Cover-Bild Die Geschichten in uns
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 24.07.2024
  • ISBN: 9783257073140
Benedict Wells

Die Geschichten in uns

Vom Schreiben und vom Leben
Ein Buch wie eine persönliche Begegnung. Benedict Wells erzählt von der Faszination des Schreibens und gibt einen tiefen Einblick in sein Leben, von seiner Kindheit bis zu seinen ersten Veröffentlichungen. Anhand eigener und anderer Werke zeigt er anschaulich, wie ein Roman entsteht, was fesselnde Geschichten ausmacht und wie man mit Rückschlägen umgeht. Ein berührendes, lebenskluges und humorvolles Buch – für alle, die Literatur lieben oder selbst schreiben wollen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2025

vortrefflich

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Benedict Wells ist ein begnadeter Erzähler. Dass er diesmal keinen Roman schreibt, sondern über seine Arbeit und den Prozess des Schreibens ein Buch verfasst hat, fand ich ebenso ungewöhnlich wie interessant. ...

Benedict Wells ist ein begnadeter Erzähler. Dass er diesmal keinen Roman schreibt, sondern über seine Arbeit und den Prozess des Schreibens ein Buch verfasst hat, fand ich ebenso ungewöhnlich wie interessant. Ich war gespannt, vor allem, da ich für mich selber gerne Geschichten schreibe. Wie macht dass ein Profi, wie Wells. Wie geht er vor, wie legt er den Plot an, wie formt er die Charaktere.

Ein kluges Buch, in welchem Wells viel über sich selbst verrät. Das ist so authentisch - das Leben schreibt die besten Bücher. Vortrefflic

Veröffentlicht am 22.05.2025

Persönlicher und spannender Ausflug in die Arbeit eines Autors

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Benedict Wells ist ein erfolgreicher Autor und hat bereits eine Reihe erfolgreicher Romane im Diogenes-Verlag veröffentlicht. In diesem Buch widmet er sich jedoch seiner Arbeit als Autor an sich. Dabei ...

Benedict Wells ist ein erfolgreicher Autor und hat bereits eine Reihe erfolgreicher Romane im Diogenes-Verlag veröffentlicht. In diesem Buch widmet er sich jedoch seiner Arbeit als Autor an sich. Dabei beschreibt er die verschiedenen Etappen dabei, angefangen von der ersten Idee bis zur Abgabe des Manuskripts. Er gibt außerdem Einblicke in sein Leben, seine Kindheit und was ihn beim Schreiben inspiriert und antreibt.

Ich kannte Benedict Wells bereits als großartigen Autor und war sehr gespannt auf dieses Sachbuch - und bin begeistert! Auch wer noch an keinem Buch schreibt oder mit dem Gedanken spielt, kann hier vieles für sich mitnehmen.
Zunächst gibt Benedict Wells Einblicke in seine Kindheit, was ihn geprägt hat und zum Schreiben gebracht hat. Das war sehr spannend zu lesen, weil er bislang sein Privatleben meist gut zu schützen wusste und er sich so von einer neuen, persönlichen Seite zeigt. Dann geht er über zu seiner Arbeitsweise, sobald er einen neuen Roman schreiben möchte. Er betont dabei, dass seine Herangehensweise nicht universell ist und er hier nur von sich selbst erzählen kann. Anhand verschiedener Beispiele erklärt er die verschiedenen Etappen und zeigt auch, worauf es z.B. bei der Ideenfindung, der Ausgestaltung der Figuren und dem Erzählstil ankommt.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Übungen, die man als Leser an die Hand bekommt, z.B. die Überarbeitung einzelner Textpassagen, die er mit dem Leser gemeinsam verbessert und dabei Fehler aufzeigt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und die persönlichen Abschnitte machen das Ganze spannend. Auch wer kein Buch schreibt oder schreiben möchte, bekommt hier wertvolle Einblicke in die Arbeit eines erfolgreichen Autors. Sehr empfehlenswert für alle, die gerne lesen!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Persönlich und voller Aha-Momente für mich

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Ich liebe Benedict Wells´ Bücher einfach - meine älteste Tochter hat ihn mir empfohlen und wir haben alle seine Bücher gelesen. Schon aus dem Grund waren wir beide sehr gespannt auf dieses - wenn es auch ...

Ich liebe Benedict Wells´ Bücher einfach - meine älteste Tochter hat ihn mir empfohlen und wir haben alle seine Bücher gelesen. Schon aus dem Grund waren wir beide sehr gespannt auf dieses - wenn es auch ein Sachbuch und keine Belletristik ist.
Persönlich und sehr sympathisch erzählt Benedict Wells, wie er zum Schreiben gekommen ist, wie er schreibt und vor allem wie er überarbeitet. Er erzählt, wie er gescheitert ist und immer weiter gemacht hat und er erzählt, wie und wovon er inspiriert wird. Zitate und kleine Anekdoten machen das Lesen lebendig und einige Stellen sind so charmant, dass ich wirklich ganz bezaubert war - wie z.B., wie sehr er sich gefreut hat, dass er bei Diogenes, seinem absoluten Wunschverlag, verlegt wurde.
Abgerundet wird das Buch durch Rohfassungen und gestrichene Stellen aus zwei seiner Bücher - Vom Ende der Einsamkeit und Hard Land.
Begeistert, aber nicht überrascht, war ich, dass er viele Autoren und Autorinnen und Bücher nennt, die ich auch liebe, aber ein paar neue Tipps habe ich trotzdem gefunden!
Als absolute Vielleserin und seit einiger Zeit auch begeisterte Leserunden-Teilnehmerin und Rezensentin habe ich auch vieles für mich gefunden, was ich so noch nicht in Worte gefasst gelesen habe. Warum manche Bücher für mich nicht funktionieren, warum ich manchmal einfach nicht warm werde mit den Protagonisten, aber auch, was "schlechter" Schreibstil sein kann - gefühlt habe ich das schon immer und es wurde geschärft durch jahrelanges quer-beet-alles-was-mir-in-die-Finger-kommt-Lesen, aber jetzt habe ich dafür eine Art Grundlage, die wirklich zu vielen Aha-Momenten geführt hat beim Lesen.
Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der gerne liest oder vielleicht sogar eines Tages schreiben möchte und natürlich jedem, der Benedict Wells´ Romane so liebt wie ich das tue!

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Spannende Einblicke

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"Die Geschichten in uns" von Benedict Wells" ist mehr als ein bloßer Schreibratgeber - dieses Buch über das "Schreiben" und das "Leben" lädt dazu ein, Benedict Wells auf ausgewählten Stationen seines Schreibprozesses ...

"Die Geschichten in uns" von Benedict Wells" ist mehr als ein bloßer Schreibratgeber - dieses Buch über das "Schreiben" und das "Leben" lädt dazu ein, Benedict Wells auf ausgewählten Stationen seines Schreibprozesses und seines Lebens zu begleiten. Neben persönlichen Einblicken und Hintergründen teilt Wells Informationen über die verschiedenen Aspekte des Schreibens und verbindet diese mit zahlreichen Tipps, die sowohl von ihm als auch zahlreichen anderen Autor:innen stammen. Besonders hilfreich sind die vielen Beispiele, die Wells anhand seiner eigenen Bücher gibt, und die die Tipps leicht verständlich und praxisnah machen. Da Wells so viele Hintergrundinformationen zu seinen eigenen Büchern gibt, dürfte dieses Buch nicht nur für angehende Schriftsteller:innen, sondern auch für Fans seiner eigenen Bücher ein Highlight sein.

Veröffentlicht am 29.12.2024

Ein emphatischer Schreibratgeber

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„Die Geschichten in uns“ ist ein autobiografischer Schreibratgeber von Benedict Wells. Die Bezeichnung „Schreibratgeber“ trifft es dabei eigentlich nicht ganz; der Begriff greift zu kurz, was hoffentlich ...

„Die Geschichten in uns“ ist ein autobiografischer Schreibratgeber von Benedict Wells. Die Bezeichnung „Schreibratgeber“ trifft es dabei eigentlich nicht ganz; der Begriff greift zu kurz, was hoffentlich im Laufe der Rezension deutlich wird (In Ermangelung eines griffigeren Begriffes nutze ich diesen aber dennoch). „Die Geschichten in uns“ setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Die ersten ca. 100 Seiten mit dem Titel „Der Weg zum Schreiben“ thematisieren Wells Autoren-Werdegang – vom Aufkeimen des Wunsches, Schriftsteller zu werden, über einsame Nächte in der Berliner Wohnung, euphorische Momente des Flows, die von kritischen Stimmen wieder gedämpft wurden, und unzählige Überarbeitungen bis zum Verlagsvertrag bei Diogenes (der Wells Wunschverlag war). Dieser Teil ist besonders interessant für Wells-Leserinnen, zeigt Wells sich hier doch sehr persönlich und nahbar. Der zweite Teil richtet sich eher an Schreiberlinge. Denn: Wells zeigt hier exemplarisch auf, wie er schreibt. Dabei spricht er Prozesse wie das „Finden“ einer Idee und das Überarbeiten der Handlung an. In diesem Kontext thematisiert er außerdem konkrete Werkzeuge zum Überarbeiten einer Geschichte (wie bspw. Dialoge, Timing, doppelte Schleifen oder auch das Nichtschreiben). Dieser zweite Teil schließt mit konkreten Einblicken in den Entstehungsprozess von zwei Romanen, die aus Wells' Feder stammen: Wells stellt frühere Fassungen von Auszügen aus „Vom Ende der Einsamkeit“ sowie „Hard Land“ vor. Obwohl der zweite Teil sich eher an Schreiberlinge richtet, gilt auch hier: Wells-Leserinnen kommen nicht zu kurz. Immer wieder verweilt Wells bei seinen eigenen Romanen, exemplifiziert seine Ratschläge an diesen und gibt Insights in den Entstehungsprozess seiner Beststeller, was durchaus für Nicht-Autorinnen interessant ist. In beiden Teilen geht Wells sehr offen mit seinem Leben und dem Schreiben um, ist selbstkritisch- und reflexiv. Immer schlägt er einen emphatischen Ton ein und schreibt anschaulich, sodass sich der eher theoretische zweite Teil nicht wie Theorie liest, sondern wie die Ratschläge eines lieben Freundes. Insgesamt ist „Die Geschichten in uns“ ein informatives Buch für Fans von Benedict Wells, ein Mutmacher für Autorinnen sowie ein emphatischer Ratgeber für alle Schreiberlinge.

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