ist bei einem tödlichen Unfall ums Leben gekommen. Thea steht vollkommen neben sich und reist nach Kreta, um ihre Tochter Anna noch ein letztes Mal zu sehen. Doch die Tote ist nicht ihre Tochter, sondern eine ihr unbekannte Person. Die Erkenntnis, dass Anna lebt, ist ein erneuter Schock für Thea, denn ihre Tochter ist anscheinend spurlos verschwunden. Die örtliche Polizei ist ihr keine große Hilfe bei der Suche, denn Thea scheint in ein echtes Wespennest gestossen zu sein. Einzig Alexis, ein undurchsichtiger Einheimischer, bietet seine Hilfe an...aber meint er es auch ehrlich ?


Anja Marschall macht die Insel Kreta zu einem Umschlagplatz für Drogen, Blutrache und wilde Verfolgungsjagden. Dabei gelingt es ihr, die Szenen so rasant und plastisch zu gestalten, das die Leser:innen nicht nur Kopfkino haben, sondern die Bilder inklusive Geräuschkulisse direkt miterleben. Die griechische Insel darf mit all ihren landschaftlichen Schönheiten glänzen, während das Meer düstere Gestalten und noch düstere Geheimnisse anspült.

Auch wenn Thea manchmal ein bisschen zu unbedarft und leichtgläubig erscheint, kann sie mich von der ersten Seite an begeistern und ich werde zu ihrem Schatten, wenn sie gemeinsam mit Alexis über die Insel rast, um ihre Tochter zu finden. Ihr folgt dabei eine Spur der Verwüstung und eiskalten Rache, die mir manchmal die Gänsehaut auf die Arme treibt. So viel Kaltschnäuzigkeit, Abgebrühtheit und Mordlust in einer idyllischen Landschaft ist an Gegensätzen kaum zu überbieten und genau das hält die Spannung hoch.

Die Lesenden können nämlich, wie Thea selbst, nicht mehr unterscheiden, wem man noch trauen kann und das Spiel "Good Cop - Bad Cop" ist Anja Marschall vortrefflich gelungen. Zwielichtige Gestalten geben sich die Klinke in die Hand, kryptische Andeutungen wecken immer wieder aufs neue das Leseinteresse und mittendrin Thea, die jeden Stein umdreht, um die Wahrheit aufzudecken.

Zwischen alten Traditionen, Familienbanden und Verrat spinnt die Autorin einen Krimi, der sich sehen lassen kann. Ein Leseabenteuer mit ausgezeichneten 5 Sternchen.

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