Cover-Bild Der Tote im Strandkorb
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9,81
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 283
  • Ersterscheinung: 24.10.2017
  • ISBN: 9781542047906
Anna Johannsen

Der Tote im Strandkorb

Der erste spannende Fall für die Inselkommissarin Lena Lorenzen.

Auf Amrum, der kleinen nordfriesischen Insel, wird der Leiter eines Kinderheims tot am Strand aufgefunden. Die örtliche Polizei geht von einer natürlichen Todesursache aus, bis das Landeskriminalamt die Obduktion des Leichnams veranlasst und Ermittlungen einleitet. Hauptkommissarin Lena Lorenzen wundert sich darüber, dass Kriminaldirektor Warnke ausgerechnet ihr diesen Fall überträgt. Wenige Monate zuvor hatte er sie noch wegen eigenmächtiger Ermittlungen aus einer Sonderkommission abgezogen und ihre Herunterstufung beantragt.

Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, holt die Erinnerung ein: Sie hat die Insel vierzehn Jahre zuvor im Streit mit ihrem Vater verlassen. Während der Tage auf Amrum trifft sie ihre herzliche Tante Beke wieder und läuft schon am ersten Tag Erck über den Weg, ihrer einstigen großen Liebe.

Der Fall erweist sich als kompliziert. Nicht nur die Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des Toten geraten unter Verdacht, sondern es tauchen auch mysteriöse Kontakte auf. Erst nach und nach wird Lena klar, warum ihr Chef ausgerechnet sie nach Amrum geschickt hat.

Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Der Tote im Strandkorb« wurde neu lektoriert und gestaltet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2020

Schöner Nordseekrimi mit Inselflair

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Wenn ich in diesem Sommer schon nicht ans Meer fahren kann, muss das Meer eben zu mir kommen. Die "Inselkommissarin"-Krimis sind für mich genau richtig, um auf eine spannende Reise an die Nordsee zu gehen. ...

Wenn ich in diesem Sommer schon nicht ans Meer fahren kann, muss das Meer eben zu mir kommen. Die "Inselkommissarin"-Krimis sind für mich genau richtig, um auf eine spannende Reise an die Nordsee zu gehen. Lena Lorenzen war mir auf Anhieb sympathisch, ebenso ihr junger Kollege Johann Grasmann. Ich war noch nie auf Amrum, aber die Insel wurde so beschrieben, dass ich Lust bekam. selbst einmal dorthin zu reisen. Ein bisschen beneidete ich die Kommissare tatsächlich um diese herrliche Arbeitsumgebung. Mittagspause mit Meerblick hat was. Der Krimi kommt ohne brutale Szenen aus. Interessant fand ich den Einblick in die Ermittlungsarbeit, auch wenn das Hinzuziehen des Hackers nicht legal war.

Zwar war mir recht früh klar, in welcher Richtung das Mordmotiv zu suchen war, das nahm der Geschichte aber nicht die Spannung. Ein wohldosierte Anteil Privatleben der Kommissarin (ihre ehemals große Liebe, ihr Vater, zu dem sie den Kontakt abgebrochen hat) wirkten auf mich nach der Auflösung des Falls wie ein Cliffhanger - ich wollte wissen, wie es weitergeht und freue mich, dass es 5 weitere Krimis mit der Inselkommissarin gibt.

Lobend erwähnen möchte ich den guten und fehlerfreien Schreibstil, der angenehm zu lesen ist. Die vielen Dialoge, insbesondere während der Befragungen, aber auch im Austausch der beiden Kommissare untereinander, lockern die Story auf.

Fazit: Ein schöner Nordseekrimi mit Inselflair. Ein bisschen Sommerurlaub für die Seele. 5*****

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Veröffentlicht am 11.08.2020

Der Tote im Strandkorb

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Der 1. Band der Inselkommissarin. Auf Amrum wird der Leiter eines Kinderheims tot in einem Strandkorb gefunden. Hauptkommissarin Lena Lorenzen beginnt zu ermitteln, sie ist auf Amrum aufgewachsen. Dieser ...

Der 1. Band der Inselkommissarin. Auf Amrum wird der Leiter eines Kinderheims tot in einem Strandkorb gefunden. Hauptkommissarin Lena Lorenzen beginnt zu ermitteln, sie ist auf Amrum aufgewachsen. Dieser Fall stellt Lena vor viele Fragen.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, normal bin ich kein Krimileser, aber die Bücher von Anna Johannsen gefalle mir sehr gut. Sie sind nicht so abgedroschen und blutrünstig wie manche andere. Genau das gefällt mir. Ein ruhiger Krimi, der aber dennoch genug Spannung bietet.
Lena als Kommissarin gefällt mir sehr gut, sie ist sehr authentisch und sympathisch, privat ist Lena allerdings ganz anders und mir persönlich weitaus weniger sympathisch. Ihr junger Kollege John hingen gefällt mir weitaus besser. Trotz seines Alters ist er schon sehr besonnen.
Die Geschichte hat sich für mich flüssig lesen lassen. Eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Ein Krimi der mich nicht vom Hocker reißen konnte

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„Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften ...

„Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften Fall übertragen. Sie soll den angeblichen Mord an dem Leiter eines Kinderheimes untersuchen. Zusammen mit ihrem Kollegen Johann Grasmann ermittelt Lena und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse.

Bis ich mit Lena warm geworden bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Zum Beginn des Buches war ich mir nicht sicher wie ich sie einschätzen soll und ihre Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte trifft, haben meine Meinung über sie nicht gerade verbessert. Erst ganz zum Schluss wurde sie mir ein bisschen sympathisch. Jetzt hoffe ich sehr, dass meine Sympathie im nächsten Buch weiter steigt.

Das wichtigste an einem Krimi ist für mich Spannung. Ich verlange nicht, dass sie bereits ab der ersten Seite vorhanden ist, aber ich erwarte das sie spätesten nach den ersten drei Kapiteln eine Rolle spielt. Im Laufe der Geschichte sollte sie immer weiter ansteigen und wenn das Buch gut ist, dann gipfelt sie am Ende in eine Finale, dass so fesselnd ist, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen möchte.

„Der Tote im Strandkorb“ erfüllt diese Erwartung leider nicht ganz. Zwar konnte mich das Ende fesseln aber bis dahin schleppt sich die Handlung mehr zäh als fließend dahin. Nur wenige kurze Abschnitte, die aus der Sicht des Täters erzählt werden, sorgen für ein bisschen Spannung. Betrachtet man die ganze Geschichte, dann war von Spannung leider nur am Rande was zu spüren. Ich finde das Schade, weil das Buch in diesem Bereich Potenzial hatte, dass aber nur wenig genutzt wurde.

Die Ermittlungsarbeit fand ich sowohl positiv als auch negativ. Positiv fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Nebenhandlung, denn Frau Johannsen legt den Fokus deutlich auf die Ermittlungsarbeit. Das Buch wird also nicht von überflüssigen Nebenhandlungen erschlagen. Negativ fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich bin zwar keine Polizistin und kann daher nicht sagen wie realistisch die Darstellung ist, aber es gab einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass Frau Johannsen nur bedingt recherchiert hat.

Das Buch wird größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatte mit durchschnittlich 11 Seiten eine gute Länge.

Fazit
Der Reihenauftakt der „Inselkommissarin“ Reihe konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Mir fehlte es an Spannung und Authentizität. Ich empfehle diesen Krimi daher nur Lesern weiter, die keine besonders hohen Ansprüche an das Genre stellen.

Veröffentlicht am 24.03.2020

Seichter Inselkrimi

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Inhalt:

Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird von ihrem Vorgesetzten mit einem FAll auf ihrer Heimatinsel Amrum betreut. Der Tote ist der Leiter des örtlichen Kinderheims. Die Polizei vor Ort geht von einem ...

Inhalt:

Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird von ihrem Vorgesetzten mit einem FAll auf ihrer Heimatinsel Amrum betreut. Der Tote ist der Leiter des örtlichen Kinderheims. Die Polizei vor Ort geht von einem natürlichen Tod aus, dies können Lena und ihr Kollge allerdings nicht glauben und sie finden schnell die ersten verdächtigen Spuren.

Meinung:

Der Krimi ließ sich leicht und flüssig lesen, mit einem mäßigen Spannungsbogen. Die Autorin punktet hier mit den Beschreibungen der Insel und deren Bewohnern mit ihren sympathischen Charakteren.

In der Story geht es um Kindesmissbrauch, das Thema jagt dem Leser manchmal Gänsehaut über den Körper.

Die Handlung ist gut konstruiert, lädt zum Miträtseln ein, ist aber doch vorhersehbar.

Fazit:

Ich werde dem 2. Teil der Reihe noch eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 22.07.2019

Die Inselkommisarin

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Wenn nicht das herausragende Ende gewesen wäre, hätte sich das Erstlingswerk maximal 3 Sterne erkämpft.
So aber vergebe ich gerne 4 Sterne.
Denn das Ende hat die zuvor lahme und langatmige Ermittlungsarbeit ...

Wenn nicht das herausragende Ende gewesen wäre, hätte sich das Erstlingswerk maximal 3 Sterne erkämpft.
So aber vergebe ich gerne 4 Sterne.
Denn das Ende hat die zuvor lahme und langatmige Ermittlungsarbeit sowie die relativ einfallslosen Dialoge zwischen den beiden Ermittlern vor dem DNF retten können.
Die Protagonisten sind recht einfach gehalten, mit Lena bin ich überhaupt nicht warm geworden.
Das am Ende hinter der anfangs langweilig erscheinenden Geschichte aber doch sowas "Großes" steckt, hätte ich nicht erwartet.
Klar gab es im Laufe der Story erste Hinweise darauf, in welche Richtung das gehen wird - auch der Täter war mir relativ schnell klar, aber die Auflösung hat das ganze wirklich lesenswert gemacht.
Ich werde der Autorin mit dem Folgeband auf alle Fälle nochmal eine Chance geben - schließlich hat jeder mal klein angefangen