Cover-Bild Nebelvermächtnis
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 230
  • Ersterscheinung: 31.10.2018
  • ISBN: 9783959912686
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Arne Kilian

Nebelvermächtnis

Dass Robert die Herbstferien bei seinem Onkel in dem verschlafenen Nest Loch verbringen soll, stimmt ihn alles andere als glücklich. Verborgen in einem Tal und von Moor umgeben, bestimmt dichter Nebel den Alltag des Dorfes. Robert entdeckt mitten im Nebel eine magische Stadt, die bislang vor den Blicken der Menschen verborgen war. Er ahnt weder, dass sein Leben einer höheren Bestimmung folgt, noch, dass ihm bald eine bezaubernde Begegnung fast den Verstand rauben wird …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2020

Wunderschöne Aufmachung, aber die Geschichte musste ich leider abbrechen

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Der Klappentext klang so vielversprechend, das Cover wirkte unglaublich ansprechend und auch ansonsten hat das Buch so sehr danach geschrien gelesen zu werden - weswegen es mir hier so schwer fällt diese ...

Der Klappentext klang so vielversprechend, das Cover wirkte unglaublich ansprechend und auch ansonsten hat das Buch so sehr danach geschrien gelesen zu werden - weswegen es mir hier so schwer fällt diese Rezension zu schreiben.

Den Schreibstil empfand ich anfangs als sehr flüssig. Die Schauplätze wurden bildlich und anschaulich beschrieben, besonders die Darstellung der Moorlandschaft war besonders gelungen. Ich hatte sofort eine düstere, nebelige und trostlose Landschaft vor Augen, was gleichzeitig auch eine sehr düstere Atmosphäre erzeugt hatte - fand ich klasse!

Aber nach fast 100 Seiten nahm das Buch immer noch nicht an Fahrt auf und ich bekam immer mehr Probleme das Buch zu beenden. Letztendlich habe ich bei knapp 100 Seiten entschieden die Geschichte abzubrechen, da ich einfach nicht von der Story mitgerissen wurde, auch wenn die Grundidee dahinter so, so gut war.

Das lag überwiegend auch an Robert, unseren Protagonisten. Er war mir leider sehr unsympathisch und manche seiner Gedankengänge konnte ich einfach nicht teilen. Ebenfalls bin ich über einige Sachen in der Geschichte gestolpert, die ich von der Wortwahl und von der Ausführung leider gar nicht positiv fand, hier ein paar Beispiele:

"Tinja betätigte die Computermaus. Erste Klänge erfüllten das typische Mädchenzimmer." (S.68) -> Was ist denn bitte ein typisches Mädchenzimmer? Das kann man doch überhaupt nicht festlegen oder anhand von einer Person davon ausgehen, dass alle Zimmer von Mädchen/ Frauen gleich aussehen. In dem Fall von "Nebelvermächtnis" sind alle Mädchenzimmer mit Kinopostern tapeziert, haben rote Teppiche und glitzernde Deko. Nennt mich kleinlich, aber diese Stereotypen haben für mich in einem Buch nichts zu suchen, zumal es an jüngere Leser*innen gerichtet ist. Nicht, dass diese denken, dies sei die Norm.

"Inzwischen gefiel Robert seine neue Rolle. Er sagte einem Mädchen wie Tinja, was er dachte und zeigte ihr gleichzeitig, dass sie das akzeptieren musste." (S.69) -> Dies war auf das Thema Musik bezogen und macht Robert in meinen Augen einfach ziemlich unsympathisch. Ja, er war alkoholisiert in der Szene, aber trotzdem mag ich solche Gedankengänge nicht. Vor allem, was ist denn "ein Mädchen wie Tinja" genau? Dieses Schubladendenken in manchen Szenen finde ich nicht gelungen und hat mich nach einiger Zeit wirklich gestört.

"Genau auf diese Weise handelte ein Mann: Er wich den Dingen - oder genau genommen Tinja - aus. Sein Vater hatte sich schon viel zu oft so verhalten. Damit war er für Robert wohl ein stärkeres Vorbild gewesen, als er es sich selbst gewünscht hätte." (S.79) -> Ja, er sagt, dass dieses Denken falsch ist, aber muss man es denn wieder so verallgemeinert formulieren? Nicht alle Männer weichen Problemen aus, ihr wisst bestimmt, was ich meine.

Ich habe noch weitere solcher Beispiele gefunden. Dazu möchte ich sagen, dass mir bewusst ist, dass Robert noch recht jung ist und er vielleicht bewusst noch unwissend sein soll, aber trotzdem finde ich es nicht gut, wenn der Protagonist solche Gedankengänge hat, besonders wenn das Buch Jüngere lesen und dann denken, dass ein solches Denken gängig ist. Für die Zukunft würde ich mir von Arne Kilian wünsche dieses Schubladendenken wegzulassen, da es mich persönlich sehr gestört hat. Ich weiß natürlich nicht, ob Robert eine Entwicklung durchmacht und im Laufe des Buches von seiner verallgemeinerten Weltansicht weggekommen ist, da ich es nicht beendet habe.

Letztendlich kann ich dem Buch leider, leider nur 2/5 Sternen geben. Einen Stern gibt es für das Cover und die Aufmachung des Buches, den anderen für die eigentlich tolle Grundidee. Sehr schade!

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Veröffentlicht am 08.10.2020

Nebelvermächtnis - nicht so ganz was ich erwartet habe

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Inhalt:
Robert soll die Herbstferien bei seinem Onkel verbringen.
Das wäre auch grundsätzlich kein Problem, wenn dieser nicht in dem verschlafenen Nest: Loch leben würde.
Verborgen in einem Tal, von ...

Inhalt:
Robert soll die Herbstferien bei seinem Onkel verbringen.
Das wäre auch grundsätzlich kein Problem, wenn dieser nicht in dem verschlafenen Nest: Loch leben würde.
Verborgen in einem Tal, von Moor umgeben, bestimmt dichter Nebel den Alltag des Dorfes.
Doch dann entdeckt Robert eine magische Stadt mitten im Nebel. Diese Stadt war bisher vor den Blicken der Menschen verborgen.
Robert ahnt nicht, dass sein Leben einer höheren Bestimmung folgt, noch dass ihn eine bezaubernde Begegnung den Verstand rauben wird.

Meine Meinung:
Der Klappentext klingt wirklich super spannend, aber als ich das Buch dann doch angefangen habe zu lesen, überkam mich die Vorahnung, dass mich dieses nicht umhauen wird. Oft habe ich es in den Händen gehalten und überlegt, ib ich es jetzt lese oder später.
Nun denn habe ich irgendwann doch zu dem Buch gegriffen und es angefangen zu lesen.
Schon von Anfang an, bin ich mit Robert nicht so recht einig gewesen. Ich denke auch, dass mich dieses Gefühl ein wenig an der Geschichte gestört hat.
Mir ging die ganze Handlung auch etwas zu ... schnell ? Naja ich denke eher es liegt daran, dass zu viel Handlung aufeinmal war und ich habe auch nicht immer die Zusammenhänge verstanden. Und das Mädchen, welches Robert im Dorf kennenlernt, ist mir bis heute ein Rätsel. Leider war diese Geschichte nicht mein Fall, aber ich hoffe, dass es genug Menschen da draussen gibt, die diese Geschichte schön finden !

Das Cover:
Das Cover passt super zu dem Geschehen im Inneren des Buches.

Mein Fazit: Superschlecht war es nicht, aber ehrlich gesagt nicht mein Fall. Ich würde mich freuen, wenn ihr dem Buch eine Chance geben würdet es zu lieben, denn ich habe es leider nicht geschafft.

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Veröffentlicht am 01.10.2020

Eine wunderbare Geschichte!

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Ich habe das Buch passend zum Klappentext, dem Cover und dem Namen an einem nebligen und regnerischen Abend angefangen zu lesen. Dieses Wetter hat perfekt gepasst und ich war absolut in Stimmung für diese ...

Ich habe das Buch passend zum Klappentext, dem Cover und dem Namen an einem nebligen und regnerischen Abend angefangen zu lesen. Dieses Wetter hat perfekt gepasst und ich war absolut in Stimmung für diese wunderbare und magische Geschichte.

Das Cover ist schlichter, dennoch hat es mir wahnsinnig gut gefallen. Es passt einfach wahnsinnig gut zum Geschehen und ich mochte es sehr. Alles harmoniert und auch die Farbgestaltung ist genau richtig getroffen worden.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und doch konnte er mich bis zuletzt fesseln und an die Geschichte binden. Die Beschreibungen und die Ausgestaltungen waren relativ knapp gehalten. Dennoch konnte ich mir alles gut vorstellen und einer tiefergehenden Beschreibung hat es meistens auch nicht bedurft. Ich konnte meiner Fantasie also freien Lauf lassen und so alles auf mich wirken lassen. Ich konnte meinen Kopf ein bisschen mehr anstrengen, als wenn mir alles vorweg genommen werden würde. Ansonsten hatten die Sätze eine wunderbare Länge und ich konnte den Ereignissen leicht und locker folgen.

Die Ideen des Autors gefielen mir sehr gut und sie konnten mich definitiv überzeugen. So bleib ich auch wirklich gern bis zum Schluss dran und wollte immer weiterlesen. Von Seite zu Seite nahm die Geschichte auch immer mehr Fahrt auf, sodass es nie langweilig wurde oder ich das Gefühl besaß, dass ich eine Pause bräuchte.

Bisher habe ich noch nicht so viele Bücher mit männlichen Protagonisten gelesen. Diese hier gefiel mir dahingehend wirklich gut. Denn Robert ist ein eher ruhiger Junge, der gar nicht so offensiv ist. Er erlebt allerhand Abenteuer und ich fieberte mit ihm mit.

Der Autor schrieb hier also eine ganz zauberhafte, zum Teil düstere und natürlich sehr magische Geschichte, die mir wunderbare Lesestunden am Abend bereitete.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Jugendfantasy mit einem mittelalterlichen Setting

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Als ich den Klappentext zu Nebelvermächtnis gelesen habe, musste ich mir das Buch unbedingt kaufen. Mir hat die Geschichte trotz kleiner Schwächen gut gefallen.

Meine Meinung

Nebelvermächtnis ist mein ...

Als ich den Klappentext zu Nebelvermächtnis gelesen habe, musste ich mir das Buch unbedingt kaufen. Mir hat die Geschichte trotz kleiner Schwächen gut gefallen.

Meine Meinung

Nebelvermächtnis ist mein erstes Buch von Arne Kilian und entsprechend neugierig war ich natürlich. Der Autor hat mich mit seinem flüssigen Schreibstil und dem feinen Wortwitz sofort für sich gewonnen. Arne hat auch wirklich keine Zeit verloren und setzt uns Leser|innen sofort mitten in der Geschichte aus. Ich war nach den ersten Seiten bereits gefangen und es hat mich gedrängt mit Protagonist Robert das Geheimnis des Nebels, welcher den malerischen Ort Loch umgibt, zu lüften.

Wie gesagt, ich liebe rasante Geschichten, die sich am Anfang nicht unnötig in die Länge ziehen. Leider ging es mir dann aber doch alles ein bisschen zu schnell. Ich hätte mir das Geschehen bzw. die Übergänge an manchen Stellen etwas mehr ausgearbeitet gewünscht. Ich hatte das Gefühl, dass Protagonist Robert von einer Szene in die nächste purzelt und ich das Dazwischen irgendwie verpasst habe. Teilweise hatte ich durch die aprupten Szenenwechsel Mühe mit der Geschichte mitzuhalten, was meinen Lesefluss leider etwas gehemmt hat.

Nichtsdestotrotz finde ich die Grundidee hinter der Story einfach genial. Es rankt sich alles um eine alte Legende über eine verschwundene Stadt und dabei wird es richtig mystisch, geheimnisvoll und auch ein klein wenig magisch. Es ist von verirrten Seelen, Einhörnern, Drachen und magischen Kristallen die Rede. Das Worldbuilding ist sehr mittelalterlich, insbesondere was die Gestaltung der verschollenen Stadt und deren Einwohner betrifft. Aber auch die Stadt Loch, in welcher Robert seine Herbstferien verbringt, machte auch mich den Eindruck, dass die Zeit stehen geblieben ist.
Persönlich wäre ich gerne noch tiefer in die Nebelstadt eingetaucht und hätte zu gerne deren Geheimnisse erkundet. Es hätte auch gerne mehr Magie vorhanden sein können. Leider geht Arne Kilian aber nicht sehr in die Tiefe und kratzt eher an der Oberfläche. Ein paar Überraschungsmomente mehr wären auch toll gewesen. Ich hatte relativ schnell eine Ahnung wohin die Reise geht und das hat sich dann auch bestätigt. Meines Erachtens ist wirklich einiges an Potenzial verloren gegangen.... Leider!

Gegen Ende wurde es dann aber nochmal so richtig nervenaufreibend und spannend und vielleicht, ganz vielleicht, dürfen wir ja auf eine Fortsetzung hoffen.

Trotz aller Kritik muss ich sagen, dass ich das Nebelvermächtnis gerne gelesen habe. Das Buch ist eine wunderbare Lektüre für Zwischendurch. Die knapp 240 Seiten lassen sich eigentlich auch recht flott lesen und ich war gut unterhalten.

Fazit

Nebelvermächtnis war mein erstes Buch von Arne Kilian und ich habe es trotz einiger Kritikpunkte wirklich gerne gelesen. Der Schreibstil von Arne ist sehr angenehm, teilweise auch humorvoll, was ich persönlich sehr gerne habe. Die Grundidee rund um die verschollene, magische Stadt Nofra ist richtig genial. Ich hätte mir jedoch alles ein bisschen mehr ausgearbeitet gewünscht. Ein paar Seiten mehr hätten dem Büchlein nicht geschadet. Ich kann euch Nebelvermächtnis aber dennoch empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einer leichten und schnell zu lesenden Jugendfantasy-Lektüre für Zwischendurch seid.

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Veröffentlicht am 01.03.2020

Leider absolut nicht meins - was ich selbst unglaublich schade finde

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Es tut mir selbst weh und auch unglaublich Leid, das sagen zu müssen, aber ich weiß nicht, wann ich mich zuletzt mit einem Buch so schwer getan habe. "Nebelvermächtnis" lag schon eine Weile auf meinem ...

Es tut mir selbst weh und auch unglaublich Leid, das sagen zu müssen, aber ich weiß nicht, wann ich mich zuletzt mit einem Buch so schwer getan habe. "Nebelvermächtnis" lag schon eine Weile auf meinem SuB und während ich beim Kauf damals vollends vom Klappentext überzeugt war, muss ich zugeben, dass ich nun, als ich es endlich aus den Tiefen meines Regals befreit habe, schon reichlich skeptisch war. Ich hatte auch schon einige weniger positive Rezensionen gelesen, die mich wohl mehr oder minder unterbewusst beeinflusst hatten. So oder so bin ich bereits mit der Erwartung an das Buch herangetreten, dass es vermutlich kein großes Highlight wird. Und von da an kann es doch nur in zwei Richtungen gehen, oder?
Entweder, das Buch überrascht einen komplett, brennt alle anfänglichen Zweifel aus und lässt einen am Ende umso geflasther und begeisterter zurück. Oder aber... Nun ja. Oder aber, die Erwartungen bestätigen sich. Hier war leider letzteres der Fall. Es fing schon damit an, dass ich mit Robert als Hauptfigur absolut nicht warm wurde. Seine Taten waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar und seine Gedankengänge sprunghaft sowie nervenaufreibend. Der Schreibstil rundete das Bild dann in meinen Augen noch ab, wirkte er doch auch stellenweise recht unausgereift - was ich schade finde, denn man merkt anhand einiger Beschreibungen und Metaphern, dass in der Feder des Autors doch durchaus Sprachgefühl steckt! Irgendwie funktioniert die Gesamtheit aber nicht.
Auch mit den restlichen Charakteren und dem Setting konnte ich mich nicht anfreunden, was die Seiten für mich unheimlich lang hat werden lassen - und ehrlich gesagt dazu führte, dass ich vieles nur noch quer gelesen habe.
Uff, ihr wisst nicht, wie schwer mir das fällt. Aber ich glaube, dass schlechte Rezensionen genauso wichtig sind wie gute - daher wollte ich mich selbst nicht mit einer Ausrede davon kommen lassen, sondern auch dieses Buch bewerten.