Cover-Bild Der Weihnachtsmordclub
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Rütten & Loening Berlin
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 223
  • Ersterscheinung: 17.09.2024
  • ISBN: 9783352010125
Ben Kryst Tomasson

Der Weihnachtsmordclub

Ein Sylt-Krimi

Ein total verstrickter Fall .

Es weihnachtet in Archsum auf Sylt, und die Häkeldamen unterstützen fleißig die Vorbereitungen für das Krippenspiel. Doch statt Besinnlichkeit herrschen Anspannung und Misstrauen in der Kirchengemeinde. Binnen kurzer Zeit passieren gleich mehrere Diebstähle, und dann wird auch noch die Leiterin der Jugendgruppe vom herabstürzenden Stern von Bethlehem erschlagen. Während die Kirchenverantwortlichen beharrlich auf einen Unfall plädieren, wittern die Häkeldamen einen Mord – und nehmen die Ermittlungen auf. 

Karin Bloms Assistentinnen auf den Spuren des Täters: der erste eigene Kriminalfall der Häkelmafia.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2024

Spannender, weihnachtlicher Sylt-Krimi mit ein paar Schwächen

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Darum gehts:
Die Häkeldamen, die Kari Blom schon oft geholfen haben, helfen fleißig bei den Vorbereitungen für das Krippenspiel in Archsum auf Sylt mit. Doch von Besinnlichkeit und Frieden keine Spur. ...

Darum gehts:
Die Häkeldamen, die Kari Blom schon oft geholfen haben, helfen fleißig bei den Vorbereitungen für das Krippenspiel in Archsum auf Sylt mit. Doch von Besinnlichkeit und Frieden keine Spur. Denn mehrere Sachen werden gestohlen und die Jugendgruppenleiterin von dem Stern erschlagen. Als die Verantwortlichen dies als Unfall abtun wollen, wittern die Häkeldamen einen Mord und beginnen zu ermitteln.

Meine Meinung:
"Der Weihnachtsmordclub" von Ben Kryst Tomasson ist ein Sylt-Krimi, der unabhängig von der eigentlichen Reihe "Kari Blom ermittelt undercover" gelesen werden kann. Das Cover ist toll gestaltet und passt nicht nur zur genannten Reihe sondern auch zum Inhalt der Geschichte. Der Klappentext macht Lust auf das Buch. Allerdings verrät er doch auch schon ein zentrales Ereignis der Geschichte. Dies finde ich aber nicht weiter dramatisch. Der Schreibstil ist locker, leicht, humorvoll und spannend. Ich habe es als Hörbuch gehört und habe die Stimme von Christ Nonnast als sehr angenehm empfunden. Ich kannte sie schon aus den vorherigen Bänden. Besonders toll finde ich immer wieder, dass sie den Figuren unterschiedliche Stimmlagen und Akzente verleiht. So erwachen die Figuren noch mehr zum Leben, finde ich. Die Hauptprotagonisten sind in diesem Band die Häkeldamen Marijke, Witta, Alma und Grethe. Durch ihre kleinen Streitereien, Uneinigkeitem, aber auch liebevollen Gesten, sind sie mir ans Herz gewachsen und sehr sympathisch. Jede trägt auf ihre Art etwas zur Aufklärung bei. Denn die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt, sodass ich die Chance hatte, sie aus jeder Perspektive erleben zu können. Die Geschichte selbst hat einen erkennbaren roten Faden und zu Anfang überschlagen sich auch etwas die Ereignisse. Allerdings muss ich leider sagen, dass mich die Auflösung des Mörders/Täters, doch sehr enttäuscht hat. Denn das Motiv ist für mich einfach zu einfallslos und zu schwach. Da hätte ich mir, vorallem bei den vorherigen Büchern, mehr von dem Autoren gewünscht. Auch fand ich manche Handlungen von Nebencharakteren an manchen Stellen nicht ganz nachvollziehbar.

Fazit:
Ein spannender, seichter und humorvollen Sylt-Krimi, der als Hörbuch toll vorgelesen wird. Ich habe es in kürzester Zeit durchgehört. Wer einen nicht zu brutalen Krimi für Zwischendurch und mit Nordseesetting sucht wird hier auf jedenfall fündig. Für mich war er nicht so stark, wie die anderen Bände mit Kari. Daher gibt es von mir nur 3,5-4/5⭐️📚 ingesamt. Die Sprecherin bekommt 5/5⭐️. Vielen Dank an aufbau Audio für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares über Netgalley.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Sie können es auch ohne geschulte Ermittler

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Okay, dass Kari Blom nicht auf der Insel ist, war eigentlich klar. Sie möchte Weihnachten mit ihren Liebsten feiern. Aber dass alle Verwandten der Häkeldamen ihr Kommen zum Fest absagten? Nein, das geht ...

Okay, dass Kari Blom nicht auf der Insel ist, war eigentlich klar. Sie möchte Weihnachten mit ihren Liebsten feiern. Aber dass alle Verwandten der Häkeldamen ihr Kommen zum Fest absagten? Nein, das geht gar nicht. Hier ist schnelles Handeln angesagt. Die Damen möchten nicht alleine feiern und verabreden sich zum Beisammensein am Heiligen Abend. Dass sie vorher noch einen brisanten Fall lösen müssen, nun ja, damit haben sie nun wirklich nicht gerechnet. „Der Weihnachtsmordclub“ dreht zur Höchstform auf.

Die Proben zum Krippenspiel könnten nicht besser laufen. So harmonisch und ganz ohne Zank und Streit. Bis es dann tatsächlich eine Tote zu beklagen gibt. War es ein Unfall, oder doch Mord? Die Häkeldamen sind sich zunächst nicht sicher. Aber nur zunächst. Schon bald wissen sie, dass es Absicht war, die junge Frau zu töten.

Endlich kann die Häkelmafia selbstständig ermitteln. Kein Kriminaler ist vor Ort und nur die Damen müssen den Täter überführen. Es schneit auf Sylt und selbst die Polizei schafft es nicht, den Tatort zu begutachten. Wirklich traurig sind die Damen allerdings nicht. Sie ermitteln ganz ohne Hemmungen und kommen damit recht bald den Tätern auf die Spur.

Wenn ich auch die Mordermittlungen um Kari Blom lieber mag, so gefiel mir auch dieses Buch. Die Häkeldamen wuchsen über sich hinaus und können bei ihren Ermittlungen eigentlich auf die Hilfe von Fachleuten verzichten. Aber nur eigentlich.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Ein Kriminalfall zwischen Spannung und Gemütlichkeit

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Zur Weihnachtszeit hörte ich nebenbei Der Weihnachtsmordclub von Ben Kryst Tomasson, einen Krimi, der einen komplexen Mordfall auf Sylt schildert. Die vier Freundinnen – Marijke, Witta, Alma und Grethe, ...

Zur Weihnachtszeit hörte ich nebenbei Der Weihnachtsmordclub von Ben Kryst Tomasson, einen Krimi, der einen komplexen Mordfall auf Sylt schildert. Die vier Freundinnen – Marijke, Witta, Alma und Grethe, auch bekannt als die „Häkeldamen“ – helfen bei den Vorbereitungen für das Krippenspiel in Archsum. Doch statt festlicher Stimmung herrscht in der Kirche eine angespannte Atmosphäre, als mehrere Diebstähle passieren. Die Situation eskaliert, als die Leiterin der Jugendgruppe vom Stern von Bethlehem erschlagen wird. Während die Kirchenverantwortlichen von einem Unfall ausgehen, sind die Häkeldamen überzeugt, dass es sich um einen Mord handelt, und nehmen die Ermittlungen selbst in die Hand.

Dieser weihnachtliche Krimi ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre, die sich hervorragend als Hörbuch eignet. Es fordert den Hörer nicht zu viel Aufmerksamkeit und lässt sich entspannt nebenbei genießen. Die Sprecherin Christ Nonnast bringt die verschiedenen Charaktere lebendig zum Leben, indem sie mit unterschiedlichen Stimmen und Akzenten spielt. Besonders die Häkeldamen, mit ihrer charmanten, aber auch etwas schusseligen Art, stehen im Mittelpunkt und treiben die Handlung voran.

Die weihnachtliche Atmosphäre wird gut eingefangen, doch das Setting auf Sylt bleibt eher blass und hätte genauso gut an einem anderen Ort spielen können. Der Spannungsbogen ist, wie es bei vielen „Cosy Crime“-Romanen der Fall ist, eher flach, und die Auflösung des Falls fällt unspektakulär und wenig packend aus.

Insgesamt ist Der Weihnachtsmordclub ein leichter Wohlfühlkrimi, der vor allem durch seine sympathischen Hauptfiguren und humorvolle Momente unterhält. Wer unblutige Krimis mit einer festlichen Note sucht, wird hier fündig. Die Häkeldamen waren für mich jedoch zu klischeehaft, und ihre schrulligen Eigenheiten wirkten teils übertrieben. Der Kriminalfall selbst hätte spannender und fesselnder sein können – so bleibt das Hörbuch eher gemütlich und entspannt als packend.

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Veröffentlicht am 22.11.2024

Tödliches Krippenspiel

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Es weihnachtet sehr auf Sylt, doch während der Duft von Lebkuchen und Tannengrün in der Luft liegt, herrscht nicht nur Besinnlichkeit und Liebe zu allen Menschen. Statt dessen müssen in "Der Weihnachtsmordclub" ...

Es weihnachtet sehr auf Sylt, doch während der Duft von Lebkuchen und Tannengrün in der Luft liegt, herrscht nicht nur Besinnlichkeit und Liebe zu allen Menschen. Statt dessen müssen in "Der Weihnachtsmordclub" von Ben Kryst Tomasson vier alte Damen einen Mord im Gemeindezerntrum der Pfarrei Archsum auf Sylt klären: Ausgerechnet bei den Proben für das Krippenspiel wurde die Leiterin der Jugendgruppe vom herabstürzenden Stern von Bethlehem erschlagen. Und auch sonst passiert so einiges, was mit Besinnlichkeit nichts zu tun hat.

Der Buchtitel erinnert an den Donnerstagsmordclub, und auch hier sind die Ermittlerinnen schon über 80, sehr unterschiedliche Charaktere und kabbeln sich schon mal über ihre persönlichen Lebenseinstellungen: Landarztwitwe Witta, die so gerne auf Diva a la Marlene Dietrich macht, und die burschikose Klempnerwitwe Grethe sind einfach zu unterschiedlich. Da müssen dann die harmoniebedürftige Bäckerwitwe Alma und die pragmatische Kapitänswitwe Marijke schlichten.

Doch trotz aller Unterschiede zieht das rüstige Quartett an einem Strang, wenn es gilt, einen mysteriösen Todesfall aufzuklären. In der Vergangenheit haben sie wohl schon der örtlichen Polizei unter die Arme gegriffen, diesmal sitzen sie mit den übrigen Teilnehmern des Krippenspiels sowie eines Back- und Strickwettbewerbs während eines Schneesturms im Gemeindezentrum fest. Klar entwickeln sie schnell den Ehrgeiz, den Fall selbst zu lösen, bis die Polizei auf den verschneiten Straßen überhaupt eintreffen kann.

"Der Weihnachtsmordclub" ist mehr ein Wohlfühl-Cozy-Krimi mit winterlicher Atmosphäre zwischen Reetdächern, den vier aufgeweckten alten Damen und einem attraktiven Pastor, um den gleich eine ganze Reihe weiblicher Groupies buhlt. Hier kommt es weniger auf Plot und Plausibilität an, und auch allzu viel Tiefe sollte man nicht erwarten. Als Lesebegleitung zu Schietwettertee und ein paar Lebkuchen aber durchaus nett und liebenswert.

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Die Häkeldamen ermitteln

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Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn des Krimis erst etwas sortieren musste, wer wer ist und mit wem verwandt ist, da ich die Damen noch nicht kannte. Aber als ich das geschafft hatte, habe ich sie gerne ...

Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn des Krimis erst etwas sortieren musste, wer wer ist und mit wem verwandt ist, da ich die Damen noch nicht kannte. Aber als ich das geschafft hatte, habe ich sie gerne zum Krippenspiel begleitet.
Die Damen sind nämlich dieses Jahr zu Weihnachten alle unverhofft und aus unterschiedlichen Gründen alleine zu Weihnachten. Und so engagieren sie sich bei den Vorbereitungen fürs Krippenspiel - das bald zu einem mörderischen Spiel wird. Und dann kommt noch ein Schneesturm.
Ein kurzer, eher amüsanter Krimi mit eigenwilligen Charakteren, der schon für erste Weihnachtsstimmung sorgt und neugierig auf die Hauptkrimis macht.